Der Hypnotist
Der Hypnotist

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Der Hypnotist

             

 

 

Lauf um dein Leben!

 

Der ehemalige Hypnotherapeut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnoti-sches Erfolgs- und Selbstmanagement gründet. 

Verwirrende Aufträge konfrontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hart-mann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klinik. Beim vierten Mal ist sie extrem abgema-gert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an. 

Zum Erstaunen seiner Frau lässt der Hypnotist sie Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?  

 

**************

 

Unschlaf

 

„Dreh’ dich um!“ hat er ihr gesagt und sie hat sich wortlos umgedreht. Wie immer.

Wie immer hat er auch ihr Geschlecht gerieben und wie immer hat er sich gewundert, wie schnell ihre Scheide nass geworden ist. Obwohl sie keinerlei Regung gezeigt hat.

Er hat ihr dann ein Kissen unter das Becken geschoben, sich auf sie gewälzt und sie von hinten genommen. Das tut er immer, damit er ihr Gesicht nicht ansehen muss. Wie es völlig regungslos bleibt und sie ihre Augen geschlossen hält, während er den Akt ausführt.

Aber er hat den Geschlechtsakt immer schon gerne von hinten bei ihr durchgeführt, weil er ihren prallen und weichen Hintern liebte. Aber die Zeiten waren auch vorbei, seit sie diese Magersucht hat und ihr Gesäß schlaf, mager und knochig geworden ist.

Früher hat er auch nach ihren Brüsten gegriffen, wenn er gemerkt hat, daß er sich seinem Höhepunkt näherte. Auch das wird er heute nicht tun. Denn von ihren fülligen Brüsten sind durch das Hungern nur noch zwei hängende, dicke Hautlappen geblieben. Er wird sich das heute sparen und sie nicht anrühren.

Am liebsten würde er überhaupt nicht mehr mit ihr schlafen. Aber was soll er tun? Sie ist seine Frau und irgendwo muss er seine Sexualität unterbringen. Außerdem haben sie zwei Kinder mitein-ander, zwei Buben.

Aktiv war sie noch nie im Bett, aber zärtlich schon. Und gut ausgesehen hat sie auch. Sonst hätte er sich ja auch nicht in sie verliebt und sie geheiratet.

Gewiss, sie kann nichts dafür, daß sie krank ist. Schizophren, haben die Ärzte in der Universitätsklink gesagt. Und die müssen es ja wissen! Schließlich ist sie schon dreimal dort stationär gewesen. Jetzt sogar zum vierten Mal, weil sie nichts mehr gegessen hat. Eine Magersucht sei das diesmal, haben sie gesagt.

Sie haben sie mit dem Schlauch durch die Nase gefüttert und dann entlassen. Aber sie isst schon wieder nichts. Nur Milch trinkt sie und nimmt ein bißchen Jogurt zu sich. Und ihre Medikamente nimmt sie. Alles andere bricht sie aus.

Mechanisch macht er seine Bewegungen. 

„Das ist kein Beischlaf, das ist ein Unschlaf!“ denkt er und hört sich seine kurze Lust herausstöhnen.

Aber eigentlich möchte er lieber weinen.

 

 

Miese Stimmung

 

Die Mutter ist ihm auch keine richtige Hilfe. Sie lässt kein gutes Haar an seiner Frau. Das hat sie noch nie. 

Sie ist schon immer gegen seine Ehe gewesen. 

Aber was soll er machen? Er braucht sie dringend. Schließlich versorgt sie die Kinder. Seine Frau kann das nicht mehr. Die sitzt nur rum und stiert die Wände an.

Morgens, vor der Arbeit, bringt er die beiden Buben in den Kindergarten und in die Schule. Mittags holt sie seine Mutter ab und kocht irgendetwas Kleines für sie und Annelisa. Abends ist er wieder dran. Aber er kann gar nicht richtig kochen. Daher wärmt er nur Dosen auf. Ravioli zum Beispiel. 

Und Annelisa macht alles nur noch komplizierter mit ihrer Essensverweigerung. Milch trinkt sie. Immer nur Milch. Literweise Milch! Sonst nichts. Alles andere bricht sie aus. 

Manchmal bleibt der Jogurt in ihr. Sogar, wenn er ihn mit etwas Walnusskrümel bestreut, damit sie Kalorien aufnimmt. Oft aber bricht sie selbst den aus.

