Der Hypnotist
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Der Hypnotist -

Der Hase im Café

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Der erfahrene Hypnotherapeut Otto Renansen ordnet nach seiner Scheidung sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffektive, selbstorganisatorische Hypnosestrategien.

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinandersetzen.

 Um den Herausforderungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflektiert er sein Leben und seine berufliche Entwicklung und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm den Weg in ein neues Leben.

 

 

**************

 

 

Ein aufschlussreicher Besuch

 

Auf der Fahrt über die Sauerlandlinie genoß Otto Renansen die vorbeiziehende Landschaft des Rothaargebirges. 

Er hatte sich für das Auto entschieden, um flexibler zu sein. 

Als er die Ausfahrt Hagen nahm, wuchs seine Spannung. Er fragte sich, weshalb er gerufen worden war.

Das Haus der Bergmanns lag in Stadtrandlage am Hang. 

Als das Navigationsgerät des Autos ihn vor die Einfahrt führte, fand er ein geschlossenes Tor vor. Ein kleines Schild, das er nur mühsam lesen konnte, forderte ihn auf, für die Öffnung des Tors zu schellen. 

Er stieg aus und drückte auf die Klingel. 

Geräuschlos fuhr das Tor zur Seite und gab den Weg in eine leicht ansteigende Birkenallee frei. 

Links wurde sie durch eine hohe und gepflegt geschnittene Eibenhecke abgeschlossen. Sie ließ keinen Blick in das Nachbargrundstück zu. 

Rechts öffnete sich eine große Wiesenfläche, die kürzlich geschnitten sein mußte, denn sie sah wie das Grün eines Golfplatzes aus.

Der asphaltierte Weg, auf dem er langsam fuhr, führte am Haus vorbei auf dessen Rückseite. 

Dort war ein unmarkierter Parkplatz angelegt. 

Der schwarze Mercedes von Erich Bergmann war dort abgestellt. Er parkte seinen Audi Quattro A6 daneben, stieg aus  und schaute sich um. 

Ein hoher und lichter Eichenwald führte von der Rückseite des Hauses einen leichten Berghang hinauf.

 Rhododendronbüsche waren malerisch in den Wald gesetzt. 

„Das muß im Frühling herrlich aussehen“, dachte er bewundernd. 

Er wandte sich um und schellte. Nach kurzer Zeit erschien eine ältere, grauhaarige Frau mit einer bunten Schürze, wahrscheinlich die Haushälterin.

„Herr Renansen?“ fragte sie. „Herr Bergmann erwartet Sie schon!“

Er folgte ihr ins Haus und durch einen kurzen Flur in ein riesiges Wohnzimmer. 

Es bestand aus einem großen Wohnraum und einer ausgedehnten Kaminecke.

Das Wohnzimmer war mit zwei Sofas und mehreren Sesseln bestückt, alles sehr geschmackvoll in einer Art grünem Samt gehalten. 

„Fünfziger oder sechziger Jahre Stil“, dachte er. 

Der rechtwinklig nach links abgehende Raumteil wurde durch einen großen Kamin beherrscht, in dem ein Feuer brannte. Bequeme, ebenfalls in samtigem Grün gehaltene Sessel und ein Couchtisch gruppierten sich vor dem Kamin.

Das einzig Moderne, was er im Raum entdeckte, war eine große Stereoanlage mit riesigen, jedoch eleganten Lautsprechertürmen. 

Der Raum war hell und sonnig und hatte große Glasfenster, die zwei der vier Wände ausfüllten.

Bergmann kam ihm mit ausgestreckter Hand entgegen. 

„Danke, daß Sie gekommen sind!“

Sie wechselten einige höfliche Worte, dann bot ihm der Hausherr an, ihm sein Büro zu zeigen. 

Es lag in einer Linie mit dem Kaminzimmer und schloß sich an dieses an. 

Es war in dunklem Mahagoni gehalten. In dickem Holz. 

Ein riesiger, altertümlicher Schreibtisch, ebenfalls in Mahagoni, mit einer alten grünen Tischlampe auf der Schreibfläche, wie man sie manchmal in alten Filmen sah, dominierte den Raum. 

