Der Hypnotist
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Der Hypnotist                   Der Junge im Baum

   

                            Ein Roman von Götz Renartz

                                                     

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neurochirugen   Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

 

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Das Wesen des Hypnosebären

 

„Kannst Du mir verraten, wie das mit Deinem Hypnosebär funktioniert?“

Susanne Herr liegt halb auf seiner Brust und krault seine Haare auf der Brust mit den Fingern.

„Siehst Du, Du kraulst den Hypnosebären und ich den Hypnotisten. Also kannst Du mir auch verraten, was es damit auf sich hat!“

„Das ist eine der Möglichkeiten und Figuren der Zauber-wiesenstrategie.

Wie ich Dir beigebracht habe, funktioniert sie dadurch, daß sie ein generelles Werkzeug ist, mit der man unbewusste Vorgänge in strukturierter Form dem Bewusstsein zugänglich machen kann.

Es ist wie beim Film. Der Regisseur setzt eine Problemsituation oder eine Geschichte, also eine ablaufende Prozessstruktur, in sichtbare Bilder um.

Der Regisseur ist im Fall der Zauberwiesenstrategie das persönliche Unbewusste.

Das Unbewusste, das immer dabei und beteiligt war, ganz gleich was auch geschehen ist, kennt das Drehbuch, das es dann für die Person direkt verstehbar darstellt.

Oder, wenn diese persönliche Wahrheit noch nicht ertragen oder verarbeitet werden kann, wird es diese innere Wahrheit in symbolisierten Geschichten präsentiert.

Wie ja auch ein Schriftsteller versucht, seine Ansichten und Erkenntnisse in seinen symbolisierenden Geschichten so zu erzählen, daß das Ich des Lesers nicht zu direkt mit der eigentlichen Botschaft des Romans konfrontiert wird.

Das kann das Unbewusste, weil es neben dem bewussten Gedächtnis, das mit dem Neurotransmitter Dopamin arbeitet, noch ein viel, viel größeres unbewusstes Gedächtnis gibt, das mit dem Neurotransmitter Serotonin arbeitet.

Das und noch mehr hat der amerikanische Neurowissenschaftler und Psychoanalytiker Eric Kandel herausbekommen. Er hat dafür 2000 den Nobelpreis für Medizin erhalten.

Der Unterschied zum Film besteht in der Zauberwiesenstrategie darin, daß wir das Ich veranlassen, sich in den Film hineinzubegeben und mit dem symbolisierten Material, also der symbolisierten eigenen Wahrheit, zu interagieren.

Dadurch wird Probehandeln und ein neues daraus fließendes, emotionales Erleben möglich.

Und schließendlich kann ein alles veränderndes Entscheiden folgen.

Und zwar nicht nur auf der Grundlage des Wissens des Bewusstseins, sondern auch mit dem viel umfänglicherem und tieferen Wissen des Unbewussten.

Gewöhnlich arbeitet man auf der Zauberwiese mit einem minimalen Setting von Symbolisierungen von unbewussten Fähigkeiten, wie der inneren Systemweisheit. Symbolisiert in der Weisen Frau, dem Weisen Mann; oder des Inneren Freund und Helfers und eines Inneren Heilers oder Problemlösers, dem Lösungsteil.

Aber man kann auf der Zauberwiese auch andere, unbewusste Ressourcen aktivieren, wie das gesamte bewusste und unbewusste Wissen eines Hypnotherapeuten.

Damals, am Zentrum für Angewandte Hypnose, haben wir angehende Hypnotherapeuten uns so einen Inneren Hypnose-therapeuten installiert.

Bei mir symbolisierte er sich als Bär. Die anderen Kolleginnen und Kollegen sahen in ihrer Hypnose andere Figuren.

Und über meinen Bären komme ich an mein unbewusstes Therapeutenwissen heran. Das ist eine tolle Möglichkeit!

Ich liebe ihn heiß und innig, denn er hat mir schon aus vielen Schwierigkeiten herausgeholfen. Immer dann, wenn ich in einer Therapie oder einem Coaching Fall auf dem berühmten Schlauch stand.

Wenn Du willst, zeige ich Dir, wie Du Dir auch eine Innere Hypnosespezialistin zulegen kannst. Aber nicht jetzt!“

Er lacht und greift nach ihrem Gesäß.

