Der Hypnotist
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Der Hypnotist -

Blumen für den Säufer

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Otto Renansen hat es geschafft. Seine Firma für hypnotisches Selbst- und Erfolgsmanagement ist erfolgreich. Mit ihr wollte er seinem Leben nach der Scheidung eine neue Richtung geben. Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache und erneut mit den Gefahren des Wahnsinns. Jetzt steht er vor neuen Herausforderungen in Privatleben und Beruf.

 

Neue Abenteuer führen ihn und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

**************

 

 

Der Flug mit dem Schmetterling

 

„Ich habe kein gutes Gefühl!“ meinte Otto Renansen, als er mit seiner Sekretärin sprach und berichtet hatte, was soeben vorgefallen war.

„Daß das Unbewusste zu so harten Mitteln greift, spricht dafür, daß da ein starker bewusster Widerstand von Herrn Wagmann gegen die Auseinandersetzung mit seinem Vaterproblem besteht. 

Es gibt jetzt nur zwei Alternativen für ihn. Entweder geht er in sich und lässt sich auf die Forderungen seines Unbewussten ein oder er bricht das Coaching ab.

Letzteres bedeutet, daß er nicht nur psychische Probleme hat, sondern psychische Störungen. Er wäre dann ein Fall für eine Psychotherapie, am besten eine Hypnotherapie.“

„Aber warum sollte er die Zusammenarbeit mit Ihnen beenden? Er hat doch gemerkt, wie sehr ihm das gut getan hat. Er hat doch vieles positiv verändern können. Sogar seine Depression ist weg.“

„Ja, die ist weg! Aber die Gründe für die depressive Reaktion nicht! Das heißt, er bleibt anfällig für neue Depressionen, wenn sich der innere Konflikt wieder zuspitzt.

Außerdem kann es sich bei dem Verschwinden der Depressionen auch um einen sogenannten ‚Weißen Widerstand’ handeln, wie das die Psychoanalytiker  gerne nennen. 

Gemeint ist damit ein Widerstand, den ein psychisch oder psychosomatisch Gestörter gerne im Sinne einer vordergründigen Besserung entwickelt, um so seine Psychotherapie mit einem guten Gewissen beenden zu können. 

Damit erreicht er, daß sein eigentliches Problem, das bis dahin noch nicht zur Sprache gekommen ist, nicht in der Psychotherapie auftaucht. Und er es deshalb auch nicht auflösen braucht, wie er meist glaubt. 

So kann er unbewusst den Krankheitsgewinn seiner Erkrankung für sich oder seine Familie retten und seine Selbstheilungstendenzen fürs Erste austricksen.“

„Merken denn das die Psychotherapeuten nicht?“

„Manche nicht. Die sind einfach naiv. Die freuen sich einfach nur, daß eine Besserung eingetreten ist. 

Andere wiederum haben zwar einen Verdacht, wissen aber nicht, wie sie den scheinbar erfolgreichen Abbruch der Psychotherapie verhindern sollen. 

Sie haben keine wirksamen psychotherapeutischen Werkzeuge dafür, zum Beispiel die Verhaltenstherapeuten. 

Psychoanalytikern unterläuft dieser Fehler nicht so schnell. Sie konfrontieren ihre Patienten häufig mit diesem Verdacht.

Am besten sind Hypnotherapeuten dran. Sie fragen einfach das Unbewusste, wie ich das bei Herrn Wagmann gemacht habe.

In der Autosystemhypnose ist diese Vorsichtsmaßnahme, die Kontrolle am Unbewussten, sogar strukturell eingebaut. 

Da fragt der Hypnotherapeut in einer bestimmte Phase der Hypnotherapie das Unbewusste des Patienten immer: „Unbewusstes, gibt es unter oder hinter dem Problem, das wir gerade dabei sind zu lösen, noch ein anderes oder wichtigeres Problem?“

Und zusätzlich wird dann zum Schluss der Therapie das Unbewusste gefragt, ob das Problem jetzt gelöst ist und ob noch ein weiteres Problem gelöst werden soll.“ 

„Sie zeigen mir doch gerade, wie Autosystemhypnose geht. Aber das, was Sie gerade erzählt haben, haben Sie mir noch nicht beigebracht!“

„Das stimmt! Aber wir sind ja noch auch nicht so weit. 

Bisher habe ich Ihnen gezeigt, wie man einen wirksamen und heilsamen Hypnotherapierahmen aufbaut und wie man seinem Patienten hilft, sich auf diesen einzulassen. 

Dann habe ich Ihnen gezeigt, wie der hypnotherapeutische Prozess gestartet wird. 

Als nächstes zeige ich Ihnen, wie dieser Prozess optimiert werden kann. Das geschieht mit einem speziellen Test, der ‚Hypnotischen Existenzanalyse’. 

Es folgen dann zwei Arten von Widerstandsanalysen und eine Ambivalenzanalyse. 

Erst dann kommt die Phase, über die wir gerade gesprochen haben.“

„Fein! Ich freue mich schon!“

„Habe ich das richtig in Erinnerung, daß heute Herr Wittner kommt?“

„Ja, aber ich habe ihn gebeten, seinen Termin zu verschieben, da Herr Wissing für gestern und heute in Wiesbaden ist, um dort wegen eines Auftrages mit der hessischen Staatskanzlei zu verhandeln. 

Er kommt in zwei Stunden von Wiesbaden direkt hier her.“

Otto Renansen nickte. 

„Ich gehe jetzt in mein Zimmer und möchte bis dahin nicht gestört werden!“ sagte er, denn er hatte beschlossen, wieder auf seine Zauberwiese zu gehen und mit seinem Weisen Mann zu sprechen.

Im Zimmer angekommen, trank er ein Glas Mineralwasser und setzte sich danach in seinen grünen Ledersessel, kuschelt es sich bequem und begab sich auf seine Einstiegswiese zur Zauberwiesenstrategie. 

