Der Hypnotist
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Der Hypnotist -

Blumen für den Säufer

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Otto Renansen hat es geschafft. Seine Firma für hypnotisches Selbst- und Erfolgsmanagement ist erfolgreich. Mit ihr wollte er seinem Leben nach der Scheidung eine neue Richtung geben. Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache und erneut mit den Gefahren des Wahnsinns. Jetzt steht er vor neuen Herausforderungen in Privatleben und Beruf.

 

Neue Abenteuer führen ihn und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

**************

 

 

Regengedanken 

 

Die Erlebnisse am Säntis und im Rosengarten in Zürich hatten sein Leben verändert. Aber das hatte er damals noch nicht begriffen. 

Mit den Freunden hatte er an jenem Abend nicht mehr über seine Abenteuer reden können, da diese am nächsten Morgen arbeiten mussten. 

Sie waren früh aufgestanden und hatten das Frühstück für ihn stehen lassen. 

Er hatte in Ruhe Kaffee getrunken und gepackt und war über die Grenze nach Deutschland gefahren. 

Diese Grenze hatte für ihn auch eine psychologische Bedeutung gehabt. Denn seine Neigung, schon bei der Einleitung einer Selbsthypnose durch Defokussierung der Augen automatisch in Kontakt mit seiner archetypischen Ebene zu gelangen, war nach dem Überschreiten der Grenze wie abgeschnitten. 

Auch später war es ihm nicht mehr gelungen, den Kontakt herzustellen. 

Irgendwie hatte die Krise und die emotionale Not in der Fortbildung am Säntis das Tor geöffnet, das sich wieder geschlossen hatte, als er die vertraute Welt erreichte. 

Erst viel später, in der Phase der Trennung von seiner Frau Aletta war diese Fähigkeit wieder gekommen. Aber als alle Entscheidungen emotional getroffen waren, hatte sich das Tor zur archetypischen Ebene erneut geschlossen. 

Es schien, als ob sein Unbewusstes ihm diese Ebene nur für den Notfall zur Verfügung stellen wollte.

Zugleich jedoch stellte er bei der Arbeit in der Klinik fest, daß er seit seinen Schweizer Erlebnissen bei der psychotherapeutischen Arbeit eine neue Dimension des Verständnisses für seine Patienten und deren tiefste Regungen entwickelt hatte.

Daraus hatte er erste Konsequenzen gezogen und sich die Studienausgabe der Werke von Carl Gustav Jung in elf Bänden gekauft und systematisch studiert. Und zwar gleich zweimal hintereinander. 

Danach war er vorbereitet gewesen auf die Erlebnisse, die Jahre später auf ihn zukamen, als er bei seiner Hypnoseausbildung am Zentrum für Angewandte Hypnose in Mainz die Zauberwiesen-Strategie kennenlernte. Nur wusste er das damals noch nicht.

Jetzt würde er seinem Kunden hier in Berlin helfen, auf seiner persönlichen Zauberwiese den sich entwickelnden psychodynamischen Konflikt zu verstehen und wenn möglich zu lösen. 

Daß sie auf dem richtigen Weg waren, hatte sich dadurch gezeigt, daß Peter Wissing bereits nach wenigen Stunden sein nervendes Knacken in der Halswirbelsäule verloren hatte. 

Das war auf der einen Seite wenig, auf der anderen Seite aber schon viel. Denn da psychische und psychosomatische Symptome ebenso wie Verhaltensstörungen vom Unbewussten der Person erzeugt wurden, konnte dieses auch die Symptomatik wieder auflösen. Jedenfalls solange, wie es zu keinen unwiderruflichen körperlichen Verände-rungen durch die Symptome gekommen war. 

Ginge Peter Wissing weiter seinen, den existenziell richtigen Weg, hatte er eine sehr gute Chance, nicht nur sein Symptom auf Dauer los zu werden. Sondern er würde auch die vorliegende Selbstentfremdung aufheben können.

Andererseits, wenn er sich weigern würde, den Weg der eigenen Selbstindividuation weiter zu gehen, würde sich sein Unbewusstes gegen ihn wenden. 

Dann würden seine Symptome nicht nur wieder erscheinen, um ihm zu zeigen, daß er falsch lebte, sondern schlimmer werden. 

Denn jeder kann sich auf sein Unbewusstes verlassen. Es ist unerbittlich bei Verstößen gegen die Selbstindividuationstendenz.

Daß dies so war, hatte er einst in vielen Hypnotherapien erst lernen müssen. Schließlich hatte er auch verstanden, warum die meisten Menschen, ja die ganze abendländische Kultur so eine Angst vor dem Unbewussten hatte. 

All die „Du must!“ und all die „Du sollst aber!“ die auf die Menschen in Kultur, Religion und Familien herniederprasselten, wie der Regen draußen im Garten seines Hotels, hatten nur einen mächtigen Widerpart: das Unbewusste als Vertreter der gebieterisch die Selbstindividuation fordernden Gene! 

Denn die existenzielle und nicht zu löschende Forderung lautete: „Werde der, der Du bist! Und lebe so!“

Wer diese Forderung fürchtete, der hatte auch Angst vor dem Unbewussten – und damit vor sich selbst.

Natürlich gab es auch negative Dinge im Unbewussten, weshalb Sigmund Freud gefordert hatte: „Aus Es muss Ich werden!“ 

Freud hatte gehofft, das Ich könne für die Person so als Schutz gegen die Triebe und das Über-Ich, als dem innerpsychischen Vertreter der Eltern, der Gesellschaft und der Religion, dienen. 

Dabei hatte er jedoch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Denn die problematischen Aspekte des Unbewussten hatte gerade er selbst identifiziert: die psychischen Komplexe als psychische Reaktionen auf nicht verarbeitete negative Erlebnisse und emotionale Konflikte. 

Dabei waren die neurotischen Komplexe, wie er es selbst formuliert hatte, nichts anderes als kreative Selbstheilungsversuche. 

Krankhaft, hatte er aufgezeigt, wurden sie erst dadurch, daß sie beibehalten wurden, obwohl sich die Situation soweit positiv verändert hatte, daß sie gelöst werden konnten. 

