Der Hypnotist
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Der Hypnotist -

Im Schatten der Vergangenheit

                            Ein Roman von Götz Renartz

Der erfahrene Hypnotherapeut Otto Renansen ordnet nach seiner Scheidung sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

Doch seine persönliche Krise hält an, auch wenn er beginnt, beruflich erfolgreich zu sein und darum kämpft, seine neue Beziehung mit Susanne Herr trotz seiner Bindungsangst zu entwickeln.

Welchen unbewussten Kräften aus der Vergangenheit ist er ausgesetzt? Warum scheiterten Susannes und seine Ehe? Wie wurden sie die Menschen, die sie geworden sind? Welchen Einfluss hatten ihr Elternhaus und ihre Partner auf ihr Schicksal?

Weit und tief greift der Roman zurück in die Vergangenheit und erzählt, wie sich die Familien, Menschen und die Partner entwickelt haben und wie und warum Otto Renansen der Hypnotist wurde.

 

 

**************

 

 

Wieder allein

 

Sie hatte es so gelegt, daß ihr nächstes Zusammensein in ihrer Wohnung stattfand. 

Sie hatte italienisch gekocht. Zunächst hatte sie einen leckeren Fenchel-Orangen Salat angemacht.

Sie hatte die frische Fenchelknolle in hauchdünne Scheiben geschnitten, dann eine große und ausgesucht saftige Orange geschält und ebenfalls in Scheiben geschnitten.

Nachdem sie die Fenchelscheiben auf einen großen Teller gestreut und die Orangenscheiben darüber ausgebreitet hatte, konnte sie eine ordentliche Prise Salz darüber streuen und kräftig mit schwarzen Pfeffer aus der Pfeffermühle darüber gehen. 

Mit ihrem guten Olivenöl aus Italien hatte sie den Salat reichlich beträufelt und eine halbe Zitrone darüber mit der Hand ausgepresst. 

Kurz vor dem Servieren war dann noch ein breiter Kringel von Balsamico Creme darüber gekommen.

Es hatte wunderbar geschmeckt!

Auch die folgenden Spagetti mit Tomatensoße und frischem Basilikum waren ihr optimal gelungen.

Dazu hatten sie eine Flasche Frascati getrunken.

Jetzt tranken sie Kaffee. 

„Ernst-Friedrich, ich muss Dir etwas sagen!“

„Ja, was?“

„Ich bin schwanger und habe mich entschieden, das Kind zu bekommen. Das Kind ist von Dir! 

Es ist entstanden, als uns der Pariser geplatzt ist.“

Schweigen.

Er rührte in seinem Kaffee herum, obwohl dieser schon umgerührt und die Tasse schon halb ausgetrunken war.

„Und Du bist sicher, daß das Kind von mir ist?“

„Ja, ich habe mit keinem anderen Mann geschlafen.“

„Und woher soll ich das wissen?“

„Du wirst mir glauben müssen!“

Sie spürte, wie die Wut in ihr aufstieg.

„Und was erwartest Du von mir?“

„Was ich von Dir erwarte? Ich erwarte zunächst einmal, daß Du Stellung beziehst.“

„Wirst Du mich als Kindsvater angeben?“

„Ja!“

„Du weißt, daß ich mich nicht binden will!“

„Ja, das weiß ich! Und ich weiß auch, daß Du für dieses Kind Verantwortung übernehmen musst.

Was ich von Dir wissen will“, und ihre Stimme war jetzt schärfer geworden, „ob Du zu dieser Verantwortung stehst?!“

„Wenn das Kind wirklich von mir ist, dann werde ich das wohl müssen. Aber das muss erst noch festgestellt werden, ob das Kind wirklich von mir ist.

Aber ich habe auch den Verdacht, daß Du mich über eine Schwangerschaft an Dich binden willst. Das wird nicht geschehen!“

„Habe ich den Pariser kaputt gemacht? Willst Du mir das sagen?“

Da war sie wieder, die kalte Wut in ihr, die sie handeln ließ.