Dort verweilte er eine Weile um sich zu entspannen und schwamm dann durch seine Quelle auf die Zauberwiese. 

Der Kristallene Elefant begrüßte ihn. 

„Fein, daß du wieder kommst! Ich habe Dich schon vermisst. Gehen wir wieder zum Weisen oder zum Blockhaus?“

„Bitte, führ’ mich zum Weisen Mann!“

Ohne etwas zu sagen, wurde der Elefant doppelt so groß und hatte jetzt die Körpergröße eines großen Kalbes. Er drehte sich um und begann dem Weg, auf dem sie standen zu folgen. Otto Renansen schritt neben ihm.

Der Weg führte durch einen lichten Mischwald, vorbei an einer Fichtenschonung zu einem Hochstand. Oben auf dem Stand lugte der riesige Druide über die Brüstung.

„Komm’ herauf!“ rief er und der Hypnotist begann vorsichtig die schmale Holzleiter hinaufzusteigen.

Als er oben angelangt war, ruckte der Druide ein wenig nach rechts, damit Otto Renansen links neben ihm Platz nehmen konnte.

„Was führst Du im Schilde?“ fragte der Weise Mann.

„Ich führe nichts im Schilde. Ich wollte nur mit Dir sprechen.“

„Das ist ja das Problem, daß Du nichts im Schilde führst! Normaler Weise führst Du doch meistens was im Schilde, hast ein Ziel vor Augen, daß Du anstrebst!“

„Im Moment geht es mir wirklich gut und ich lebe so vor mich hin. Die Arbeit gelingt mir und meine Praxis funktioniert. Am Wochenende werde ich mit meinen beiden neuen Freunden und Frau Herr das neue Keltenmuseum besuchen.“

„Ich habe Dich nicht umsonst gefragt, ob Du was im Schilde führst. Früher führten die Ritter offensichtlich was im Schilde, nämlich ihre Herkunft und ihr Motto, entweder ein eigenes oder meist das der Familie. 

Von daher war immer offensichtlich, wer sie waren und welcher Familie sie entstammten. 

Jeder konnte sie in der Schlacht an ihrem Wappen, das sie auf ihrem Schild führten, erkennen. Das ermöglichte es, während des Kampfes zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind war. 

Dazu gab es Spezialisten, die Herolde. Sie hatten ein sehr gutes Gedächtnis und konnten alle Wappen der Feinde und der eigenen Seite lesen und damit den Fortgang des Kampfes genau verfolgen.

Also, was ist Dein Motto? Wo willst Du hin? Was willst Du erreichen?“

„Ich will erfolgreich sein und ein für die Menschen und mich nützliches Leben führen und ich will eine Familie gründen!“

„Ja, das willst Du. Aber welches Motto hast Du Dir gegeben? Ich habe Dich schon einmal an die Frage erinnert, die Du in so vielen Psychotherapien mit Gestalttherapien gestellt hast: „Was wollen Sie, daß auf Ihrem Grabstein steht?“

Ein Motto gibt den bewusst gewählten Lebenssinn seines Trägers, seiner Gruppe oder Familie preis und formuliert ihn bündig.

Also, wie heißt Dein Motto?“

„Wenn Du so frägst, weiß ich es nicht!“

„Und was soll auf Deinem Grabstein stehen?“

„Das weiß ich genau: „Er hat gelebt und ist gestorben!“

„Das trifft den gesamten realen Lebensrahmen, der damit angenommen und bekannt wird. Es sagt aber nichts darüber, wie der Betreffende gelebt hat, was er gemacht hat und wie er gestorben ist; zum Beispiel verbittert, erleichtert oder lebenssatt.“

„Das stimmt!“

„Ja, natürlich stimmt das! Und was ist nun mit Deinem Motto? 

Wie lautet es für Dein Leben? 

Wie lautet es für Deine berufliche Tätigkeit? 

Wie soll es für Dein Familienleben lauten? 

Wie bei der Erziehung Deiner zukünftigen Kinder?

Wie soll es beim Sex und in der Liebe lauten? 

Wie beim Essen? Beim Schlafen?“

„Ich glaube, darüber muss ich nachdenken!“

„In der Tat! Das musst Du!“

Beide schweigen nun. 

Der Weise Mann ließ seinen Blick über die Fichtenschonung und den angrenzenden Waldrand schweifen. Otto Renansen folgte seinem Blick.

Es war ein herrlicher Sommertag. Die Sonne schien mild und warm. Er hörte die Vögel singen und zwitschern und sah einzelne Schmetterlinge durch den Sonnenschein taumelnd fliegen. 

Plötzlich fühlte er sich unheimlich. 

Ein handgroßer, ungewöhnlich bunter Schmetterling mit einem chaotischen Farbmuster auf den Flügeln war vor ihm gelandet und hatte sich auf die Brüstung gesetzt. Gerade klappte er seine Flügel zusammen. Das erinnerte ihn an das Falten der Hände eines Gläubigen. 

Zugleich bemerkte er die Veränderung im Gesicht des Druiden neben sich. 

Dieser hatte begonnen, wie glasig geradeaus zu starren. Er schien mit offenen Augen in eine tiefe Trance gegangen zu sein.

Der Hypnotist wandte seinen Blick wieder dem großen und chaotisch-bunten Schmetterling zu. Dieser hatte sich ihm zugewandte und schien ihn direkt anzuschauen. 

Ob das wieder eine Botschaft seines Unbewussten war? Schnell rief er sich in Erinnerung, wofür Schmetterlinge mythologisch standen.

Schmetterlinge standen für die unsterbliche Seele. Sie flogen taumelnd in der Luft umher, dem geistigen Prinzip. 

Sie starben zwar, waren jedoch unsterblich, da sie immer wieder neu geboren wurden, wenn sich die Puppe öffnete und einen neuen Schmetterling freigaben. 