 

 

 

Der Junge im Baum

 

Er hatte fast jeden Tag gefragt, und es nur manchmal vergessen. Aber stets hatte sein Unbewusstes über die hypnotische Ideomotorik seiner Hände ihn wissen lassen, daß es noch nicht Zeit sei, sich dem Problem auf seiner Hypnosetreppe zu stellen.

Heute nun war die Ja-Hand heruntergegangen und sogleich, ganz spontan in der sich aufbauenden Hypnose, seine Weise Frau erschienen.

Sie hatte ihn freundlich angelächelt und gesagt, es sei Zeit, sich wieder bei Herrn Renansen zu melden.

Dann war sie verblasst und verschwunden, ehe er ihr danken konnte.

Nun ist er auf dem Weg zum Hypnotisten. Er hatte sich entschlossen, zu Fuß zu gehen, um wieder etwas mehr Bewegung zu haben.

Es kommt ihm immer noch ein wenig wie ein Wunder vor, wie einfach man über die Hände mit dem Unbewussten kommunizieren kann.

Der Hypnotist hatte ihn zwar über das Phänomen der Ideomotorischen Hypnose aufgeklärt und darauf hingewiesen, daß die unbewusste Bewegung von Gliedmaßen, schon 1852 durch den englischen Forscher Benjamin Carpenter entdeckt wurde und auch nach diesem Carpenter Reflex heiße.

Auch hatte er ihm gesagt, daß diese Effekte nicht nur in der Hypnose genutzt wurden, sondern auch in verschiedenen medizinischen Behandlungsmethoden, wie dem Biofeedback angewandt wurden, meist mittels ihrer Beeinflussung durch elektronische Maschinen.

Und daß die ideomotorischen Reaktionen völlig unbewusst vom Ich ablaufen und vom Unbewussten generiert würden.

Dies zu wissen und es dann in der Hypnose am eigenen Liebe zu erleben, machte für ihn doch einen Unterschied aus.

Am Anfang war es ihm nicht nur ungewohnt, sondern auch ein wenig unheimlich vorgekommen.

Inzwischen führt er die Technik der Befragung nicht nur in der Zusammenarbeit mit dem Hypnotisten aus, sondern auch im Alltag, wenn er Informationen und Unterstützung von seinem Unbewussten brauchen kann.

Dabei ist ihm besonders auch die Erkenntnishypnose hilfreich, mit der er Informationen aus seinem Unbewussten in sein Bewusstsein heben kann.

Der Coach hatte ihm sogar gezeigt, wie er die gleichen Ergebnisse auch in der Öffentlichkeit erreichen kann, indem er sich der Ideomotorik seiner Finger bedient.

Er hatte es sofort in der Straßenbahn ausprobiert.

Die anderen Fahrgäste hatten es für ein nervöses Fingerspiel gehalten, als er sich mit seinem Unbewussten über Ja-Nein-Fragen unterhielt.

Er hatte dabei die Augen geschlossen gehalten, als ob er müde sei. Aber Herr Renansen hatte ihn darauf hingewiesen, daß alles auch mit offenen Augen funktionieren würde.

Heute ist er wirklich gespannt, wie es weitergehen wird und was der Hypnotist ihm vorschlägt.

So ist fast ein wenig enttäuscht, als der Coach ihm nur vorschlägt, die Augen zu schließen und auf seine Zauberwiese zu gehen und dort genau an den Punkt auf der Marmortreppe, auf der er zuletzt gesessen hatte, als seine Hypnose abriss.

Dort ist alles wie gehabt.

Die Treppe, die Kästen mit den gelben und roten Blumen. Nur er selbst hat sich nicht wieder hingesetzt und ist stehen geblieben, um abzuwarten, was er tun soll.

Als ihn der Hypnotist auffordert, die Treppe weiter hinaufzusteigen, macht er sich auf dem Weg.

Vom letzten Mal hat er gelernt, langsamer zu gehen, um nicht so schnell aus der Puste zu kommen und zu ermüden.

Als er sich umschaut, ob sein Weise Frau zugegen ist, kann er sie nicht sehen. Auch ihre Stimme hört er nicht.

So steigt er weiter Stufe um Stufe die Treppe hinauf. Schließlich erreicht er einen Absatz und findet auf ihr seine Weise Frau.