Er sagte nichts, aber sie erkannte, daß er das glaubte.

In diesem Moment begann sie taktisch zu denken. Denn die Beziehung war für sie erledigt.

„Nun gut, Ernst-Friedrich! Wenn das Kind da ist, werden wir einen Vaterschaftstest an der Universität machen lassen. Die Kosten werden wir uns teilen. 

Bist Du einverstanden?“

„Ja, natürlich!“

„Wirst Du, bis es amtlich ist, daß das Kind von Dir ist, mich unterstützen?“

„Meinst Du mit Geld?“

„Nein, dafür, daß Du zahlst, wird das Jugendamt sorgen. Ich meine ob Du mich persönlich und das Kind unterstützen wirst, wenn es geboren ist?“

„Ich habe Dir doch schon gesagt, daß ich mich nicht binden will!“

„Du sollst Dich doch gar nicht an mich binden! Ich frage Dich, ob Du Verantwortung für das Kind und auch ein wenig für mich übernehmen willst?“

„Falls das Kind von mir ist, werde ich zahlen müssen. Aber für das Kind ist die Mutter zuständig. Das bist Du!“

„Wenn das so ist“, hörte sie sich mit eisiger Stimme und unerträglich ruhig sagen, „ist es Zeit, daß Du jetzt gehst!“

Den Rest würden das Jugendamt und ein Rechtsanwalt besorgen. Für sie war diese Beziehung beendet. Gründlich beendet!

Die Schwangerschaft war dann problemlos verlaufen. Nicht einmal Übelkeit hatte sie gehabt.

Auch die Geburt hatte sie gut überstanden, auch wenn sie sechzehn Stunden gedauert hatte.

Als man den kleinen Jungen ihr an die Brust gelegt hatte und sie sein Saugen spürte, hatte ein Glücksgefühl ihren ganzen Körper durchströmt.

Sie hatte ihm den Namen Felix gegeben, Felix der Glückliche.

Von seinem Vater hatte er nichts zu erwarten. Der hatte zwar auf Aufforderung des Jugendamtes gezahlt, was gefordert wurde, aber sich nicht mehr blicken lassen. 

Wenn sie ihn anrief, legte er einfach den Hörer auf. Dabei hatte das Gutachten von Professor Bentner klar ergeben, daß er der Vater von Felix war. 

Es konnte ja auch gar nicht anders sein, da sie in jener fraglichen Zeit und während der gesamten Beziehung zu Ernst-Friedrich mit keinem anderen Mann intim gewesen war.

„Er fühlt sich von mir verfolgt!“ dachte sie. „Er glaubt, ich will ihn über das Kind einfangen und fürchtet, dann irgendwann von mir fallen gelassen zu werden.“

Sie war sicher, daß es seine Angst war, erneut enttäuscht zu werden, die ihn so unverantwortlich handeln ließ.

Mit ihren Eltern war es ein Problem gewesen! Gut nur, daß die Oma schon tot war! Die hätte alles noch schlimmer werden lassen, als es schon war.

Papa hatte einen Herzanfall erlitten, als sie im vierten Monat schwanger zu den Eltern gefahren war, um sie zu unterrichten.

Mama hatte immer nur von der Sünde und der Schande im Dorf geredet und rumgeheult.

Aber sie hatte sich gut auf das Gespräch vorbereitet und war ganz ruhig geblieben.

Am nächsten Tag hatten sich die beiden Eltern dann zunehmend beruhigt und ihr schließlich Geld und Unterstützung angeboten.

Immer wieder hatten sie gefragt, warum denn der Vater des Kindes sie nicht heiraten würde und um so vor Gott und den Menschen die Sünde zu verringern. 

Sie hatte es ihnen offen erzählt und schließlich hatten sie es weitgehend verstanden.

Nur als sie gemeint hatten, ob sie etwas in ihrer Erziehung falsch gemacht hätten oder damals die Geschichte mit dem Opa sie verdorben hätte, war sie wütend und grob geworden.