Sie wandelten ihre Form vom Ei, dem Symbol des hervorbringenden Lebens in einen Wurm, der herumkroch wie ein Mensch durchs Leben, auf der Suche nach Nahrung. Nur um dann am Ende zu erstarren und zu einer scheinbar toten Puppe zu werden, ehe diese sich wieder öffnete, um eine wiederum neue Lebensform freizugeben. Den Nektar wie das Wissen schlürfenden Schmetterling. 

Otto Renansen entschloss sich den Schmetterling direkt anzusprechen, denn er war ja in Hypnose. 

„Schmetterling, wer oder was bist Du? Hast Du eine Botschaft für mich?“

Sofort entstand eine feine glockenhelle Stimme in seinem Kopf, seinen Ohren. 

„Ich bin ein Schmetterling. Ich werde bei meinem Flug von meinen chaosbunten Flügel getragen. 

Ich taumele wie spielerisch durch die Luft und lande doch zielgenau, wo ich will. 

Ich liebe die Sonne und meide den Regen und den Sturm. 

Ich fliege über die Meere und lebe in einer Schonung. 

Komm’ flieg mit mir!“

Seine Ängstlichkeit war verflogen. Er wollte mitfliegen! 

Er flog wie ein Schmetterling, war zu einem Schmetterling geworden. Nur doppelt so groß wie sein Freund. 

Rasch hatte er es gelernt, zielgerichtet durch die Luft zu taumeln und seinem Freund zu folgen. 

Dieser landete auf der Blüte einer blauen Wegwarte, die am Rande des Waldweges wuchs. 

Als er es ihm nachtun wollte, erwies er sich als zu groß und auch zu schwer. Er konnte nicht landen und seinen Rüssel in die Blüte einführen. 

„Du kannst damit aber trinken!“ rief sein Freund und unterbrach seine vergeblichen Versuche, Nektar zu schlürfen. 

„Warte, gleich fliegen wir zum Graben!“

Sie flogen zum Graben. Er floss nicht mehr. Die Sonne hatte zu viel Wasser verdunsten lassen. Aber es standen noch Tümpel im Graben. 

Sie tranken beide. 

„Das ist wie ein Strohhalm der direkt in den Kopf führt“, musste er denken. 

Aber das Wasser war kühl und erfrischend. Es tat ihm gut.

„Wasser steht mythologisch und symbolisch für das Leben. Deshalb taufen die christlichen Priester die Neugeborenen mit Wasser und verwandeln damit den menschlichen Triebwurm magisch-symbolisch in einen neuen geistigen Schmetterlings-Adam“, fiel ihm ein. 

Aber Wasser stand nicht nur für das Leben, sondern auch für das Unbewusste! Was hatte es für ihn auf seiner hypnotischen Schmetterlingsreise für eine Bedeutung?

Er hatte genug getrunken und stellte fest, daß sein Freund, der Schmetterling verschwunden war. 

Wenn er sein Unbewusstes ideomotorisch über die Hände befragen wollte, musste er wieder seine menschliche Gestalt annehmen. 

Aber er hatte dazu noch keine Lust. Er wollte noch herumfliegen und die Welt und die Sonne genießen.

Das tat er.

Irgendwann wusste er nichts mehr. 

Als sein Bewusstsein wieder erwachte, saß er wieder auf dem Hochstand. 

Aber der Weise Mann war verschwunden. 

Unten am Fuß der Leiter stand jetzt der Kristallene Elefant und schaute zu ihm auf dem Hochstand empor. Er glitzerte und funkelt prächtig in der Sonne, sagte aber nichts, sondern stand wie aus Kristallglas gegossen.

„Ich sollte doch das Unbewusste fragen, für was das Wasser gestanden hat!“ dachte er und setzte sich zur ideomotorisch-hypnotischen Befragung zurecht.

Es stand für das Leben!

Und was war nun die Botschaft gewesen? 

Der freie Flug des Schmetterlings? Der einem taumelnden, suchendem Ziel Flug durch das Leben ähnelte? 

Die Unmöglichkeit aus einer zu kleinen Blume den Nektar der Erkenntnis zu saugen? 

Oder war es der Hinweis, im Fluss des Lebensbaches die stillen Wasserflächen aufzusuchen?

Viele Fragen! Er konnte sie ja an seinem Unbewussten abfragen. 

Wieder nahm er die Hände in Vorhalte, um eine hypnotische Levitation eines Armes einzuleiten und das unbewusste Wissen in seinen Bewusstseinsbereich zu heben.

Die Botschaft lautete: „Fliege nicht auf die schönen Blumen, sondern dahin, wo Du Dich satt trinken kannst.“

Gemeint war offensichtlich: „Verzettele Dich nicht, lass’ die Illusionen!“

Was wollten ihm das Unbewusste und der Weise Mann damit sagen? 

Wobei oder womit verzettelte er sich? Oder wo drohte diese Gefahr?

Es wurde ihm nicht klar. Deshalb leitete er erneut eine Armlevitation ein und bat sein Unbewusstes, es ihn wissen zu lassen. 

Aber es kam keine Antwort auf seine Frage, nur ein Bild. Es war das seiner Sekretärin! Susanne Herr.

Irgendwie fühlte er sich komisch damit und auch ein wenig unwohl. Sollte diese Frau eine so große Bedeutung für ihn haben? 

Er war verunsichert.

 

 

Der Zwilling

 

Peter Wissing sah sich neugierig im Zimmer des Hypnotisten um.

„Hübsch häßlich haben Sie es hier, Herr Renansen! Man fühlt sich gleich wohl und irgendwie ruhig, wenn man den Raum betritt.“

„Das ist so gewollt. Ich habe seine Einrichtung und die Farbgebung sorgsam hypnotisch mit der SILERLEK-Methode abgeklärt. 

