Der Hypnotist
Der Hypnotist

Hypnose-Roman kostenlos lesen

In wöchentlichen Fortsetzungen

- jetzt jedes Wochende neu

 

Der Hypnotist -

Lauf' um dein Leben! 

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Der neue Roman:

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klinik. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmana-gement an. 

Zum Erstaunen seiner Frau lässt der Hypnotist sie Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt.

 

Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?  

 

**************

 

 

Fortschritte

 

Sie hat mit dem Kind in ihrer Hypnose gesprochen. Sie hatte nur an dem silbernen Band gezogen und es war da. 

Aber das Gespräch hatte nicht viel ergeben, weil das Kind nur mit ihr schmusen wollte. Sie hat ihm den Gefallen getan. Und es hat ihr selbst auch gut getan.

Der Falke hat sie erneut zu den Pferden geschickt und gesagt, sie solle nur mit schwarzen Pferden ausreiten. 

Sie musste dabei an das denken, was der Hypnotist zu den schwarzen Chaos-Pferden aus dem Lexikon der traditionellen Symbole vorgelesen hatte. Aber sie hatte sich nicht getraut, den Falken zu fragen, warum er sie jetzt nur noch schwarze Pferde reiten lässt. Und damit negative Gefühle in ihr wecken will. 

Ihr ist das unheimlich. Aber sie wird tun, was er verlangt.

 

Gestern Nacht hat sie mit Franz-Anton geschlafen und ihn dabei geritten. Und zwar wirklich wild. Ihm ist es dabei so schnell gekommen, daß sie nicht zum Zuge gekommen ist. Aber es hat ihr gut getan. Denn das war das erste Mal überhaupt, daß sie sich so etwas getraut hat. Und ihm hat es offensichtlich auch gefallen.

 

Holger gegenüber hat sie sich durchgesetzt, als er wieder einen seiner aggressiven Trotzanfälle hatte, als sie ihn vom Kindergarten abgeholt hat.

 

Sie hat sich bei der Schwiegermutter für die bisher erbrachte Hilfe bedankt und ihr einen Strauß Blumen und eine Biographie von Agatha Christie geschenkt. Deren Bücher sie so gerne liest.

Sie ist ganz verlegen geworden und schien sich gefreut zu haben.

Auch dem Schwiegervater hat sie ein Buch geschenkt. Ein Buch darüber, wie die Menschen im Mittelalter gelebt haben.

Die Schwiegereltern brauchen nur noch gelegentlich kommen, denn sie versorgt jetzt ihre Familie weitgehend selbst. Kauft ein, macht sauber und kocht.

Und noch etwas Wichtiges ist passiert. Sie hatte so eine Lust auf ein Himbeereis, daß sie sich eines in einem italienischen Café gekauft und aufgeleckt hat. Und sie hat nicht brechen müssen!

Mutig geworden, hat sie sich später in der Stadt eine Mohnschnecke schmecken lassen. Und auch die ist dringeblieben.

Heute Abend wird sie es ausprobieren und für die Familie und sich eingefrorene Pizzen aufwärmen, aber einen Salat dazu reichen. Sie ist schon sehr gespannt, ob sie die Pizza auch bei sich behält.

Am meisten hat sie sich jedoch gefreut, daß Frau Maier sie in der Volkshochschule als Mitreferentin angemeldet hat. Sie halten jetzt beide im Wechsel einen Back-Kurs für eilige Hausfrauen. Das Konzept haben sie auf Vorschlag von Frau Maier zusammen entworfen.

Worauf sie sich auch freut, sind die zwei Wochen Urlaub über die Osterferien auf einem Bauernhof. Franz-Anton hat ihnen eine Ferienwohnung gemietet, in der sie für die Familie kochen kann und keine fremden Mahlzeiten essen muss.

Die Kinder freuen sich schon auf die Tiere des Hofes und Franz-Anton wird es auch gut tun, entspannen zu können. Seit sie ihre erste Psychose hatte, sind sie nicht mehr gemeinsam in Urlaub gewesen. Nur Franz-Anton ist ab und zu mit Freunden jeweils ein Paar Tage wandern gegangen.

 

 

 

Lügen und Wahrheiten

 

Ihr ist klar geworden, warum sie sich im Spiegel nicht längere Zeit nackt anschauen kann. Frau Herr hatte ihr aufgetragen, sich solange im Spiegel anzuschauen, bis sie sich gerne ansehen mag.

Aber das ist ihr bisher nicht gelungen. Obwohl sich die sexuellen Beziehungen zwischen ihr und Franz-Anton ganz wesentlich verbessert haben und sie sich jetzt auch ohne Probleme selbst befriedigen kann.

Wenn sie ihren Körper schön finden müsste und akzeptieren könnte, dann müsste sie auch akzeptieren, daß er auch von ihm kommt. Ihm, ihrem Vater. 

Und sie wollte nie so werden wie er. Auch wollte sie nicht die Tochter von diesem elenden Säufer sein, der sich bald nach den Messer- und Axtattacken auf sie und die Mutter totgesoffen hatte. Er hatte plötzlich einen furchtbaren Blutsturz erlitten. Der ganze Fußboden war voll Blut gewesen, das er ausgebrochen hatte. Als der Arzt endlich gekommen war, war er schon tot. Verblutet.

