Der Hypnotist
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Der Hypnotist -

Im Schatten der Vergangenheit

                            Ein Roman von Götz Renartz

Der erfahrene Hypnotherapeut Otto Renansen ordnet nach seiner Scheidung sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

Doch seine persönliche Krise hält an, auch wenn er beginnt, beruflich erfolgreich zu sein und darum kämpft, seine neue Beziehung mit Susanne Herr trotz seiner Bindungsangst zu entwickeln.

Welchen unbewussten Kräften aus der Vergangenheit ist er ausgesetzt? Warum scheiterten Susannes und seine Ehe? Wie wurden sie die Menschen, die sie geworden sind? Welchen Einfluss hatten ihr Elternhaus und ihre Partner auf ihr Schicksal?

Weit und tief greift der Roman zurück in die Vergangenheit und erzählt, wie sich die Familien, Menschen und die Partner entwickelt haben und wie und warum Otto Renansen der Hypnotist wurde.

 

 

**************

 

 

Von Leichen und verrückten Professoren

 

Auf der einen Seite fand er es wirklich interessant und ungemein lehrreich, auf der anderen war es doch sehr belastend und anstrengend. Nicht, dass er es abgelehnt hätte oder sich geekelt hätte. Nein, ihm ging es nicht wie vielen Studentinnen und Studenten, die ohnmächtig zusammenbrachen, als sie die ersten Leichen sahen. Oder dann, wenn vor ihren Augen der Anatomieassistent die Leichen, eine nach der anderen, wie ein Indianer oder ein Weißer im Indianerkrieg vor ihren Augen skalpierte und ihnen die Schädelkalotte mit einer Motorsäge aufsägte, um das Hirn komplett und unversehrt für den Hirnpräparierkurs zu entnehmen.

Ihm war auch nicht übel geworden, als er mit dem Skalpell mit einem langen und tiefen Schnitt den Bauchraum seiner Leiche eröffnen musste, wie vielen anderen, die dann aus dem Anatomiesaal liefen, um sich auf der Treppe zu erbrechen. 

Während sie sich an solche Szenen erst gewöhnen mussten, wenn sie Ärztinnen oder Ärzte werden wollten, was nicht wenigen misslang, hatte er gleich mit drei weiteren Kommilitonen mit der lehrbuch-gerechten Zerlegung der Leiche begonnen.

Was ihn gestört hatte, war der beißende Geruch des Formalins, mit denen die Leichen konserviert waren und die Eiseskälte der Leiche, die jeweils zur aktuellen Stunde aus der Kühlkammer kam und sie ständig zwang, die Präparation zu unterbrechen, da die Finger trotz der Gummihandschuhe kalt und steif wurden. 

Und er wurde, er war sich der Absurdität wohl bewusst, von der abgrundtiefen Hässlichkeit seiner Leiche abgestoßen. Er hatte noch nie ein so hässliches Frauengesicht gesehen.

Sie war eine Frau von etwa fünfundsechzig Jahren gewesen und ihre Hässlichkeit war im Tod zu einer Fratze erstarrt. So, als ob sie sich noch im Tod an den lebendigen Studenten rächen wollte.

Andererseits hatte sie ihren Leichnam der Medizin vermacht, weshalb man ihr dankbar sein musste. Vielleicht war sie aber auch eine Landstreicherin gewesen und man hatte sie tot irgendwo eingesammelt. 

Dagegen sprach, daß sie wohlgenährt und körperlich gepflegt aussah. Von ihrem schrecklichen Gesicht abgesehen. Es würde ihn lebenslang begleiten. Das wusste er.

Gestorben war sie, wie sie bald herausfanden, als sie die inneren Organe fein säuberlich präparierten, an einem Galleblasenkarzinom, das massenhaft gelbliche Metastasen in ihrer Leber gebildet hatte.

Sie lernten viel und fühlten alle Dankbarkeit für die Menschen, die ihnen ihren Leichnam zur Verfügung gestellt hatten, die sie bis in die kleinsten Fitzelchen zerlegten und deren Adern- und Nervensysteme sie auf großen Platten fein säuberlich ausbreiteten und anhefteten, damit die Professoren oder die Vorlesungsassistenten ihr Wissen daran überprüfen konnten.

Um über das heimliche Grauen, das die so vielfache Realität des Todes auslöste, hinwegzukommen, waren die Präparierstunden ungemein witzig. Ständig wurden Witze erzählt und bei der Arbeit rumgeblödelt. 

Es hatte ihn genervt, doch weil er bald verstand, daß es für die anderen Studentinnen und Studenten wichtig war, seelisch über die Runden zu kommen, hatte er nichts gesagt. Sie mussten sich auf die verschiedenen Erscheinungsformen des Todes und des Sterbens vorbereitete, denen sie später in ihrem Beruf begegnen würden. 

Da er nicht an ein Leben nach dem Tod glaubte, konnte ihn der Tod nicht schrecken. Er machte sich keine Gedanken über den Tod. 

Wenn man tot war, war man tot. So einfach war das! 