Wenn wenigstens ihre Eltern noch lebten! Die könnten seine Mutter entlasten. Aber ihre Mutter ist schon ein paar Jahre tot. Gestorben an Magenkrebs. Der Vater hat sich totgesoffen. 

Arbeiten kann Annelisa schon lange nicht mehr. Dabei ist sie eine tolle Schneiderin gewesen. Aber nach dem zweiten Kind hat sie damit aufgehört, weil sie es einfach nicht mehr geschafft hat.

„Also, Franz-Anton!“ hört er die Mutter einen neuen Anlauf neh-men. „So geht das nicht weiter! Lass’ dich endlich scheiden und nimm’ dir eine neue Frau! Jemanden, der die Kinder versorgen kann. Ich kann das nicht immer machen. Ich werde immer älter und mir fällt das immer schwerer.“

„Aber, Mama, ich kann doch Annelisa nicht im Stich lassen! Und wer will einen geschiedenen Mann mit zwei kleinen Kindern schon heiraten?“

„Wenn sie weg wäre, müssten wir sie nicht auch noch durch-schleppen! Dann hätten wir nur die Kinder zu versorgen. Papa meint das auch!“

Er kennt das Lied. Er wird jetzt nicht darauf antworten. Das bringt nichts. Er wird Annelisa nicht verlassen. Jedenfalls nicht, solange sie so krank ist.

Er beschließt, die Mutter abzulenken.

„Kommt ihr am Sonntag kochen? Du und Papa? Damit wir wenigstens einmal in der Woche ein richtiges Essen haben? Die Kinder müssen doch erleben, wie ein normales Familienleben geht.“

Die Mutter schaut mürrisch drein, nickt aber.

„Wie sieht es denn finanziell bei euch aus?“ frägt sie.

„Och, ordentlich! Ich verdiene als Techniker gut. Wir können ein wenig sparen und haben die Bausparverträge. Eigentlich könnten wir bauen oder eine Eigentumswohnung kaufen. Aber mit Anneli-sas Krankheit geht das nicht. Wir müssen einfach warten, bis es ihr wieder besser geht.“

„Da kannst du lange warten!“

„Das hat jetzt auch keinen Sinn, da rumzumeckern!“ mischt sich der Vater ein. „Natürlich kommen wir am Sonntag! Hast du denn einen Wunsch, Junge? Was sollen wir für dich kochen?“

„Rouladen, das wäre schön! Die esse ich gerne. Mit Kartoffelbrei. Den können die Kinder auch schon essen, mit brauner Soße. Und einen schönen Salat. Und für die Kinder hinterher Eis.“

„Aber vergiss das Bier nicht! Letzten Sonntag hattet ihr kein Bier mehr!“

„Ja, stimmt! Aber ich kann nicht immer an alles denken, Papa! Ich werde einen Kasten Pils kaufen.

Ich wollte nur wissen, ob ihr am Sonntag kommt. Ich mach’ mich wieder auf den Weg. 

Tschüss!“

 

 

Die Leere

 

Sie schaut auf den Kleinen. Eigentlich ist er schon trocken mit seinen drei Jahren. Aber immer wieder macht er in die Hose. Nur Pipi. Aber immerhin. 

Sie weiß, sie müsste sich darum kümmern. Aber sie hat keine Kraft. Auch jetzt nicht, wo er in die Hose gemacht hat.

Sie weiß, was er macht. Er schaut sie an und macht dann in die Hose. Bleibt stehen und lässt seine Pisse am Bein herunterlaufen. Er wartet darauf, daß sie sich ihm zuwendet. 

Sie versteht. Es ist seine Art, sie aufzumuntern. Er will, daß sie aktiv wird und sich um ihn kümmert. Aber sie hat keine Kraft. 

Da ist auch kein Hunger. Den spürt sie nicht. Sie hat einfach keinen Hunger. Nur immer Durst. Durst auf Milch. Milch kann sie immer trinken. Ohne weiteres ein oder zwei Liter an einem Stück. Aber essen kann sie nicht. Es bleibt einfach nichts drin. Spätestens nach einer halben Stunde muss sie es erbrechen.

Sie will das nicht. Es ist einfach so.