Sie stutzt.

Ob das Bluterbrechen etwas mit ihr zu tun hat? Sie erbricht doch auch immer fremdes Essen, daß sie nicht selbst gekocht hat. Und früher konnte sie nur Milch trinken und manchmal Jogurt.

Ob das mit ihrer Weigerung zusammenhängt, sich als Tochter ihres Vaters zu akzeptieren? Ob sie mit dem fremden Essen symbolisch immer den Vater ausbricht und mit der Milch nur die Mutter akzeptiert?

Sie ist ganz durcheinander.

Sie sollte ihr Unbewusstes oder den Falken fragen!

Sie setzt sich auf die Couch und geht in Hypnose.

Der Falke sitzt auf dem linken Pfahl des Gattereingangs und schaut sie erwartungsvoll an.

„Ich weiß schon, was du mich fragen willst! Die Antwort ist ja!

Aber du wolltest auch deinen Mann nicht mehr. Das hast du ihm mit dem Erbrechen auch gezeigt.“

„Und wenn ich akzeptiere, daß ich die Tochter meines Vaters bin, hört dann das Erbrechen auf?“

„Sicher!“

„Aber das kann ich nicht!“

„Das willst du nicht!“

„Nein, das kann ich nicht, denn dann werde ich wie er!“

„Warum denn? Du bist doch ein eigener Mensch! Du bist doch nicht dein Vater. Und der musste auch kein Säufer sein. Er ist es aber gewesen. Wenn er gewollt hätte, hätte er ein anderes Leben führen können.

Und die Eltern deines Vaters waren auch keine Säufer, sondern rechtschaffende Leute.“

„Aber warum hat denn mein Vater so getrunken?“

„Das geht dich nichts an! Er war für sich verantwortlich. Und auch für dich, weil du ein Kind warst. Er hat sich dir und sich selbst gegenüber unverantwortlich gezeigt. 

Aber das war sein Problem, nicht deines! Deines ist es nur geworden, weil er so unverantwortlich versagt hat. Aber es waren seine Fehler, nicht deine!

Lass’ seine Fehler bei ihm und kümmere dich um deine eigenen Fehler! Zum Beispiel, daß du die Realität nicht akzeptieren willst, nur weil dein Vater ein schlechter Vater war.“

Ihr gefällt nicht, was der Falke sagt. Aber irgendwo tief in sich weiß sie, daß es so ist. Auch der Hypnotist hat gesagt, das sei nicht in Ordnung, daß sie nicht die Tochter ihres Vaters sein wolle.

Der Falke sieht sie immer noch scharf an.

„Und da ist noch etwas, was du falsch machst. Du hast deinen Vater gehasst. Doch weil du Angst vor ihm hattest, hast du den Hass auf dich gelenkt. Jetzt hasst du dich, weil du die Tochter deines Vaters bist. Statt ihn zu hassen.

Und als der Wolf dir sagte, du solltest deinen Vater verprügeln, hast du dich geweigert. Aber solange der Hass und deine Wut nicht dahin gehen, wohin sie hingehören, bleiben sie in dir und du wendest sie gegen dich.

Und erinnere dich! Ich habe dir gesagt, deine Wahrheit, du seiest nicht die Tochter deines Vaters ist eine Lüge. Und deine Lüge ist eine Wahrheit, denn sie ist eine Lüge!

So ist alles bei dir durcheinander und du hast dich verloren und es macht dich verrückt.“

Sie spürt einen tiefen Groll in sich aufsteigen, sagt aber nichts. Stattdessen löst sie abrupt die Hypnose auf.

 

 

 

Die Wahrheit und die Wut

 

Otto Renansen schaut gespannt auf seine Kundin. Sie hat am Telefon angekündigt, daß sie eine Entscheidung getroffen habe und um einen Termin mit ihm und seiner Frau bitte.

Ihm fällt auf, daß Annelisa Hartmann sich verändert hat. Nicht nur zeigt sie mehr geistige Präsenz und eine höhere Körperspannung, sondern sie hat die Augenbrauen nachgezogen und trägt Lippenstift. 

Außerdem war sie offensichtlich beim Friseur. Sogar neue Kleider hat sie angezogen und wirkt merklich schicker, als bei ihrem letzten Besuch.

Auch Susanne ist das aufgefallen, denn sie macht ihr ein Kompliment über ihr Outfit.

„Wie ich schon am Telefon sagte“, beginnt Annelisa das Gespräch, „habe ich eine Entscheidung gefällt. Ich habe mich dazu durchgerungen, zu akzeptieren, daß ich die Tochter meines Vaters bin. Für sie klingt das jetzt vielleicht banal, für mich aber ist das sehr, sehr schwer gewesen. Aber ich habe mich dafür entschieden. 

Und so bin ich heute zu ihnen gekommen, weil ich die Probleme in meinem Elternhaus lösen will. Können wir das heute in Angriff nehmen?“

„Gerne! Aber, Annelisa, fragen sie zuvor ihren Falken, ob wir das heute angehen sollen!“

Annelisa nickt, schließt die Augen und nimmt die Hände vor die Brust, um die Hypnose ideomotorische einzuleiten.