Der Wille, den Krankheitsgewinn – einst hatte er das Leben gerettet oder die Psyche vor schweren Verletzungen geschützt – zu behalten und zu verteidigen, machte den kreativen Problemlösungsversuch über die psychischen  Komplexe erst problematisch. Und das, weil die bis dahin hilfreichen psychischen Komplexe nun unnütz und damit belastend und zerstörerisch geworden waren! 

Aber dieses Kneifen vor der Lösung war die Sünde gegen die Selbstindividuationstendenz, die das Unbewusste nicht akzeptierte und mit der Entwicklung von leiderzeugenden Symptomen beantwortete, um das Ich zu zwingen, sich den Problemen zu stellen und diese zu lösen. 

Das Ich jedoch ging meistens zum Arzt und verlangte von diesem, die Symptome mit Medikamenten zu unterdrücken. Wodurch dann eine Schwächung der Botschaft entstand, die der Patient dann als Besserung interpretierte. 

Aber damit wurde er nicht wieder gesund, sondern seine Probleme blieben ungelöst. Und damit wurde seine psychische oder psychosomatische Erkrankung chronisch.

Der Arzt profitierte von seiner insuffizienten Behandlung doppelt: Er behielt seinen Patienten für Jahre, denn der wurde von ihm und seinen Medikamenten abhängig und er selbst konnte sich als erfolgreicher, guter Mensch phantasieren, da er das Leid seines Patienten immer wieder erfolgreich mindern konnte.

Der Patient erlangte bei dieser Art von medizinischer Interaktion eine ihn entlastende Besserung seiner Symptome und brauchte sich nicht seinen Problemen zu stellen und sein Leben positiv verändern. Das sah er häufig als seinen Vorteil an, als seinen Krankheitsgewinn.

Jung hatte Freud gegenüber die Bedeutung der Verstöße gegen die Selbstindividuation der Person für die Entstehung und Heilung der psychischen und psychosomatischen Erkrankungen geltend gemacht. Aber Freud hatte es nicht wahr haben wollen. 

Denn Freud war auf die Seite der Kultur und der Angepassten und damit des sogenannten Über-Ichs gewechselt und hatte in seinem Buch ‚Das Unbehagen in der Kultur’ die triebhaften Tendenzen der Menschen als kulturfeindlich und kulturgefährdend gebrandmarkt. 

Nur, wer seine Triebe und seine Sexualität durch Sublimation kontrolliere, sei kulturerschaffend und Kultur verteidigend, hatte er gemeint. 

Außerdem hatte er sein theoretisches Dogma durchsetzten wollen, daß alle psychischen Probleme im Grunde sexueller Art seien. 

Im Alter hatte er dann gemeint, die psychischen und psychosomatischen Erkrankungen entstünden aus der Spannung zwischen einem Lebenstrieb und einem aggressiven Todestrieb. Aber da waren ihm die meisten Psychoanalytiker schon nicht mehr gefolgt, sondern hatten sich an seiner früheren Libidotheorie festgebissen.

Der logische Fehler hatte darin bestanden, nicht zu verstehen, daß die kulturbildenden Tendenzen doch ebenfalls aus dem triebhaften Grund der Gene hervortraten. 

Soziale und individualistische Triebe gemeinsam machten das Wesen des Menschen aus. Sie gegeneinander ausspielen zu wollen, das war der Fehler gewesen. 

Erst Carl Gustav Jung hatte das Dilemma verstanden und mit seinem Selbstindividuationskonzept zu lösen versucht. 

Seit Jung glauben die Menschen zwar, sie hätten alle ein Selbst oder wären eines, denn er hatte das Selbstkonzept entwickelt. Doch die einzelnen Aspekte der Selbstwerdung und Selbstverwirklichung glauben sie weiterhin nach Gutdünken gegeneinander ausspielen zu dürfen.

Wie Peter Wissing. 

Offensichtlich hatte er die Tatsache und sein daraus rührendes Leid, daß die Eltern elende Säufer gewesen waren, emotional nicht verarbeitet. 

Über das Knacken hatte ihn sein Unbewusstes täglich mit diesem verdrängten Komplex konfrontiert, damit er sich dem Problem zuwenden sollte, um ihn emotional zu lösen. 

Es hatte im sprichwörtlich im Nacken gesessen und für ihn hörbare Geräusche gemacht. 

Doch er wollte, wie er auch seine Eltern ablehnte, mit dem ganzen Bereich nichts mehr zu tun haben. 

Deshalb hatte er das Knacken als krankhaft eingestuft. Und die unverständigen, nur somatisch denkenden Ärzte hatten dabei mitgespielt. 

Gemeinsam mit ihrem Patienten hatten sie die Botschaft des Unbewussten als Krankheit zu bekämpfen versucht. 

Jetzt gab er tausende Euros dafür aus, daß er, Renansen, ihm helfen sollte, das Thema und den ganzen Komplex loszuwerden. 

Und deshalb wehrte er sich auch so gegen die Forderung seines Unbewussten, dem vergammelten Säufer gegenüber Fürsorge zu zeigen. 

Stattdessen wollte er lieber weiter gegen den Säufer ankämpfen. Deshalb folterte er den Säufer in seiner Wut mit harten, kalten Wasserstrahlen und miesen Haftbedingungen.

Otto Renansen war sich sicher, daß der Unternehmer seine Lektion noch lernen musste. Sollte er sich mit der Zeit dazu bereit finden, könnte er seine Probleme im Rahmen des Coachings und mit der Zauberwiesen-Strategie lösen. 

Wenn nicht, brauchte er mehr Unterstützung und sollte dann eine Psychotherapie, möglichst eine Hypnotherapie absolvieren.

Aber das Unbewusste war raffiniert! Wie ein guter Verhaltens-therapeut hatte es ihn mit einem positiven Verstärker belohnt. Durch Zurücknahme des Symptoms! 

Jetzt saß Peter Wissing psychologisch in der Klemme. Er, Renansen, war gespannt, wie es weitergehen würde.

 

 

 

Blumen für den Säufer

 

Als der Regen nachgelassen hatte, war er, mit einem vom Hotel geliehen Schirm, durch die mit Bäumen bestandenen Straßen des Viertels gegangen, um ein Restaurant zu suchen. 