Auch sie hat heute einen Strauß mit roten und gelben Blumen in der Hand. Wieder lächelt sie ihn mit ihren strahlenden, hellblauen Augen an.

„Gut gemacht!“ redet sie ihn an. „Du bist gut vorangekommen. Du gehst Deinen eigenen Weg. Gleich bist Du am Ende der Treppe. Dort wartet eine Überraschung auf Dich. Eine positive, wie ich hoffe!“

„Danke!“

Dann überfällt ihn wieder die Sorge, daß er vor dem Erreichen seines Zieles aus der Hypnose fallen könnte. Also tritt er sofort auf die nächste Treppenstufe.

Aber diesmal bleibt alles leicht. Nichts macht ihn müde. Seine Muskeln schmerzen nicht und er hat genug Luft.

Gleich ist er soweit, daß er über die letzte Stufe schauen kann.

Jetzt!

Aber er ist enttäuscht!

Die oberste Plattform mit ihren gelb-weißen Marmorplatten ist leer! Niemand ist zu sehen, auch die Weise Frau nicht.

Er betritt dennoch die Fläche.

Er schaut sich um.

Nur Blumenkästen sind am Rand zu sehen, mit roten und gelben Blumen bepflanzt.

Er ist ratlos. Was soll er jetzt tun?

Er sieht eine Bank. Auch aus dem gleichen gelb-weißen Marmor gefertigt, wie die Treppe und die Balustraden.

Er beschließt, sich auf die Bank zu setzten und erst einmal auszuruhen. Dann kann er sich Gedanken machen, wie er weitergehen soll.

Er setzt sich.

„Langsam bekommst Du ein Gespür für die Dinge!“ vernimmt er die Stimme der Weisen.

„Geh’ in Hypnose und wisse, daß jede Hypnose in einer Hypnose wie eine Hypnoseverstärkung wirkt. Fürchte Dich nicht!“

Er gehorcht und registriert, daß ihn ein leichter Schwindel überfällt, als die Hypnose schlagartig tiefer wird.

Er kann seinen Körper nicht mehr fühlen, ist irgendwie zu reinem Geist geworden. Ein leichtes und luftiges Gefühl. Es gefällt ihm. Er hat keine Angst, sondern fühlt sich wohl.

Er wartet.

Schließlich hört er wieder die Stimme der Weisen Frau.

„Gehe in Deine Kindheit! In das Dorf Deiner Kindheit! Erinnere Dich an den Baum! Siehe, erlebe und verstehe!“

Der Baum? Welcher Baum? Der Walnussbaum hinter dem Baronshaus unter dem sie immer spielten? Die Dorflinde, unter der sie sich mit den Mädchen trafen, als er älter war?

Und dann fällt es ihm ein!

Die alte Buche!

Die alte Buche über dem Dorf. Am Hang des Berges. Unterhalb der Fichtengruppe, wo sie immer auf der Bank gesessen hatten, um heimlich zu rauchen.

Und er fällt ihm ein, der erste Tag!

Sturm war gewesen. Ein richtiger, wütender Sturm!

Und sie waren auf den Berg gelaufen, direkt auf den kahlen Gipfel. Und hatten sich dort in den Sturm geworfen. Mit weit ausgebreiteten Armen. Und sie konnten nicht umfallen, wenn sie sich in den Sturm legten. So stark war er!

Und als sie sich in den Sturm warfen, und dabei den Halt der Füße auf dem Grasboden verloren, hatte der Wind sie einfach umgeworfen, so daß sie über den Boden purzelten.

Lange hatten sie gegen den wütenden Sturm gekämpft und mit ihm ihre jungen Kräfte gemessen. Dann waren sie müde geworden.

Die anderen Jungs wollten nach Hause gehen.

Er hätte gerne noch weitergemacht. Er war in einen regelrechten Rausch gekommen. Vielleicht weil der Wind zu viel Sauerstoff in ihre Lungen presste.

Aber da alle anderen gehen wollten, war er erst mitgegangen.

Sie waren abgestiegen, an der Fichtengruppe vorbeigekommen und dann an der riesigen, alten Buche, deren Äste im Sturm wild schwangen und ächzten.