Kurz darauf erklärt sie aber: „Der Falke hat gesagt, das kann warten. Sie sollen heute etwas anderes machen.“

„Und was?“

„Ich habe noch nicht gefragt. Soll ich das jetzt tun?“

„Ja, bitte!“

Plötzlich ist die Frau vor ihnen nicht mehr so selbstsicher und zielstrebig, sondern wirkt unruhig und nervöse. Sie rutscht in ihrem Sessel hin und her.

„Annelisa, was sagt der Falke? Was sollen wir tun?“ reagiert Susanne Herr und schaut ihren Mann warnend an.

„Ich... ich soll... ich soll mit den Stimmen Kontakt aufnehmen. Aber ich fürchte mich so sehr!“

„Mit den Stimmen?“ frägt der Hypnotist und gibt seiner Frau ein Zeichen, daß er die Führung der Kundin übernehmen will.

„Ja! Das hat er gefordert!“

„Und, sind sie dazu bereit?“

„Eigentlich will ich das nicht! Ich habe Angst, daß ich wieder durchdrehe!“

„Fragen sie den Falken, ob er oder das Unbewusste sicherstellen können, daß ihnen nichts passiert!“ 

„Er sagt, das sei meine Aufgabe. Er werde dafür sorgen, daß nichts passiert. Ich solle keine Angst haben. Er werde auf mich aufpassen. Und ich solle den Wolf mitnehmen.“

„Wir werden zusätzlich noch die hypnotische Schutzhand installieren, Annelisa. Sind sie einverstanden?“

Sie nickt. Und so kommt Otto Renansen zu ihr und sorgt für eine hypnotische, kataleptische Unbeweglichkeit der rechten Hand. Danach bittet er das Unbewusste von Annelisa, auf sie achten und sie zu schützen und über die Stopphand anzuzeigen, wenn Annelisa überfordert sei oder sich etwas negativ entwickle.

Sodann bittet er die verängstigte Frau, ihren Wolf, die hypnotische Symbolisierung ihrer aggressiven inneren Stärke zu rufen.

Als Annelisa innerlich bereit ist, konzentriert er sie auf ihre Angst.

„Annelisa, spüren sie die Angst vor den Stimmen und Fratzen? Ja? Gut! Bleiben sie bitte bei dieser Angst, ohne da reinzugehen! 

Haben sie das gehört?! Sie gehen nicht in diese Angst hinein, sondern bleiben nur im Kontakt mit ihr!

Sagen sie mir bitte, ob sie das verstanden haben!“

„Ja, ich soll nicht in die Angst hineingehen, sondern nur Kontakt mit der Angst halten.“

„Richtig! Finden sie bitte eine Farbe, die psychologisch für diese Angst stehen kann. Es kann auch ein Farbgemisch sein.“

„Ein grelles Grün!“

„Gut! Und jetzt machen sie in ihrer Vorstellung aus dem grellen Grün eine Farbfläche oder einen Farbraum! Sagen sie mir bitte Bescheid, wenn ihnen das gelungen ist!“

„Ich sehe eine Fläche!“

„Prima! Und bitten sie jetzt ihr Unbewusstes, daß ein psychischer Teil aus ihnen hinausschwebt!“

„Das ist mein Wolf.“

„Ihr Wolf, ich denke der ist bei ihnen?“

„Nein, der ist weg! Der ist aber jetzt aus meinem Kopf geschwebt. Jetzt steht er vor mir.“

Der Hypnotist ist überrascht und denkt kurz nach. Dann sagt er: „In Ordnung! Bitten sie den Wolf, auf die grellgrüne Fläche zu gehen!“

„Er ist jetzt darauf.“

„Und jetzt bitten sie ihn nach einer Farbe Ausschau zu halten, die eine psychologische Gegenfarbe zu dem grellgrün ist!“

„Er sagt, da sei eine dunkelgrüne Farbe.“

„Stellen sie sich bitte wieder vor, daß aus dieser dunkelgrünen Farbe auch eine Fläche wird! Und dann gehen sie selbst auf diese Fläche! Und dort bleiben sie bitte!“

„Ich bin jetzt darauf.“

„Das ist gut! Sie sind jetzt auf ihrer Mut-Fläche. Und ihre innere Stärke, der Wolf, ist jetzt auf der Angstfläche.

Bitten sie jetzt den Wolf, dem Angstgefühl auf der grellgrünen Fläche zu folgen und sich in die Situation führen zu lassen, wo Annelisa die Fratzen sah und ihre Stimmen hörte!

Und sie bleiben unter allen Umständen auf ihrer dunkelgrünen Fläche! Haben sie das verstanden?“

„Ja!“

„Was passiert?“

„Der Wolf ist jetzt in unserer Wohnung. Er steht mitten im Raum und schaut zum Fenster. Aber die Fratzen sind nicht da.“

„Bitten sie den Wolf, die Fratzen zu rufen!“

„Nein!“

„Doch! Tun sie jetzt genau das, was ich ihnen sage!“

„Aber ich habe Angst!“

„Das macht nichts! Sie sind auf ihrer dunkelgrünen Fläche, das Unbewusste und der Falke schützen sie. Und der Wolf, ihre innere Stärke, klärt jetzt, was es mit den Stimmen auf sich hat.“

Es wird still im Raum. Sie sehen an winzigen Bewegungen in Gesicht und Körper, wie erregt Annelisa ist.