Sie hatte ihnen gesagt, sie glaube zwar an Gott, doch nicht an den Unsinn mit Himmel, Hölle und Sünden.

Und daß sie ihren Opa geliebt und schwer darunter gelitten hätte, daß sie ihn nicht mehr sehen und besuchen durfte.

Ihrer sexuellen Entwicklung habe es nicht geschadet, daß der Opa sich daneben benommen habe. Schließlich sei er doch schon senil gewesen und habe nicht mehr alles richtig verstanden.

Nach ihrem Ausbruch waren dann diese Themen erledigt gewesen und auch nicht mehr zwischen ihnen aufgekommen.

Inzwischen freuten sich die Eltern, wenn sie ihren Enkel sehen konnten. Doch sie fuhr nicht zu oft nach Hause, weil sie nicht wollte, daß Felix von den beiden Alten religiös indoktriniert wurde. Auch hatte sie ihnen verboten, den Jungen mit in die Kirche zu nehmen.

Die Mama hatte deshalb geweint, aber sie war hart geblieben.

Aber jetzt über Pfingsten hatte sie ihre Eltern zu sich nach Hause eingeladen. Und die beiden hatten zugesagt.

Das einzige worunter sie litt, war, daß sie ihren Sohn so selten sah, da er tagsüber in einem Kindergarten untergebracht war, weil sie Volltags arbeitet.

 

 

Verheiratet

 

Es hatte sich gut angelassen mit Anne. Sie waren jetzt schon zwei Jahre verheiratet. Sie vertrugen sich gut und er liebte sie. Im Bett hatte sie tüchtig aufgeholt und sie gab sich richtig Mühe, ihm zu gefallen.

Jetzt war sie in den Universitätskliniken. Heute sollte das Kind kommen. Hoffentlich war es ein Junge! Schade, daß man nicht vorher wissen konnte, was da unterwegs war!

Die Schwangerschaft war schrecklich gewesen. Immer hatte Anna mit den Ärzten zu tun gehabt. Das sei eine Problemschwangerschaft mit einer Gestose, hatten sie gesagt. Was eine Gestose war, hatte er nicht so richtig verstanden. Nur, daß sie gefährlich sein konnte.

Anna sollte mit einem Kaiserschnitt entbunden werden. Dabei würden sie ihr die Eileiter unterbinden, denn sie dürfe nicht mehr schwanger werden, hatten die Ärzte gesagt.

Wenn es jetzt ein Mädchen würde, wäre das schlecht, denn dann könnte kein Junge nachkommen.

Natürlich würde er für das Kind sorgen, auch wenn es ein Mädchen würde. Doch wusste er schon, daß er mit einem Mädchen nicht richtig umgehen konnte. Aber er würde sein Bestes versuchen.

Ein Junge, das wäre was anderes! 

„Da kenne ich mich aus!“ dachte er. Schließlich war er ja früher selbst ein Junge gewesen.

Eigentlich wäre er gerne bei Anna! Aber sie wollten bei einer Geburt keine Männer dabei haben. Die wären nur eine Belastung für die Frau, hatten die Ärzte gesagt. Die Männer würden immer umfallen, wenn sie Blut sähen.

Er glaubte das nicht. Aber wenn sie keine Männer in den Kreissaal ließen, außer den Ärzten, war ihm das auch recht. Was sollte er auch machen?!

 

 

Aletta

 

Inzwischen hatte er das Kind schon zweimal sauber gelegt. Es war doch eine Tochter geworden. Sie hatten ihr den Namen Aletta gegeben. 

Aletta war friesisch und bedeutete die Edle oder die mit der edlen Weise. 

Anna hatte den Namen in einem Roman gelesen und ihn schön gefunden. Aletta sei auch in Frankreich ein beliebter Name. Aber er hatte ihn noch nie gehört. 

Da sie ja das Kind austragen und gebären musste, hatte er nichts dagegen gehabt, daß sie ihm auch den Namen aussuchte. 

Ihm war nur wichtig gewesen, daß seine Tochter nicht wie eine seiner Schwestern oder wie die Mutter und die Omas hieß. Da hätte er sein Veto eingelegt!