Bevor er ins Leben kam, war er auch nicht existent gewesen. Nur seine Moleküle hatten irgendwo existiert. Jedes von ihnen war durch die Jahrmilliarden mindestens dreimal durch die Supernova einer atomar explodierenden Sonne gegangen, ehe es werden konnte, was es war. 

Seine Moleküle hatten in Würmer und Menschen existiert, waren Teil von Pflanzen und Pilzen gewesen, hatten Erde und Bäume gebildet. In irgendeiner Form hatten diese Grundlagen von ihm immer schon existiert, seit es das Universum gab. So würden sie auch nach seinem Tod weiter existieren. 

Und wenn er Glück hätte, würden einige Millionen seiner Moleküle in seinen Kindern für eine Weile angehäuft weiterexistieren, ehe sie wieder Teil der Erde und der Würmer würden. Seine Moleküle würden niemals aus dem Kreis der Existenz und des Lebens fallen. Er war sich sicher, daß er schon im Ewigen Leben war. Und daher konnte er es auch nicht verlieren. Mit dieser Angst der Religiösen hatte er nichts zu tun und damit auch nichts mit deren Ängsten, Schuldgefühlen und Problemen.

Als sie Kinder waren, hatten sie tote Vögel, Mäuse und Ratten in geschlossenen Dosen beerdigt und in gewissen Zeitabständen immer wieder heraufgeholt. Systematisch hatten sie so den Zerfall der Körper miterlebt. Die Würmer und den Schimmel gesehen, die von den Leichen lebten und den bestialischen Geruch wahrgenommen, der verströmte, wenn sie die Dosen öffneten. Wie alles verschimmelte und sich verflüssigte.

Nur die Knochen blieben stabil. Deshalb legten sie oft den Rest der Leichen und manchmal auch frische Kadaver auf Ameisenhügel, wo sie von den Tieren fein säuberlich abgenagt und in der Sonne gebleicht, dann von ihnen nach ein paar Tagen eingesammelt wurden. 

Schließlich hatten sie eine ganze Sammlung von Tierschädeln. Denn die restlichen Knochen warfen sie weg.

An den christlichen Himmel und sein Ewiges Leben hatte er nur solange geglaubt, wie er an den Osterhasen und das Christkind geglaubt hatte. 

Er hatte es seinen Eltern, besonders aber seiner Mutter, im Nachhinein übel genommen, daß sie ihm solche Märchen erzählt hatten. Dabei hatten auch die vielen schönen Erlebnisse um Ostern und Weihnachten in der Kindheit nicht wirklich die Enttäuschung ausgeglichen, so angelogen worden zu sein, als er zu verstehen begann. 

Der Himmel hatte ihn nur insofern interessiert, als er als kleiner Junge geglaubt hatte, daß man sich dort nach dem Tod mit seiner Familie und seinen Freunden wiedersehen könne, um dort weiter zu spielen. 

Die Engel waren ihm immer schon verdächtig erschienen, weil er diese irgendwie mit Sonntag assoziierte. 

Sonntag war der Tag, den er am wenigsten leiden mochte. Statt spielen zu können, hatte er immer mit der Mutter in die Kirche gemusst. Zudem wurde er fein angezogen, trug im Sommer weiße Kniestrümpfe und durfte sich nicht dreckig machen.

Da letzteres meistens nicht gelang, waren die Sonntage jene Tage, an denen er von seiner Mutter und manchmal auch von seinem Vater am meisten verprügelt wurde. So hatte er den Verdacht entwickelt, daß, wenn die Engel das Sagen haben würden, alles noch schlimmer und langweiliger würde.

Die Mutter war Gesprächen über das Sterben und den Tod immer ausgewichen. Daß man an eine Hölle und einen Teufel glauben sollte, hatte sie für eine unerträgliche Zumutung an ihre Intelligenz gehalten. Mit dem christlichen Himmel hatte auch sie nichts im Sinn. Aber sie glaubte fest daran, daß es einen Schöpfer der Welt geben müsse, da alles einen Anfang habe. 

Dieser Anfang sei für sie Gott, hatte sie gemeint – und alles was daraus geworden sei und existiere, sei für sie auch Gott. 

Gottes Nichtexistenz zu denken, machte ihr Angst und so hoffte sie, daß die Seele, das Prinzip, das sie und ihren Körper lebendig sein ließ, irgendwie nach ihrem Tode weiter existieren würde. 

„Mein Verstand glaubt nicht daran“, sagte sie immer. „Mein Gefühl aber meint, da könnte doch etwas sein. Was, weiß ich nicht. Ich glaube auch nicht, daß die Menschen wissen können, was da wirklich ist oder sein könnte. Auf jeden Fall will ich aber den Schöpfer oder das schöpfende Prinzip heiligen. Deshalb gehe ich in die Kirche und danke Gott. Und Du tätest auch gut daran!

Du brauchst ja nicht alles glauben, was die Priester erzählen. Aber es ist nicht gut, wenn Du Dich gegen die Anderen stellst. Früher haben sie die Ungläubigen verbrannt. Du kannst nicht wissen, ob solche Zeiten nicht einmal wiederkommen!“

Vom Vater wusste er, daß dieser Mutters Prinzip des Nichtwissens achtete und auch nicht bestreiten wollte, daß es einen Schöpfer des Universums gebe. 