Er hatte ein kleines italienisches Restaurant gefunden und sich für es entschieden, weil er keine Lust hatte, weiter durch den Regen zu laufen. Und er hatte es nicht bereut. 

Zu eine Flasche Montepulciano Wein, die er sich vom Wirt hatte empfehlen lassen, hatte er ein leichtes Mahl zu sich genommen. 

Melone mit Parmaschinken als Vorspeise und Spagetti mit Olivenöl, Knoblauch und Peperoni als Hauptgang. 

Ein köstliches Tiramisu war gefolgt und mit einem alten Grappa hatte er das Essen abgeschlossen.

Das Frühstück hatte er genossen und ein nettes Gespräch mit zwei Schweden am Nachbartisch geführt. 

Der Regen hatte aufgehört und die Wolken begannen aufzureißen, als er mit seinem Koffer auf das Taxi vor dem Hotel wartete. 

Peter Wissing empfing ihn selbst, da samstags das Büro geschlossen war. Aber die Sekretärin hatte alles, wie beim letzten Mal, vorbereitet und der Unternehmer hatte es sich nicht nehmen lassen, Kaffee und Tee selbst zu kochen.

„Na, was macht ihr Gefangener?“ begann Otto Renansen leicht provokativ. 

„Ich hoffe doch, der sitzt sicher im Knast!“ war die Antwort.

„Ich schlage vor, daß Sie heute alleine auf ihre Zauberwiese gehen, denn Sie kennen ja jetzt den Weg dorthin! Wenn Sie bei Ihrem Weisen Mann sind, sagen Sie mir bitte Bescheid!“

Der Unternehmer setzte sich ohne Kommentar in seinem Ledersessel zurecht, schloß die Augen und ging in Hypnose. Nach vielleicht sechs Minuten nahm er wieder Kontakt auf.

„Bitte, fragen Sie Ihren Weisen Mann, ob Sie mit dem Gefangenen weiter arbeiten sollen!“

„Er sagt ja!“

„Gut, dann fragen Sie bitte, was Sie mit ihm machen sollen!“

„Ich soll ihm was Anständiges kochen.“

„Und wollen Sie das tun?“

„Eigentlich nicht. Aber wenn der Weise Mann das will, werde ich es tun.“

„Ok! Dann tun Sie es! Was werden Sie ihm kochen?“

„Spiegeleier mit Bratkartoffeln.“

Nach einer Weile sagte Peter Wissing: „Die Spiegeleier und die Bratkartoffeln sind fertig. Aber die kann er doch nicht gut mit dem Holzlöffel essen.“

„Was wollen sie tun?“

„Ich gebe ihm eine Gabel und ein stumpfes Kindermesser, damit er nichts Böses tun kann.“

„Und was bekommt er zu trinken?“

„Wasser! Wasser tut dem Säufer gut!“

„Fragen sie bitte Ihren Weisen Mann, ob das so gut ist!“

„Der meint, ich solle dem Gefangenen einen kleinen Strauß Blumen in die Zelle stellen. 

Das geht zu weit!“

„Das stinkt Ihnen! Das glaube ich. Aber sind Sie bisher nicht mit den Ratschlägen Ihres Weisen Mannes gut gefahren? Ich glaube nicht, daß Ihnen ein Zacken aus der Krone bricht, wenn Sie einen Strauß Blumen in die Zelle stellen.“

„Na gut! Ich tu es. Aber mir ist es zuwider!“

„Und was passiert jetzt?“

„Der isst. Und der hat „danke!“ gesagt!“

„Bitte fragen Sie Ihren Weisen Mann, wie es weitergehen soll!“

„Ich soll ihm noch eine warme Decke geben und ein Kopfkissen.“

„Und?“

„Ich mach’ es gerade. 

Jetzt will der Weise Mann, daß ich mit ihm sprechen soll. Aber das tue ich nicht! Ich spreche mit diesem Arschloch nicht! Das geht zu weit!“

„Gut, sagen Sie das Ihrem Weisen Mann!“

„Er meint: „Kommt Zeit, kommt Rat“!“

„Bitte fragen Sie ihn, was wir weiter machen sollen oder was Sie machen sollen!“

„Er sagt, für heute sei es gut, wir sollten uns in vier Wochen wieder treffen.“

„Gut, dann danken Sie Ihrem Weisen Mann und Ihrem Unbewussten und lösen Sie die Hypnose wieder auf, indem Sie über alle Stationen, die Sie gekommen sind, wieder zurückgehen. 

Wenn Sie auf der Sommerwiese sind, zählen Sie sich bitte von zwanzig auf eins rückwärts aus der Hypnose heraus!“

„Was machen wir jetzt, es ist doch noch nicht Mittag?“ fragte der Unternehmer, als er wieder die Augen öffnete.

„Nichts!“ sagte der Hypnotist. „Wir sehen uns in etwa 4 Wochen wieder. Den Rest des Tages berechne ich ihnen nicht.“

 

 

Die Überraschung

 

„Guten Morgen, Chef!“ begrüßte ihn die Sekretärin. „Wie war es in Berlin?“

„Regnerisch und kurz. Erfreulicherweise konnte ich meinen Rückflug noch umbuchen. 

In der Oper war ich auch nicht. Ich habe keine Karten bekommen. Aber sonst war es nicht so schlecht!“ Und er erzählte ihr, wie weit er in der Arbeit mit Peter Wissing gekommen war.

„Aber wieso hat er denn auf seiner unbewussten Ebene einen Säufer in sich? Noch dazu einen, der ihn mit der Schnapsbuddel in den Nacken schlägt?“ frug Susanne Herr.

„Das weiß ich auch noch nicht genau. Das muss sich noch herausstellen. Es muss damit zusammenhängen, daß seine Eltern Trinker waren. 

Das Wahrscheinlichste ist, daß er seine Liebe zu den Eltern verleugnet und verdrängt hat oder einen Hass auf sich selbst hat, weil er das Kind seiner Eltern ist und das nicht wahrhaben will. 