Er hatte vorgeschlagen, in die Buche zu klettern und den Wind dort zu erleben. Aber die Jungen wollten nach Hause.

Und so war er allein zurückgeblieben.

Wieder spürte er, wie die Altersregression einsetzte und er plötzlich wieder der Dreizehnjährige von damals ist.

Er klettert an dem dicken, grauen Stamm hinauf. Es ist schwierig aber er schafft das. Wie jedes Mal.

Schon oft hat er in der Buche gesessen und über das Dorf und das Tal geschaut. Bis hin zu den dunklen, fernen Bergen.

Er sitzt jetzt in der untersten Astgabelung. Die Äste sind so dick wie er. Und betrachtet die Zeichen, die sie schon als kleine Jungen in die Rinde geschnitten haben. Jeder sein ganz persönliches Zeichen.

Die Zeichen sind jetzt wulstig vernarbt und kaum noch zu entziffern. Aber er findet seines.

Es kündet von ihm und der Zeit, die verstrichen ist. Und es wird von ihm erzählen.

Jüngere Kinder, die ihre geheimen Zeichen nicht kennen, werden rätseln, wer sie geschnitzt hat. Und sie werden darüber streiten, welches das ihrer Väter ist. So wie sie es einst getan haben, als deren Zeichen noch erkennbar waren und nicht unter einem einzigen rauen Narbenwulst der Rinde unlesbar geworden waren.

Er steigt höher in den Baum. Er muss sich gut festhalten, damit der Sturmwind ihn nicht aus dem Baum bläst.

Vorsichtig schiebt er sich auf einem dicken Ast Fußbreit um Fußbreit nach vorne zur Astspitze hin.

Er muss extrem aufpassen, da der Ast im Wind wild schlägt und auch die Äste, an die er sich mit den Händen klammert, noch wilder schlagen. Denn sie sind dünner und peitschen im Sturm.

Jetzt hat er es geschafft! Er steht auf dem dickeren Ast, hat guten Halt gefasst und klammert sich an dem Ast über ihm.

Wild schlagen die Äste um ihn herum. Sie ächzen und es scheint, als ob der Baum von sich aus ein wildes, eigenes Leben hätte.

Er jauchzt vor Freude und Lebenslust und lässt sich tragen vom wilden Auf und Ab der Äste.

Und er fühlt die Kraft des Lebens. Wie sie seinen ganzen Körper durchströmt.

Er spürt diesen Mut in sich, diesen unendlichen Mut, sich in das Leben zu werfen. Allem entgegenzugehen, Stand zu halten, wie jetzt dem Sturm. Allem, was auf ihn zukommt!

Und er beschließt ein Mann zu werden. Ein richtiger Mann!

Mit einer Familie und Kindern und einem guten Beruf. Und ein gutes Leben zu führen! Mit den Menschen und nicht gegen sie!

Sind es eine oder zwei Stunden, daß er im Wind des Lebens schwingt und sich und die Zukunft genießt?

Gewiss, es wird schwere Zeiten geben! Er wird sich ihnen stellen. Sie meistern. Und wie der Sturm enden wird, wird auch sein Leben irgendwann enden. Aber er wird gelebt haben. Sein Leben wird einen Sinn gehabt haben.

Das Leben kann kommen!

Und dann weiß er nichts mehr.

„Und wenn es richtig ist und Ihr Unbewusstes einverstanden ist, kann die Hypnose sich jetzt langsam auflöst und Sie wieder im Hier und Jetzt aufwachen!“ hört er die Stimme des Hypnotisten.

„Und wenn Sie wieder wach sind, öffnen Sie die Augen, erfrischt und munter, wie nach einem langen, guten Schlaf, und Sie können sich an alles erinnern!“

Er spürt, wie die Hypnose leichter wird und er das Gefühl für seinen Körper wiederfindet.

Er bewegt sich vorsichtig tastend, um wieder ein Gespür für seinen Körper und dessen Lage im Raum zu bekommen.

Er atmet tief ein und spannt die Arme und Beine an. Die Hände ballt er zu Fäusten und öffnet die Augen.

Es ist hell im Raum, zu hell für die ersten Momente.

Er hört die Stimme des Hypnotisten: „Das war eine tiefe und lange Trance. Ich bin gespannt, was Sie mir erzählen werden!