Sie sagen, sie sei krank. Sie habe eine Schizophrenie. Ihr geht es einfach nur schlecht. Sie kann nichts essen und hat keine Kraft.

„Haben sie Depressionen?“ hat sie der Psychiater in der Universi-tätsklink gefragt.

„Nein!“ hat sie gesagt. Denn sie hat keine. 

„Ich habe nur keine Kraft mehr. Und keine Gefühle. Ich kann mich zu nichts mehr aufraffen. Ich sitze zu Hause nur noch rum und kann mich auch um meine Kinder nicht richtig kümmern. Alles muss mein Mann oder die Schwiegermutter machen.“

„Und warum wollen sie nichts mehr essen?“

„Ich will ja essen! Ich esse auch. Aber alles kommt wieder raus. Nur Milch vertrage ich noch und manchmal Jogurt.“

„Und hören sie noch Stimmen?“

„Nein!“ hat sie geantwortet. „Ich höre keine Stimmen. Schon lange nicht mehr.“

Sie kann sich gut erinnern an die Stimmen. Eigentlich waren es dunkle Gestalten, die sie hinter den Fenstern gesehen hat. Und die ihr gedroht haben. Ihr Angst eingejagt haben.

Sie war froh, daß sie die schon lange nicht mehr sieht und hört. Sie hat auch Angst, daß sie wiederkommen könnten. Deshalb nimmt sie auch regelmäßig diese Tabletten ein, die man ihr verschrieben hat. Merkwürdigerweise bleiben die auch im Magen. Nur sie, die Milch und manchmal der Jogurt.

Eigentlich müsste sie jetzt aufstehen und den Kleinen waschen und ihm trockene Hosen anziehen. Oder sie müsste ihn wenigstens schelten.

Aber sie schafft das nicht. Sie ist wie tot. Innen. Nichts Positives. Nichts Negatives. Einfach leer. Und ohne richtige Gefühle.

Sie sieht, daß ihr kleiner Sohn Holger wütend ist, weil sie auf seine Pinkelei nicht reagiert. Er stampft sogar mit dem Fuß auf. 

„Er hat ein Recht darauf, wütend zu sein!“ denkt sie. Aber es ist ihr auch egal.

Nur wohl fühlt sie sich nicht. Sie möchte so gerne wieder so sein, wie früher. 

Früher, da war sie auch schüchtern und verklemmt. Aber sie liebte ihren Mann und die Kinder. Und sie liebte ihre Arbeit.

Und dann kamen die finsteren Stimmen und mit ihnen die Angst. Die schreckliche Angst. 

Franz-Anton hat die Stimmen nicht gesehen und auch nicht gehört. 

„Du bist verrückt!“ hat er sie angeschrien. Aber das hatte nichts geändert. Die waren doch da! Sie hat sie doch gesehen und gehört!

„Du hast einen Verfolgungswahn!“ hatte er gebrüllt. „Hör’ auf mit dem Quatsch!“ Und hat sie geschlagen.

Aber sie hatte ja gar nichts gemacht. Die finsteren Stimmen hinter dem Glas der Fenstern waren doch von ganz alleine gekommen. Und ihre dunklen Fratzen hatten sie angestarrt und teuflisch gegrinst. Deshalb hatte sie doch solche Angst bekommen!

„Wir kriegen dich!“ hatten sie gezischt und: „Jetzt bist du daran!“ Und:  „Du entkommst uns nicht!“

Und so teuflisch gelacht hatten sie. Die Ohren hatten ihr gedröhnt. 

Aber Franz-Anton hatte nichts gehört. 

Vielleicht ist sie ja auch wirklich verrückt?! Daß sie nur noch Milch zu sich nehmen kann, ist ja auch nicht normal. Und daß sie keine Kraft mehr hat, dem Holger eine auf den Hosenboden zu geben und ihn zu versorgen.

Der Emanuel hat sich schon ganz von ihr abgewendet. So, als ob sie nicht mehr seine Mutter sei. Mit seinen sechs Jahren ist er verbittert und enttäuscht, wo sie ihn doch liebt. 

Jedenfalls hat sie ihn geliebt, wenn sie auch jetzt nichts mehr davon spürt. 

Sie spürt sowieso kaum noch etwas. Sie ist wie leer. Leer wir ein alter Schuhkarton.