Sein Weiser Mann wird schon dafür sorgen, daß herauskommt, was seine subjektive Wahrheit ist!“

„Ich denke, er war froh, als er im Kinderheim war? Warum sollte er seine Eltern lieben?“

„Kinder haben über all die Millionen Jahre, seit Lucy vom Baum gestiegen ist, überlebt, weil sie liebende Eltern hatten. 

Eine soziale Fürsorge gab es in der Vorzeit gar nicht oder nur eine sehr geringe. Also hat die Natur dafür gesorgt, daß Kinder sich an ihre Eltern halten, als ihre Verbindung zum Leben. 

Das ist keine bewusste Entscheidung, sondern triebhaft, also genetisch festgelegt, wie ich glaube. 

Zudem werden sie durch ihre Eltern geprägt, wie das die Biologen nennen. 

Darum ist die Beziehung zu den Hauptpersonen in der Familie in der Regel sehr eng. Und der stärkste Ausdruck von persönlicher Bindung ist die Liebe. Darum lieben alle Kinder ihre Eltern instinktiv – zunächst einmal jedenfalls. 

Erst wenn sie nach und nach herausbekommen, wie negativ die ihnen gegenüber sind, werden sie enttäuscht und ziehen ihre Liebe schrittweise zurück. Liebesenttäuschungen aber sind, eben wegen ihrer hohen Bedeutung für das Überleben und den Zusammenhalt der Menschen sehr schmerzhaft. 

Normalerweise werden seelische Schmerzen abgetrauert. Wenn das nicht gelingt und der Trauerprozess ins Stocken gerät, wird der Enttäuschungsschmerz häufig durch Wut und Hass abgewehrt. 

Das entspricht der Phase zwei des Trauerprozesses nach Elisabeth Kübler-Ross. 

Phase eins ist die Realitätsleugnung. 

Kinder, die in der ersten Phase stecken bleiben, leugnen und verdrängen einfach die Realität, bis hin zur Psychose, in der sie sich eine Phantasiewelt erschaffen. 

In dieser Phase der Leugnung gelten ihnen die schlimmsten Eltern dann als wahre Engel oder sie erfinden immer neue Erklärungen, warum die Eltern schuldlos an ihrem negativen Verhalten seien. 

Kinder die in Phase drei stecken bleiben, richten ihre Wut gegen sich selbst und werden depressiv oder zerstören sich oder ihr Leben. 

Sie entwickeln meistens Selbstwertzweifel, um sich damit zu quälen oder Selbsthass.

Manchmal entlasten sie sich und projizieren den Hass nach außen. So werden dann die anderen Menschen schlecht und sie selbst oder ihre Eltern können Engel bleiben.

Irgendetwas von dem, was ich gerade aufgezählt habe, wird bei unserem Unternehmer zutreffen.

Und wenn er sich mit seinem Gefangenen, der ja nichts anderes ist, als ein hypnotisch symbolisierter, psychodynamischer Aspekt seiner selbst, reden soll, kommt der ganze Trauerprozess wieder in Gang. 

Bisher ist er nur bereit, im Bereich von Äußerlichkeiten, wie warmen Decken und Nahrung, Kontakt aufzunehmen. 

Wenn er aber mit dem Gefangenen redet, wird es persönlich. Das will er noch nicht. Da braucht er noch Zeit. 

Also gibt ihm der Weise Mann diese Zeit. Da er seinen Pappenheimer kennt, weiß er, daß dieser in vier Wochen soweit ist, daß er sich stärker auf sich selbst und damit auf den Gefangenen einlassen kann. 

Eine Bitte: Wenn Sie mit Herrn Wissing einen Termin ausmachen, bestätigen Sie den erst, wenn Sie mir ein Ticket für die Oper oder ein Konzert besorgen konnten! Ich will nicht noch einmal bei Regen auf dem Hotelzimmer in Berlin hocken!“

„Ja, das werde ich! Aber wieso symbolisiert das Unbewusste einen Gefangenen auf der Zauberwiese?“

„Das hat es doch anfangs gar nicht getan! Zuerst war da der Säufer in der Verfolgerposition. Er war der Überlegene. Er hat ihn doch mit der Schnapsflasche ins Genick geschlagen und Peter Wissing ist entsprechend seiner Verdrängungsneigung – Verdrängen ist eine Form der Flucht vor der Wirklichkeit durch Verweigerung der Realitätsanerkennung – das fliehende Opfer des Säufers gewesen. Also letztlich Opfer seines eigenen falschen Verhaltens.

Erst als der Fliehende sich ermannte und zum Kampf stellte, konnte er den Säufer überwinden und ihn unter Kontrolle bringen, indem er ihn als Gefangenen einsperrte. 

Das war die Frucht dessen, dass er bereit war, für sich zu kämpfen und nicht mehr verdrängend vor der eigenen Wahrheit zu fliehen. 

Das hat ihn stark gemacht und ihn die Überhand im Konflikt gewinnen lassen. 

Aber er muss das Problem, was immer es im Einzelnen psychodynamisch auch ist, emotional lösen. Das will er noch nicht. Er will es einfach nur los sein. 

Oder es ersatzweise kontrollieren. Was er zurzeit macht. Er will den einfachen Weg gehen. 

Ich glaube nicht, daß das Unbewusste, vertreten durch den Weisen Mann, ihm das erlauben wird. 

Insofern bin ich zuversichtlich. Ich denke, er wird das Problem lösen, nur nicht so schnell. Ich werde also vielleicht noch ein paarmal in Berlin in die Oper und ins Konzert gehen können.“

„Und wie sehen Sie die Situation bei Herrn Wagmann?“

„Da habe ich noch nicht verstanden, was das eigentliche Problem ist. Er hat das typische Glaubensproblem vieler protestantischer Pfarrer, er hat ein Eheproblem und er hat ein nicht gelöstes Problem mit seinem toten Vater. Das ist sicher. 

Aber ich frage mich, ob das nicht Vordergrundprobleme sind, hinter denen noch das eigentliche Problem verborgen ist. 

Oder ob das eigentliche Problem sich in den drei Problemen verbirgt. 

Ich weiß es einfach nicht! 

