Der Hypnotist
Der Hypnotist

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Der Hypnotist -

Der Hase im Café

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Der erfahrene Hypnotherapeut Otto Renansen ordnet nach seiner Scheidung sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffektive, selbstorganisatorische Hypnosestrategien.

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinandersetzen.

 Um den Herausforderungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflektiert er sein Leben und seine berufliche Entwicklung und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm den Weg in ein neues Leben.

 

 

**************

 

Ein schweres Gewitter über der Insel Borkum und dann war im Ferienhaus der Fernseher defekt und der Router - und so konnte leider die vorletzte Fortsetzung des Romans nicht pünktlich erscheinen. Ich bitte um Ihr Verständnis!

 

 

 

Der Angelpunkt im Geschehen

 

Wieder war Otto Renansen in Hypnose und auf seiner Zauberwiese unterwegs. Er suchte seinen Weisen Mann. Schließlich fand er ihn an einem Bach.

Der Druide hatte die Füße im Wasser des Baches und schien sich abzukühlen. Er sah ihn mit unergründlichem Gesichtsausdruck an und flüsterte: „Wir steigen in den selben Fluss und doch nicht in denselben, wir sind es und wir sind es nicht.“

„Heraklit“, dachte der Hypnotist.

„Alles fließt!“ flüsterte er weiter.

„Immer noch Heraklit“, registrierte der Hypnotist.

„Das einzige was stabil ist, ist die Instabilität!“ flüsterte er nun. 

„Nur stete Veränderung schafft Bleibendes. Wer Stabiles zu erzeugen versucht, fördert Veränderung.“

„Was ist die Botschaft?“ fragte Otto Renansen vorsichtig.

„Das einzige, worauf Du Dich verlassen kannst, ist, daß Du Dich auf nichts verlassen kannst!“ 

Der Druide schaute ihn jetzt freundlich an und sprach mit normaler Stimme.

„Und wo ist der Dreh- und Angelpunkt im Geschehen?“ fragte Renansen. „Man braucht doch einen Bezugspunkt!“

„Was ist der Bezugspunkt des Fisches im Fluss?“

„Der Fisch selbst als Fisch?“

Der Weise Mann nickte. 

„Er bleibt er selbst, wohin er auch schwimmt oder sich vom Wasser tragen lässt; solange er im Wasser bleibt, während er sich selbst verändert. Und weil er sich weniger schnell verändert als der Fluss.“

 „Darf ich mich zu Dir setzen?“

Wieder nickte der Weise Mann. 

„Der Tod hat von meiner Sehnsucht nach Liebe und der nötigen Bereitschaft zum Liebeskummer gesprochen. Und daß man zu letzterem Mut brauche“, trug Otto Renansen sein Anliegen vor.

Der Druide schaute versonnen vor sich hin und meinte dann, während er den Mann neben sich von der Seite ansah: „Na, und?“

„Ich glaube nicht, daß mir der Mut fehlt. Es stimmt sicher, daß diese Sehnsucht in mir ist. 

Ich halte sie für gesund und für ein zentrales Wesensmerkmal von mir. 

Ich fürchte, das Problem ist, daß ich durch das Scheitern meiner Ehe zutiefst verletzt bin. Ich glaube, ich habe nicht genug getrauert!“

„Also nicht genug Mut zum Schmerz?“ fragte der Weise Mann.

„Ich weiß nicht. Vielleicht. Ich wollte gerne Dich fragen.“

„Ich soll Dir die Antwort geben, die Du Dir nicht zu geben wagst?“ kam die Gegenfrage. 

„Ich will Dir eine Hilfestellung geben: Frage Dich, um was genau Du nicht genug getrauert hast!“

Dann war Otto Renansen alleine. Der Weise Mann war ver-schwunden. 

Vom Fluss stiegen leichte Nebel auf. 

Etwas irritiert stand er auf und ordnete seine Kleider.

Er fragte sich, ob er zum Blockhaus gehen und einen heißen Tee trinken sollte. Er entschied sich stattdessen, die Wege der Zauberwiese zurückzugehen und die Hypnose aufzulösen.

 

 

Vaginismus und andere Probleme

 

Otto Renansen beobachtete seine Sekretärin. Sie war dabei, die Post zu sortieren und zu öffnen. 

„Eine schöne Frau“, dachte er. „Eine schöne Haut und eine gute Figur.“

Er wollte nicht, daß sie bemerkte, wie er sie beobachtete. Deshalb wandte er sich ab und ging in sein Zimmer. 

Als er in seinem Sessel saß, stellte er seinen IPod auf ‚Zufällige Titel’. Das Musikcenter überraschte ihn mit Orgelmusik. 

„Warum nicht!“ dachte er und hörte zu. Er musste dann aber lächeln, als sofort danach Fats Domino mit seiner unvergesslich typischen Stimme loslegte. 

„Ja, das waren noch Zeiten damals!“ dachte er und erinnerte sich, wie er nach dieser Musik getanzt hatte.

Er hatte noch etwas Zeit, bis Frau Bertrami kommen sollte. Während jetzt der Montanara-Chor sang, legte er die Füße auf den Schreibtisch und machte es sich bequem. 

Er war gespannt, wie sie reagiert hatte und was sie heute vortragen würde. 

Ihr Unbewusstes hatte seiner Hypothese zugestimmt, daß die Angst vor einer neuen Enttäuschung das Problem sei, das sie daran hinderte, so zu leben, wie es ihr entsprach. 

Würde sie den Mut haben, sich zu sich selbst zu bekennen und ihr Leben positiv zu verändern? Eigentlich traute er ihr das zu. Schließlich hatte sie die Kraft aufgebracht, das falsche Leben im Kloster aufzugeben und einen Neuanfang zu setzen. 

Dafür bewunderte er sie. 

Frau Herr kam herein und sagte: „Frau Bertrami ist gerade gekommen. Soll sie hereinkommen?“

„Ja, bitte!“ Er schaltete den IPod aus. 

Kurz darauf betrat Frau Bertrami das Zimmer. Sie war offensichtlich beim Friseur gewesen und eleganter gekleidet als beim letzten Mal. Der Coach nahm das als ein gutes Zeichen. 

Sie begrüßten sich und Frau Bertrami nahm auf dem angebotenen Sessel Platz. Sie schlug die Beine übereinander und lehnte sich zurück. 