Am liebsten würde sie heulen. Aber selbst das geht nicht.

 

 

 

Ein Hoffnungsschimmer

 

„Wir machen uns Sorgen um sie, Herr Hartmann! 

Mit ihrer Leistung und ihrem Engagement sind wir sehr zufrieden. Das ist es nicht!

Nur, sie sehen schlecht aus, Herr Hartmann. Man merkt, daß sie etwas bedrückt. Oder haben sie gesundheitliche Sorgen?

Können wir ihnen irgendwie behilflich sein?“

„Danke, Herr Direktor Müller-Hagen! Gesundheitliche Probleme habe ich nicht. Aber in der Familie sieht es nicht gut aus.

Meine Frau ist krank, wie sie wissen. Ihre alte Krankheit ist nicht wiedergekommen. Aber jetzt kann sie nichts mehr bei sich halten und verliert immer mehr an Gewicht. Sie ist schon so schwach, daß sie die Kinder nicht mehr versorgen kann.

Es sei psychisch, meinen die Ärzte. Sie bekommt auch Medika-mente. Aber bisher hat nichts geholfen.

Meine Mutter und auch mein Vater können helfen. Und den Rest mache ich. Aber das Ganze liegt uns schon sehr auf der Seele. 

Und die Kinder leiden darunter, daß ihre Mutter sich nicht mehr um sie kümmern kann. Und mir setzt das auch zu. Denn ich liebe meine Frau.“

„Wenn das psychisch ist, warum macht denn ihre Frau nicht eine Psychotherapie?“

„Meine Frau war schon viermal in der Universitätsklinik. Und das hat ihr auch schon geholfen. Aber nicht richtig. Eine Psychothe-rapie bekomme sie bei ihrer Erkrankung nicht. Die helfe da nicht und die werde auch von der Kasse nicht bewilligt, hat der Herr Professor gesagt.

Die Krankheit sei zu schwer und die Aussichten auf einen Erfolg bei einer Psychotherapie zu gering. Die Kasse, respektive ihr Gutachter, werde eine Psychotherapie wegen zu geringer Erfolgs-wahrscheinlichkeit ablehnen.

Stattdessen hat die Uniklinik vorgeschlagen, meine Frau solle in eine Tagesklinik gehen. Dort am Tag behandelt werden und nachts zu Hause sein.

Das will aber meine Frau nicht. Sie will nicht, daß meine Mutter den ganzen Tag alleine bei den Kindern ist. 

Sie müssen wissen, die beiden Frauen kommen nicht gut mitein-ander aus.

Vielleicht verstehen Sie jetzt, warum es mir nicht so gut geht, Herr Direktor?“

„Wenn die Krankenkasse eine Psychotherapie nicht zahlt. Könnten sie sich denn eine private Psychotherapie leisten?“

„Das haben wir auch schon versucht, aber die Psychotherapeuten, an die wir uns gewandt haben, haben das gleiche gesagt, wie der Herr Professor. Die Erkrankung meiner Frau sei zu schwerwiegend und sie würden bei solchen Fällen, wie bei meiner Frau, keine Psychotherapie machen. Sie habe eine Psychose gehabt und damit würden sie sich nicht auskennen.“

„Das ist ja merkwürdig!

Aber da fällt mir etwas ein. In unseren Kreisen arbeitet man gerne mit einem sogenannten Coach zusammen. Also einem psychologi-schen Fachmann, der einen bei Schwierigkeiten im Betrieb berät. Also Coaching macht.

Im Kollegenkreis wird hier in Frankfurt ein neuer Mann empfohlen, der früher Psychiater war und mit Hypnose arbeitet.

Wenn es ihnen recht ist, werde ich mich für sie erkundigen und um seine Adresse bitten.

Wenn ich etwas erfahren habe, werde ich ihnen die Adresse zukommen lassen.

Wäre ihnen das recht?“

„Aber sicher! Das wäre sehr freundlich von ihnen, Herr Direktor!“

 

 

 

Die Absprache

 

„Wenn wir zusammenarbeiten sollen, Frau Hartmann, Herr Hartmann, sollten wir offen miteinander reden. Denn nur so lässt sich Vertrauen aufbauen. Und Vertrauen zueinander werden wir benötigen. Denn die Aufgabe, die sich uns stellt, ist alles andere als leicht.