Die Mutterschaft hatte Anna gut getan. Sie ging wunderbar mit dem Kind um. Er freute sich richtig, wenn er ihr zuschaute!

Sie war viel gefühlvoller geworden. Auch im Bett. Nicht mehr so technisch. Er fühlte sich immer wohler mit ihr.

Sein Geschäft machte ihm auch mehr Freude, denn er wusste jetzt, wofür er arbeitete.

Anna hatte sich für acht Jahre als Lehrerin beurlauben lassen. Sie würde erst wieder unterrichten, wenn die Kleine in die Volksschule gehen würde und aus dem Gröbsten raus war.

Was er nicht so gerne tat, war den Kinderwagen zu schieben. Er fand, das passte nicht zu einem Mann. Das war Frauensache. 

Gut, im Notfall tat er das auch, aber er fühlte sich nicht wohl dabei.

Die meisten Männer windelten auch nicht ihre Babys. Ihm machte das nichts aus. Schließlich konnte die Kleine sich ja nicht selbst windeln, wenn die Mutter einmal nicht da war.

Aber zur Routine durfte das nicht werden! Schließlich war er ja keine Frau!

Streiten taten sie sich eigentlich nicht. Sie konnten meist alles ausdiskutieren. Anna hatte aber durchaus ihren eigenen Kopf. 

Er überließ ihr alles, was das Haus betraf. Dazu half sie ihm noch mit der Buchführung im Geschäft. Da war sie ihm eine große Entlastung.

Da ihre Eltern schon früh gestorben waren und sie Einzelkind war, gab es von daher keine Probleme. 

Sein Vater war an Raucherkrebs gestorben und mit der Mutter hatte er wenig Kontakt. Doch da sie ab und zu ihre Enkelin sehen wollte, kam sie gelegentlich für eine Woche oder zwei zu Besuch. Er machte sich dann so rar wie möglich und kam so ganz gut über diese Zeit.

Anna schimpfte dann mit ihm, daß er sie nicht unterstützen würde. Denn die Mutter wusste immer alles besser im Haushalt und in der Kinderaufzucht. 

Aber für ihn war das gut so. Er wollte seine Ruhe haben und nicht mit der Mutter streiten. Er hatte genug Ärger mit ihr gehabt.

Seine Schwestern sah er nur auf Familienfesten. Sie waren ihm fremd geworden. Sie hatten alle auch geheiratet und Kinder. Er kannte nicht einmal deren Namen richtig.

Man durfte nicht mit der Familie brechen, denn man wusste ja nicht, was noch für Zeiten kommen würden. Aber er hatte kein Interesse an seinen Schwestern und auch nicht an deren Familien. Schließlich hatten sie ihm in seiner Kindheit doch zu arg zugesetzt.

 

 

Mädchenprobleme

 

Es war so gekommen, wie er es vorausgesagt hatte. 

Sie waren zum Essen ausgegangen und am Wochenende darauf zum Tanzen in eine kleine Tanzbar. 

Die Bar war ganz in rotem Plüsch gehalten und die Sitze waren rote Polstersessel, um kleine Nierentische herumgestellt. 

Auf jedem Tisch stand eine kleine Vase mit einer rosa Nelke und einem Zweig Asparagus. Der letzte Chic! Sie war noch nie so fein ausgegangen.

Was sie etwas gestört hatte, war, daß nur wenige junge Leute sich in der Bar vergnügt hatten. Die meisten Pärchen bestanden aus älteren Männern mit einer jüngeren Begleiterin. 

Es war ihr der Verdacht gekommen, daß da lauter Chefs mit ihren Sekretärinnen tanzten. Aber vielleicht hatte sie sich ja getäuscht.

Das Musiker Quartett war auch sehr gut. Sie hatten viel getanzt und dazu Rotwein getrunken. Hans hatte alles bezahlt.

Sie hatte sich gewundert, wo er das viele Geld her hatte. Aber sie hatte ihn nicht fragen wollen.