„Ich habe gründlich nachgedacht und auch mein Unbewusstes befragt“, eröffnete sie das Gespräch.

„Die Hypothese scheint zu stimmen. Das macht auch deutlich, in welcher Richtung ich mich bewegen muß.“

Dann schwieg sie und schien mit sich zu kämpfen. Renansen registrierte, daß sie hektische Flecken am Hals entwickelte. 

„Ich weiß nicht, ob das in unsere Gespräche passt. Schließlich sind Sie nicht mein Therapeut. Aber da ist noch ein Problem. Ein intimes.“

„Das stimmt“, sagte Renansen, „ich bin nicht Ihr Therapeut. Aber ich bin als Psychotherapeut ausgebildet und habe als solcher gearbeitet. Insofern können Sie, wenn Sie wollen, mir erzählen, worum es geht. Vielleicht kann ich Sie beraten.“

„Also gut!“ Die Stimme der Frau vor ihm war jetzt betont fest. 

„Ich leide unter Vaginismus. Als ich in der Psychotherapeutischen Klinik war, hatte ich mich verliebt. Ich wollte mit dem Mann schlafen, aber es ging nicht. Er konnte seinen Penis nicht einführen, weil sich meine Scheide verkrampft hat. Ich wollte das nicht, es war einfach so. 

Der Mann war sehr verständnisvoll, doch hat es unsere Beziehung zerstört. Ehe ich eine neue Beziehung aufnehmen kann, sollte ich dieses Problem gelöst haben.“

„Danke für Ihr Vertrauen! Darf ich Ihnen eine Geschichte erzählen und Ihnen dann einen Vorschlag machen?“

„Ja, gerne!“

„In meine damalige Praxis kam eines Tages eine sechsundzwanzig Jahre alte Frau. Sie war mir von einer Familienberatungsstelle überwiesen worden. Ihr Problem war, wie sie mir erzählte, daß sie seit drei Jahren verheiratet war und mit ihrem Mann keinen Geschlechtsverkehr hatte. Und zwar noch nie!

Sie hatte noch nie einen Orgasmus gehabt und mit einem Vaginismus reagiert, als der Ehemann versucht hatte, seinen Penis einzuführen. Alle Versuche auch danach waren gescheitert. 

Die Ärztin in der Beratungsstelle hatte mit ihr zusammen erreicht, daß sie es gelernt hatte, sich selbst zu befriedigen und auch ihren Mann mit der Hand zu befriedigen. 

Wenn der Mann sie masturbieren wollte, verkrampfte sich ihre Scheide derart, daß es ihr sehr unangenehm war. 

Die beratende Ärztin hatte außer gutem Zureden kein Mittel zur Auflösung des Vaginismus gehabt.

Dabei haben die berühmten amerikanischen Sexualforscher und Sexualtherapeuten Masters und Johnson eine sehr wirksame Methode zur Behandlung des Vaginismus entwickelt. Diese Methode kann, wenn keine Sexualneurose oder kein massiver Ehekonflikt vorliegt, mit fünfundneunzig prozentiger Sicherheit einen Vaginismus auflösen.

Dies erzählte ich damals der Patientin und bat sie, ihren Mann mitzubringen, denn die notwendigen Übungen müssten zusammen durchgeführt werden. 

Der Ehemann, ein sympathischer Bauingenieur, die Ehefrau war übrigens auch Ingenieurin, kam gerne und ich führte ein Einführungs-gespräch mit den beiden Eheleuten. Dabei erfuhr ich, daß diese für drei Wochen in den Urlaub fahren wollten. 

Da kam mir eine Idee. Wann und wo könnte mehr Ruhe und gute Stimmung zwischen zwei Verliebten sein, als im Urlaub? Ich entschloß mich, etwas zu probieren, was ich bis dahin noch nie gemacht hatte.

Deshalb bat ich die beiden, sich für eine Weile ins Wartezimmer zu setzen. 

Ich würde ihnen etwas aufschreiben, das sie zur Lösung ihres Problems befähigen würde und das ich ihnen mit in den Urlaub geben würde. Dort könnten sie es ganz ohne mein Zutun dann alleine durchführen und ihr Ziel erreichen.

Dann schrieb ich ihnen elf Briefe. 

Jeder Brief enthielt die genaue Anweisung für eine der sexualtherapeutischen Übungen von Masters und Johnson. 

Festgelegt war, daß sie immer nur den nächsten Brief öffnen dürften, wenn sie die vorherige Übung erfolgreich absolviert hätten. 

Die Briefe habe ich dann nummeriert und ihnen in den Urlaub mitgegeben.

Nach drei Wochen kamen sie glücklich und zufrieden aus Mallorca. Der Geschlechtsverkehr war, nachdem sie die Übungen ordnungsgemäß absolviert hatten, ohne Probleme gelungen. 

Es bestand aber noch ein Restproblem. Es war der Ehefrau nicht gelungen, während des Geschlechtsverkehrs einen Orgasmus zu erzielen.

Wir verabredeten, auch noch dieses Problem durch entsprechende therapeutische Übungen nach Masters und Johnson zu lösen.

Doch während bis dahin alles problemlos geklappt hatte, traten nunmehr Schwierigkeiten auf. 

Die Ehefrau vergaß mehrmals hintereinander die Pille. 

Nun sollen die sexuellen Übungen ja in einer liebevollen, zärtlichen und entspannten Atmosphäre ablaufen. Alles andere tötet die zum Erfolg notwendige Lust. Und das Ehepaar, das ein Haus bauen wollte, wollte erst nach dem Hausbau Kinder zeugen. 

Da das Vergessen der Pille ganz offensichtlich die sexuellen Übungen massiv erschwerte, hatte ich den Verdacht, daß ein unbewusster psychischer Widerstand gegen die Übungen oder den Erfolg vorliegen könnte. 

Ich schlug daher der Patientin vor, ihr Unbewusstes nach einem solchen, unbewussten Widerstand zu fragen.

In Hypnose bestätigte sich der Verdacht. 

Das Unbewusste gab den Hinweis, daß es in der Psyche der Patientin einen psychischen Teil gebe, der für das Vergessen der Pille sorge.

Deshalb schlug ich der Patientin vor, eine hypnotherapeutische Analyse des Widerstandes durchzuführen. Sie stimmte zu und so begannen wir mit der Analyse.

 Sie ergab einen interessanten Zusammenhang.