Hinter dem Schreibtisch befand sich ein Armstuhl zum Drehen. Er wirkte etwas abgenutzt. Ein buntes Kissen in grünen und dunkelroten Farben sollte ihn bequemer machen. 

Auf den Fensterbänken standen in Reihe Blumentöpfe mit blühenden Pflanzen.

„Hier arbeite ich, wenn ich zu Hause bin“, erklärte Bergmann. „Mein eigentliches Büro habe ich in der Firma. Ich habe dieses Büro hier von meinem Vater übernommen und halte es in Ehren.“

Dann bot er Otto Renansen Kaffee oder Tee an. Der entschied sich für Tee. Er wurde bald darauf von der Haushälterin zusammen mit Gebäck gereicht.

„Meine Eltern haben dieses Haus gebaut“, erzählte Bergmann. „Wir fühlen uns in ihm sehr wohl. Unsere Kinder sind in ihm aufgewachsen.“  

„Das ist ein wirklich schönes Anwesen in einer wunderbaren Anlage und einer beeindruckenden Sicht auf Hagen, wie es im Tal liegt. 

Aber Sie werden mich doch nicht hergebeten haben, um mir das alles zu zeigen?“ meinte der Coach vorsichtig.

„Nein, das nicht“, entgegnet Bergmann gefasst.

„Meine Frau besucht unseren Sohn und ist in Duisburg. Ich wollte das zum Anlass nehmen, Ihnen unser Schlafzimmer zu zeigen.“

Otto Renansen guckte ungläubig, sagte aber nichts.

„Darf ich Sie bitten, mit mir in den ersten Stock zu gehen? Bitte, folgen Sie mir!“

Gemeinsam stiegen sie die Treppe aus weißem Marmor hinauf und kamen oben in einen Flur, von dem nach beiden Seiten mehrere Türen abgingen. Bergmann öffnet die zweite Tür von rechts. 

Der Raum schien zwei Räume zu sein. 

Genau in der Mitte des Schlafzimmers stand ein großes Ehebett mit dem Kopfteil an der Stirnwand. 

Es war mit einer weißen Steppdecke abgedeckt, auf der im Kopfbereich einige geschmackvolle, farbige Kissen in verschiedenen Größen dekorativ ausgebreitet waren. 

Die linke Raumhälfte war fast spartanisch, jedoch sehr geschmackvoll eingerichtet. Was besonders auffiel, war die fast peinliche Ordnung dieser Seite.

Die rechte Seite hingegen war durch das gekennzeichnet, was manche Menschen ein kreatives Chaos nennen. Vor allem Kleidungsstücke lagen über einen Sessel verstreut. Zum Teil waren sie auf dem Boden gestapelt. Dazwischen standen vielleicht ein halbes Dutzend Schuhpaare. Nur ein schmaler Gang hielt den Zugang zum Bett offen. 

Auf dem eleganten weißen Schlafzimmerschrank, der die gesamte Länge der rechten Wand einnahm, stapelten sich Pullover und andere Kleidungsstücke sowie Kartons.

Mit ein paar raschen Schritten eilte Bergmann auf den Schrank zu und riss demonstrativ alle Türen auf.

 Ein beängstigendes Durcheinander wurde sichtbar. Mäntel, auch viele Pelzmäntel, Kostüme und Kleider hingen dicht gedrängt. Unter ihnen auf dem Schrankboden wieder Stapel mit Pullovern, Blusen, Hemden und jeder Menge Unterwäsche.

„Sehen Sie, das ist das Problem meiner Frau!“ schrie Bergmann fast. 

„Sie kauft und kauft! Am liebsten in Ihrer Lieblingsbutike in Neheim-Hüsten. 

Nicht ein Kleid, nicht zwei Kleider! Nein, sie kommt mit sechs oder sieben auf einmal zurück! Oft zieht sie die Kleider und Kostüme oder Blusen und Pullover gar nicht an. Sie hängen nur herum! Und wenn ich mich einmische, gibt es Krach und sie spricht zwei oder drei Tage nicht mehr mit mir.“

„Bis es wieder im Glastopf klingelt“, dachte Otto Renansen, der das Behältnis entdeckt hatte, in das das Paar nach einem gelungenem Geschlechtsverkehr seine fünf Euros einwarf, wie Bergmann ihm stolz erzählt hatte. 