Aber ich denke, da der Herr Wagmann geistig sehr differenziert ist und auch gut mitarbeitet, daß uns sein Unbewusstes bald auf sein eigentliches Problem hinführen wird. 

Das ist ja das Gute mit der Selbstorganisatorischen Hypnose, daß man es als Therapeut oder Coach so einfach hat. Denn man kann mit dem Generaldirektor der Person, dem Unbewussten, kommunizieren und muss sich nicht mit dem Pförtner des Unternehmens, dem Ich, herumschlagen.

Aber, kommt der heute?“

„Ja, in einer Stunde.“

Pfarrer Wagmann wirkte ruhiger als beim letzten Treffen, als er sich in seinen Ledersessel drückte. 

„Ich habe viel gebetet, Herr Renansen. Das hat mir gut getan. Aber es hat mich nicht weitergebracht. Ich habe nichts Neues zu berichten.“

Der Coach nickte. 

„Dann lassen Sie uns das Ganze einmal systematisch angehen! 

Psychische Probleme beruhen, wenn sie keine körperlichen Ursachen haben, entweder auf einer psychischen Überlastung, einem psychosozialen Konflikt oder einer seelischen Verletzung, einem Trauma.

In den Arztpraxen und beim Psychotherapeuten, und überhaupt im Leben, klagen die meisten Menschen unserer Zeit über Stress und Belastungen. Doch ist das nichts, was das Unbewusste in den meisten Fällen anerkennt. 

Denn den meisten Stress machen wir uns selbst. Und so erzeugen wir Überlastungen in Wirklichkeit künstlich, um uns vor Konflikten und seelischen Verletzungen durch Ablenkung und Flucht in die Aktivität und Stress abzulenken. 

Natürlich gibt es echte seelische oder emotionale Überforderungen und Überlastungen, doch sind die ziemlich selten. 

Am häufigsten sind psychische Konflikte und dann die seelischen Verletzungen, die Traumen oder Traumata, wie sie auch heißen. 

Also schlage ich Ihnen vor, Ihr Unbewusstes zu fragen, was bei Ihnen Ursache Ihrer Probleme ist! 

Wären Sie bereit, Ihr Unbewusstes zu fragen, was bei Ihnen vorliegt?“

„Ja, natürlich!“

„Gut! Sie wissen ja, wie es geht. Nehmen Sie bitte Ihre beiden Arme in Vorhalte und fragen Sie innerlich Ihr Unbewusstes! 

Die rechte Hand soll von ganz alleine nach unten sinken, wenn die Ursache Ihrer Probleme ein Konflikt ist! Die Linke, wenn es eine seelische Verletzung, ein Trauma ist! 

Beide Hände können nach unten sinken, wenn eine psychische oder emotionale Überlastung die Ursache ist! 

Und wenn es etwas ganz anderes ist, an das wir momentan nicht denken, kann eine Hand von ganz alleine nach oben wandern.“

Es dauerte nur etwas mehr als drei Minuten, bis die rechte Hand erst ganz langsam, dann immer schneller auf den Oberschenkel sank.

„Die Ursache Ihrer Probleme ist also ein psychischer Konflikt!“ stellte der Hypnotist fest. 

„Jetzt sollten wir mit Hilfe Ihres Unbewussten herausbekommen, was das für ein Konflikt ist.  

Bitte nehmen Sie Ihren rechten Arm wieder in die Ausgangslage!“

Langsam und zögerlich wurde der Arm hoch gehoben, als wenn die Bereitschaft, die Wahrheit zu erkennen, sich erst durchsetzen müsste. 

Schließlich aber schwebten beide Arme wieder in der Vorhaltestellung. Otto Renansen hatte dieses Zögern aufmerksam registriert und beschloss darauf zu reagieren.

„Ehe wir jetzt Ihre innere Wahrheit erkunden, sollten wir Ihr Unbewusstes fragen, ob es heute schon in Ordnung ist“ - und da machte er eine kleine Pause, um die Frage zu betonen und eine sogenannte Pseudoalternative aufzubauen - „Sie diese Wahrheit wissen zu lassen. Oder ob es besser ist, wenn das erst später erfolgt?“

So transportierte die Frage in der Form der Pseudoalternative den Hinweis, daß die Wahrheit auf jeden Fall auf den Tisch kommen werde – entweder früher oder später! 

Es setzte zudem das Unbewusste in die Lage, zu entscheiden, wie groß die psychische Belastung des Hypnotisierten im Rahmen seiner Ambivalenz zwischen dem Wissenwollen und dem Nicht-Wissenwollen, derzeit sein durfte. 

Denn neben der Hauptaufgabe des Unbewussten, das Leben zu schützen, war seine zweitwichtigste Funktion der Schutz des Ich.

„Wenn die Erkenntnis der Gründe für Ihre Probleme heute - hier und jetzt - geschehen soll, kann die rechte Hand von ganz alleine nach unten gehen; wenn das erst später geschehen soll, die linke Hand!“

Anhand der Zeit, die vergehen würde, ehe die Entscheidung des Unbewussten fallen würde, wäre eine Einschätzung der Stärke der psychischen Ambivalenz möglich, das wusste Otto Renansen. 

Und damit auch indirekt die Stärke der Motivation, weiterhin verdrängen zu wollen. 

Deshalb schaute der Hypnotist gespannt auf den Mann vor sich und dessen Hände.

Minutenlang geschah nichts weiter. Die Hände bewegten sich nicht. 

Nach etwa sieben Minuten begannen sie feinschlägig zu zittern und weitere zwei bis drei Minuten dauerte es, ehe die rechte Hand ganz langsam nach unten zu sinken begann.

„Das Unbewusste hat entschieden!“ sagte Renansen betont langsam und deutlich für den Fall, daß auch ein bewusster Widerstand gegen Erkenntnis vorlag. 

„Sie dürfen heute, hier und jetzt, erfahren, was dies für ein Konflikt ist!“

Die Hypnose hatte sich von alleine vertieft. 

Der Mann vor ihr war leicht in sich zusammengesackt und der Kopf hatte sich geneigt. Er schien ganz in seine inneren Prozesse versunken und zeigte keine äußere Regung. 