Die Mutter der Patientin wuchs in einer streng katholischen Familie auf. Die Familie lebte in einem ebenfalls engen katholischen Dorf-Milieu. 

Dann wurde die Mutter mit siebzehn Jahren mit der Patientin schwanger.

Die Eltern drängten, wie das in solchen Milieus häufiger ist, die Tochter zum Schwangerschaftsabbruch. Sie fürchten um ihren guten katholischen Ruf. Eine uneheliche Schwangerschaft sahen sie als eine familiäre Schande an.

Die Tochter verweigerte jedoch eine Abtreibung.

Dafür wurde sie von der Familie als eine gefallene Frau und Sünderin diffamiert und an den Pranger gestellt.

Sobald die Mutter der Patientin volljährig war und sich und ihre kleine Tochter selbst ernähren konnte, zog sie aus dem Elternhaus aus. 

Sie widmete sich ganz ihrer Tochter und deren Ausbildung. Sie blieb dabei unverheiratet und ließ nie mehr einen Mann an sich heran.

Der Ehe ihrer Tochter hatte sie zugestimmt. Ihr Verhältnis zu dem jungen Ehepaar wurde mir als unproblematisch geschildert.

Aus der Erfahrung vieler Sexualtherapien wusste ich, daß für Mädchen in der Sexualität oft die Beziehung zur Mutter von großer Bedeutung ist. 

Wenn die Mütter aus religiösen Gründen oder einfach, weil sie sexuell verklemmt und frigide waren, eine gesunde sexuelle Entwicklung ihrer Töchter verhindern wollten, führte das in den meisten Fälle zur Rebellion der Töchter. 

Denn die Töchter spüren dann unbewusst, daß diese Mütter sie psychisch für ihre Neurosen missbrauchen. 

Aus Angst, wieder unter die Fuchtel der emotional bindenden Mutter zu geraten und aus Gründen der Rache, reagieren solche Mädchen dann häufig mit Trotz und Promiskuität. 

Natürlich gelingt es auch vielen Müttern, die Mädchen zum Gehorsam zu bringen. 

Die unterwerfen sich dann und imitieren die Rolle der Mutter. Sie werden im sexuellen Bereich genauso verklemmt und reagieren oft mit anorgastischen Syndromen, Vaginismus und Libidostörungen.

Ganz anders regieren die Mädchen jedoch, wenn sie keine missbrauchende Aggression in der sexuellen Erziehung durch ihre Mütter erspüren.

Wenn zum Beispiel wie in diesem Fall, die Mutter aus Liebe zur Tochter handelt. 

So hatte die Mutter der Patientin ihre Tochter durch Sprüchen, wie ‚Sex führt nur ins Unglück’ oder ‚Männer wollen nur immer dasselbe’ usw. versucht, die Tochter so einzuschüchtern, daß dieser das Schicksal einer unehelichen Schwangerschaft erspart bleiben sollte.

Wie wir dann mit Hilfe des Unbewussten der Patientin herausbekamen, hatte sich in ihr als Reaktion auf die Angst der Mutter eine unbewusste Selbstschutztendenz entwickelt. 

Die Patientin hatte versucht, den gesamten Komplex der Sexualität unter Kontrolle zu bringen. 

Diesem Versuch diente der Vaginismus und die Anorgasmie ebenso als Vorfeldschutz, wie das Vergessen der Pille. Weil dadurch die sexualtherapeutischen Übungen verhindert wurden. Sie hätten das gefährliche Fenster der Lust geöffnet.

Insofern war die Aufgabe des Vaginismus weniger schwierig gewesen, da sie nach dessen Lösung ja weiterhin keine gefährliche, verführerische Lust empfinden musste. Außerdem bedrohte der Vaginismus die Ehe mit dem geliebten Mann.

Wir brauchten nach der Erkenntnis der Ursachen der psychosexuellen Störungen nur noch herauszubekommen, ob die Schutzfunktion der Störungen hauptsächlich für die Patientin oder die  Mutter galten.

Wir fragten das Unbewusste danach. 

Die Antwort war eindeutig, es handelt sich um einen Selbstschutz der Patientin. Das war erfreulich, denn es zeigte auf, daß die Ablösung von der Mutter weitgehend gelungen war.

Jetzt war guter Rat für eine Lösung gefragt. 

Ursprünglich hatte ich erwogen, bei der Patientin die Zauberwiesen-Strategie zu nutzen. Dann fiel mir jedoch eine viel einfachere und logische Lösung ein. 

Ich holte mir die Erlaubnis der jungen Frau, mit ihrem Unbewussten direkt zu kommunizieren. Ich erhielt diese Erlaubnis.

Nachdem ich der Patientin geholfen hatte, eine mittelstarke hypnotische Trance aufzubauen, sprach ich ihr Unbewusstes direkt an:

„Unbewusstes, Du hast am Leid der Mutter erkannt, daß in einer psychisch kranken Familie und einer psychosozial kranken Gesellschaft für die Patientin (nennen wir sie Erika!) eine wirkliche Gefahr bestand. Daß die Seele von Erika im sexuellen Bereich verletzt werden konnte. 

Du hast sie durch Libidoverlust, sexuelle Hemmungen und durch das Verkrampfen der Scheide geschützt. Zuletzt hast Du diesen Schutz, als er durch die Sexualtherapie gefährdet schien, durch das Vergessen der Pille gestärkt.

Ich habe verstanden, daß Du Teil, der Du den Schutz organisierst, etwas Gutes für Erika angestrebt hast. 

Aus meiner Sicht wäre es völlig falsch, Teil, wenn Du aufhören würdest, Erika zu schützen!

Ich möchte Dir jedoch zu bedenken geben, daß nur der Tod hundertprozentig sicher ist. 

Das Sicherste nach dem Tod aber ist die Antibaby-Pille! Sie ist, wenn man sie regelmäßig einnimmt und keinen Durchfall hat, zu über neunundneunzig Prozent sicher.

Mein Vorschlag an Dich ist es, weiterhin für die Sicherheit von Erika im sexuellen Bereich und in allen anderen Bereichen zu sorgen! 

Im sexuellen Bereich könntest Du das tun, indem Du dafür sorgst, daß Erika nie wieder die Pille vergisst und sie regelmäßig einnimmt. Dann kann sie nämlich unter normalen Bedingungen nicht durch eine Schwangerschaft gefährdet werden!“

Das Unbewusste nahm diesen Vorschlag an. Die Patientin hat danach nie wieder die Pille vergessen! 