„Oh, mein Gott! Jetzt sind sie da! Was für fürchterliche Fratzen! Aber die sagen ja gar nichts!?“

„Bitten die den Wolf zu fragen, warum sie damals zu ihnen gekommen sind und warum sie das gesagt haben, was sie gesagt haben!“

„Sie sagen, sie wollten mich daran erinnern, daß ich in Gefahr bin!“

„Der Wolf soll fragen, worin die Gefahr besteht oder bestanden hat!“

„Sie sagen, sie haben mich vor meinem Vater gewarnt, damit der mich nicht erwischt!“

„Aber das sind doch alte Geschichten gewesen! Bitten sie den Wolf zu fragen, warum sie an die alten Geschichten mit ihrem Vater erinnert haben!“

„Sie sagen, weil ich sie nicht wahrhaben wollte!“

„Weil sie alles verdrängt hatten?

„Sie sagen, genau deshalb seien sie gekommen. Weil ich die Wahrheit nicht wissen wollte. Da hätten sie so gesprochen wie der Vater, als er mich erstechen wollte.“

„Annelisa, dann sind die Stimmen in Wirklichkeit ihre Freunde, die eine Botschaft für sie hatten! Verstehen sie das?“

„Ja, aber das kann ich kaum glauben!“

„Lassen sie den Wolf fragen!

„Sie haben gesagt, sie seien meine Freunde und wollten nur, daß ich die Wahrheit wisse. Damit die Lüge aus meinem Leben verschwinde.“

„Und, Annelisa, glauben sie ihnen?“

„Ich weiß nicht!“

„Sie wissen nicht, ob sie ihnen vertrauen können?“

„Ja! Ich weiß nicht, ob sie die Wahrheit sagen. Das ist doch verrückt! 

Sie  behaupten, sie wollen mir helfen die Wahrheit, die Realität zu akzeptieren. Aber gleichzeitig machen sie mir eine Angst, daß ich durchdrehe und in die Klinik musste. Und das drei Mal!“

„Vielleicht ist alles anders wie es scheint?! Der Falke hat ihnen doch gesagt, in ihrem Leben seien die Wahrheiten Lügen und die Lügen Wahrheiten. Könnten sie ihn einfach einmal fragen?“

Annelisa nickt.

„Der Falke sagt, eine Familie, wo die Eltern streiten, statt sich zu lieben und wo der Vater morden will, ist keine Familie in der ein Kind unterscheiden kann, was Wahrheit und Lüge ist. 

Die Ehe meiner Eltern sei eine Wahrheit gewesen, die zugleich eine Lüge war. Und keiner von meinen Eltern habe sich für die volle Wahrheit entschieden. Und ich hätte auch niemals gelernt zu unterscheiden, was wahr und was falsch sei. Und das sei meine Wahrheit!

Aber, Herr Renansen, was gilt denn nun für mich? Woran kann ich mich den halten? Ich verstehe das alles nicht!“

„An den Falken, an den Wolf und an ihr Unbewusstes als Ganzes! Orientieren sie sich an ihrer inneren Wahrheit und misstrauen sie der äußeren Wahrheit! Sie war in ihrer Familie wohl fast immer eine Lüge. Und sie sind das Kind dieser Familie!

Schauen sie! Ihr Vater hat getrunken. Warum, wissen wir nicht. Er wollte die Wahrheit seines Lebens, was die auch immer war, nicht wahrhaben und ist in den Suff geflohen. 

Ihre Mutter hat das Spiel mitgespielt und hat ihn niemals verlassen. Und das, obwohl sie gesehen hat, wie schlimm das für sie war. 

Ihre Mutter hat das Säufer-Fluchtspiel ihres Vaters mitgespielt. Wenn sie es nicht mehr ertragen hat, ist sie in die Religion oder in ihre Selbstmordphantasien geflüchtet. Warum, wissen wir auch nicht.

Sie sind in dieses üble Psychospiel ihrer Eltern hineingeboren worden. Dazu konnten sie nichts.

Aber, als sie vor der Wahrheit standen, daß ihr Vater sie töten wollte, haben sie sich gerettet und sind durch das Fenster gesprungen. Das war sicher in Ordnung! Auch daß sie wieder nach Hause zurückgekehrt sind. Denn als Kind hatten sie keine Alternative.

Aber daß sie sich einreden wollten, sie seien gar nicht das Kind ihres Vaters, daß war nicht in Ordnung. Allerdings tun das ganz viele Kinder, die Probleme mit ihren Eltern haben.

Die behaupten dann sehr häufig, ihre Eltern seien gar nicht ihre Eltern. Sondern sie hätten eigentlich ganz andere Eltern. Eltern die gut und normal seien.

Sie behaupten dann auch, ihre Eltern hätten sie aus dem Krankenhaus geraubt oder sie heimlich adoptiert und so weiter.

Insofern können sie sich trösten.

Normaler Weise orientieren sich Kinder - zumindest erst einmal - an ihren Eltern, ihrer Familie. Sie glauben ihnen, übernehmen deren Sprache, Ansichten, deren Götter und Verhaltensweisen.

Wenn sie ihren Eltern vertrauen, beginnen sie in der Pubertät zu rebellieren und die Ansichten ihrer Eltern infrage zu stellen und eigene Sichten zu entwickeln. 