Wie immer, wenn die Fragen an das Unbewusste existenziell wichtig wurden, hatte sich die Hypnose spontan vertieft. Nichts verstärkte Hypnose mehr als die existenzielle Relevanz der Fragen.

Er gedachte, sich diesen tiefen Trancezustand zunutze zu machen und startete ohne Verzögerung die Befragung des Unbewussten.

„Unbewusstes, besteht der die Probleme verursachende Konflikt hauptsächlich in der Beziehung zu sich selbst oder in der Beziehung zu anderen Menschen oder einer  Institution, einem Glauben?“

Das Unbewusste ließ durch mehrere Nachfragen, die er systematisch durchführte, über die Hände wissen, daß der entscheidende Konflikt mit anderen Menschen bestand.

Wegen der religiösen Probleme mit seinem Glauben und seiner Kirche wurden als nächstes die Vorgesetzten als Konfliktpartner ausgeschlossen. 

Auch die Frage nach der Beziehung zur Ehefrau ergab keinen positiven Hinweis. Deshalb begann der Hypnotist die Familienmitglieder der Herkunftsfamilie als Konfliktträger abzufragen. 

Zu seiner Überraschung aber verneinte das Unbewusste einen, die aktuellen Probleme verursachenden Konflikt mit dem Vater. Erst als er das Unbewusste nach der Beziehung zur Mutter fragte, wurde Renansen fündig.

„Haben Sie eine Ahnung, worin der Konflikt mit der Mutter besteht oder bestanden hat?“ fragte er den Pfarrer und Familientherapeuten.

Kaum hörbar kam ein „Nein!“ 

„Dann werden wir, wenn Sie einverstanden sind, Ihr Unbewusstes fragen, worin der Konflikt besteht oder bestand. Lebt Ihre Mutter noch?“

„Nein. Sie ist verstorben.“

„Und wie war Ihre Beziehung zur Mutter?“

„Eigentlich gut!“

„Nehmen Sie bitte noch einmal Ihre Hände in Vorhalte! Gut so! 

Und jetzt, Unbewusstes, wenn Du einverstanden bist, geht eine Hand von ganz alleine zum Kopf von Christoph! Spätestens, wenn sie das Gesicht berührt, kann das Bewusstsein erkennen, worin der Konflikt, das Problem mit der Mutter bestanden hat!“

Wieder dauerte es mehrere Minuten, bis die Hände zu zittern begannen und eine Hand unendlich langsam in die Höhe kroch. 

Es dauerte mehr als eine Viertelstunde, bis schließlich der gekrümmte Zeigefinger der rechten Hand die rechte Augenbraue berührte. 

Dann schüttelte der Hypnotisierte kurz den Kopf, als ob er es nicht glauben könne oder wolle, und gab einen grunzenden Laut von sich. 

Wieder nach einer ganzen Weile sagte er mit kloßiger, hypnotischer Stimme: „Da ist der Gedanke, ‚weil sie Dich nicht gegen den Vater geschützt hat’! Er kommt immer wieder!“

„Bitte, nehmen Sie die Hand wieder runter in die Vorhalte und fragen Sie Ihr Unbewusstes ideomotorisch, ob dieser Gedanke der richtige ist!“

Er war es!

„Und wogegen hat die Mutter Sie nicht ausreichend geschützt!“

„Gegen die ständigen Forderungen und Befehle des Vaters! 

Und immer mit der Drohung mit dem lieben Gott und dem Verlust der Liebe Gottes! 

Gottseidank hat mein Vater wenigstens nicht an den Teufel oder eine Hölle geglaubt! 

Ich hatte immer die Angst, die Liebe Gottes zu verlieren, wenn ich dem Vater nicht gehorchte oder seinen Anforderungen gerecht werden konnte. 

Und meine Mutter hat immer nur den Kopf weggedreht und nichts zu sagen gewagt. Wo ich sie doch so geliebt habe!“

Während das Gesicht in der tiefen Hypnose unbeweglich blieb, rannen jetzt stumme Tränen und hinterließen eine feuchte Spur auf der Haut.

„Holen Sie mich bitte aus der Hypnose heraus! Ich möchte mit mir allein sein!“

„Sie wissen doch, Sie können jederzeit Ihre Hypnose auflösen! Sie brauchen nur langsam von zwanzig auf eins zurückzählen. 

Beginnen Sie damit! 

Ich gehe jetzt aus dem Zimmer hinaus und lasse Sie alleine. Wenn Sie mich brauchen, sagen Sie mir bitte Bescheid! 

Ich bin vorne bei Frau Herr.“

Er stand schweigend auf, verließ den Raum und schloß die Tür hinter sich.

 

 

Der Journalist

 

„Wo ist Herr Wagmann? Warum kommen Sie alleine?“ empfing ihn die Sekretärin und hielt an ihrem Computer zu schreiben inne.

„Wir haben wahrscheinlich sein zentrales Problem gefunden. Und er wollte alleine sein.“

„Und was ist das?“

„Die Enttäuschung über die geliebte Mutter, weil sie ihn nicht gegen den autoritären Vater geschützt hat. Und der Vater hatte sich mit dem lieben Gott gegen seinen Sohn verbündet und ihn so fertig gemacht.“

„Oh weia! Die Beziehung zum Vater problematisch, die Beziehung zur Mutter enttäuschend und der Gott ein Verfolger und Kinderschreck! 

Und dann ist er Pfarrer geworden? 

Kein Wunder, daß er an seinem Glauben zweifelt! Ist er deshalb auch Familientherapeut geworden?“

„Ich weiß es nicht. Ich bin erst einmal froh, daß wir den Wurm im Apfel gefunden haben. Wie es im Apfel drinnen sonst noch aussieht wird sich bald zeigen.

Apropo Apfel, haben Sie Lust, heute Abend mit mir zum Äppelwein zu gehen? Wir können sicher den Schwarzen Heinrich dort treffen. Ich denke, er wird schon im Gemalten Haus sitzen.“

„Ja, gerne! Aber ich muss vorher noch etwas in der Innenstadt erledigen. Ich würde dann etwas später kommen.“

„Prima! Wir treffen uns dann im Gemalten Haus!“ 

Als Otto Renansen sich durch die gut besuchte Wirtschaft bewegte und den Kellnern und Kellnerinnen mit ihren vollgepackten Tabletts auswich, sah er den Schwarzen Heinrich zusammen mit einem älteren Mann zusammensitzen.