Ich habe ihnen aufmerksam zugehört und verstanden, daß da nicht nur sie Probleme haben, Frau Hartmann. Sondern da gibt es auch Probleme in der Ehe. Und einen Familienkonflikt mit der Schwie-germutter gibt es auch.

Deshalb stelle ich für eine Zusammenarbeit zwei Bedingungen. Erstens, wann immer das notwendig sein wird, sollten sie, Herr Hartmann, an unseren Treffen teilnehmen. Und zweitens, ich möchte mir Verstärkung durch meine Frau einholen. Sie sollte mit uns zusammenarbeiten. Das wird sie nichts weiter kosten, erscheint mir aber sinnvoll.

Wären sie damit einverstanden?

„Ja!“

„Ja, sicher!“

Und außerdem: Wir werden unser aller Unbewusstes fragen, ob es mit einer Zusammenarbeit einverstanden ist. 

Wenn nicht, werde ich nicht mit ihnen zusammenarbeiten. Denn, wenn wir erfolgreich sein sollen, muss es zustimmen. Schließlich wollen wir mit ihm in der Hypnose arbeiten.

Denn Menschen erreichen ihre Ziele im Leben nur, wenn beide Denksysteme zusammenarbeiten und die gleichen Ziele haben, das Bewusste Denken und das Unbewusste Denken.“

 

 

 

Eierkochen

 

„Ich stimme ihnen völlig zu, Frau Hartmann! Ihre Situation ist unhaltbar. Und deshalb werden wir sie jetzt ändern. Das ist unser erstes Ziel.

Es ist zwar so, daß in Deutschland in rund sechzig Prozent der Familien nicht mehr richtig gekocht wird und man nur noch aufwärmt und Fertiggerichte oder Fast Food zu sich nimmt. Aber das Aufwärmen im Herd oder in der Mikrowelle muss doch mindestens beherrscht werden.

Sie können derzeit beides nicht. Das ist schlimm! Aber eine gute Hausfrau und Mutter können sie nur sein, wenn sie für ihre Familie kochen. Denn das ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich preiswerter. Zudem schmeckt es auch besser.

Aber, sie, Frau Hartmann, haben uns eben gesagt, sie könnten nicht kochen. Und da werden wir einsetzten. Sie werden es lernen und sich, ihre Kinder und ihren Mann versorgen.

Wenn das gelingt, geht es allen besser. Vor allem ihnen. Denn damit kehren sie in die Mutterrolle zurück. Und in die Rolle der Hausfrau. Aber auch die Schwiegermutter muss dann nicht mehr so oft kommen. Und das wird auch allen gut tun.

Einverstanden?“

„Wenn ich das kann?“

„Ich bin sicher, daß sie das können! Eine gute Schneiderin ist eine gute Handwerkerin. Und das sind sie!

Also können sie auch eine gute Koch-Handwerkerin sein! Vielleicht keine Meisterin, aber eine gute Handwerkerin.

Und sie werden mit dem Eierkochen beginnen!“

„Mit dem Eierkochen?“ frägt erstaunt Susanne Herr, seine Frau.

Er grinst und nickt betont deutlich. 

„Mit dem Kochen von Eiern!

Sie, Annelisa, - ich darf sie doch so nennen? - werden jetzt gleich mit ihrem Mann in den Supermarkt gehen und Eier kaufen! Und eine Eieruhr zum Aufziehen, sowie einen Eierstecher! Salz haben sie doch sicher zu Hause? Wenn das nicht sicher ist, kaufen sie ein Kilogramm davon. Feinkörniges.

Und zwar drei Packungen Batterie-Eier. Zu je sechs Eiern - in drei verschiedenen Größen: klein, mittelgroß und groß. Und zusätzlich eine Packung mit Bio-Eiern.

Sie werden sich jetzt fragen, warum das Ganze?

Nun, sie sollen lernen, Eier zu kochen und zwar, bis sie das perfekt können. Das soll ihr Anfang sein, eine gute Köchin zu werden.

Als erstes nehmen sie ein mittelgroßes Batterie-Ei, füllen soviel Wasser in einen Topf, bis das Ei gut mit Wasser bedeckt ist. Dann nehmen sie das Ei aus dem Wasser und bringen das Wasser zum Kochen. 