Wir konnten die begonnenen sexuellen Übungen ungestört fortsetzten. So stellten sich in kurzer Zeit die ersten Orgasmen der Patientin beim Geschlechtsverkehr ein. Alle Probleme waren gelöst!

Sie, Frau Bertrami, werden sich vielleicht jetzt fragen, welche Übungen ich damals dem Ehepaar zur Auflösung des Vaginismus gegeben habe. 

Damit wären wir an dem Punkt, von dem ich eingangs gesprochen habe. Ich sagte Ihnen, ich hätte einen Vorschlag für Sie.

Mein Vorschlag besteht darin, daß ich Ihnen verrate, wie man einen Vaginismus behandelt. Dazu könnte ich ihnen einen mit dem Verfahren vertrauten Frauenarzt vorschlagen, wenn Sie möchten. Denn ich werde Sie nicht behandeln. 

Sie könnten allerdings, da Sie es schon gelernt haben, mit Hypnose zu arbeiten, die Übungen imaginär durchführen und so das Problem schon gelöst haben, ehe Sie mit einem Mann im Bett liegen. 

Das ist mein Vorschlag. 

Sie sollten sich das in Ruhe überlegen und mir dann Bescheid geben.“

„Da brauche ich nicht viel zu überlegen“, meinte Frau Bertrami. „Bitte, verraten Sie mir, wie eine solche Therapie geht!“

„Zunächst möchte ich Ihnen erklären, wie sie am besten vorgehen“, erklärte Renansen. 

„Legen Sie sich bitte zu den Übungen auf dem Rücken ins Bett! 

Bauen Sie dann eine gute Arbeitstrance auf! 

Spreizen Sie sodann Ihre Schenkel wie zum Geschlechtsverkehr und halten sie die Schenkel während der Übung so gespreizt! 

Halten Sie bitte auch die Augen geschlossen!

Stellen Sie sich dann ganz plastisch und mit allen Ihren Sinnen vor, während Sie in Hypnose sind und bleiben, daß Sie ganz nackt seien und Ihr Geliebter sie am ganzen Körper von den Fußsohlen bis zu den Haaren langsam und zärtlich streichelt! Immer wieder! 

Allerdings ohne ihre Brüste und ihre Geschlechtsteile zu berühren!

Wenn das in Ihrer Vorstellung passiert, stellen Sie sich genau vor, wie sich das vermutlich anfühlt! Bekommen Sie auch heraus, wo Sie wie am liebsten gestreichelt werden möchten! 

Stellen Sie sich zudem vor, daß Sie mit Ihrem Geliebten dabei sprechen und ihm sagen, was Sie fühlen und fordern Sie ihn auf, Sie so zu streicheln und zwar dort, wo sie es besonders mögen! 

Ganz wichtig ist dabei, daß Sie bei dieser Übung sexuelle Erregung möglichst vermeiden! Die Übung gilt der körperlichen Kontaktaufnahme, der Selbsterfahrung und dem Ausdruck von Zuneigung und Zärtlichkeit.

Diese Übung wiederholen Sie so häufig, bis daß Sie sich dabei ganz natürlich und wohl fühlen und die Übung unbeschwert genießen können! 

Gehen Sie erst dann zur nächsten Übung über, wenn Sie diesen unbeschwerten und entspannten Genuss für sich erreicht haben!

Die zweite Übung verläuft genauso, wie die erste. Nur stellen Sie sich nun vor, der Mann liegt und Sie berühren ihn überall, außer an den Geschlechtsteilen. Diese bleiben strikt ausgespart! 

Erkunden Sie seinen Körper! Spüren sie, wie er sich anfühlt! Sprechen Sie in Ihrer Vorstellung mit ihm und lassen sich berichten, welche Berührungen er wo am liebsten verspürt! Erfreuen Sie ihn, indem Sie ihm den Gefallen tun! Vermeiden Sie, ihn sexuell zu erregen!

Die Übungen drei und vier erfolgen zunächst wie die ersten beiden.

Nach dem Austausch von Zärtlichkeiten ist es nunmehr das Ziel an sich selbst zu erfahren, welche Berührungen Ihnen sexuelle Lust bereiten. 

Die Brüste und Geschlechtsteile werden dabei zunächst noch ausgelassen. Schließlich werden sie dann auch in die Übung einbezogen. 

Ganz wichtig ist dabei, sich gefühlmäßig zu öffnen und dem Mann mitzuteilen, was Sie sexuell erregt und wo und wie Sie gerne berührt werden möchten.

Die nächst Übung besteht darin, daß Sie wieder in Ihrer Vorstellung in der Hypnose nackt auf dem Bett liegen, während der Partner vor dem Haus auf und ab geht. 

Ihre Aufgabe ist es nun, sich bis zum Orgasmus selbst zu befriedigen! Während Sie das tun, weiß das Ihr Partner.

Die Steigerung in der nächsten Übung besteht darin, daß Ihr imaginärer Partner vor der Wohnungstür steht, während Sie sich bis zum Orgasmus selbst befriedigen.

Dann folgt das gleiche Spiel, nur, daß der Mann vor der Schlafzimmertür steht und sie stöhnen hört.

Sie ahnen sicher schon, wie es weitergeht! 

In der nächsten Übung steht der Partner am Fuß des Bettes, während Sie sich zum Orgasmus bringen.

Dann beginnen die gemeinsamen Übungen. Sie liegen auf dem Rücken auf dem Bett und haben die Beine gespreizt und angezogen, so daß der Mann seinen erigierten Penis in Ihre Scheidenöffnung einführen kann. 

Dabei soll er jedoch maximal einen Zentimeter eindringen und stillhalten, während Sie sich selbst befriedigen, bis Sie einen Orgasmus haben.

Wenn das geklappt hat, kommt die nächste Übung.

Dabei liegt jetzt der Mann mit erigiertem Penis auf dem Rücken. Sie hocken sich in der Reitstellung über ihn, setzen den Penis in die Scheidenöffnung - wieder nur einen Zentimeter tief - und beginnen sich wieder selbst zu befriedigen. 

Wenn Ihre Lust steigt und sie sich Ihrem Orgasmus nähern, können Sie, wenn Sie das mögen, sich weiter über seinen Penis stülpen und ihn ein Stück tiefer einführen. 

Diese Übung wiederholen Sie so lange, bis Stück um Stück und Orgasmus um Orgasmus der Penis am Ende Ihre Scheide ausfüllt!