Der Raum soll sowohl zu meinem Unterbewusstsein sprechen als auch zu dem meiner Kunden. Er soll signalisieren, wer ich bin, wie ich arbeiten und was ich für meine Kunden erreichen will.“

„Interessant, wirklich interessant! So eine Art hypnotisches Feng Shui, nicht wahr?“

„Ja, nur nicht magisch und religiös-philosophisch ausgerichtet, sondern persönlich und psychologisch optimiert. 

Gefällt es Ihnen?“

„Ja, ich fühle mich wohl bei Ihnen. Auch schon bei der Arbeit mit Ihnen in Berlin. Obwohl Sie ganz schön viel von mir verlangen! 

Ich kann sagen, daß ich Ihnen vertraue! Wenigstens weitgehend.“

„Das freut mich!“

„Ich habe nur den heutigen Nachmittag zur Verfügung. Ich fliege noch heute mit der letzten Maschine wieder nach Berlin. 

Können wir anfangen?

Ich muss sagen, ich bin es jetzt schon fast gewöhnt, mit imaginären Gefangenen und imaginären Kleinkindern Kontakt zu haben.“

Peter Wissing lächelte schelmisch.

„Ich bin bereit, den Gefängnisdiener zu spielen, wenn das mich weiterbringt!“

„Dann sind Sie sicher auch bereit, erneut Ihren Weisen Mann zu fragen, was Sie heute tun sollen!“ erwiderte der Hypnotist ebenfalls lächelnd.

Sein Kunde reagierte, immer noch lächelnd, konstruktiv und ging in sich, um seine hypnotische Zauberwiese aufzubauen und den Weisen Mann zu treffen.

„Er sagt, ich solle den Gefangenen und das Kind im Gefängnis lassen. Ist das nicht ein bißchen gefährlich? Es hat doch keine Gitter mehr!“

„Ich denke nicht. 

Sie sind stärker als er und haben ihn schon einmal überwältigt. Außerdem sollten Sie ihrem Weisen Mann vertrauen!“

„Na gut! Die sitzen da drin und spielen miteinander.“

„Fragen Sie Ihren Weisen Mann, was Sie tun sollen!“

„Er meint, ich solle nichts tun, nur aufpassen. Das wären vertrauensbildende Maßnahmen.“

Es war schon mehr als eine Stunde vergangen, in welcher der Unternehmer in seiner Trance dem Spiel des Gefangenen und des Kindes zuschaute, als er sich erneut meldete. 

„Ich soll mitspielen, hat das Kind gesagt und der Gefangene hat dazu genickt. Ich glaube, ich tue das jetzt.“

Wieder nach geraumer Zeit: „Wenn man nicht wüsste, was das für ein krummer Hund ist, dieser Gefangene, könnte man meinen, der sei ein liebenswerter Mensch, so nett spielt der mit dem Kind. Und zu mir ist er fast unerträglich höflich.“

Jetzt intervenierte der Coach: „Ich schlage vor, daß Sie genau das, was Sie mir gerade gesagt haben, dem Gefangenen sagen! Geht das?“

„Ja, ich sag’s ihm!“

„Und wie hat er reagiert?“

„Er hat gesagt, es wäre nett, daß ich das endlich auch begreifen würde. Aber er sei zu viel alleine. Er benötige seinen Zwilling! 

Und wo soll ich den herkriegen?“

Kurz darauf: „Das gibt’s doch nicht! Da ist der Zwilling! 

Der sieht genauso aus wie der Gefangene! Nur ist er ganz vornehm gekleidet und richtig gepflegt! Ich glaub’ es nicht!

Jetzt umarmen sie sich und gehen beide aus dem Gefängnis. Sie sind aber nicht weggelaufen, sondern haben sich zusammen auf eine Bank vor dem Gefängnis gesetzt. 

Das Baby hat der Säufer im Arm. Es ist eingeschlafen.

Was soll ich jetzt machen?“

„Natürlich den Weisen Mann fragen!“

„Der sagt, ich soll die beiden lassen. Das sei alles in Ordnung, so wie es jetzt sei!“

„Was würden Sie am liebsten machen?“

„Ich würde gerne den gutgekleideten Zwilling fragen, wer er ist und woher er kommt.“

„Dann tun Sie es doch! Und sagen Sie mir bitte, was er Ihnen antwortet.“

„Er sagt er sei das Alter Ego des Säufers, die anderes Seite von ihm. 

Sie beide zusammen seien die zwei Seiten einer Person.“

Der Hypnotist intervenierte: „Fragen Sie bitte, ob einer von ihnen ein ‚Schatten’ ist!“

„Was ist ein Schatten?“

„Carl Gustav Jung hat den Archetypen, der die von uns geleugneten und verdrängten Aspekte unserer Persönlichkeit symbolisiert, so genannt. 

Die andere Seite des Mondes sozusagen, die nie gesehen wird. 

Der Teufel, zum Beispiel, ist der Schatten des christlichen Gottes, der bekämpft und verworfen werden soll.

Bitte fragen Sie! Es ist wichtig!“

„Der noble Zwilling sagt, er sei der Schattenzwilling, der geleugnete andere Teil des Gefangenen. 

Aber sagen Sie mal, Herr Renansen, Sie wollen mich doch nicht zu einem Teufelsanbeter machen?“

Der Coach musste lachen. 

„Nein, ganz gewiss nicht! Es wäre völlig falsch, wenn jemand sich mit dem Schatten identifizieren würde oder gar verrückt, diesen Teil als göttlich anzubeten und zu verherrlichen!

Nein, Carl Gustav Jung hat deutlich gemacht, daß es einer der lebensgeschichtlichen Aufgaben jedes Menschen sei, sich nach dem Erwachsenwerden erst mit dem anderen Geschlecht auseinanderzusetzen. Dadurch werde es auch möglich, den andersgeschlechtlichen, archetypischen Pol von uns - den Archetypen der Anima beim Mann, des Animus bei der Frau - in die eigene Person zu integrieren. 