Das Ei stechen sie mit dem Eierstecher an der Spitze an, die etwas dicker erscheint. Wenn sie die Spitzen nicht sicher unterscheiden können, handeln sie auf Gut Glück.

Wenn das Wasser kochend sprudelt, legen sie mit einem Sup-penlöffel ganz vorsichtig das angestochene Ei in das Wasser. Und lassen es, mit der Eieruhr gemessen, genau fünf Minuten kochen.

Holen sie es dann mit dem Löffel wieder aus dem kochenden Wasser und schrecken sie das Ei unter dem kalten, laufenden Wasserstrahl des Wasserhahns gut eine Minute ab. 

Letzteres ist nicht so wichtig dafür, ob sich das Ei leichter pellen lässt, wie der Volksmund meint, - was übrigens wissenschaftlich bezweifelt wird! - sondern die Kälte stoppt den inneren Kochvor-gang im Ei und macht ihn damit kontrollierbar.

Danach öffnen sie das Ei und essen es mit Salz. Sein Geschmack und vor allem seine Konsistenz - nicht zu weich und nicht zu hart - ist der Ausgangspunkt für ihre Experimente.

Denn sie sollen jetzt herausbekommen, wie ihnen und ihrer Familie Eier am besten schmecken und wie sie immer die gewünschte Konsistenz des gekochten Eies zeitlich hinbekommen.

Wenn sie das mit den Batterie-Eiern hinbekommen, versuchen sie es mit den Bio-Eiern. Dabei können sie feststellen, daß diese nicht nur besser schmecken, sondern auch etwas längere Kochzeiten haben, weil deren Schalen dicker sind.

Wenn sie alles perfekt hinbekommen und ihre Familie begeistert ist, haben sie ihren ersten Erfolg hinbekommen. 

Wie lange sie brauchen, ist egal. Und wenn es Monate dauert. 

Wir sehen uns wieder, wenn sie eine perfekte Eierköchin sind.

Und sie, Herr Hartmann, sorgen dafür, daß ihre Frau wirklich kocht und übt, auch, wenn ihrer Familie nach einiger Zeit die Eier aus den psychischen Ohren kommen!“

 

„Otto, ich dachte, wir arbeiten mit Selbstorganisatorischer Hyp-nose? Aber heute bist du ganz autoritär vorgegangen. Und zudem, was soll das mit den Eiern? Ich hätte mir andere Speisen vorstellen können, mit denen die Frau Hartmann kochen lernt.“

Susanne Herr schaut ihren Mann fragend an. 

Der nickt.

„Wir haben es mit einer Frau zu tun, die schon dreimal wegen einer schizophrenen Psychose in der Klinik war. Das heißt, sie weiß genau - mindestens unbewusst - wie Schizophrenie geht. Und da sie das weiß, kann sie ihr Erfolgsmuster, mit dem sie bisher ihre Probleme zwar kompensiert, aber nie gelöst hat, jederzeit wiederholen. 

Daran ändert sich auch nichts, wenn sie diesmal nur mit einer mehr als merkwürdigen Magersucht reagiert. Denn Magersüchtige trinken normalerweise nicht literweise Milch. 

Milch in solchen Mengen und in ihrer Situation zu trinken, ist ein hochsymbolisches Symptom. Es verweist auf eine massive Regres-sion auf unbewusster Ebene in die frühe Kindheit und dort beson-ders auf die Mutter hin.

Im Grunde sagt das Milchtrinken, wenn ich es richtig interpretiere: „Ich will mütterliche Zuwendung oder nichts! Ich weise alles zurück, was nicht für mütterliche Liebe steht und kotze es aus.“

Und das sagt sie angesichts einer Schwiegermutter, die sie loswerden will und von der sie sich trotzdem abhängig gemacht hat.

Hätte ich zum Beispiel geraten, mit dem Kochen von Milchbrei oder Pudding das Kochen zu lernen, wäre ich symbolisch auf dieser Konfliktebene gelandet.

So gebe ich ihr unter einem anderem Aspekt, nämlich dem des Lernens, Gelegenheit, Eier zu kochen und zu essen.

Und dabei macht sie sich unabhängig von der Schwiegermutter, wenn sie es lernt, ihre Familie anständig zu bekochen.