Im Weiteren wird diese Stellung beim Geschlechtsverkehr weiter beibehalten. 

Immer läuft es gleich ab: Sie befriedigen sich selbst und holen sich, metaphorisch gesprochen, soviel Penis wie sie wollen. 

Sie können in dieser Phase auch beginnen, während sie sich immer selbst befriedigen, erste Koitusbewegungen ausführen, indem sie sich auf und ab bewegen oder ihr Becken kreisen lassen. 

Ganz wichtig dabei ist, daß ihr Partner die ersten Wochen ganz still liegen bleibt! Natürlich kann er Sie und Ihre Brüste streicheln. Aber er sollte keine Koitusbewegungen durchführen! 

Sie bleiben die Herrin des Geschehens und sollten die Kontrolle solange behalten, bis es Ihnen von ganz alleine Freude macht, die Kontrolle einmal abzugeben und Ihren Partner mitagieren zu lassen.“

Gertrude Bertrami hatte die Augen offen, saß jedoch völlig regungslos im Sessel. Sie war spontan in eine Trance getreten. 

Otto Renansen sagte nichts, um ihren  hypnotischen Prozess nicht zu stören. 

Die Zeit verging, ohne daß sich die Frau vor ihm regte. 

Otto Renansen beschloss deshalb, ebenfalls in Hypnose zu gehen. 

Wie bei ihm üblich, defokussierte er seinen Blick und fühlte die Hypnose anfluten. Er schloss die Augen und träumte weg. 

Er erwachte erst wieder aus seiner Ruhetrance, als sich Frau Bertrami durch Räuspern bemerkbar machte. 

Er ließ seine Hypnose langsam ausklingen und öffnete die Augen. Er fühlte sich erfrischt.

„Vielen Dank! Ich gehe jetzt!“ sagte Gertrude Bertrami und stand langsam auf. Auch er erhob sich und schüttelte ihr die Hand.

 

 

Der Teufelspakt

 

„Und die Leute haben wirklich das so gemacht, wie Sie das geschildert haben?“ wunderte sich die Sekretärin, als er ihr erzählt hatte, wie er früher Vaginismus behandelt hatte. 

„Durch die Bank!“ bestätigte er. „Das Behandlungsprogramm hatte sich schon in Amerika bewährt. Ich habe es nur etwas verändert und auf deutsche Verhältnisse angepasst. Ich habe keinen einzigen Misserfolg damit gehabt. 

Sie sollten es nicht unterschätzen! Es kommt wie ein banales verhaltenstherapeutisches Übungsprogramm daher. Aber so einfach ist es gar nicht!

Wenn zum Beispiel eine Frau, die bis dahin ihrer sexuell oder religiös verklemmten Mutter gehorcht hat, diese Übungen durchführt, wirkt das wie eine Revolution für sie. 

Denken Sie, bisher war alles Sexuelle verboten! Dann soll sie sich selbst befriedigen und das bis zum Orgasmus, den sie bisher nicht haben durfte!

Der Therapeut und der Partner wissen, daß sie es tut. 

Schließlich sieht ihr Partner sogar zu, hört ihr lustvolles Stöhnen, sieht, daß sie bisher ‚Sündiges’ tut. 

Der Therapeut ist unsichtbar mit im Schlafzimmer.

 Es ist nicht anderes als eine sexuelle und persönliche Revolution und damit Ablösung von der  Mutter, dem Vater, der Familie und den Priestern, versteckt unter der Verhaltenstherapie!

Ich möchte Ihnen ein anderes Beispiel geben. 

Wenn ich den Eindruck hatte, es mit einer besonders starken Persönlichkeit zu tun zu haben, bin ich noch direkter vorgegangen. 

Dann habe ich die Frauen in der Hypnose aufgefordert, sich auf den Teppich meiner Praxis zu legen, die Beine zu spreizen und sich in Gedanken selbst zu befriedigen und ihrer verklemmten Mutter direkt ins Gesicht zu orgasmen; oder dem Vater, dem Priester, eben dem, um den es ging. 

Natürlich bin ich nicht im Zimmer geblieben, sondern habe mich ins Wartezimmer gesetzt, bis mich die Patientin wieder ins Behandlungszimmer geholt hat. Denn manchmal haben die Frauen einen echten Orgasmus bei der Übung bekommen, und dabei wollte ich nicht anwesend sein. Das hätte nicht gepasst.

Wer es schafft, seiner sexuell verklemmten Mutter ins Gesicht zu orgasmen, der hat alle Verklemmtheit hinter sich gelassen.

Oder, wenn es um Probleme beim ehelichen Geschlechtsverkehr ging, habe ich eine Altersregression in die Situation eingeleitet, in der beim letzten Mal das Problem aufgetreten war. 

Die Frauen wurden dann aufgefordert, in der Hypnose zu imaginieren, wie sie lustvoll, geil und hemmungslos mit ihren Männern verkehrten, während der sexuell verklemmte Vater oder die sexuell verklemmte Mutter all diese Lebensfreude und ungehemmte Lust mit ansehen musste. 

Auch wer das schafft, hat anschließend keine sexuellen Probleme mehr.

Aber das kann man, wie schon gesagt, nicht mit allen Frauen und auch Männern machen. Das ist offene Revolution! 

Bei den meisten bedarf es der Erlaubnis einer Autorität, in diesem Fall eines gesellschaftlich anerkannten Facharztes. 

Der führt sie langsam vorwärts. Ganz im Sinne einer verhaltenstherapeutischen Desensibilierung. 

In kleinen Schritten lässt er dabei die Patientin erleben, daß es Spaß und Freude macht, die angebliche Sünde seelisch unbeschadet zu überleben und ungehorsam zu sein.

Natürlich geht das nicht immer so glatt vonstatten, wie ich das gerade schildere. Denn die Schuldgefühle gegenüber den Eltern und den Priestern können schon erheblich sein. 

Dann erwachsen aus den Schuldgefühlen die Ängste der Verstoßung und, wenn die religiösen Skrupel im Vordergrund stehen, Ängste vor göttlicher Verdammung oder vor dem Teufel. Dies führt dann zu bewussten oder unbewussten Widerständen in der Therapie. Diese dauert dann länger oder wird im schlimmsten Fall abgebrochen.