Wenn sie kein ausreichendes Vertrauen haben, unterwerfen sie sich den Ansichten ihre Eltern, verzichten auf die Entwicklung einer eigenen Sicht der Welt und passen sich an. Sie werden zu lebenden Toten, zu angepassten Zombies.

Wenn sie kein Vertrauen in die Eltern haben und nicht einmal ein Vorbild finden, dann beginnen sie sich eine eigene Phantasiewelt aufzubauen, die ihnen Halt und Stütze gibt.

In einer solchen Welt ist dann die Realität keine Realität, sondern diese wird geleugnet, ausgeblendet, verdrängt oder durch eigene Phantasien ersetzt.

Aber, Annelisa, nehmen wir einmal an, das sei bei ihnen auch so gewesen. Dann müssten wir klären, warum ihr Unbewusstes es für nötig fand, ihnen die Fratzen und Stimmen zu schicken. Wir müssten klären, wer oder was die Gegenspieler oder die widerstrebende Tendenz gegen diese war. Und warum sich das Ganze plötzlich so zuspitzte, das es dramatisch und zu einer Psychose wurde. Denn die setzt nur ein, wenn der Konfliktstress so stark wird, daß die Neurotransmittersysteme des Gehirns, vor allem das Dopamin-System, entgleisen.

Haben sie eine Idee?

Was ist den los gewesen, als die Stimmen zum ersten Mal gekommen sind?“

„Ich weiß nicht!“

„Bitte, fragen sie den Falken, warum er ihnen damals die Stimmen und die Fratzen geschickt hat. Oder ob es einen anderen Teil ihrer Psyche gegeben hat, der sie verrückt machen wollte!“

„Er sagt, er habe mir die Fratzen mit ihren Stimmen geschickt. Aber nicht, um mich verrückt zu machen, sondern um mir Angst zu machen und zu erreichen, daß ich mich um mich selbst und vor allem um meine verdrängte Wahrheit kümmere.

Verrückt habe mich eine andere Tendenz gemacht. Die Tendenz zur Lüge!“

„Fragen sie, ob und wo sie diese Tendenz in sich finden können!“

„Das seien die schwarzen Pferde!“

„Die schwarzen Pferde? Die Chaos-Pferde? 

Die Pferde stehen doch, wenn ich mich recht erinnere, für ihre Gefühle. Der Wolf auch. Der steht für ihre Stärke, eine gesunde Aggression.

Für welch eine Form der Aggression stehen denn die schwarzen Pferde? Oder für welche sonstigen Gefühle? Bitte fragen sie!“

„Der Falke sagt, das sei die Wut, die die Familie zusammengehalten habe.“

„Verstehen sie das Annelisa?“

„Nein!“

„Ich auch nicht! Bitte, fragen sie den Falken, wie diese Wut die Familie zusammengehalten hat!“ 

„Er sagt, jeder habe jeden gehasst, weil jeder Angst gehabt habe. Und die Wut habe geholfen, die Angst zu kontrollieren.“

„Welche Angst? Bitte fragen sie!“

„Die Angst vor der Wahrheit, der Realität.“

„Fragen sie bitte, was denn Schlimmes an der Realität war, daß ihre Familie sie so gefürchtet hat!“

„Die Realität sei der Feind der Phantasie, der Illusion. Und die Phantasie der Feind der Realität“, sagt der Falke. „Menschen lebten lieber in der Phantasie als in der Realität, denn da gebe es Leid, Schmerz und Enttäuschung und letztlich Krankheit und Tod. Und das Versagen.

Und wenn man ihre Phantasien, ihre Wünsche nach dem Ewigen Leben und andere Illusionen infrage stelle oder bedrohe, dann entwickelten sie Wut und Aggressionen gegen die Wahrheit der Realität.

Und diese Wut, diese Aggression könne man nach außen wenden oder gegen sich selbst.

Mein Vater habe diese Wut über sein Versagen im Alkohol zu ertränken versucht. Aber das habe alles nur schlimmer gemacht, denn so habe er immer mehr versagt. Und wenn der Alkoholrausch nicht mehr geholfen habe, dann sei er böse geworden. Sehr böse!

Die Mutter habe zwar das Versagen ihres Mannes gesehen. Aber sie habe auch versagt, denn sie hätte sich trennen müssen. Ihre Flucht sei die Religion und die Todessehnsucht gewesen.“

„Und jetzt fragen sie bitte, ob sie auch versagt haben!“

„Als Kind nicht. Aber in der Ehe. Da hätte ich mich meinem Mann angepasst und mich nicht getraut, mich so zu leben, wie ich wirklich bin. Das sei mein Versagen. 

So wie ich die Realität, daß mein Vater mich töten wollte, geleugnet hätte, habe ich auch leugnen wollen, daß ich die Tochter meines Vaters bin. 