Sie waren eineinhalb Stunden in Hypnose und anscheinend weit weg.

Als ich jetzt kleine Bewegungen in ihrem Körper wahrnahm, habe ich gedacht, ich wecke Sie jetzt auf!“

„Ja, danke! Das war gut so, ich war weit weg. In meiner Kindheit. Ich war wieder der Junge im Baum!“

„Der Junge im Baum?“

„Ja, in meinem Baum, wo alles Positive in meinem Leben angefangen hat!“

„Bitte, erzählen Sie!“

 

 

Das Eichhörnchen

 

„Gehen Sie wieder in Hypnose und auf die Zauberwiese und in Ihren Baum! Wenn Sie dort sind, sagen Sie mir bitte Bescheid!“

Es ist eine Woche seit dem letzten Treffen mit dem Hypnotisten vergangen. Jetzt wollen sie von seinem Punkt weiter vorangehen.

„Es ist Ihr zentraler Ressourcenpunkt!“ hatte Otto Renansen  gemeint. „Wir sollten ihn zu Ihrem Ausgangspunkt für Ihre weitere Arbeit an Ihrer Problemlösung machen!“

Jetzt ist er auf seiner Zauberwiese unterwegs, auf der Suche nach seiner Weisen Frau.

„Ich finde meine Weise Frau nicht!“ sagt er.

„Bitte, rufen Sie sie innerlich!“ rät der Coach.

Er tut es und wartet.

„Da bin ich!“ kommt ihre Stimme plötzlich von der rechten Seite.

„Sie kommt meist von der echten Seite“, denkt er. „ich sollte Herrn Renansen fragen, ob das etwas zu bedeuten hat.“

„Meinen Glückwunsch! Das letzte Mal hast Du es prima gemacht! Du hast den zentralen Punkt in Deinem Leben gefunden, als du noch ganz bei Dir warst!

Damals hast Du Dich mit Dir selbst solidarisiert. Du bist sozusagen bei Dir selbst eingestiegen und hast Dir ein sinnvolles und erfolgreiches Leben verschrieben.

Bitte, sage das Herrn Renansen, ehe Du in Deinen Baum kletterst!“

Dann ist die Weise Frau wieder verschwunden.

Er erreicht die alte Buche und berichtet Otto Renansen, was die Weise ihm aufgetragen hat.

Der bedankt sich und bittet ihn jetzt auf den Baum zu klettern.

Als er mit einiger Anstrengung oben ist, denn er ist jetzt ein zwar rüstiger, doch alter Mann und bereits berentet, muss er schnaufen.

Wenn er vergleicht, wie er beim letzten Mal ohne Probleme und geschmeidig wie ein Äffchen geklettert ist und erleben muss, wie steif und langsam er diesmal ist, wird er leicht wehmütig.

„Scheiß Alter!“ denkt er, ruft sich dann aber zur Ordnung.

„Ich bin jetzt im Baum“, meldet er.

„Danken Sie als erstes dem Baum, daß er sie damals getragen hat und es heute immer noch tut! Denn in der Hypnose ist alles, was wir erleben, ein Teil von uns, wie auch im Traum.

Ein Teil von Ihnen, der Sie zusammen mit dem, was Sie sich damals geschworen haben, durch das Leben getragen hat. Eine Ressource, ein seelisches und emotionales Kraftteil!“

Er bedankt sich. Und es fällt ihm leicht. Er ist wirklich dankbar und auch etwas gerührt.

„Als erstes schauen Sie sich im Baum um, ob sich etwas verändert hat!“

„Ja, der Baum hat unter dem sauren Regen stark gelitten. Die schlechte Luft aus dem Ruhrgebiet hat hier im Regen ihre Schadstoffe abgegeben.

Die äußeren Zweige sind zum Teil abgestorben oder sie haben nur noch wenige Blätter. Weiter unten scheint er noch gesund zu sein und nicht gelitten zu haben.

Und noch etwas ist anders, als beim letzten Mal. Da ist ein rotes Eichhörnchen, etwa drei Meter über mir auf einem Ast. Es schaut mir zu.“

„Fragen Sie bitte das Eichhörnchen, ob es eine Botschaft für Sie hat!“

Er fragt: „Eichhörnchen in meinem Baum, hast Du eine Botschaft für mich?“

Das Eichhörnchen klettert behutsam näher, bis auf etwa eineinhalb Meter und sagt: „Ich habe keine Botschaft für Dich!“

Er erzählt es dem Hypnotisten. Der fordert ihn auf, nachzufragen, wer oder was das Tier sei.