Das Glas war größer, als er erwartet hatte und zu dreiviertel gefüllt. Es stand auf einer Kommode an der Wand rechts neben der Tür.

Ihm fiel der Roman ‚Das Ruhekissen’ von Christiane Rochefort ein, das er in seiner Jugend gelesen hatte.

 Darin hatte die Schriftstellerin gemeint, daß Männer und Frauen sich nie richtig verstehen würden. Links sei die Welt der Männer, hatte sie geschrieben, rechts sei die Welt der Frauen. Und dazwischen liege als Niemandsland das Bett. Der einzige Ort, an dem Mann und Frau gelegentlich zueinander fänden. Genau das schien ihm hier demonstriert zu werden.

Er entschloß sich nichts zu sagen, nur zu nicken.

Erich Bergmann schien sich wieder beruhigt zu haben. 

Er ließ die Türen des Schranks offen stehen und kam wieder zu ihm zurück.

„Haben Sie so etwas schon mal gesehen?“ fragte er.

„Nein!“ sagte Renansen und verließ den Raum.

 Bergmann folgt ihm und schloß die Tür hinter sich. Sie gingen schweigend über die Marmortreppe wieder in das Wohnzimmer zurück und setzen sich an ihre Plätze. 

Bergmann stand wieder auf, trat zu einem Schrank und öffnete die Tür. Die Flaschen einer Bar wurden sichtbar. Er schenkte sich einen Cognac ein.

„Möchten Sie auch einen? Oder etwas anderes?“ fragte er.

„Nein danke!“ war die Antwort. „Ich muß noch fahren.“

„Was sagen Sie dazu?“ fragte ihn Bergmann, der den Cognac kurz im Schwenker hatte kreisen lassen und ihn dann mit einem Schluck austrank.

„Da muß ich drüber nachdenken!“ sagte Renansen vorsichtig, dem auffiel, daß er das Gespräch beendete, wie es zuletzt Bergmann in Frankfurt getan hatte.

„Haben Sie noch eine weitere Information für mich, oder einen Wunsch?“ fragte er.

„Nein, daß macht mich ganz kaputt! Das reicht mir! Wir können uns das ja leisten. Es ruiniert uns nicht. Aber daß mir meine Frau meinen jüngsten Sohn in die Firma drücken will, indem sie für den negativen Fall mit Scheidung droht, das macht mich fertig!“

Otto Renansen fühlte sich zunehmend unwohler.

 Aus den Erfahrungen vieler Ehetherapien hatte er gelernt, daß er sich in einem Ehekonflikt niemals auf die Seite eines Partners schlagen durfte. 

Er mußte neutral bleiben. Um jeden Preis! Deshalb forcierte er seinen Abschied. 

Jetzt war er einfach darüber erleichtert, daß er sich nicht hatte vereinnahmen lassen. Die wieder besser werdende Stimmung brachte ihn auf die Idee, einen Umweg über Kassel zu nehmen und das Grab von Karli zu besuchen.

Das Autobahnkreuz Unna lag hinter ihm. 

Es war ein schöner, nicht zu heißer Tag. 

Er ließ es langsam angehen und hatte den Tempomat auf nur hundertundzwanzig Stundenkilometer eingestellt, als er am nördlichen Rand des Sauerlands entlang Richtung Soest fuhr. Der Verkehr war schwach, so daß er die Landschaft und die Fahrt genießen konnte.

Mit Karli war er aufgewachsen. Sie hatten sich am Tag der Einschulung kennengelernt und gleich verstanden. 

Karli hatte in der Nachbarschaft gewohnt und so hatten sie sich fast täglich gesehen. Eigentlich hieß er Karl, aber alle riefen ihn Karli, auch seine Eltern. 

Jetzt lag er in Kassel begraben.

An der Beerdigung hatte er damals nicht teilgenommen, weil er in Italien in Urlaub gewesen war und die Todesnachricht erst erhalten hatte, als er nach Hause gekommen war. 