Deshalb habe er die Stimmen geschickt, um mich an die Wahrheit zu erinnern. Aber auch da hätte ich versagt und sie nicht wahr haben wollen. Obwohl sie nichts anderes gerufen hätten, wie mein Vater, wenn er mich töten wollte.“

„Annelisa, wenn das alles wahr ist, dann fragen sie ihn doch, was sie tun sollen. Wie es mit ihnen weitergehen soll!“

„Ich soll weiter die schwarzen Pferde reiten, um mich mit ihnen vertrauter zu machen. Aber ich solle mich von meinem Schimmel führen lassen. Auch solle ich immer meinen Wolf mitnehmen.“

„Und, werden sie das tun, Annelisa?“

„Ja!“

 

 

 

Das letzte Problem

 

Ich habe sie zu diesem Gespräch gebeten, Herr Hartmann, weil uns ihre Frau Annelisa erzählt hat, daß es doch noch die eine oder die andere Schwierigkeit in der Ehe gibt, obwohl ihre Frau sehr viel für sich erreicht hat.

Sei versorgt jetzt wieder selbstständig ihre Familie allein. Sie geht aus dem Haus und hat viele Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Sie kann alles essen und trinken, was sie will.

Sie hat Normalgewicht und sieht heute viel gepflegter aus als früher und ist vor allen Dingen erheblich selbstbewusster geworden. 

Sie ist eine Meisterköchin und bäckt phantastische Kuchen und sie ist inzwischen Referentin für Koch- und Back-Kurse in der Volkshochschule. Und sie ist dabei, ein eigenes Kochbuch zu schreiben.

Die Kinder gedeihen und sind gut in der Schule und sogar das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter hat sich wesentlich gebessert.

Aber trotzdem kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen ihnen beiden. 

Was glauben sie, führt dazu?“

„Ich weiß auch nicht so recht!“

„Woran entzünden sich den ihre Auseinandersetzungen?“

„Also, am meisten ärgert mich immer, daß von ihr keine Vorschläge oder Initiativen kommen. Wenn ich dann vorschlage, was wir tun könnten oder was notwendig ist zu tun, dann motzt sie und zieht sich zurück. Und dann werde ich ärgerlich.

Und wenn ich dann was sage, wird sie wütend. Sie sagt aber nichts, sondern geht dann einfach weg.

Und es dauert dann lange, bis sich das wieder einrenkt.“

 

„Annelisa, sie haben gerade gehört, was ihr Mann gesagt hat. Stimmen sie dem im Wesentlichen zu?“

„Ja, das stimmt schon etwas. Aber es stimmt nicht, daß ich nie Initiativen ergreife. Nur, wenn sie ihm nicht gefallen, dann diskutiert er nicht darüber, sondern wird ärgerlich. Und dann ziehe ich mich zurück, weil ich keinen Streit mit ihm haben will.

Wenn ich das tue, wird er wütend. Und dann ziehe ich mich noch mehr zurück.“

„Ja, du ziehst dich zurück, statt mir zu widersprechen! Wir können das doch ausdiskutieren. Du bist immer so empfindlich!“

„Das stimmt nicht! Ich bin gar nicht so empfindlich. Ich will nur nicht mit dir streiten, weil du immer sofort laut wirst.“

Otto Renansen schaut seine Frau an. „Susanne denkst du das gleiche wie ich?“ frägt er sie.

Sie nickt. 

„Ich glaube ja!“

„Herr und Frau Hartmann, wir gehen jetzt einmal kurz hinaus, um uns abzustimmen. Wir kommen gleich wieder. 

Sei stehen auf und verlassen das Zimmer. 

Im Büro angekommen, meint Susanne Herr: „Ich glaube wir haben es mit einem Rest von Aggressionshemmung bei Frau Hartmann zu tun.

Sie zieht sich zu leicht und zu schnell zurück und macht ihn damit hilflos und dann wird er wütend. 

Wenn er schimpft, zieht sie sich noch schneller zurück. Und so weiter!“

„Das sehe ich auch so, Susanne! Aber ich glaube da ist noch etwas anderes wirksam.

Ich glaube, bei Herrn Hartmann ist noch ein Groll vorhanden. Ein Groll auf seine Frau, wegen der vielen negativen Dinge, die er hat erleben müssen. 

Und ich glaube, der kommt hervor, wenn sie sich nicht so verhält, wie er es erwartet.“

„Das könnte natürlich sein. Das liegt nahe!“

„Susanne, ich würde das nicht gerne aufdecken. Denn dann sind wir ruckzuck in den alten Themen. 

Wenn du einverstanden bist, würde ich gerne im Rahmen eines Teufelspakts eine paradoxe Intervention geben, um das problematische Kommunikationsmuster aufzusprengen.“

„Ja, mach nur! Ich bin gespannt, wie du das anstellen willst. Aber vorher erkläre mir bitte, was ein Teufelspakt ist.“

„In dem Fall ein Pakt mit dem Teufel. Das bin ich. Weil sie mir ihre Seele verschreiben müssen, ohne zu wissen, was ich ihnen auftragen werde.

Einen Teufelspakt kannst du verwenden, wenn du das Problem eines Menschen, eines Paares oder eine Familie erkannt hast und sicher weißt, wie du das Problem lösen kannst.“

„Da bin ich jetzt gespannt!“

Beide lächeln spitzbübisch und kehren in das Beratungszimmer zurück. Dort werden sie mit neugierigen Blicken empfangen.

„Frau Hartmann, Herr Hartmann, ich glaube, ich weiß, wie sie ihr Problem lösen können. Ich werde es ihnen aber nur verraten, wenn sie versprechen, genau das zu tun, was ich ihnen auftrage.

Sind sie dazu bereit?“

Das Ehepaar schaut sich etwas verblüfft an und verspricht dann, alles so zu machen, wie es ihnen vorgeschrieben wird.