„Schön, daß Sie kommen!“ begrüßte ihn Heinrich Schwarz. 

„Otto, darf ich Ihnen meinen Freund Günther Kistener vorstellen? Herr Otto Renansen!“

Die beiden Männer schüttelten sich die Hände.

„Herr Kistener ist ein alter Freund von mir. Er ist auch schon pensioniert. Er war Journalist beim Hessischen Rundfunk. Jetzt ist er Witwer, wie ich. 

Wir kennen uns schon lange über unsere Frauen. Wir spielen Schach miteinander und wandern gemeinsam.“

„Was haben Sie beim Hessischen Rundfunk gemacht, wenn ich fragen darf?“

„Ich war für Innenpolitik zuständig. Wir haben für diesen Bereich Hintergrundrecherchen gemacht und Beiträge vorbereitet. Beiträge über die Landespolitik und für die ARD. Auch aktuelle Nachrichten für den Sender.“

„Das stelle ich mir interessant vor. Sie haben doch immer mehr gewusst, als wie die Öffentlichkeit erfuhr.“

„Das stimmt! Ich habe auch meinen Beruf geliebt. Es war eine interessante Tätigkeit. Und man kam viel herum und brauchte nicht immer nur im Büro hocken.

Aber jetzt bin ich pensioniert. 

Das halte ich nicht aus, immer rumzusitzen! Ich engagiere mich deshalb ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche, die in Heimen oder im Gefängnis sitzen. Das macht mir Freude und ist sinnvoll.“

„Günther möchte Sie, Otto, gerne kennenlernen. Ich habe ihm von Ihnen und Ihrer Tätigkeit erzählt. Deshalb habe ich ihm auch vorgeschlagen, heute mitzukommen. Er interessiert sich für Ihre Arbeit.“

„Ja, zum einen könnte ich mir vorstellen, daß Sie jemanden mit Erfahrung im Recherchieren brauchen könnten, zum anderen würde ich mich gerne mit Ihnen beraten, inwieweit man unseren Kindern und Jugendlichen mit Hypnose in ihren schwierigen Lebenssituationen und den vielen Problemen, die sie haben, helfen könnte.“

„Fälle, bei denen es wichtig wäre zu recherchieren, habe ich derzeit keine. 

Über das Thema Hypnose für Ihre Schützlinge sollten wir uns unterhalten. 

Lassen Sie uns doch einfach einen Termin absprechen, zu dem wir uns einmal zusammensetzen. Ich habe aber keinen Terminkalender bei mir. 

Wie wäre es, wenn Sie meine Sekretärin, Frau Herr, die Sie nachher noch kennenlernen, wegen eines Gesprächstermins anrufen. Sie kommt heute etwas später.“

Das Gespräch wurde durch die Kellnerin unterbrochen, die ihre Bestellungen aufnehmen wollte.

„Das freut mich aber, daß Frau Herr heute auch kommt!“ meinte der Schwarze Heinrich.

„Macht sie noch Besorgungen oder lassen Sie die arme Frau noch arbeiten, Otto?“

„Keine Sorge, ich quäle Frau Herr nicht mit Überstunden. Sie hat noch etwas in der Stadt zu erledigen.“

Ihre Runde Äppelwein kam. Sie stießen miteinander an und tranken sich zu.

„Ab welchem Alter können denn Kinder mit Hypnose arbeiten?“ fragte interessiert der Schwarze Heinrich.

„Ab der Geburt. Allerdings nicht direkt. Es geht indirekt, indem man zum Beispiel die Mutter-Kind-Dyade nutzt. 

Man hypnotisiert die Mutter, dann geht das Kind sofort mit in Hypnose. Über das Unbewusste der Mutter kann man dann Einfluss auf das Unbewusste des Kindes nehmen und Gedeihstörungen oder Allergien und Neurodermatitis behandeln. 

Wenn die Kinder sprachfähig sind und ein eigenes, funktionierendes Ich entwickelt haben, kann man direkt mit ihnen arbeiten. 

Ein sich selbst reflektierendes Ich entwickeln sie irgendwann zwischen den ersten eineinhalb und zwei Lebensjahren. Ein Sprach-Ich kommt dann bis zum vierten Lebensjahr hinzu. 

Also kann man frühesten, abhängig von der Hirnreife des Kindes, zwischen drei und vier Jahren direkt mit dem Kind arbeiten. Das muss natürlich kindgerecht geschehen, zum Beispiel mit der Zauberwiesen-Strategie von Götz Renartz in der Form für Kinder.

Kinder tun sich besonders leicht mit Hypnose. Denn Hypnose ist ja nichts anderes, als die bewusste Nutzung der menschlichen Natur für spezielle Zwecke. Und Kinder haben all die Ängste und Vorbehalte gegen die Hypnose oder das Unbewusste nicht, die viele Erwachsene haben.“

„Aber wissen den Kinder überhaupt, was ein Unbewusstes ist?“ fragte Günther Kistener.

„Nein, aber man kann es so umschreiben, daß sie es verstehen. 

Ich habe die Kinder immer gefragt, ob sie schon einmal schlaue Ideen gehabt hätten. Das hatten sie natürlich! 

Und dann habe ich ihnen gesagt: „Siehst Du, das von Dir, das Dir die schlauen Ideen macht, das ist Dein Unbewusstes. 

Willst Du mit ihm Kontakt aufnehmen und Dir ein paar schlaue Ideen geben lassen, wie Du Dein Problem lösen kannst?“ 

Kinder wollen das immer! 

Und stimmen tut es auch. Denn die Kreativität ist eine ausschließliche Leistung des analogen Denkens des Unbewussten. 

Das digital denkende Bewusstsein kann gar nicht kreativ sein. Darum muß das Ich im Alltag auch immer warten, bis es eine kreative Idee vom Unbewussten bekommt. 