Wenn das gelungen sei, stelle sich im Prozess der Persönlichkeitsreifung die Aufgabe, den eigenen Schatten zu erkennen und diesen so weit wie möglich zu integrieren.

Das meint damit nicht, die eigenen Fehler unbekümmert auszuleben, sondern sie zu erkennen und als Teil der eigenen Persönlichkeit anzuerkennen. 

Wenn ich das tue, kann ich diese negativen Aspekte meiner selbst, da sie ja jetzt mir bewusst sind, besser kontrollieren oder auflösen. 

Solange sie verdrängt oder geleugnet bleiben, habe ich keine Kontrolle über die Aspekte des Schattens und deshalb werde ich sie unbewusst immer wieder ausagieren und mich über mich selbst wundern oder über mich selbst erschrecken. 

Als letzte existenzielle Lebensphase steht dann die Verarbeitung der Todesfrage und des anstehenden Verlustes des Lebens an.

Das Integrieren hat das Ziel und den Zweck, als Person ganz zu werden. Es macht mich reifer, bewusster und kontrollierter.“

Der Coach ließ dem Unternehmer etwas Zeit, damit sich das Gesagte setzen konnte und sagte dann betont eindrücklich: „Bitte tun Sie jetzt das, was ich sage! Auch wenn Sie es nicht verstehen! 

Danken Sie dem Gefangenen, dem Zwilling, dem Baby, dem Weisen Mann und Ihrem Unbewussten und lösen Sie dann die Hypnose auf! 

Ich möchte Ihnen etwas erklären.“

„Und was ist das Wichtige, das sie mir erklären wollen?“ fragte Peter Wissing, als er seine Dehypnose abgeschlossen hatte und sich wieder in sein Alltagsdenken reorientiert hatte.

„Normalerweise erscheinen die Aspekte der Schattenseite uns negativ oder werden auch so gewertet. Bei ihnen jedoch ist es genau umgekehrt!

Bei Ihnen ist der nette, saubere Zwilling des Gefangenen, des Säufers, der Träger der Aspekte des Schattens, der das Abgewehrte und Verdrängte symbolisiert.

Daraus ist zu schließen, daß der Säufer, ihr jetziger Gefangene, die positiven Aspekte vertritt. 

Und das, obwohl er Ihnen Böses angetan hat!

Was ich mich frage, ist, ob er das Böse in einem positiven Rahmen vollbracht hat?!“

„Sie meinen, daß eine Umwertung der Werte vorliegen könnte?“

„Ja, irgend etwas in diesem Sinne!“

„Aber wieso sollte denn mein Knacken etwas Positives für mich haben?“

„Erinnern Sie sich? Wir hatten das Unbewusste nach der Funktion Ihres Knackens gefragt und es hatte uns wissen lassen, daß es eine Schutzfunktion für Sie habe. Schutzfunktionen sind grundsätzlich positiv zu bewerten!

Und nun schickt uns das Unbewusste über den Weisen Mann den Zwilling. 

Und der Zwilling als Schatten des Säufers und jetzigen Gefangenen definiert durch seine Existenz und sein Erscheinen plötzlich den von Ihnen Gefürchteten und Verhassten positiv. Das gibt mir sehr zu denken!“

„Ja, das ist aber doch die Umwertung von der ich vorhin gesprochen habe! Wieso soll plötzlich gut sein, was vorher schlecht war und umgekehrt?“

„Grundsätzlich gilt, so banal das ist, daß das was ist, einfach ist, weil es ist! 

Es ist, philosophisch gesehen, einfach es selbst, aus sich selbst heraus und für sich selbst. Dann stellt sich sekundär die Frage, wofür ich es halte. 

Wofür ich es halte, hängt von meiner Einschätzung, meiner persönlichen Wertung ab. 

Grundsätzlich kann ich in meiner Wertung sagen, das ist wert- und bedeutungslos für mich. 

Ich kann aber auch sagen, das ist positiv oder negativ für mich.

Wie ich werte, erscheint mir die Welt. 

Die Betonung liegt auf „erscheint“! Sie muss in Wirklichkeit gar nicht so sein, wie ich mir das vorgestellt habe. 

Sie haben sicher schon erlebt, daß sich etwas, was Sie als sehr positiv erlebt haben, später als negativ herausgestellt hat.

So wertet ein Raucher sein Rauchen als einen Genuss und eine Bereicherung seines Lebens. 

In Wirklichkeit ist das Rauchen aber ein parasuizidaler Akt der Selbstschädigung, der im statistischen Durchschnitt den Raucher zehn Jahre seines Lebens kostet, wenn er nicht rechtzeitig aufhört. 

Und ihn sehr häufig auch durch einen Krebs der Bronchien, des Gaumens, des Kehlkopfs und sogar der Blase umbringen wird. 

Ganz abgesehen von den Gefäßverengungen die sich entwickeln können und die ihm verfaulende Raucherbeine und einen frühen Herzinfarkt einbringen können.

Es stellt sich also die Frage, ob Sie irgendwann als Kind nicht falsch gewertet haben und daß das Unbewusste Sie über den das Knacken erzeugenden Säufer darauf hinweisen möchte. Das ist mein Verdacht und meine vorläufige Hypothese!“

„Könnte, würde, wäre! Grundsätzlich ist ja alles möglich!“

Der Unternehmer wirkte deutlich unwirsch.

„Ich will Ihnen das an einem Beispiel erläutern“, unterbrach ihn der Coach.

„Zu mir kam einmal ein junger Mann von rund dreißig Jahren mit einem sogenannten Schiefhals. 

Das ist ein Syndrom, bei dem die Beweglichkeit der Halswirbelsäule eingeschränkt ist. 