Außerdem ist sie gezwungen, Eier zu essen, statt nur Milch zu trinken. Weiche Eier kann man nicht so leicht ausbrechen. Außer-dem ist die Portion sehr klein.

Zudem schmecken Eier gut und sind hochwertige Nahrung: In jedem Ei steckt alles, was ein Küken zum Werden und zum Leben braucht. 

Und indem ich so eine geradezu primitive Speise verwende, kann sie nicht viel falsch machen.

Erinnere dich! Sie sitzt in ihrer Wohnung, stiert gegen die Wand und sagt und denkt ständig: „Ich kann nicht!“ 

Und meint dabei: „Ich bin minderwertig - ich kann nichts machen, außer nach der Mama zu verlangen. Ich brauche meine Milch-Mama!“

Als ich noch als Hypnotherapeut in der Praxis arbeitete, habe ich alle, die sich selbst und mich mit einer Idee von Minderwertigkeit terrorisierten, dadurch in Bewegung gebracht, daß ich sie aufgefor-dert habe, aufzustehen. Dann habe ich sie gebeten, einen Schritt nach vorne zu machen. Was sie immer gemacht haben, denn sie wussten ja nicht, was ich vorhatte.

Wenn sie ihren Schritt gemacht hatten, habe ich zu ihnen gesagt: „Sie haben gerade einen Schritt gemacht. Das war zwar nur ein kleiner Erfolg, aber er beweist, daß sie erfolgreich sein können, wenn sie ihre Schritte nur klein genug wählen!“

Sie haben das nicht gerne gehört, aber es war unabweisbar! Und mit diesem Schritt haben sie erfolgreich ihr eigenes, verheerend negatives Denken und Verhalten durchbrochen. Ein übles Erlebnis der eigenen Normalität. Und zudem ein Erlebnis, dem sie nicht widersprechen konnten. 

Und dann, was wird der Patient nach dem Ende der Therapie-stunde tun? Er wird Schritt um Schritt nach Hause gehen. Und dabei bei jedem Schritt Erfolg nach Erfolg generieren. 

Sie wissen es! Es wird ihnen vielleicht nicht gefallen, weil sie sich so schön an ihr negatives Denken gewöhnt haben. Aber es wird ihnen auch Mut machen. Und es ist unabweisbar - und jeder weitere Schritt, den sie tun werden, wird sie bewusst oder unbewusst daran erinnern, daß sie eigentlich kompetent sind und erfolgreich sein können.

Es ist nichts Dramatisches und es wird auch nicht das Problem des negativen Denkens lösen und sie verstehen lassen, warum sie so destruktiv denken. Aber es ist der erste und alles entscheidende symbolische Schritt.

Ein Baby beginnt das Leben mit einem Schrei, mit dem es die Luft aus den Lungen quetscht. Danach muss es wieder einatmen, damit sich die Lungenbläschen aufblähen können. Und von da an atmet es immer wieder ein, ein ganzes Leben lang.“

Er lacht.

„Mit den Eiern ist das nicht so zwingend. Aber es gibt ja noch Spiegeleier, verlorene Eier, Rühreier mit allen möglichen Zutaten und so weiter.

Und eine Sache ist mir bei der ganzen Angelegenheit besonders wichtig: die Hypnose. Denn wir verwenden ja Hypnose um den Menschen zu helfen, das Tor zum Unbewussten zu öffnen. Damit sie einen direkten Zugang zu seinem Wissen, Können und seiner Lösungskreativität erhalten.

Während der ganzen Eierkocherei-Erklärung habe ich Hypnose gemacht. Allerdings keine Selbstorganisatorische Hypnose. 

Aber ich habe mich der Ericksonschen, der indirekten Hypnose bedient. Um eine Situation herzustellen, in der sie mit Selbstorga-nisatorischer Hypnose starten kann. Ich habe mich der Technik der metaphorisch-symbolischen Hypnose bedient.

Erst habe ich einen positiven Arbeitsrahmen abgesteckt. Ich sagte ihr, sie sei eine gute Schneiderin, also eine Handwerkerin. Handwerker sind Handwerker. Die können auch das Handwerk des Kochens erlernen. Und sie ist eine gute Handwerkerin!

Und wie werden gute Handwerkerinnen gute Handwerkerinnen? Durch die Lehre! Durch das Lernen und das Üben. 