Er frägt.

„Ich bin der Teil von Dir, der weiß, wie Du Deine Probleme lösen kannst!“

„Also ist er Ihr ‚Lösungsteil’! So nennen wir in der Zauberwiesen-strategie die psychischen Persönlichkeitsanteile, die sich im Unbewussten einer Person gebildet haben, um ein Problem lösen zu helfen“, mischt sich der Hypnotist ein. „Sie erscheinen bei den meisten Menschen in Tiergestalt. Sie können ihm vertrauen!“

„Kann ich ihn fragen, wie ich mein Problem finden und lösen soll?“

„Genau das sollten Sie jetzt tun!“

„Eichhörnchen, was ist mein Problem und wie kann ich es lösen?“

„Dein Problem ist, daß Du Dich verloren hast. Du kannst es lösen, indem Du Dich wiederfindest.“

„Das hat die Weise Frau auch zu mir gesagt.“

„Weil es richtig ist!“

„Und was soll ich machen, damit ich mich wiederfinde und der Hexenring um Frankfurt herum sich auflöst?“

„Verlasse diesen Baum und fahre in das Dorf Deiner Kindheit. Für diese Reise wird sich der Sperrring um Frankfurt öffnen, weil Du in leichter Hypnose fahren wirst und ich die Symptome solange kontrollieren werde.

Dort angekommen, suche den alten Baum auf und steige auf ihn. Dort gehe auf Deine Zauberwiese und rufe mich. Ich werde da sein!“

Sprach es und springt mit schnellen Sprüngen in den Gipfel, um dort die harten Schalen der Früchte der Buche aufzunagen und die Bucheckern zu fressen.

„Herr Renansen, das Eichhörnchen will, daß ich in mein altes Heimatdorf mit dem Auto fahren soll. Es will mir dazu den Hexenring um Frankfurt öffnen. Gibt es so etwas überhaupt? Ist das möglich?“

„Ja, das ist möglich! Ich will Ihnen ein Beispiel aus der Hypnotherapie erzählen.

Stellen Sie sich einen Menschen vor, den ein schlimmer Heuschnupfen quält. Derart quält, daß die Nase läuft und die Augen entzündet sind, tränen und brennen, daß er sich nicht auf die Hypnotherapie konzentrieren kann.

Dann können Sie als Hypnotherapeut ihm vorschlagen, sein Unbewusstes um Hilfe zu bitten.

Wenn er zustimmt, kann ich ihm vorschlagen, in eine gute Arbeitstrance zu gehen, oder ihn selbst hypnotisieren, und das Unbewusste zu bitten, für die Dauer der Hypnotherapiesitzung den Heuschnupfen abzustellen.

Wenn das Unbewusste zustimmt, werden die Symptome für die Dauer der Sitzung aufhören und sich nach der Auflösung der Hypnose wieder einstellen.“

„Ja, aber warum können sie denn dann nicht ganz wegbleiben, wenn das so einfach ist, die Symptome mit Hypnose und mit Hilfe des Unbewussten zum Verschwinden zu bringen.“

„Oh, das geht nicht! Wenn das ginge, würden wir mit Hypnose alles so heilen!

Das hängt mit der Psychodynamik von psychosomatischen Erkrankungen wie Allergien, Heuschnupfen und anderen Symptomen zusammen.

Symptome kommen nicht aus heiterem Himmel! Symptome haben eine wichtige Funktion!

So will der Körper mit dem Husten bakterienverseuchten Schleim aus den Atemwegen schleudern. Mit Fieber will er die Reproduktionsrate der Bakterien senken, denn die vertragen Hitze schlecht.

Auch der heftige Fluss des Nasensekrets bei einem Schnupfen hat eine solche Intention. Er soll soviel Bakterien aus der Nase befördern, wie möglich.

Nur, bei einem Heuschnupfen aufgrund einer allergischen Reaktion, gibt es häufig überhaupt keine Bakterien! Es gibt nur eigentlich harmlose Blütenpollen oder ebenso harmlose Katzenhaare und so weiter.