Als es spät wurde, hatten die Musiker immer häufiger Blues gespielt und Hans hatte sie ganz eng geführt. 

Sie hatte gespürt, wie er sein Gesicht in ihr Haar drückte, um sie zu riechen. Denn er war größer als sie.

Sie hatte seinen leichten, männlichen Schweißgeruch wahrgenommen. Er hatte ihr gefallen. 

Ihr war aufgefallen, daß er kein Parfüm oder Rasierwasser und anscheinend auch kein Desodorant benutzte.

Noch später hatte er sie bei einem Blues zart auf den Hals und auf das Ohr geküsst. Das hatte sie ganz kribbelig gemacht, aber sie hatte es zugelassen. 

Auch, daß er bei den engen Tänzen immer seine Wange zart an die ihre gelegt hielt, hatte sich gut angefühlt. 

Es war ein schöner Abend gewesen und sie hatten sich nett unterhalten.

Als er sie zur Straßenbahn brachte, hatte er sie einfach geküsst. Auch das hatte sie zugelassen. 

 Es war unheimlich schön, ihn zu küssen. Aber das hatte sie ihm natürlich nicht gesagt!

Inzwischen hatten sie schon viel miteinander unternommen. Sie waren im Zoo und mehrmals im Kino gewesen. Hatten an einem Sonntagmorgen ein Freilichtkonzert im Palmengarten besucht und waren im Taunus gewandert.

Jetzt würde sicher das kommen, daß er damals bei ihrem ersten Zusammentreffen angekündigt hatte. Daß er versuchen würde, in ihr Bett zu gelangen.

In ihr Bett würde er nicht gelangen. Das war sicher. Denn die Eltern würden das niemals zulassen. 

Schließlich gab es den Kuppelei Paragraphen. Und wenn sie zuließen, daß ihre Tochter in ihrer Wohnung Geschlechtsverkehr hätte, würden sie, falls das rauskäme, wegen Kuppelei wenigstens zu einer Geldstrafe, wenn nicht gleich zu Gefängnis verurteilt werden.

Aber er hatte eine Studentenbude in der Nähe der Bockenheimer Warte. Und sie wusste nicht, ob er zur Untermiete wohnte oder ein sturmfreies Zimmer hatte. 

Sie hatte ihn nicht danach fragen wollen. Er sollte nicht auf falsche Gedanken kommen.

Wenn er in Untermiete wohnte, wäre es mit dem Kuppelei Paragraphen für die Vermieter das gleiche Problem.

Und es einfach im Wald in den Büschen zu machen, wie die meisten Liebespaare, kam für sie sowieso nicht in Frage. 

Als sie noch im Sauerland wohnte, da hatten sie in jedem Dorf ein Sündenwäldchen. In ihrem Dorf auch. Sie waren da immer hingegangen und hatten die benutzen Kondome gezählt, die da herumlagen und geraten, von wem die wohl stammten. Aber sie hatte das angeekelt. 

Die wenigen Glücklichen, die ein Auto hatten, machten es meist im Auto. Aber welcher Student und welche jungen Leute hatten ein Auto? Wer hatte überhaupt ein Auto? Nur die Reichen und die es für ihren Beruf dringend brauchten.

Ihre Eltern hatten kein Auto. Seine wahrscheinlich auch nicht. Denn er hatte nichts davon erzählt.

Überhaupt, was machte sie sich für Gedanken! Sie hatte nicht vor, mit ihm ins Bett zu gehen.

Ihre Freundin Helga schrieb ihr zwar immer, wie schön es mit ihrem Freund sei. Aber das war deren Problem. 

Aber was würde sie machen, wenn er es versuchte?

Auf der Wanderung im Taunus hatten sie ganz schön heftig auf einer einsamen Bank herumgeknutscht. Sie hatte es sogar zugelassen, daß er seine Hand in ihre Bluse geschoben und beim Küssen ihre Brüste gestreichelt hatte. Aber als er begonnen hatte, sie zu massieren und ihre Scheide ganz nass wurde, hatte sie ihn zurückgewiesen. 