Zuerst hatten sie nur zusammen gespielt, wie kleine Jungen eben so spielen. Dann aber waren sie Verbündete geworden. Verbündete, die sich gemeinsam in Sicherheit gebracht hatten, ehe sie dann verschiedene Wege gegangen waren.

Begonnen hatte es mit den Doktorspielen. Sie waren damals neun Jahre alt gewesen. Es war die Zeit, als ein erstes Interesse am anderen Geschlecht aufgekommen war. 

Wie so häufig hatten sie Doktor und Patient gespielt. Mädchen und Jungen. 

Draußen hatte es geregnet. Sie waren in einen Partykeller geflüchtet. Sie hatten verschiedene Spiele gespielt. Schließlich kam, wie so oft, der Vorschlag auf, ‚Onkel Doktor’ zu spielen. 

Das Eigentümliche dieser Spiele war, das sie immer ganz seriös begannen. Mit Ärzten und Krankenschwestern, kranken Kindern und blutenden Verletzten. Aber unweigerlich wurden irgendwann Bestrahlungen durchgeführt. Bestrahlungen, wie man sie in echten Arztpraxen beobachten konnte.

Dazu hatten sie gewölbte Katzenaugen von den Rücklichtern alter Fahrräder. Wenn das Licht durch sie fiel, warfen sie einen rötlichen Schimmer. 

Und es war ja bekannt, daß Bestrahlungen nicht durch die Kleidung durchgeführt wurden, sondern auf die nackte Haut. Und immer begannen die Bestrahlungen an Kopf und Hals. Dann schmerzten die Bäuche oder das Gesäß und der Herr Doktor oder die Krankenschwester sagte: „Bitte freimachen!“ 

Und es endete immer damit, daß die Krankenschwestern ihr rotes Bestrahlungslicht auf die kleinen Pimmel der Jungen richteten. 

Natürlich saßen die schlimmsten Krankheiten, die am häufigsten und intensivsten bestrahlt werden mussten, an der Spitze der kindlichen Penisse. Und ebenso natürlich mussten zur Bestrahlung die Eicheln freigelegt und die Vorhäute zurückgeschoben werden. 

An jenem Nachmittag war die kleine Magda seine Patientin. 

Nachdem er ihr ‚kleines Brötchen’, wie er ihr Geschlechtsteil bei sich genannt hatte, ausgiebig von allen Seiten bestrahlt hatte, war ihm langweilig geworden. Und so hatte er mit Magda ausgemacht, dass sie schwer krank sei und heftig stöhnen müsse. Da sei dann eine Operation dringend nötig. Die Operation bestand darin, das Blut und Eiter abfließen musste. 

Dazu schnitt er von einem Trinkstrohhalm ein Stück ab und führte es vorsichtig in die Scheide des Mädchens ein. 

Als Arzt und Patientin gerade die Operation beendet hatten, ging die Tür auf und die Hausherrin, die Mutter eines der Jungen, blickte in den Raum.

Das ganze Krankenwesen erstarrte. Es war Mucksmäuschen still. 

Die Frau hatte nichts gesagt, sondern nur sofort die Tür wieder geschlossen. Doch ihnen allen hatte geschwant, daß Unangenehmes auf sie zukommen würde. 

Keiner hatte mehr Lust gehabt, weiterzuspielen. Bedrücktes Schweigen hatte sich ausgebreitet und nach und nach hatte sich die Runde unter Angabe irgendwelcher Ausreden aufgelöst.

Als er nach Hause kam, und das hatte er so lange wie möglich hinausgezögert, hatten sich unter den Eltern die Geschehnisse schon verbreitet.

Sein Vater saß am Küchentisch und aß ein Schnittlauchbrot und trank dazu Schwarzen Tee. 

Das war auch eines seiner Lieblingsbrote gewesen. Gerne hätte er sich dazugesetzt und mitgegessen. Aber seine Mutter hatte gleich zu schimpfen angefangen und ihren Mann aufgefordert, mit dem ‚Herrn Sohn’, wie sie ihn in kritischen Situationen nannte, ‚ein Hühnchen zu rupfen’. 

Sein Vater jedoch war aufgestanden und hatte gesagt: „Das ist Deine Aufgabe!“ Und war einfach weggegangen.