In Hypnose synchronisieren sich die beiden Denkformen. Deshalb kann man in der hypnotischen Trance das Unbewusste auch direkt ansprechen. 

In der eben erwähnten Zauberwiesen-Strategie installiert man sogar einen speziellen kreativen Persönlichkeitsanteil, mit dem sich der Patient direkt unterhalten kann und der ihm sofort kreative Ideen schenkt. 

Das Ich braucht dann gar nicht erst warten. Das ist sehr vorteilhaft für die Menschen!“ 

„Das kann ich bestätigen!“ mischte sich Susanne Herr ein, die unbemerkt an den Tisch herangetreten war. 

„Ich wandere fast täglich auf meiner Zauberwiese herum und habe oft Kontakt mit meinem Kreativen Teil. Es ist ein Kaleidoskop, das mir mein Weiser Mann geschenkt hat. Ich brauche nur hineinzuschauen, dann kommen die kreativen Gedanken.“

„Günther, darf ich Dir Frau Susanne Herr von der Zauberwiese vorstellen? Nebenher ist sie die Sekretärin von Herrn Renansen und ein gern gesehen Gast an diesem Ort!

Frau Herr, darf ich Ihnen Herrn Günther Kistener vorstellen? Er ist ein alter Freund von mir und ein pensionierte Journalist vom Hessischen Rundfunk. 

Er ist heute hier, weil er Herrn Renansen kennenlernen wollte.“

Sie gaben sich die Hände und Frau Herr setzte sich an den Tisch. 

Heinrich Schwarz winkte der Kellnerin.

„Wir unterhalten uns gerade darüber, ab wann und wie Kinder hypnotisiert werden können. Aber vielleicht können Sie uns etwas von Ihrer Zauberwiese berichten, wenn das nicht zu intim ist?“

Susanne Herr, die ihre Bestellung aufgegeben hatte, nickte. 

„Ich kann nur Positives berichten. Seit ich meine Zauberwiese und meinen Weisen Mann habe, verändert sich mein Leben. 

Ich bin ruhiger und gelassener geworden und habe viel über mich gelernt. 

Mein Weiser Mann ist ein Jäger mit Gamshut, aber ohne Gewehr. Er ist sehr freundlich und fürsorglich zu mir. 

Einen Inneren Freund habe ich auch, der mich begleitet. Es ist mein Kindheitshase, mein Schmusehase. Und mein Kreativer Teil ist, wie schon eben erwähnt, ein buntes Kaleidoskop, durch das ich nur gucken muß, um schlaue Gedanken zu bekommen.

Es ist ein wirklich gutes Gefühl, in sich solche Figuren zu haben und jederzeit mit ihnen Kontakt aufnehmen zu können. Es gibt einem Ruhe und mehr Unabhängigkeit von der Außenwelt. Man lernt sich besser kennen und entdeckt, wie viele Möglichkeiten in einem stecken. 

Und ich spüre mehr und mehr, daß ich mich auf mein Unbewusstes verlassen kann. Denn ich weiß ja, daß diese Gestalten, mit denen ich in Kontakt komme, nur Symbolisierungen sind, mit denen mein Unbewusstes sich in der Hypnose meinem Bewusstsein sichtbar und hörbar macht. Daß sie nur psychische Anteile von mir sind, an die ich früher nicht oder nur schwer herangekommen bin. 

Insgesamt ist das nichts anderes, als eine Icherweiterung und Bereicherung an Fähigkeiten. Ich bin Herrn Renansen wirklich dankbar, daß er mir das Verfahren beigebracht hat!“

„Und haben Sie damit auch schon Probleme gelöst?“ Der Journalist blickte gespannt.

„Nein. Ich habe derzeit keine. 

Vielleicht gibt es noch welche aus der Vergangenheit. Ich denke, mein Weiser Mann wird sie mir zur Lösung präsentieren, wenn er das für richtig hält. 

Ich mache mir da keine Gedanken!“

Inzwischen waren ihre Teller mit den Speisen gekommen. Die Runde begann zu essen. Das Gespräch verstummte. 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

Der Roman "Der Hypnotist - Der Hase im Café"  ist zu seinem guten Ende gekommen. Jetzt können Sie dem Roman "Der Hypnotist - Blumen für den Säufer" folgen. Auch diesen Roman können Sie kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen lesen.


Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herrausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Ergebnisse Selbstorganisatorischer Hypnotherpie

 

Anhand von 800 ausgewerteten Hypnotherapien zeigt dieses von Götz Renartz und der Akademie für Autosystemhypnose und Didaktik der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. herausgegebene Buch auf, wie effektiv und rasch die selbstorganisatorischen Methoden der Autosystemhypnose selbst in schwierigen Fällen wirken - und in welch breiter Form.

 

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Peter Wunsch

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Abenteuerliche Reisen in Zukunft und Vergangeheit 

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 Graf Esmond von Stirzenberg und Großaberberg, einem reichen Physiker, ist es in jahrzehntelanger Forschung gelungen, eine Maschine zu konstruieren, die mit neurologischen Mitteln Superhypnose erzeugt. Er nutzt sie für Reisen in die Zukunft und die Vergangenheit.

Da er einen Assistenten für seine Reisen benötigt, weiht er seinen Neffen Peter Wunsch ein und lässt ihn ebenfalls reisen.

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ISBN 978-3-7375-1497-2

 

 

 

 

 

Der Storch

in der Kiste

 

Wie werden wir, was wir sind oder sein wollen? Was treibt uns an und was geben wir für Antworten auf die Herausforderungen des Lebens? Diese Fragen stellen sich allen Menschen. Auch den Frauen und Männern, die in diesem Buch durch die Abenteuer und Zeiträume ihres Lebens gehen.

 

Was ist ihr Schicksal und was sind ihre Spielräume? Wie ringen sie um Liebe und Leben? Wo scheitern sie und reifen doch? Wo siegt die Liebe über das Leid? Wo lauert das Glück in der Finsternis?

 

Der Storch ist ein Künder des Frühlings und er bringt das neue Leben. Aber warum stolziert er im Traum des jungen Baldo Bornet in der Schatzkiste seiner Mutter?

 

 

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Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Wichtige Links - bitte Feld anklicken:

 

Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.