Später dann, als sie an eine Buche gelehnt sich wieder geküsst hatten, wollte er sogar seine Hand unter ihren Rock schieben. Aber das hatte sie nicht zugelassen. Der Bereich unterhalb ihres Gürtels war tabu! 

Sie wusste auch, daß dies für die meisten Mädchen so galt. Wenn sie auf Partys geknutscht hatten, war das immer so gewesen. 

Die Jungen hielten sich auch daran. Natürlich versuchten sie immer einmal die Oberschenkel anzufassen oder ihre Hand in den Schritt zu schieben. Das war normal. Aber ebenso normal war es, ihnen auf die Finger zu klopfen, oder die Hand da einfach wegzunehmen.

Einmal war es ihr sogar passiert, daß der Kerl sein steifes Glied aus der Hose geholt hatte und wollte, daß sie es anfasst. Aber dem hatte sie eine geklebt, die war nicht von schlechten Eltern gewesen!

Nur, was sollte sie machen, wenn Hans sie bitten würde, mit ihr zu schlafen?

Sie mochte ihn wirklich und wollte ihm nicht Weh tun. 

Aber sie wollte auch nicht mit ihm ins Bett gehen. Sie wurde im nächsten Monat erst achtzehn Jahre alt. Das war viel zu früh!

Sie hatte in einer der Frankfurter Zeitungen gelesen, daß nach einer wissenschaftlichen Befragung Studentinnen durchschnittlich erst zwischen dem einundzwanzigsten und vierundzwanzigsten Lebensjahr ersten Geschlechtsverkehr haben.

Außerdem begann bald das Abitur. Das hatte für sie Vorrang.

 

 

Ambivalent

 

Das Abitur hatte sie nun. Und Hans hatte es immer noch nicht versucht, in ihr Bett zu gelangen. 

Irgendwie machte sie sich deshalb Sorgen. Ob er zu einer Anderen ging? 

Sicher würde er sich zumindest selbstbefriedigen, schließlich tat sie das auch. 

Erst hatte sie es abgelehnt, es auch zu versuchen, als Helga ihr erzählt hatte, daß und wie sie sich zwischen den Beinen reiben würde. Aber irgendwann hatten sie es zusammen getan. Seitdem machte sie es heimlich, obwohl ihre Mutter sie davor gewarnt hatte. 

Man bekomme davon Rückenschwindsucht, wenn man das übertreibe. Daher sei es besser, es überhaupt nicht zu machen, hatte sie ihr gesagt.

Sie hatte das für Unsinn gehalten. Denn Helgas Mutter, die als Ärztin gearbeitet hatte, ehe sie geheiratet und danach wie üblich ihren Beruf aufgegeben hatte, hatte gesagt, fast alle Männer und Frauen täten es zumindest gelegentlich. Davon werde niemand krank. Im Gegenteil, wer sich nicht sexuell betätige, sei für psychische Krankheiten anfällig. Das wisse man seit Sigmund Freud in der ganzen Welt.

Sie musste sich jetzt entscheiden, was sie studieren wollte und wo.

Sie würde gern Gymnasiallehrerin werden. Nur mit welche Fächern? Sie war sich noch nicht sicher. 

Französisch und Englisch würden ihr gefallen. Aber würde sie damit eine Stelle finden? 

Französisch war nicht so beliebt. Aber sie hatte gehört, daß es in Mainz ein Gymnasium gab, das mit Französisch anfing und in dem im Französischzug sogar in französischer Sprache unterrichtet wurde.

Es wurde Zeit, daß sie zur Berufsberatung des Arbeitsamtes ging.

Aber jetzt hatte Hans angerufen. Und jetzt saß sie in der Klemme.

Er habe einen Ferienjob angenommen, hatte er berichtet. Er arbeite für eine Home Sitting Agentur. Für die müsse er eine Villa in Heidelberg hüten und versorgen, weil die Besitzer eine Südamerikareise machten. 