Eigentlich hatte er gefürchtet, daß die Mutter den Kochlöffel herausnähme, um ihm eine ordentliche Abreibung zu erteilen. Denn irgendwie hatte er das Gefühl, daß die Erwachsenen ihre Spiele nicht gutheißen würden. 

Wenngleich er sich nicht wirklich erklären konnte, warum das so war.

Doch die Mutter hatte ihn nicht geschlagen. Stattdessen war sie erregt in der Küche herumgelaufen und hatte immer wieder gerufen: „Daß Du Dich nicht schämst! Wie kannst Du nur! Schämst Du Dich denn gar nicht, anderen Leuten am Po herumzufuteln?!“ 

Er hatte sich schwach damit verteidigt, daß er doch gar nichts mit dem Po-Loch des Mädchens gemacht hätte. Sie hätten doch nur Arzt und Patient gespielt und er hätte das Mädchen nur ‚bestrahlt’. 

Nein, das stimme nicht, hatte die Mutter geschrien. Er solle aufhören, rum zu lügen. Die Frau ‚Soundso’ habe alles gesehen und sei extra hergekommen, um sie zu informieren. 

Schließlich hatte er sich damit zu verteidigen versucht, daß er mit der Wahrheit herausgerückt war und alles genau geschildert hatte, was er gespielt hatte.

 Aber das hatte die Mutter nicht beruhigt, sondern eher noch aufgeregter werden lassen.

Wieder fing sie damit an, welche Schande es sei, anderen Menschen Sachen ins Po-Loch zu schieben. Und wie er sich schämen solle!

Da hatte er gespürt, wie seine Angst langsam nachließ und einer wachsenden Wut Platz machte. 

Während die Mutter, in immerwährenden Variationen erregt von Schande und Scham sprach und darauf beharrte, er habe sich an einem schmutzigen Po-Loch vergriffen, tauchte vor seinem inneren Auge das saubere Brötchen mit seinem Schlitz und dem kleinen rosigen Dreieck, das aus dem Schlitzchen herausragte, auf.

Und dann war da der erste Bruch zwischen ihm und seiner Mutter.

Irgendwie merkte sie, daß sich etwas verändert hatte. Sie schwieg plötzlich. Dann befahl sie ihm, sich zu waschen und ohne Abendessen ins Bett zu gehen.

Den anderen Spielgefährten war es schlimmer ergangen. 

Die meisten waren ordentlich verdroschen worden. Manche hatten für Tage Stubenarrest erhalten. 

Und das Ziel des ganzen Terrors wurde erreicht. Die Doktorspiele fanden nicht mehr statt. 

Am Schlimmsten aber war es Karli ergangen. 

Seine Eltern hatten ihn nicht geschlagen. 

Als er nach Hause gekommen war, fand er seine Mutter erregt in der Wohnung herumlaufend. Sie raufte sich dabei die Haare und klagte, daß Gott die Familie für diese Sünde gewisslich strafen werde. 

Der Vater hatte im Sessel gesessen und erst nichts gesagt. Dann ihm befohlen, sich vor ihn zu stellen und hatte ihm mit Bibelzitaten, die er vorgelesen hatte, seine schwere Sünde der Unkeuschheit verdeutlicht. 

Dann hatte er ihm in die Hand versprechen müssen, niemals mehr diese Sünde auf sich und die Familie herabzurufen. Denn dann wären ihnen allen die Verdammnis und die Strafe Gottes gewiss.

Um Gott um Verzeihen und um Gnade zu bitten, würde man nun in die Kirche gehen. 

Danach habe sich die Mutter frisiert und man sei mit ihm in die Gemeindekirche gegangen. Dort habe er zwischen den Eltern vor dem Altar niederknien müssen. Gemeinsam mit den Eltern habe er dann laut Gott um Verzeihung anflehen müssen.

Innerlich sei er wie erstarrt gewesen. 

Er sei erleichtert gewesen, daß niemand etwas mitbekommen habe, denn die Kirche war leer.

 Danach hätten die Eltern kein Wort mehr mit ihm darüber gesprochen. Dabei sei es geblieben. Es sei seitdem, als ob nichts geschehen sei. 

Von da an hatte Karli sich verändert. 