Übel sind eigentlich nur die Exkremente der Hausmilben, bei einer sogenannten Hausstauballergie. Die aber normaler Weise anderen Menschen nichts ausmachen, weil diese sie gewöhnt sind.

Und in bis zu vierzig Prozent der Fälle, findet man überhaupt keinen Auslöser für eine allergische Reaktion, weil die Auslöser rein psychisch sind.

Die Neigung zu einer allergischen Reaktion entwickelt sich auf dem Boden einer genetischen Bereitschaft. Die ist angeboren.

Ob sie aber ohne konkrete körperliche Belastung oder eine solche ausgelöst wird, entscheiden nicht die Pollen und Haare und auch meist auch nicht die Gene, sondern die Prozesse der Epigenetik.

Also die biologischen Vorgänge in der Zelle, die die Gene beeinflussen, sie ein- und ausschalten können.

Die Forschungen in der Psychoneuroimmunologie der letzten Jahrzehnte hat eindeutig ergeben, daß die menschliche Psyche in der Lage ist, auf der epigenetischen Ebene wirksam zu werden. Und in einer Vielzahl von Fällen die Gene ein- und ausschaltet.

Nur deshalb kann Hypnose so erfolgreich bei der Behandlung von Allergien sein.

Was ich Ihnen gerade erzähle, sind die biologischen Grundlagen auf der die psychosomatische Psychodynamik wirksam werden kann.

Ihr liegen die berühmten psychischen Komplexe im Sinne Sigmund Freuds und Carl Gustav Jungs zugrunde.

Derartige psychische Konflikte bestehen, vereinfacht gesagt, aus drei Komponenten: Zwei einander widerstrebenden Gefühlen, wie zum Beispiel Liebe und Hass, und einer verdrängenden Tendenz, die sie ins Unbewusste schiebt.

Durch die Verdrängung aber wird die Homöostase, das psychische Funktionsgleichgewicht durch den Fremdkörper Komplex in der Psyche verstört.

Deshalb springen, wie auf der körperlichen Ebene, auch die psychischen Selbstheilungssysteme an.

Die körperlichen und psychischen Selbstheilungssysteme sind eng über das Gehirn mit seinen Botenstoffe und Hormonen verknüpft. Weshalb sie auch körperliche Reaktionen auslösen können.

Das ist die Grundlage für die Auslösung zum Beispiel von Allergien durch sowohl psychische und emotionale Faktoren, als auch Bakterien, Metalle, Pollen und so weiter.

Die psychische Selbstheilungstendenz des psychischen Apparates versucht nun, den störenden Komplex loszuwerden.

Dazu muss die Verdrängung aufgehoben werden und der, der Komplexbildung zugrundeliegende Gefühlskonflikt, gelöst werden.

So kommt es zu einem Konflikt zwischen den psychischen und emotionalen Gründen, die einen Menschen veranlasst haben, den Gefühlskonflikt zu verdrängen und den Selbstheilungssystemen der Psyche, vertreten durch die gesunden Anteile des Unbewussten. Letztere wollen hingegen die Verdrängung aufheben und den Konflikt bewußt machen, damit die Person ihn lösen kann.

Wenn dieser Konflikt stark wird, drückt sich dieser Kampf erst durch ein psychisches Symptom oder ein psychosomatisches Symptom oder eine Verhaltensstörung aus. Und kann sich auch zu einer psychosomatischen Erkrankung weiterentwickeln.

Somit zeigen Symptome immer an, daß ihr Träger entweder körperlich, seelisch, psychisch oder emotional aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Sie künden zugleich auch immer von dem in der Psyche tobenden Kampf zwischen den Selbstheilungstendenzen und dem Wunsch, aus bestimmten Gründen weiter verdrängen zu wollen. Letzteres nennt man seit Sigmund Freud den Krankheitsgewinn.

Wenn Sie das, was ich Ihnen jetzt gerade erklärt habe, einmal aus der Sicht der unbewussten Selbstheilungstendenzen, vertreten durch das gesund werden wollende Unbewusste, sehen, können sie leicht verstehen, warum das Unbewusste das Symptom nur kurzfristig zurücknehmen will.