Aber eine übende Sexualtherapie abzubrechen, an der der Partner teilnimmt, ist nicht so einfach. Denn der Partner wird dadurch nicht nur enttäuscht, sondern erlebt die Verweigerung als Verrat an der Beziehung. 

Außerdem beginnt er dann zu ahnen, daß der Frau oder dem Mann mehr an der Beziehung zu Papa und Mama oder den Priestern liegt, als an der Beziehung zu ihm oder ihr. Das löst dann häufig eine klärende Partnerkrise aus.“

„Sind bei den sexuellen Störungen immer die verklemmten Eltern oder eine verklemmt verstandene Religion die Ursachen?“ fragte Frau Herr.

„Nein! Sie sind zwar die häufigsten Gründe, aber natürlich können sehr verschieden Probleme symptomauslösend wirken. 

Sexueller Missbrauch in der Kindheit oder negative sexuelle Erfahrungen können eine Rolle spielen. Emotionale Verletzungen oder Zurücksetzungen in der Familie, im Leben oder in der Ehe, zum Beispiel. Die Ursachen können ganz verschieden sein.“

Frau Herr schwieg nachdenklich.

„Mit dem Ehepaar, von dessen Sexualtherapie ich Frau Bertrami erzählt habe, habe ich später noch mal zu tun bekommen. Soll ich Ihnen das erzählen?“

„Ja, gern!“

„Die Sexualtherapie war ein voller Erfolg gewesen. 

Etwa dreieinhalb Jahre später rief mich die Ehefrau an und berichtete, sie hätten wieder sexuelle Probleme.

 Seit einem halben Jahr hätten sie nicht mehr miteinander geschlafen. Sie mache sich Sorgen deshalb. Ob sie noch einmal zu mir kommen dürften.

Ich stimmte zu und so kamen sie bald darauf zu zweit.

Die Geschichte, die ich dann zu hören bekam, war schon kurios!

Das Paar hatte seinen Kinderwunsch nicht aufgegeben, jedoch erst für den Bau eines Hauses gespart, wie das auf dem Land typisch ist. 

Jetzt stand das Haus. Und der Innenausbau hatte begonnen. Dabei war es zu einem Streit der Eheleute über zwei Punkte gekommen.

Erstens konnten sie sich nicht über eine Treppe einigen. Sie wollte eine runde Treppe, die in den ersten Stock führen sollte, er wollte eine konventionelle Treppe. 

Zweitens hatten sie sich über die Art und Farbe der Kacheln im Bad völlig zerstritten.

Die Auseinandersetzungen hatten zu einem derartigen Streit geführt, daß sie kaum noch miteinander sprachen und schon gar nicht mehr miteinander schliefen. Sogar die ersten Gedanken an eine Scheidung waren aufgekommen. Aber eigentlich wollten sie das nicht.

Ich kannte solche Situationen aus der Familientherapie. 

Wenn sich zum Beispiel ein Ehepaar immer wieder über die Zahnbürsten oder andere Kleinigkeiten streitet, spricht das für einen rituellen Streit mit Symbolcharakter. 

Der Streit ist banal und in Wirklichkeit ohne wesentliche inhaltliche Bedeutung. Seine eigentliche Bedeutung besteht meistens darin, daß er von einem wesentlich wichtigerem Problem in der Ehe ablenkt oder unbewusst einen tieferliegenden Konflikt symbolisiert. 

Im Falle des jungen Paares ging ich von einem zentralen Machtkonflikt aus. 

Das neue Haus schien die Ehe der beiden zu symbolisieren, der Geschlechtsverkehr die Liebe. 

Ich verstand das Drama als einen Machtkampf darüber, wer im Haus und damit in der Ehe das Sagen haben sollte. Der Streit war dabei, die Liebe der beiden zu zerstören. Eine ernste Situation also. 

Keiner wollte sich dem anderen unterwerfen. Beide wollten aber den anderen bestimmen. Es wollte auch keiner verlieren. 

Sie saßen fest.

Für solche Fälle hatte ich ein probates Mittel entwickelt. Deshalb fragte ich die beiden, ob sie wüssten, was eine Paradoxie sei. Sie wussten es nicht.

Eine Paradoxie ist dadurch definiert, daß bei zwei Aussagen jede der Aussagen für sich richtig ist. Die Aussagen jedoch, wenn sie miteinander verknüpft werden, ein unmögliches Ergebnis ergeben. Eben ein Paradox. 

Eine runde Treppe ist völlig in Ordnung, eine gerade auch. Eine runde und eine gerade Treppe zusammen gehen nicht. 

Das Problem war auch durch einen Kompromiss baulich nicht zu lösen. Der Einbau eines Liftes wäre eine Lösung gewesen. 

Aber es ging den beiden gar nicht um einen Kompromiss, sondern um einen Sieg. 

Wenn jedoch in einer Ehe einer siegt, ist in der Regel die Ehe zu Ende. Instinktiv vermeiden deshalb die Partner den Sieg. 

Aber nicht gesiegt zu haben, macht sie wütend. Diese Wut sucht sich in kleinlichen Streitereien ein Ventil. Am Schluss wird der Streit ritualisiert und chronifiziert damit. 

Da der ritualisierte Streit auch keinen Sieger hat, macht er ebenfalls wütend. 

Ein Kreislauf von Wut, Enttäuschung, Streit, Versöhnung und neuem Streit etabliert sich.

Also erklärte ich ihnen, was ein Paradox sei und was ein ritualisierter Oberflächenkonflikt. 

Dann sagte ich ihnen, sie seien zwei starke Persönlichkeiten, die sich in einem solch ritualisierten Konflikt verrannt hätten. 

Ich nannte sie, nachdem ich mir die Erlaubnis geholt hatte, es deutlich auszudrücken, zwei ‚elende Sturköpfe’.

Sodann sagte ich ihnen voraus, daß sie sich eher scheiden lassen würden, als daß einer nachgeben würde. 

Ich erklärte ihnen, daß sie damit recht täten. Denn wenn einer von ihnen nachgeben würde, würde er soviel Hass auf den anderen entwickeln, daß er es in der Ehe nicht aushalten würde.

Andererseits könnt ich ihnen auch nicht empfehlen so weiterzumachen wie bisher, denn das würde offensichtlich ihre Ehe auch zerstören. 

Obwohl sie sich liebten, würden sie schon nicht mehr miteinander schlafen. 

Ohne Sex würde die Ehe nicht halten und sie würden ohne Sex auch keine Kinder bekommen, was sie sich doch wünschen würden.