Diese Patienten können ihren Kopf nicht weit genug nach einer Seite drehen. In schweren Fällen wird sogar der Kopf nach der Seite gezogen und diese Menschen laufen mit einer schiefen und verdrehten Kopfhaltung umher. 

Gemeinhin wird dieses Symptom als durch eine neurologische Störung verursacht angesehen. 

Es gibt jedoch auch Studien, die zwar von einer oft geringen neurologischen Störung ausgehen, die aber nachgewiesen haben, daß sich auf diese neurologische Grundstörung psychische Störungen obendrauf gesetzt haben. 

Natürlich gibt es auch echte neurologisch bedingte Schiefhälse, aber die, die ich in meiner hypnotherapeutischen Behandlung gesehen habe, waren alle überwiegend psychisch bedingt. 

In den meisten Fällen kam heraus, daß die Patienten ein schlimmes Erlebnis oder ein Trauma nicht verarbeitet hatten. Sie hatten es stattdessen verdrängt.

Wenn Sie etwas für Sie Wichtiges verdrängen, springt die Selbstheilungstendenz Ihres Unbewussten an und das Unbewusste versucht über ein Symptom, das Ich auf das ungelöste Problem hinzuweisen, damit es gelöst werden kann.

Deshalb schauen diese Patienten unbewusst in die Richtung, in der ihr Problem – symbolisch gesehen – liegt.

Wenn der brutale Vater, der Sie fast totgeschlagen hätte oder Sie sexuell missbraucht hat, bei der Tat von rechts kam, lässt das Unbewusste den Patienten nach rechts schauen und zieht dazu seinen Kopf nach dieser Seite und lässt seine Muskeln verkrampfen, damit er nicht mehr wegschauen kann. 

Die in der symbolischen Sprache des Unbewussten im Symptom gegebene Botschaft lautet dann: „Schau nicht immer weg! Stelle Dich Deinem Problem, das damals von rechts kam! Schau hin! 

Ich dulde Deine verdrängende Drückebergerei nicht mehr!“

Bei jenem jungen Mann aber war das anders, wie sich in der Hypnose herausstellte. 

Er war der Sohn eines Ministers und hatte als Kind unter seinem extrem autoritären Vater gelitten. 

In der Pubertät hatte das zu einem furchtbaren Hass auf den Vater geführt und er hatte, sobald er volljährig geworden war, mit dem Vater gebrochen und nur noch mit der Mutter Kontakt.

Er hatte sogar per Gericht den Vater gezwungen, sein Studium zu bezahlen. 

Wir fanden dann heraus, daß sein Unbewusstes ihn nicht hin zu dem gehassten Vater schauen ließ, sondern zu dem lieben Vater, den er als Kleinkind erlebte hatte, als er noch nicht unter der autoritären Art des Vaters hatte leiden müssen.

Er hatte seine Liebesgefühle zum Vater verdrängt und abgespalten. Aber sie gehörten auch zu ihm, wie der Hass. 

Wobei zu sagen ist, daß Hass immer aus einer enttäuschten Liebe heraus entsteht.

Wo Hass ist, ist in der Tiefe immer eine meist abgewehrte Liebe; wo Ekel ist, ist immer in der Tiefe eine abgewehrte Faszination.

Eine Heilung eines Schiefhalses stellt sich ein, wenn die Verdrängung aufgelöst wird und der verdrängte Gefühlskonflikt verarbeitet wird.

Ich möchte Ihnen noch ein Beispiel geben.

In diesem Fall handelte es sich um eine dreißigjährige Frau mit depressiven Verstimmungen. 

Diese waren entstanden, weil es ihr nicht gelang, ihr Ziel einer Familiengründung zu erreichen, weil alle ihre Männerbeziehungen scheiterten.  

Sie kam zu mir, um zu ergründen, weshalb es ihr nicht gelang, eine tragende Beziehung zu einem Mann aufzubauen.

Ich behandelte sie mit der Zauberwiesenstrategie. Als sie dabei ihren Weisen Mann finden sollte, gelang ihr das nicht. 

Ich ließ sie mit Ideomotorischer Hypnose nach einem psychischen Widerstand gegen das Finden ihrer weisen Instanz fragen und das Unbewusste bestätigte, daß ein solcher Widerstand wirksam war. 

Ich schlug ihr vor, das Unbewusste zu bitten, diesen unbewussten Widerstand gegen das Finden des Weisen Mannes auf der Zauberwiese zu symbolisieren. 

Das Unbewusste reagiert positiv und ließ eine etwa fünfzigjährige Frau mit grauen Haaren, einem Dutt und verhärmten und verbitterten Gesicht erscheinen. Ganz trist in verschiedene Grautönen gekleidet.

Gefragt, erklärte diese Frau, für den Widerstand verantwortlich zu sein. 

Ich beauftragte die Patientin mit der verbitterten Alten zu verhandeln und zu erfragen, unter welchen Umständen diese bereit sei, den Weg zum Weisen Mann frei zu geben.

Es stellt sich heraus, daß diese grauhaarige Alte unerbittlich war und ihren Widerstand nicht aufgeben wollte. 

Wir saßen fest.

Da es ja einen unbewussten, psychischen Grund für diesen Widerstand geben musste, schlug ich der jungen Frau vor, der verbitterten Frau solange ins Gesicht zu schauen, bis sich herauskristallisiere, für was oder wen diese verhärmte und verbitterte Frau stünde.

Nach gut einer Viertelstunde Starrens veränderte sich das Gesicht der Verbitterten in das der Mutter der Patientin.

Ich ließ mir daraufhin schildern, welche Beziehung zwischen meiner Patientin und ihrer Mutter bestand.

Das Alter von fünf Jahren ist in vieler Hinsicht von hoher Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Mit fünf Jahren wird bei den meisten Kindern das soziale Gehirn reif und sorgt dafür, daß das Kind die Schürze der Mutter loslässt und sich zunehmend den anderen Kindern zuwendet. 