Auch das beherrscht sie. Sie hat es schon bewiesen.

Und dann sagte ich: „Sie können so lange lernen, wie sie wollen!“ Und ich habe ihr dann den Mann in den Nacken gesetzt, der sie kontrollieren soll. Das wird ihr nicht gefallen! Also wird sie eine Motivation entwickeln, schnell zu lernen, damit ihr Mann keine Gelegenheit bekommt, ihr dreinzureden.

Und dann habe ich ihr das Ei gegeben.

Wo war sie selbst ein Ei? Im Eierstock ihrer Mutter. Also lange vor jeder Milch-Zuwendungs-Problematik!

Und in dem Moment, wo sie von ihrer Mutter aus dem Eierstock ausgestoßen wurde, musste sie sich selbst organisieren.

Sie musste sich auf den Weg machen, befruchtet werden und sich in der Schleimhaut der Gebärmutter einnisten. 

Dabei hat das Ei die Mutter und deren Gebärmutterschleimhaut mit ihren Hormonen gezwungen, sie aufzunehmen.

Sie hat auch mit Hormonen die Mutter gezwungen, eine Plazenta zu bilden und sie zu ernähren.

Und am Ende, als sie ausgereift war, hat sie mit Hormonen die Mutter gezwungen, sie unter Schmerzen zu gebären. Denn den Geburtsvorgang löst das Kind aus. Das Kind ist aktiv und steuert die ganze Schwangerschaft und die Geburt. Die Mutter reagiert nur auf die Signale des Kindes. Ein wunderbares Beispiel für kindliche Selbstorganisation.

Sie hat auch mit Hormonen den Milchfluss ausgelöst und durch ihr Saugen in Gang gehalten.

Mit ihrem Saugen hat sie den Körper der Mutter gezwungen, Oxytocin, das Zärtlichkeitshormon, auszuschütten. Bei jedem Saugen an der Brust. Und so die Zuwendung der Mutter sicherge-stellt, indem sie deren archetypische Mutterinstinkte mittels des Oxytocin aktiviert hat.

Mit anderen Worten, sie war immer schon von Natur aus eine Handwerkerin des Lebens! 

Und daran habe ich sie auch erinnert. Und das wird ihr Unbewusstes verstanden haben. Denn das Ei ist eines der stärksten archetypischen Symbole in der Psyche der Menschen.“

Er steht auf und holt das Lexikon der traditionellen Symbole von Cooper aus dem Bücherschrank.

„Hier! Da steht ganz viel. Nur das Wichtigste: Das Ei symbolisiert das Welten-Ei. Es ist das Symbol des Lebensprinzips. Aus ihm geht alles hervor.

Es ist der Keim aller Schöpfung - und damit auch der Selbst-schöpfung der eigenen Person. Und genau das wollen wir doch, daß sie das tut: Sich selbst neu erfinden. Als Mensch, als Frau, als Ehefrau, als Mutter.

Aber hier steht auch, daß das Ei für den Mutterschoß steht und die Ureltern. Und das Mysterium des Lebens, die Hoffnung und die Auferstehung.

Und noch vieles. Du kannst es nachher selbst lesen!

Ich bin mir sicher, als ich alles auf das Ei und den guten Umgang mit dem Ei fokussiert habe, hat ihr Unbewusstes verstanden, warum ich das mache.

Ihr Bewusstsein hat vielleicht gedacht, das sei alles banal. Aber ich bin sicher, daß ihr Unbewusstes verstanden hat, daß ich ver-standen habe. Und wenn ich Recht habe, dann habe ich jetzt ihr Unbewusstes auf meiner Seite.

Und, wenn wiederum das so gekommen ist, dann wird jetzt ihr Unbewusstes auch dafür sorgen, daß sie kocht und auch die Eier bei sich behält.

Und dann wird jedes Eierkochen und Eieressen eine Art unbe-wusster, symbolischer Wiedervereinigung mit dem eigenen, gesun-den Urgrund.

Lassen wir uns überraschen, ob es geklappt hat!“

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

der Roman  "Spiegelsex" ist zu seinem guten Ende gekommen.  

 

Ab dieser Woche können Sie ab jedem Wochenende in der Reihe der Romane über die Abenteuer des "Hypnotisten", kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen den Roman "Lauf um dein Leben! " lesen.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

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der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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