Dann forderte ich sie auf, mir zu erlauben, ihr Unbewusstes zu fragen, ob ich die Situation im Wesentlichen richtig geschildert hätte. 

Über ideomotorische Hypnose gefragt, stimmte das Unbewusste beider meiner Sicht der Dinge zu.

Daraufhin waren sie sehr niedergeschlagen. 

Ich bestätigte sie in ihre Niedergeschlagenheit, denn es gab keine saubere Lösung mehr, als die freiwillige und freundschaftliche Trennung. Die sie natürlich nicht wollten!

Dann rückte ich mit dem Lösungsvorschlag heraus.

Da jeder gewinnen und keiner verlieren möchte und sie sich deshalb in einen permanenten Machtkampf verstrickt hätten, könne eben keiner gewinnen oder verlieren, ohne daß die Ehe zerstört würde. Es gebe aber zwei Auswege.

Der eine Ausweg bestünde darin, daß der Gott, an den sie glaubten, eine Entscheidung fällen könne. 

Sie könnten ihn darum bitten und eventuell lebenslang auf seine Entscheidung warten. Im positiven Fall würde ihr Gott irgendeine Entscheidung treffen und ihr Leben verändern.

Der andere Ausweg könne darin bestehen, daß sie sich einer anderen fremden Macht unterwürfen. 

Das könne der reine Zufall sein. Der habe den Vorteil, daß man ihn, wie auch den Gott, nicht kontrollieren, aber hingegen sein Eintreten fördern könne. 

Ich sei bereit, ihnen zu erklären, wie das zustande kommen könne. 

Ich würde das aber nur tun, wenn sie mir versprechen würden, genau das zu tun, was ich ihnen vorschreiben würde. 

Ein solches Manöver nennt man in der Psychotherapie einen ‚Teufelspakt’.

Bei einem Teufelspakt kennt der Therapeut eine wirksame Lösung des anstehenden Problems. Er lässt das den Patienten oder die Familie wissen, verrät aber den Lösungsweg nicht. 

Stattdessen fordert er den Patienten oder die Familie damit heraus, daß er erklärt, daß er die Lösung kennt, sie aber nur dann verraten wird, wenn der Patient oder die Familie verspricht, sich genau an seine Anordnungen zu halten.

Das setzt die Familie, das Paar oder die Person in einen Ambivalenzkonflikt.

Sie muss sich erstens entscheiden, ob sie überhaupt eine Lösung will. 

Zum Zweiten muss sie sich entscheiden, ob sie die Handlungsmacht an den Therapeuten übergeben will. 

Mit anderen Worten, die Betreffenden werden veranlasst, sich einer Lösung zu unterwerfen. 

Dies stellt alle emotionalen und psychosozialen Vorteile der bisherigen Nicht-Lösung in Frage. Für die Psychotherapie heißt das, der Krankheits- oder Konfliktgewinn wird direkt bedroht.

Wenn jetzt der Patient oder die Familie die Unterwerfung vollführt, fällt damit nicht nur die Entscheidung für die Problemlösung oder Heilung. Sondern auch die Entscheidung für die Aufgabe der verschieden Krankheitsgewinne der einzelnen Familienangehörigen aus der Krankheit oder der Nicht-Lösung des anstehenden Problems. 

Auch das ist eine Art von Revolution! Denn mit der Entscheidung, den Preis für eine Lösung, die ja eine Veränderung des bisherigen Verhaltens bewirkt, zu zahlen, wechselt die Familie oder der Patient in eine Welt, in der aktiv und konstruktiv Probleme gelöst werden, statt chronisch Krieg miteinander zu führen.

Der Therapeut kann in Zweidrittel der Fälle mit einer Vertragstreue rechnen. In diesem Fall ist anschließend das geklagte Problem gelöst. 

In einem Drittel der Fälle wird er jedoch erleben, daß der Patient, das Paar oder die Familie in dem Moment die Lösung vermeiden, in der der Erfolg droht. 

Dann wird der Lösungsweg einfach verweigert oder heimlich sabotiert.

Aber das ist auch nicht schlimm, denn damit wird ganz klar, wer die Verantwortung für die Chronifizierung der Probleme trägt. Dies wiederum eröffnet der Psychotherapie die Möglichkeit, die Krankheits-gewinne der Einzelnen zu analysieren und deren Konsequenzen zu verdeutlichen.

Im Falle des jungen Ehepaares nahm das Paar den Teufelspakt an und war vertragstreu. 

Ich denke, sie waren froh, aus dem Dilemma herauszukommen, denn es stand sehr viel auf dem Spiel. 

Zum anderen hatten sie die Kompetenz des Therapeuten sozusagen am eigenen Leibe erlebt und vertrauten ihm.

Ich nahm ein Geldstück aus der Geldbörse und sagte: „Hier dieses Geldstück hat zwei Seiten. Zahl und Bild. 

Da Sie in ihrem Machtkampf keine Entscheidungen fällen können, schlage ich als Neutraler vor, daß wir der Konvention folgen. 

Die Konvention lautet: „Die Dame zuerst!“ 

„Wären Sie damit einverstanden?“ 

Sie waren damit einverstanden!

„Dann möchte ich die Dame bitten, eine Seite für sich zu wählen!“

Ich weiß nicht mehr, welche Seite die Patientin wählte. Nehmen wir einfach an, es sei die Seite mit der Zahl gewesen. Damit stand die Seite mit dem Bild für den Ehemann fest.

„Was die Koitusfrequenz in der Ehe angeht, geht man von einer Daumenregel aus, die da lautet: „In der jungen Ehe klagt der Mann, in der älteren Ehe klagt die Frau.“ Deshalb, sagte ich dem Paar, könnten wir davon ausgehen, daß der Ehemann vermutlich als erster den Wunsch äußern würde, miteinander zu schlafen. Aber wer als erster den Wunsch entwickle, sei egal. 

Sie sehen, Frau Herr, ich nutzte die Rivalität der beiden! Vermutlich würden sie nach dieser meiner Intervention auch darum rivalisieren, als erster einen sexuellen Antrag zu stellen. Mir konnte das nur recht sein!

Nun solle es aber so sein, daß der Gefragte unter keinen Umständen „Ja!“ oder „Nein!“ sagen dürfe.

 Stattdessen solle er oder sie eine Münze aus der Geldbörse holen und würfeln. 