Er begann die Bibel zu lesen und sich eigene Gedanken zu machen. Die Eltern und ihre religiösen Vorstellungen sah er zunehmend kritischer. Er rebellierte nicht, aber er entzog sich ihnen.

Er war sich sicher, daß die Szene in der Kirche Karlis Verhältnis zur Religion und zur Sexualität verändert hatte.

Gemeinsam hatten sie von diesem Zeitpunkt an sich immer mehr mit religiösen Themen auseinandergesetzt. Sogar das ‚Thema Nummer 1’, die Mädchen, hatte sich mit der zweiten Stelle begnügen müssen.

Aber als sie mit dreizehn Jahren den Katechumenenunterricht zur Vorbereitung auf die Konfirmation besuchten und gehalten waren, jeden Sonntag am Gottesdienst teilzunehmen, hatten sie begonnen zu rebellieren. 

Als Anlass hatten sie die Verlogenheit des Pfarrers genommen. 

Jedermann in der Gemeinde wusste, daß dieser trank und im betrunken Zustand seine Frau verprügelte. Denn diese lief dann weinend und Schutz suchend zu den Nachbarn. Er hatte sie auch schon verletzt und blutig geschlagen. Einmal hatte er ihr einen Arm gebrochen und die Polizei und der Notarztwagen waren gekommen. 

Karli und er entwickelten die These, daß sie Gott außerhalb der Kirche und fern des sündigen und verlogenen Pfarrers besser und inniger ehren könnten.

 Deshalb zogen sie sonntags statt in die Kirche in den Grüneburgpark. Dort legten sich auf den Rasen, um in den Himmel schauen zu können. 

An einen Gott im Himmel glaubten sie schon lange nicht mehr. Aber im Kontakt mit der Natur hofften sie, Gott so nahe wie möglich und der Verlogenheit der Welt um sie herum so fern wie möglich zu sein.

Als sie fünfzehn Jahre alt waren, fühlten sie sich der Kirche vollkommen entfremdet und besuchten auch nicht mehr die Gottesdienste. 

Karlis Eltern beteten inzwischen für das Seelenheil ihres Sohnes. Das erboste ihn. Aber er konnte es nicht verhindern. 

Seinem Vater, der an religiösen Dingen völlig uninteressiert war, war es gleichgültig, was seine Kinder glaubten. 

Seine Mutter, die er inzwischen als Rückversicherungsgläubige im Hinblick darauf einstufte‚ ‚daß da nach dem Tod doch etwas sein könnte’, bangte darum, daß er durch seine Abwendung von der Kirche gesellschaftliche Nachteile haben könnte.

Ganz anders Karli. 

Er wurde immer christlicher und nahm sich den Jesus der Bibel zu seinem Vorbild. 

Das tat ihm gut, denn es schien, als habe er damit sein inneres Gleichgewicht gefunden.

Karli aber tat sich schwer mit den Mädchen. Er war schüchtern geworden.

Zwar bejahte er aus seiner religiösen Sicht die Sexualität als heilig und lebenserschaffend, nur gelang ihm der Schritt in die Praxis nicht.

Stattdessen entwickelte er ein gesteigertes Interesse für die Hohlwelttheorie und versuchte auch ihn dafür zu begeistern. 

Er war dabei auf einen europaweit organisierten Verein gestoßen, der versuchte, diese Theorie wissenschaftlich durchzusetzen. Um Karli einen Gefallen zu tun, war er sogar schließlich zu einem Vereinstreffen mitgegangen.

Die Versammlung war von einem einbeinigen Kunstmaler geleitet worden.

Dieser hatte, wie er erfuhr, im Krieg das rechte Bein im Oberschenkel verloren und sich nach dem Krieg zum Kunstmaler weitergebildet. 

In seiner Freizeit gab er eine Zeitschrift für die Hohlwelttheorie heraus. Auf hektographiertem Papier wurden darin die Ergebnisse der amerikanischen und russischen Raumfahrt als Propaganda bezweifelt und allerlei Beweise für die Richtigkeit der Hohlwelttheorie angeboten.

Die Vorstellung von einem Innenweltkosmos besagte, daß die Menschen auf der Innenseite einer hohlen Erde von einem Durchmesser von rund 12 000 Kilometer lebten. 