„Herr Hartmann, gibt es eine Süßigkeit, die sie ganz besonders gerne mögen?“

Franz-Anton Hartman lächelt: „Rumkugeln!“

Der Hypnotist wendet sich Annelisa Hartmann zu: „Frau Hartmann, sie kaufen ein großes, durchsichtiges Glas mit Deckel, in das ein Kilo Rumkugeln hineingehen. 

Dann kaufen sie mindestens ein Kilo Rumkugeln und füllen diese in das Glas. Das Glas stellen sie in der Küche in einen Schrank, wo sie immer gut, bequem und schnell drankommen.

Ihre Aufgabe ist es, jedes Mal, wenn sie sich über ihren Mann geärgert haben, stumm zu dem Glas zu gehen und Rumkugeln zu holen. 

Ohne einen Kommentar, reichen sie dann stumm ihrem Mann Rumkugeln.

Wenn sie sich nur ein bißchen über ihn geärgert haben, geben sie ihm eine Rumkugel. Wenn sie sich mehr über ihn geärgert haben, geben sie ihm zwei oder drei Kugeln.

Wenn sie ziemlich wütend sind, vier oder fünf. 

Alles ohne Kommentar! 

Und sie, Herr Hartmann, nehmen diese Rumkugeln ebenso schweigend an. Aber sie müssen sie sofort essen! Ich betone, sie müssen die sofort und schweigend essen!

Auch danach werden sie beide keine Diskussion führen. Höchstens am nächsten Tag, wenn sie das beide wollen.

Und sie, Frau Hartmann, sorgen dafür, daß immer reichlich Rumkugeln in dem Glas sind.

Und jetzt noch eine letzte Regel: Es ist ihnen verboten, Herr Hartmann, an das Glas mit den Rumkugeln zu gehen, um welche daraus zu naschen!

Haben sie beide das alles verstanden oder soll ich das noch einmal wiederholen?“

Das Ehepaar lächelt erleichtert und nickt. Susanne lacht fröhlich. 

Alle stehen auf und verabschieden sich.

 

Vier Wochen später kommt die Nachricht, daß die Streitereien sich weitgehend gegeben haben.

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

der Roman   "Der Hypnostist - Lauf`um dein Leben!"  ist zu seinem guten Ende gekommen.

 

Jetzt folgt nächstes Wochenende der Roman "Der Hypnosist - Spiel des Lebens", den sie ebenfalls kostenlos in wöchenlichen Fortsetzungen lesen können.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

Weitere Hypnose Bücher

Probleme lösen mit Autosystemhypnose und der Macht des Unbewussten

 

Die Autosystemhypnose hilft mit Selbsthypnose die volle Macht

des Unbewussten, sein Wissen und Können und seine Problemlösungskreativität zu nutzen. Und sich mit der Unterstützung des Unbewussten zu dem Menschen zu entwickeln, der Sie von Natur aus sind und auch so zu leben.

Sinnorientiert und voller Liebe zu sich selbst und den Menschen,

die Sie lieben.

Sie gehen völlig rational und systematisch vor und lösen Ihre Probleme und Symptome auf. Und profitieren von den Erfahrungen des Autors aus über

20 Jahren Hypnotherapieausbildung für Ärzte und Psychotherapeuten und personalem Coaching.

Und erreichen so – Schritt für Schritt – Ihre eigenen Ziele.

Frei von jeder Fremdbestimmung.

 

 

 

Das Buch erhalten Sie bei:

 

Über Amazon  

 

im lokalen Buchhandel

 

   beim epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

ISBN 978-3-7375-5528-9

 

Autosystemhypnose

Die Einführung

 

Seit 30 Jahren bewährt - jetzt erst richtig verstanden.

Über 5 000 Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten mit ihr.

Die erste strukturierte selbstorganisatorische Hypnotherapiestrategie 

zur Behandlung aller psychischen und psychosomatischen Störungen 

und der Verhaltenstörungen.

 

 

Das Buch erhalten Sie bei:

 

Über Amazon  

 

im lokalen Buchhandel

 

   beim epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

ISBN 978-3-7375-3053-8

 

 

Zauberwiesenstrategie

Die Einführung

 

 

Seit 30 Jahren bewährt - jetzt erst richtig verstanden.

Über 5 000 Ärzte und Psychotherapeuten arbeiten mit ihr.

Die erste selbstorganisatorische Hypnotherapiestrategie

für Erwachsene und Kinder ab 3 - 4 Jahren

und zur Selbsttherapie.

Zur Behandlung aller psychischen und psychosomatischen

Störungen 

und der Verhaltenstörungen.

 

 

Das Buch erhalten Sie bei:

 

Amazon

 

im lokalen Buchhandel 

   

im epubli Verlag (Gruppe Holtzbrinck)

 

ISBN 978-3-7375-3204-4

 

 

In 1 000 Hypnotherapiefällen zeigt die Autosystemhypnose,

was sie leisten kann

- effektiv, strukturiert und tiefgreifend und meist auch rasch.