Da nicht alle Kinder so schnell heranreifen und dann mehr Entwicklungszeit brauchen, schulen wir vor diesem Hintergrund die Kinder erst mit sechs Jahren ein.

Diese soziale Hinwendung des Kindes löst in der bis dahin engen Bindung des Kindes an die Mutter und umgekehrt, eine Krise von zentraler Bedeutung aus. 

Der Ausgang dieser Krise hängt in besonderem Maße von der persönlichen Reife der Mutter ab. 

Die meisten Mütter sind gute Mütter für Kleinkinder und schenken ihren Kindern Liebe und Fürsorge. 

Und die Kinder danken es ihnen durch ihre Liebe.

Wenn die Mutter aber nicht wirklich erwachsen geworden ist und aus Gründen, die in ihrer Person oder Herkunftsfamilie liegen, emotional unsicher oder infantil geblieben ist, löst der Entwicklungsschritt des Kindes, hin zu mehr Selbständigkeit, eine verschärfte Krise bei der Mutter aus.

Das Kind ist in dieser Phase seiner Entwicklung zugleich in einer natürlichen Krise, denn es muss lernen, ohne die Mutter in einem neuen sozialen Kontext zu bestehen. 

Dazu benötigt es dringend die Unterstützung der Mutter. 

Wenn diese, weil sie es selbst nicht richtig gelernt hat, selbständig zu leben und durch ihren Mann nicht genügend Unterstützung und Liebe erhält, ist sie leicht geneigt, sich alles Fehlende in der Beziehung zu ihrem Kind holen zu wollen.

Dann fühlt sie sich durch die sich verstärkende Wendung des Kindes in den sozialen Raum in ihrem psychischen Gleichgewicht bedroht.

Auf diese Bedrohung hin, kann sie mit Angst reagieren. 

Wenn das Kind diese Angst spürt, reagiert es ebenfalls mit Ängstlichkeit und entwickelt soziale Ängste, die sekundär wiederum zu Selbstwertproblemen führen können. 

Es kann aber auch sein, daß die verstärkte Hinwendung des Kindes nach außen die Mutter mit Enttäuschung und Wut erfüllt. 

Oder daß sie diese Wut sekundär entwickelt, um ihre Ängste abzuwehren und zu kompensieren.

Wie auch immer, letzteres war in der Beziehung meiner Patientin zu ihrer Mutter passiert. 

Die Mutter hatte Aggression entwickelt und begonnen, die Patientin an sich zu binden, die Außenkontakte zu sabotieren und ihre Tochter zunehmend fremd zu bestimmen und zu kontrollieren. 

Das wiederum führt bei den in solcher Weise behandelten Kindern zu Ängsten, solange sie den Zweck der mütterlichen Interventionen nicht verstehen und zur Wut auf die Mutter, wenn sie den Sinn der Manöver ahnen und vielleicht auch bewusst zu verstehen lernen.

Auf der unbewussten Ebene entsteht spätestens jetzt das Bild der bösen Mutter, archetypisch symbolisiert in der Hexe oder in der bösen Spinne. Deshalb sind Spinnenphobien so häufig.

Meine Patientin war von Natur aus eine starke Persönlichkeit. Sie hatte nicht ängstlich reagiert und zusätzlich noch sehr früh den Zweck des mütterlichen Verhaltens begriffen. 

Das führte zu einer zunehmenden Wut auf die Mutter und eine zunehmende Rebellion, die sich in der Pubertät massiv zuspitzte.

So trieb der Macht- und Besitzanspruch der Mutter die Tochter regelrecht aus dem Haus. 

Sie machte sich so früh wie möglich selbstständig und reduzierte den jährlichen Kontakt, außer auf einige kurze Telefonanrufe, auf einen kurzen Besuch an Heiligabend. 

Dabei kam es regelmäßig zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Frauen, so daß meine Patientin ebenso regelmäßig noch am gleichen Tag wieder abreiste. Manchmal, ohne daß eine Feier begonnen hatte.

Als ich das alles hörte, bat ich meine Patientin wieder in Hypnose und auf ihre Zauberwiese zu gehen und die verbitterte Alte zu fragen, unter welchen Umständen sie bereit sei, zuzulassen, daß ihre Tochter ihren Weisen Mann findet. Und damit über eine innere Instanz zu verfügen, die ihr helfen konnte, ihre Lebensziele zu erreichen.

Die Antwort der Alten, die nun das mütterliche Gesicht trug, war, daß sie nicht sie, sondern ihr Inneres Kind fragen solle.

Diese tauchte auch sofort auf der Zauberwiese auf und stellte sich als eine nette und lebendige Fünfjährige heraus. 

Die sagte ihr sogleich, sie sei es, die verhindere, daß ihre Männerbeziehungen funktionieren würden, indem sie ein jeweils infantiles Verhalten bei ihr auslösen würde, welches dann die Männer so verschrecke, daß sie Reißaus nähmen. 

Da begann meine Patientin ganz fürchterlich zu weinen. 

Alle ihre Enttäuschungen brachen auf und es schmerzte sie sehr zu verstehen, warum bisher alle Liebesbeziehungen gescheitert waren. 

Und ihr wurde glasklar, daß sie auch in Zukunft scheitern würde, wenn sie das Kind nicht dazu bringen könnte, ihr nicht nur den Weg zum Weisen Mann frei zu geben, sondern auch zu ihrem Lebensziel.

Ich ließ sie sich erst einmal ihren Kummer ausweinen und beauftragte sie dann, das Kind zu fragen, wer es sei. 

Das Kind sagte ihr daraufhin, es sei das kleine Mädchen, daß seine Mutter heiß und innig geliebt habe und immer noch liebe.

Das Kind forderte sodann von ihr eine liebevolle Wiederannäherung an die Mutter. 