Er habe den Chef gefragt, ob er seine Freundin einladen könne. Der habe gesagt, vier Augen sähen mehr als zwei und es erlaubt.

Sie wusste, was das bedeutete. Sie musste sich jetzt entscheiden. Vernunft gegen Gefühl. 

Das Gefühl sagte „Ja!“. 

Der Verstand sagt „Noch nicht! Das Risiko ist zu groß, das Du noch vor dem Studium schwanger wirst!“

Sie musste sich darüber klar werden, was sie für Hans wirklich empfand. Das war es! Und danach musste sie jetzt handeln!

Er hatte ihr nicht gesagt, ob er sie liebe. Mögen tat er sie sicher, das spürte sie. 

Das zeigt auch sein Handeln. Daß er sie nicht mit dem Wunsch nach Geschlechtsverkehr bedrängt hatte, zum Beispiel. Obwohl er ihr gleich schon offen bei ihrem Kennenlernen gesagt hatte, das er es anstrebe, mit ihr Sex zu haben.

Gefummelt hatten sie auch schon heftig. Es war verkrampft gewesen, aber auch erregend. Sie hatten sich immer an einer Grenze entlang gehangelt, die sie gesetzt hatte. Symbolisch mit ihrem Gürtel. 

Darüber hatte sie ihn gewähren lassen, darunter abgewehrt. 

Und er hatte ihre Grenze trotz gelegentlicher Vorstöße auf verbotenes Terrain respektiert. 

Andererseits, wenn er keine Vorstöße gewagt hätte, hätte sie an ihm gezweifelt.

Aber war er nur raffiniert und geduldig gewesen, weil er sich gedacht hatte, das sei bei ihr der Weg zum Erfolg? 

Oder war er so geduldig gewesen, weil er sie liebte? 

Sie konnte es nicht entscheiden.

Sie müsste es selbst entscheiden! 

War er deshalb so geduldig geblieben? Wollte er von ihr wissen, ob sie ihn liebte? Wollte er diese Sicherheit?

Sie wusste es nicht.

Sie wusste überhaupt nichts, außer, daß sie sich benahmen, wie alle jungen Leute in ihrer Situation. Zumindest die meisten.

Wie entschieden die sich denn?

Helga war bei der nächsten Gelegenheit mit ihrem Freund in das Abenteuer aufgebrochen. 

Sie war über einen Zaun gestiegen und hatte sich auf einer Bank im Umkleideraum des Schwimmbads hingegeben.

Hatte sie sich wirklich ihrem Freund hingegeben? Oder hatte sie ihn verführt? 

Sie hatte doch sicher gewusst, wie es enden würde, wenn sie bei Mondlicht zusammen nackt schwimmen gingen. Wer hatte wen verführt? 

Oder hatte es gar keine Verführung gegeben? Hatten sie beide es gewollt und es dann beide herbeigeführt?

Sie glaubte eher an den letzten Fall.

Hans hatte ihr durch seine Ankündigung, mit ihr schlafen zu wollen eigentlich gesagt: „Pass’ auf! Ich werde Dich jagen und am Ende kriegen!“ 

Damit hatte er sie zum einen herausgefordert, zum anderen ihrem Zusammensein ein Ziel gesetzt. Sein Ziel!

Warum hatte nur er ein Ziel gesetzt? Warum nicht sie?

Was war ihr Ziel? 

So alt wie die statistischen Studentinnen zu werden, die erst zwischen dem einundzwanzigsten und vierundzwanzigsten Lebensjahr den Geschlechtsverkehr aufnahmen?

Oder wollte sie das Reh sein, das nicht erlegt sein wollte und ihn besiegen würde?

Fragen über Fragen! Und sie hatte keine Antwort. Bisher jedenfalls nicht.

Sie musste antworten, das wurde ihr jetzt klar. Sie musste verantwortlich handeln. Auf sich bezogen!

Was wollte sie? Psychospielchen spielen oder ihrem Gefühl folgen?