Die Planeten, die Sonne und der Mond befänden sich nach dieser Theorie im Innern der Weltenkugel. 

Nur widersprach die Hohlwelttheorie in fast allen ihren Aussagen der modernen Wissenschaft.

Nach ihr breitete sich das Licht nicht gradlinig, sondern gekrümmt fort. Dabei sollte es sich auch nicht mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzen, sondern immer langsamer werden, je näher es dem Weltenmittelpunkt käme. Wie auch die elektromagnetischen Feldlinien sich nicht geradeaus fortpflanzen sollten, sondern wie das Licht gekrümmt würden.

Ihm wurde bei der Vereinssitzung sofort klar, daß diese Theorie ein religiöses Bedürfnis befriedigte. 

Die Erde und mit ihr der Mensch wurde wider die Wissenschaft erneut in den Mittelpunkt von Gottes Weltengründung gesetzt. 

Der Mensch war in diesem Weltbild nicht relativiert, sondern geborgen in einer Kugel, wie einst in Mutters Leib.

Nach der Vereinssitzung hatte er Karli ins Gebet genommen und nicht nachgelassen, mit ihm zu diskutieren, bis er nach einigen Wochen die Unsinnigkeit der Hohlwelttheorie eingesehen hatte. 

Wie sehr Karli durch seine religiöse Erziehung und durch die Traumatisierung nach den Doktorspielen in der Kirchenszene verstört worden war, sollte sich drei Jahre später zeigen, als Karli schon in Gießen Bauingenieurwesen studierte. 

Von sich selbst entsetzt, hatte er ihm verzweifelt sein Problem geklagt.

Nachdem es ihm gelungen war, endlich eine Freundin zu finden, war der Tag der Wahrheit gekommen.

 Die Freundin hatte ihn in seiner Studentenbude besucht. Es war zu ausgiebigen Zärtlichkeiten gekommen und die Dinge spitzten sich sozusagen zu.

Als nichts weiter geschah, hatte sich die Freundin ausgezogen, sich auf das Bett gelegt, die Beine gespreizt und ihn aufgefordert: „Komm’, mach es!“

Obwohl er zu gerne seinen ersten Geschlechtsverkehr erlebt hätte und eine gut Erektion hatte, war es ihm nicht möglich gewesen zu handeln. 

Stattdessen hatte er etwas davon gestammelt, daß es vielleicht noch zu früh sein und man sich erst besser kennen sollte. In Wahrheit hatten ihn religiöse Schuldgefühle und Ängste überwältigt. 

Die Freundin hatte sich abgelehnt und beschämt gefühlt. Sie war aufgestanden, hatte sich schweigend angezogen und war ohne ein Wort gegangen. 

Als er sich später mit ihr aussprechen wollte, hatte sie ihn höflich abgewiesen. Sie grüßten sich noch auf der Straße, aber sie wollte nichts mehr mit ihm zu tun haben. 

Sie hatten in einer Gießener Studentenkneipe bei Kerzenlicht gesessen und ein Bier nach dem anderen getrunken, als er ihm seine Niederlage beichtete. 

Es war ein sehr tiefgründiges Gespräch geworden und so waren sie am Ende bei dem aufgeflogenen Doktorspiel gelandet und der Demütigung in der Kirche durch die Eltern.

Als Karli seine spätere Frau kennenlernte, schaffte er es, seine sexuellen Hemmungen zu überwinden. Er hatte ihn in Gießen besucht, um ihn moralisch vor den bevorstehenden Abschlussprüfungen an der Ingenieursschule zu unterstützen. 

Er war besorgt, in welch schlechtem psychischen und auch körperlichen Zustand er Karli vorfand. 

Dunkle Augenringe in einem hager gewordenen Gesicht und ein sichtlicher Gewichtsverlust hatten ihn beunruhigt. 

Die Hände zeigten einen feinen Tremor, der ihn, wie er klagte, beim Zeichnen der Baupläne behinderte.

Als sie abends beim Bier saßen, beichtete Karli ihm sein Problem. 

Es war nicht die Arbeitsbelastung der Prüfungsvorbereitungen, die Karli so zusetzten, sondern seine Liebeshändel. 