Wenn die Seite des anderen herauskomme, müsse er mit diesem schlafen. Wenn aber die eigene Seite falle, müsse er den Geschlechtsverkehr verweigern. 

Ich erklärte ihnen, auf diese Anordnung könnten sie sich gut einlassen, denn die Chance, welche Seite der Münze falle, folge dem Zufallsprinzip. Und auf Dauer sei die Chance so genau fünfzig Prozent zu fünfzig Prozent.

So könne keiner gewinnen und keiner verlieren und die Basis ihrer Ehe, Liebe und Sex, seien somit sofort aus dem Machtkampf ausgeklammert. 

Und nichts auf dieser Welt könne sie daran hindern, auch in anderen Bereichen, in denen sie sich nicht einigen könnten, zu würfeln.

Wenn aber einer von ihnen durch die Münze gewonnen habe und seinen Geschlechtsverkehr bekomme, sei es nur recht und billig, wenn der andere das Recht erhalte, die Stellung beim Geschlechtsverkehr zu bestimmen. 

Wenn er die Stellung angebe, die er für diesen Tag bevorzuge, dürfe der andere auf keinen Fall „Ja!“ oder „Nein!“ sagen, sondern müsse wieder die Münze werfen.

Komme dabei „Ja!“ heraus, dann müsse der Geschlechtsverkehr in dieser Stellung durchgeführt werden. 

Falle aber ein „Nein!“, dürfe sich der Andere eine Stellung wünschen. 

Worauf wiederum der Andere die Münze werfen müsse. 

Die Würfelei müsse solange weitergehen, bis die Münze einem Stellungswunsch zugestimmt habe. In dieser Stellung müsse dann der Geschlechtsverkehr durchgeführt werden. 

Dann verbot ich ihnen bis auf weiteres den Oral- und Analverkehr, weil nach meiner Erfahrung dieses Themen sind, bei denen sich Ehepaare gerne bis zur Trennung streiten. 

Das Ehepaar saß zunächst vollkommen verbiestert und wie erstarrt vor mir. Dann schauten sie sich an und fingen an zu lachen. 

Da wußte ich, das Problem würde sich lösen.“

„Ich glaube es nicht!“ rief die Sekretärin aus. „Und auf so was lassen sich die Leute ein?!“

„Ja! Die Menschen lassen sich darauf ein, weil sie sofort spüren, daß solche Interventionen sicher wirken, wenn der Therapeut das Problem wirklich verstanden hat und auf dem richtigen Weg der Lösung ist. 

Die Reaktion ist übrigens immer gleich: Die Menschen folgen den Regeln und durchlaufen die Intervention einmal oder höchstens zweimal, dann ist das Problem erledigt. Danach geben sie dann auch die gegebenen Regeln wieder auf.

Bei jenem jungen Ehepaar war es so, daß sie schon beim ersten Durchlauf solchen Spaß hatten, daß sie vor Lachen kaum zum Sex kamen. 

Danach war ihr Problem gelöst. Sie haben dann, wie sie später berichteten, gelegentlich zu ihrem Vergnügen und aus Spaß die Münze geworfen.

Wie Sie sehen, Frau Herr, hatte diese Intervention sogar eine echt erotische Komponente!“

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

Der Roman "Peter Wunsch und die Superhypnose" ist zu seinem guten Ende gekommen. Es folgt jetzt der Roman "Der Hypnotist - Der Hase im Café". Auch diesen Roman können Sie kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen lesen.

 

Er berichtet, wie Otto Renansen, der Hypnotist, sein Leben neu ordnet und nach der Scheidung von seiner Frau Aletta eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gründet. Dazu nutzt er hocheffiziente, selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

Die ersten verwirrenden Aufträge konfronieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Selbst mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinandersetzten.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Ergebnisse Selbstorganisatorischer Hypnotherpie

 

Anhand von 800 ausgewerteten Hypnotherapien zeigt dieses von Götz Renartz und der Akademie für Autosystemhypnose und Didaktik der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. herausgegebene Buch auf, wie effektiv und rasch die selbstorganisatorischen Methoden der Autosystemhypnose selbst in schwierigen Fällen wirken - und in welch breiter Form.

 

Es soll der Information von Patienten, Ärzten und Psychotherapeuten über die Erfolge der an den Systemwissenschaften, der Selbstorganisationsforschung und der Synergetik, der Wissenschaft von der Selbstorganisation in komplexen Systemen orientierten Hypnotherapie dienen.

 

 

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Peter Wunsch

und die Superhypnose

 

Abenteuerliche Reisen in Zukunft und Vergangeheit 

mit Superhypnose

 

 Graf Esmond von Stirzenberg und Großaberberg, einem reichen Physiker, ist es in jahrzehntelanger Forschung gelungen, eine Maschine zu konstruieren, die mit neurologischen Mitteln Superhypnose erzeugt. Er nutzt sie für Reisen in die Zukunft und die Vergangenheit.

Da er einen Assistenten für seine Reisen benötigt, weiht er seinen Neffen Peter Wunsch ein und lässt ihn ebenfalls reisen.

Ein alter Schamane und geheimnisvolle Frauen stellen sie vor scheinbar unlösbare Probleme.

Am Ende steht Graf Esmond vor der Frage, ob er sich oder seinen Sohn töten soll. Zu allem Übel wollen sich auch noch drei Geheimdienste ihrer Zeitmaschine bemächtigen.

 

 

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ISBN 978-3-7375-1497-2

 

 

 

 

 

Der Storch

in der Kiste

 

Wie werden wir, was wir sind oder sein wollen? Was treibt uns an und was geben wir für Antworten auf die Herausforderungen des Lebens? Diese Fragen stellen sich allen Menschen. Auch den Frauen und Männern, die in diesem Buch durch die Abenteuer und Zeiträume ihres Lebens gehen.

 

Was ist ihr Schicksal und was sind ihre Spielräume? Wie ringen sie um Liebe und Leben? Wo scheitern sie und reifen doch? Wo siegt die Liebe über das Leid? Wo lauert das Glück in der Finsternis?

 

Der Storch ist ein Künder des Frühlings und er bringt das neue Leben. Aber warum stolziert er im Traum des jungen Baldo Bornet in der Schatzkiste seiner Mutter?

 

 

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ISBN 978-3-7375-3357-7

 
 

 

Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Wichtige Links - bitte Feld anklicken:

 

Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.