Diese Forderung löste bei meiner Patientin erst Entsetzen und dann einen Wutanfall aus.

In der nächsten Hypnosesitzung machte ich ihr dann deutlich, daß niemand seine Mutter nur liebt, sondern immer auch ein Stück weit hasst oder fürchtet. Und daß das normal und gesund sei. 

Aber auch, daß niemand seine Mutter nur hasse oder fürchte, sondern immer, und sei es noch so wenig, auch liebe. Was auch normal sei. 

Nur wenn man die störende Liebe oder die störende Abneigung und den Hass nicht akzeptiere und ihn neben dem anderen überwiegend positiven Gefühlen nicht stehen lasse, gerate der Mensch aus dem seelischen Gleichgewicht.

Es verlange niemand von ihr, das selbstständige Leben aufzugeben und sich der Mutter zu unterwerfen. Es sei nur notwendig, daß sie die positiven Gefühle, die in der Hypnose auf der Zauberwiese die Fünfjährige symbolisiere, auch leben lasse und sich entsprechend dieser Liebestendenz verhalte. Und sie in der Beziehung zur Mutter ausdrücke und diese Beziehung neu austariere.

Um es kurz zu machen, die Fünfjährige forderte als ersten Schritt, die Mutter alle vierzehn Tage anzurufen und Ostern oder Pfingsten zu besuchen. 

Weihnachten solle sie Heiligabend bei der Mutter verbringen und erst am ersten Weihnachtstag abreisen.

Der Patientin fiel es sehr schwer, diesen Forderungen zu entsprechen. Aber schließlich gab sie der Fünfjährigen das Versprechen, so zu verfahren.

Daraufhin gab ich ihr den Auftrag, erneut nach dem Weisen Mann zu suchen. 

Sie fand eine riesige Eiche auf der Zauberwiese. Und hinter der Eiche lugte kurz der Weise Mann hervor lächelt und winkte ihr zu. Dann verschwand er wieder.

Ich verstand das als eine Botschaft des Unbewussten, die sagen wollte, ein guter Anfang sei gemacht, die Annäherung müsse aber noch weiter gehen.

Das habe ich aber nicht ausgesprochen, denn ich hatte die Befürchtung, zu viel Forderung nach Wiederannäherung an die Mutter auf einmal, könnte meine Patientin verschrecken und den Heilungsprozess stören.

Ein Jahr später war sie verheiratet. Sie zog nach der Heirat zu ihrem Mann ins Ruhrgebiet.“

„Das ist dicker Toback, den Sie mir da erzählen, Herr Renansen, darüber muss ich nachdenken! 

Für heute sollten wir Schluss machen! Ich melde mich dann wieder bei Ihnen.“

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

Der Roman "Der Hypnotist - Der Hase im Café"  ist zu seinem guten Ende gekommen. Jetzt können Sie dem Roman "Der Hypnotist - Blumen für den Säufer" folgen. Auch diesen Roman können Sie kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen lesen.


Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herrausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

Weitere Hypnose Bücher

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Die Autosystemhypnose hilft mit Selbsthypnose die volle Macht

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ISBN 978-3-7375-3204-4

Ergebnisse Selbstorganisatorischer Hypnotherpie

 

Anhand von 800 ausgewerteten Hypnotherapien zeigt dieses von Götz Renartz und der Akademie für Autosystemhypnose und Didaktik der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. herausgegebene Buch auf, wie effektiv und rasch die selbstorganisatorischen Methoden der Autosystemhypnose selbst in schwierigen Fällen wirken - und in welch breiter Form.

 

Es soll der Information von Patienten, Ärzten und Psychotherapeuten über die Erfolge der an den Systemwissenschaften, der Selbstorganisationsforschung und der Synergetik, der Wissenschaft von der Selbstorganisation in komplexen Systemen orientierten Hypnotherapie dienen.

 

 

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ISBN 978-3-7375-7170-8

 

 

Peter Wunsch

und die Superhypnose

 

Abenteuerliche Reisen in Zukunft und Vergangeheit 

mit Superhypnose

 

 Graf Esmond von Stirzenberg und Großaberberg, einem reichen Physiker, ist es in jahrzehntelanger Forschung gelungen, eine Maschine zu konstruieren, die mit neurologischen Mitteln Superhypnose erzeugt. Er nutzt sie für Reisen in die Zukunft und die Vergangenheit.

Da er einen Assistenten für seine Reisen benötigt, weiht er seinen Neffen Peter Wunsch ein und lässt ihn ebenfalls reisen.

Ein alter Schamane und geheimnisvolle Frauen stellen sie vor scheinbar unlösbare Probleme.

Am Ende steht Graf Esmond vor der Frage, ob er sich oder seinen Sohn töten soll. Zu allem Übel wollen sich auch noch drei Geheimdienste ihrer Zeitmaschine bemächtigen.

 

 

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ISBN 978-3-7375-1497-2

 

 

 

 

 

Der Storch

in der Kiste

 

Wie werden wir, was wir sind oder sein wollen? Was treibt uns an und was geben wir für Antworten auf die Herausforderungen des Lebens? Diese Fragen stellen sich allen Menschen. Auch den Frauen und Männern, die in diesem Buch durch die Abenteuer und Zeiträume ihres Lebens gehen.

 

Was ist ihr Schicksal und was sind ihre Spielräume? Wie ringen sie um Liebe und Leben? Wo scheitern sie und reifen doch? Wo siegt die Liebe über das Leid? Wo lauert das Glück in der Finsternis?

 

Der Storch ist ein Künder des Frühlings und er bringt das neue Leben. Aber warum stolziert er im Traum des jungen Baldo Bornet in der Schatzkiste seiner Mutter?

 

 

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ISBN 978-3-7375-3357-7

 
 

 

Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Wichtige Links - bitte Feld anklicken:

 

Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.