Denn das liegt in einer Hypnotherapie in seinem Sinne. Denn diese dient ja der Aufdeckung und Lösung des störenden Gefühlskonflikts.

Wenn das Unbewusste gleich das Symptom auflösen würde, hätte es ja kein Werkzeug mehr, das Ich des Symptomträgers durch Angst, Schmerz und Qual, eben durch das Symptom zu veranlassen, sich um das Problem und seine Lösung zu kümmern.

Der Körper macht genau das gleiche!

Wenn Sie eine Verletzung am Fuß haben, entwickelt er eine Entzündung und Schmerzen, die Sie zwingen, den Fuß zu schonen und sich ihm zuzuwenden, um sich um ein heilungsfördernde Handlung und eine Behandlung zu kümmern.

Wieder ist die Ablaufstruktur in Körper und Psyche gleich!“

„Ja, aber, Herr Renansen, wenn das so ist, welchen Gefühlskonflikt habe ich denn nur verdrängt?

Und wer oder was hat davon einen Krankheitsgewinn, wie Sie das nennen?

„Das ist ja das spannende in unserer Zusammenarbeit, daß wir das beide nicht wissen!

Grundsätzlich gesehen, liegt der Krankheitsgewinn immer beim Symptomträger, einer Person oder einem Toten mit der er eine enge Beziehung hat oder hatte, oder in der Familie.

Gelegentlich auch bei einer Religionsgemeinschaft oder einer anderen dem Symptomträger emotional sehr wichtigen sozialen Gruppe.“

„Da ich nicht religiös bin und schon lange aus der Kirche ausgetreten bin, kann dieser Bereich nicht infrage kommen.

Einer mir emotional wichtige Gruppe gehöre ich nicht an. Ich bin auch berentet.

Mit den Freunden, die ich habe, bestehen keine Konflikte. Und ich glaube, den Tod meiner Frau habe ich gut abgetrauert.

Also habe ich entweder einen Konflikt mit mir selbst oder meiner Herkunftsfamilie, wie mir scheint!“

„Wissen Sie, Herr Helmscheider, das ist ja das Schöne an der Selbstorganisatorischen Hypnose und der Zauberwiesenstrategie, daß wir darüber gar nicht grübeln müssen. Wir können uns einfach auf Ihr Unbewusstes und sein Wissen verlassen.

Sie haben ja gehört, daß sowohl die Weise Frau als auch zuletzt Ihr Lösungsteil, Ihr Eichhörnchen, wissen, was Ihr Problem ist und wie es gelöst werden muss.

Sie sind mitten in Ihrem selbstorganisatorischen Problem- und Selbstheilungsprozess!

Ist das nicht ein schönes Gefühl, daß zu wissen?“

„Ja, eigentlich schon! Aber ich muss gestehen, ich bin verwirrt und auch ein wenig verzweifelt, weil ich so gar nicht verstehe, was mit mir los ist!“

„Das kann ich verstehen. Aber haben Sie einfach Vertrauen in Ihr Unbewusstes und die Helfer, die es für Sie mobilisiert und symbolisiert hat!

Schließlich sind das alles Teile von Ihnen selbst und sie verweisen auf Ihre Problemlösungskompetenz. Das sollte Ihnen Mut machen!“

„Na ja, wollen wir das Beste hoffen, Herr Renansen!“

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

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Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Wie werden wir, was wir sind oder sein wollen? Was treibt uns an und was geben wir für Antworten auf die Herausforderungen des Lebens? Diese Fragen stellen sich allen Menschen. Auch den Frauen und Männern, die in diesem Buch durch die Abenteuer und Zeiträume ihres Lebens gehen.

 

Was ist ihr Schicksal und was sind ihre Spielräume? Wie ringen sie um Liebe und Leben? Wo scheitern sie und reifen doch? Wo siegt die Liebe über das Leid? Wo lauert das Glück in der Finsternis?

 

Der Storch ist ein Künder des Frühlings und er bringt das neue Leben. Aber warum stolziert er im Traum des jungen Baldo Bornet in der Schatzkiste seiner Mutter?

 

 

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ISBN 978-3-7375-3357-7

 
 

 

Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 
 
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ISBN 978-3-7375-0252-8
 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirugen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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ISBN 978-3-7375-0186-6

 

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.