Nach langer Werbung und vielem Hin und Her hatte seine Freundin ihm endlich den Geschlechtsverkehr gestattet. Da sie von ihren streng protestantischen Eltern jedoch eng behütet und kontrolliert wurde, war ein erotischer Kontakt nur heimlich im Hause der Eltern möglich geworden. 

Dazu erschien Karli gegen Mitternacht, wenn die Eltern fest schliefen und pirschte sich im Dunkeln über fremde Grundstücke und Zäune von hinten an das Haus heran. 

Dort stieg er leise in das leicht erhöht liegende Schlafzimmerfenster seiner Freundin ein. 

Zwischen ein und zwei Uhr schlich er sich ebenso heimlich wieder davon. Ständig in der Angst, von einem Nachbar entdeckt und von der Polizei als vermeintlicher Einbrecher festgenommen zu werden. 

Danach musste er fast eine Stunde durch das nächtliche Gießen wieder nach Hause laufen.

Aus diesem Geschehen war ein monatelanges Ritual  geworden, denn er hatte, wie er sich und seinem Freund eingestand, eine Art sexueller Sucht entwickelt und versuchte jede Nacht sein Ziel zu erreichen. 

Da er tagsüber aber seine Vorlesungen besuchen musste und sich für die Prüfungen vorbereitete, litt Karli an einem chronischen Schlafmangel.

Aber es gab noch ein Problem! Er war den Tränen nahe gewesen, als er es zu vorgeschrittener Stunde ihm schließlich schilderte. 

Es gab nicht nur das Ritual des Fensterln, sondern seine Freundin, die im Bett zu seiner Freude sehr aktiv war, quälte ihn auch mit einem zielgerichteten Ritual. 

Nach jedem Geschlechtsverkehr klagte sie darüber, manchmal unter Tränen, welch große Sünde sie begingen, indem sie unkeusch lebten. 

„Ich weiß wohl, daß das eine Masche ist, mit der sie mich zum Heiraten bringen will“, hatte Karli erklärt. „Aber ich bin ihr einfach sexuell verfallen.“

Zudem schlüge sie damit in eine Kerbe, die ihm ebenfalls zu schaffen mache. Er habe nämlich tatsächlich religiöse Schuldgefühle wegen seines unehelichen Geschlechtsverkehrs. 

Das alles zusammen setze ihm fürchterlich zu.

Bei allem Stress und allen Skrupeln hatte Karli bald danach dennoch seine Prüfung mit Bravur bestanden. Die anderen Probleme löste er mit einer Heirat.

Als er ein Jahr später seinen Freund in Kassel besuchte, wo dieser seine erste Anstellung bei einem Unternehmen gefunden hatte, das Straßen und Autobahnunterführungen plante und baute, fand er ein glückliches Paar vor. 

Zwei Jahre darauf wurde der kleine Sohn der beiden geboren. 

Es schien, als ob sich alles zum Guten gewendet hätte. Doch dann wurde bei Karli eine Endokarditis lenta, eine schleichende bakterielle Entzündung der inneren Schleimhaut des Herzens entdeckt, weil ihm bei Anstrengungen schnell die Luft wegblieb. 

Die Bakterien hatten eine Herzkappe beschädigt. Damit eine neue eingesetzt werden konnte, hatten die Ärzte hoch dosiert mit antibakteriellen Medikamenten behandelt. Das hatte schließlich zu einer unheilbaren Pilzinfektion der Lunge geführt, an der er dann elendiglich ersticken musste.

Seine Frau hatte sich nach Karlis Tod einer christlichen Sekte angeschlossen und war mit ihrem Sohn unbekannt verzogen. 

Karli war in Kassel geblieben. 

Auf dem Friedhof. 

Er fehlte ihm immer noch.

 

 

 

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Ihr Götz Renartz

 

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ISBN 978-3-7375-3357-7

 
 

 

Lachen in der Zeit des Herzinfarkts

Der Herzinfarkt. Das Herz steht still. Aber Wilhelm Hainreich erhält ein zweites Leben. In der Klinik, bei strikter Bettruhe, zieht er Bilanz über sein Leben und seine zwei Ehen.

Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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