 

 

Bei psychischen Störungen bis hin zu Psychosen und dissoziativen Störungen, bei Traumen, bei Schmerzen und in der Psychosomatik im sicheren Schutz vor Re-Traumatisierungen und emotionalen Überlastungen. Wie Frauen ihren Kinderwunsch erfüllen, Raucher rasch entwöhnt werden und alle Formen von Allergien, Ängsten, Phobien und Zwänge aufgelöst werden können, aber auch Depressionen und sexuelle Störungen verschwinden, wie Lernstörungen und die Essstörungen.

Viele Hypnotherapien werden ausführlich geschildert und geben Einblick darin, in welch meisterhafter Weise Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Hypnotherapeuten direkt nach ihrer Hypnotherapieausbildung am Zentrum für Angewandte Hypnose ihren Patienten helfen, sich selbst mit Hilfe des Wissens und Könnens ihres Unbewussten selbst heilen. Überzeugen Sie sich selbst! Und holen Sie sich auch als erfahrene Therapeuten/Innen vielfältige Anregungen für Ihre Praxis. Und staunen Sie über die faszinierenden Lösungen vieler Patienten selbst bei schlimmsten Problemen!

 

 

Das Buch erhalten Sie bei:

 

Amazon

 

im lokalen Buchhandel 

 

ISBN 978-3-8442-7195-9

Peter Wunsch

und die Superhypnose

 

Abenteuerliche Reisen in Zukunft und Vergangeheit 

mit Superhypnose

 

 Graf Esmond von Stirzenberg und Großaberberg, einem reichen Physiker, ist es in jahrzehntelanger Forschung gelungen, eine Maschine zu konstruieren, die mit neurologischen Mitteln Superhypnose erzeugt. Er nutzt sie für Reisen in die Zukunft und die Vergangenheit.

Da er einen Assistenten für seine Reisen benötigt, weiht er seinen Neffen Peter Wunsch ein und lässt ihn ebenfalls reisen.

Ein alter Schamane und geheimnisvolle Frauen stellen sie vor scheinbar unlösbare Probleme.

Am Ende steht Graf Esmond vor der Frage, ob er sich oder seinen Sohn töten soll. Zu allem Übel wollen sich auch noch drei Geheimdienste ihrer Zeitmaschine bemächtigen.

 

 

Das Buch erhalten Sie: 

 

Über Amazon 

 

im lokalen Buchhandel 

 

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

ISBN 978-3-7375-1497-2

 

 

 

 

 

Der Storch

in der Kiste

 

Wie werden wir, was wir sind oder sein wollen? Was treibt uns an und was geben wir für Antworten auf die Herausforderungen des Lebens? Diese Fragen stellen sich allen Menschen. Auch den Frauen und Männern, die in diesem Buch durch die Abenteuer und Zeiträume ihres Lebens gehen.

 

Was ist ihr Schicksal und was sind ihre Spielräume? Wie ringen sie um Liebe und Leben? Wo scheitern sie und reifen doch? Wo siegt die Liebe über das Leid? Wo lauert das Glück in der Finsternis?

 

Der Storch ist ein Künder des Frühlings und er bringt das neue Leben. Aber warum stolziert er im Traum des jungen Baldo Bornet in der Schatzkiste seiner Mutter?

 

 

Sie erhalten das Buch:  

 

Über Amazon 

 

im lokalen Buchhandel 

 

  im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

ISBN 978-3-7375-3357-7

 
 

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

*********************

Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

*********************

 

Wichtige Links - bitte Feld anklicken:

 

Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

**********************

 

 

Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

Sie erhalten das Buch 

 

ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

über Amazon 

 

im lokalen Buchandel und

 

im epubli Verlag (bitte hier anklicken!

 

 

als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

(bitte hier klicken!)

 

*********************

 

Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

Sie erhalten das Buch 

 

über Amazon 

 

 im lokalen Buchhandel und

   

im epubli Verlag bitte hier anklicken!

  

ISBN 978-3-8442-5910-0

 

*******************

 

Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

Sie erhalten das Buch

 

über Amazon  

 

im lokalen Buchandel und 

 

im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

ISBN 978-3-8442-5922-3

 

*********************

 

 

Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

Sie erhalten das Buch 

ISBN 978-3-8442-5928-5

Über Amazon 

im lokalen Buchhandel und 

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

 

******************************

 

 

Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

Sie erhalten das Buch 

über Amazon 

im lokalen Buchhandel und

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

ISBN 978-3-8442-7450-9

 

******************************

 

Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

Sie erhalten das Buch 

über Amazon 

im lokalen Buchhandel und

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

ISBN 978-3-8442-7925-2

*********************

 

Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

Sie erhalten das Buch bei

über Amazon 

im lokalen Buchhandel und 

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

ISBN 978-3-8442-8039-5

*********************

 

Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

Sie erhalten das Buch 

über Amazon 

im lokalen Buchhandel und 

   im epubli Verlag (bitte hier anklicken!)

ISBN 978-3-8442-8491-1

*********************
 

 

Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypno-therapeut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmana-gement gründet.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich gewor-den. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch. 

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirklich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

Sie erhalten das Buch:  

 

Über Amazon  

 

im lokalen Buchhandel

 

   im epubli Verlag (bitte hier klicken!)

 

ISBN 978-3-7375-3721-6

 

**********************

 

Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

Sie erhalten das Buch:  

 

Über Amazon  

 

im lokalen Buchhandel

 

   im epubli Verlag (bitte hier klicken!)

 

ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.