Sie entschied sich für ihr Gefühl und fuhr zum Hauptbahnhof, um sich eine Karte nach Heidelberg zu kaufen. Eine Rückfahrkarte! 

Sie würde es mit Hans klären, wie das zwischen ihnen weitergehen sollte!

 

 

Die Entscheidung

 

Sie war eine weite Strecke von Heidelberger Hauptbahnhof bis zu dieser Villa gelaufen. Sie hatte kein Gepäck mitgenommen und sie hatte ihre Rückfahrkarte für den gleichen Tag in ihrer Handtasche.

Es war kompliziert gewesen, die Villa zu finden. Sie hatte sich durchgefragt.

Einen Moment stand sie ganz still vor der Tür. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor. Dann schellte sie.

Es dauerte eine Weile, ehe die Tür geöffnet wurde. Es war Hans. 

Er stand in einer engen blauen Badehose vor ihr.

„Entschuldige bitte, ich habe mich im Garten auf der Liege gesonnt! Komm’ bitte rein!“

Sie trat wortlos ein und ging vor ihm her. Sie betrat ein großes Wohnzimmer mit einem riesigen Flokati Teppich, auf dem eine gemütliche braune Ledergarnitur stand. Auch die anderen Möbel waren geschmackvoll und mehr gemütlich als elegant oder konservativ.

„Keine Blumen!“ dachte sie.

Sie blieb mitten im Zimmer stehen und schaute nicht einmal durch die großen Fenster in den Garten hinter dem Haus und um das Haus herum.

Sie drehte sich abrupt um.

„Hans, wie stehst Du zu mir?“ fragte sie. 

Irgendwie schien es lächerlich, ihm diese Frage zu stellen, während er nackt und barfuß und nur mit einer blauen Badehose bekleidet vor ihr stand. 

Er schaute sie verblüfft und auch ein wenig erschrocken an.

„Ganz einfach, ich liebe Dich!“

„Und warum hast Du es mir nicht gesagt?“

„Weil ich Angst hatte, Du könntest das als ein Manöver auffassen, Dich ins Bett zu kriegen!“

Sie schwiegen und standen fast starr vor einander. Etwa durch anderthalb Meter Raum getrennt. 

„Und, wie stehst Du zu mir?“

„Ich glaube, ich liebe Dich auch!“

„Du glaubst das?“

„Ja, ich bin mir noch nicht ganz sicher. Ich möchte erst mit Dir schlafen. Deshalb bin ich hergekommen. Danach werde ich wieder nach Hause fahren und Dir danach sagen, ob ich Dich heiraten möchte.“

„Oh je!“ entfuhr es ihm.

„Warum oh je? Bin ich nicht attraktiv für Dich? Du hast doch gesagt, Du wolltest in mein Bett. Hier sind wir auf neutralem Boden.“

Sie hatte jetzt Oberwasser und musste grinsen.

Als er sie grinsen sah, begann er zu lächeln.

„Bitte nimm Platz!“ sagte er.

„Nein! Bitte, zieh’ Du Dich aus!“ entgegnete sie und blickte ihm fest in die Augen.

Ein Ausdruck von Verwirrung und Verblüffung erschien in seinem Gesicht.

Er stand völlig regungslos vor ihr.

Plötzlich regte er sich und schob seine Badehose bis zu den Knien. Dann tanzte er sich aus der herabsinkenden Hose heraus. 

Ihr fiel der Kerl ein, der ihr sein erigiertes Glied gezeigt hatte. Seines hing klein und weich unter einem schönen Busch von Schamhaaren herab.

Sie trat vor und griff nach seinem Penis. 

„Küss mich!“ sagte sie.

Er küsste sie und sie spürte, wie sein Glied in ihrer Hand anschwoll.

Sie ließ ihn los, trat einen Schritt zurück und begann sich auszuziehen, während sie ihm ins Gesicht schaute. 

Keiner von ihnen sagte etwas. Es war ganz still im Raum, als sie nackt vor einander standen.

Es war er, der sich vorwärts bewegte und sie einfach in den Arm nahm.

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

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Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

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Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.