„Aber ich glaube das nicht!“ meinte er immer, wenn die Mutter versuchte, sie Kinder zu veranlassen, in die Kirche zu gehen. 

„Ich bin Ingenieur, ich denke rational. Von daher stimme ich zu, wenn Mutter sagt, sie wisse, daß sie es nicht wisse. Da sagt sie nichts anderes als der klügste Mensch, der je gelebt hat, der alte Philosoph Sokrates im alten Griechenland. Der hat nämlich auch gesagt, daß er wisse, daß er nichts wisse.

Einen Anfang hat es gegeben, das zwingt uns unser Verstand zu denken. Aber wir haben nur große Affengehirne und ob Affen wissen, wie die Welt funktioniert, bezweifele ich. Also hat jeder das Recht, sich seine eigene Meinung zu bilden. 

Kriminell wird es nur, wenn die Gläubigen die Nichtgläubigen mit Gewalt bekehren wollen. Und das wollen alle Religionen, wenn man sie lässt. Denkt nur an den Dreißigjährigen Krieg, da haben beide Seiten, Evangelische wie Katholische, ein Drittel der Bevölkerung umgebracht, weil die nicht so glauben wollten, wie sie es sich vorgestellt haben.“

Solche und ähnliche Gespräche hatte es oft gegeben, fast immer sonntags, wenn sie Kinder gemault hatte, wenn sie, statt spielen zu dürfen, in die Kirche gehen sollten.

Als er älter wurde, hatte er bei solchen Gesprächen innerlich abgeschaltet, weil sie ihn nicht interessierten. Er hatte sich klar entschieden: Mutter hatte Recht und Vater auch! Er glaubte an ein unbekanntes Schöpfungsmoment, Wesen oder nicht. Es war ihm egal. Punkt! 

Die Vorstellung einer Hölle, in der Menschen in Öl gebraten und von Teufeln mit Zangen gekniffen wurden, fand er lustig. Sein Bruder und er erfanden zum Spaß sogar Geschichten darüber, wie man missliebige Nachbarn oder blöde Kinder aus der Schule mit besonders ausgefallenen Qualen in der Hölle foltern und bestrafen könnte, wenn man sie den Teufeln überließe. 

Den größten Spaß hatten sie jedoch, wenn sie sich Konflikte zwischen dem Teufel und seiner Großmutter ausdachten. 

Der Himmel interessierte ihn, als er älter wurde nicht, da er sich nicht vorstellen wollte und konnte, daß seine Eltern sterben könnten und dieser zum Wiedersehen nötig würde. 

Als er noch älter geworden war und die Abenteuerromane von Karl May las, war er nach langem Überlegen zu einer klaren Entscheidung gekommen. Er würde es eindeutig vorziehen, wie die Indianer in die Ewigen Jagdgründe einzugehen. Zumal er damals beschlossen hatte, Förster zu werden.

Auch der Himmel, den Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawudh al Gossarah mit seinen schönen Huris, Pferden, Brunnen und Wasserspielen schilderte, erschien ihm im Zweifelsfall allemal interessanter als der christliche Himmel mit seinen singenden und Harfe spielenden Engeln und einem mürrischen Sankt Peter.

Und er musste heute noch schmunzeln, wenn er daran dachte, wie er sich damals Sorgen darüber gemacht hatte, daß er als getaufter Christ vermutlich in diese besseren Himmel nicht gelangen könnte. 

Solchen und ähnlichen Erinnerungen hing er häufig nach, während er präparierte und sich durch zentimeterdicke gelblich-blasige Fett-schichten seiner Leiche hindurcharbeiten musste. Das war anstrengend und frustrierend, da es schwierig war, das Skalpell zu führen, da alles eiskalt und fettig war und die steifen Finger keine rechte Kraft mehr hatten. Und wenn dabei ein Schnitt ausrutschte und ein größeres Blutgefäß oder ein Nervenstrang versehentlich durchtrennt wurde, gab es einen kräftigen Rüffel vom Professor.

Dieser war ein sehr großer, schwerer, würdiger Mann mit einer zentralen Glatze und einem wild wuchernden Haarkranz darum. Sie mochten ihn, denn sie spürten trotz aller Schelte, daß er seine Arbeit liebte und seine Studenten. 

Nur mit den Studentinnen tat er sich schwer, mochten sie auch noch so hübsch sein. Denn unumstößlich verbreitete er seine Meinung, daß Frauen in der Medizin nichts zu suchen hätten.

Obwohl er das in fast jeder Vorlesung vorbrachte, war er jedoch zu den einzelnen Studentinnen fair und benachteiligte sie nicht.

Das Witzigste aber war, daß alle wussten, daß seine Tochter, eine ebenfalls sehr große, jedoch schlanke Frau, Ärztin geworden war. Gegen seinen Willen.

Der andere Anatomieprofessor war nicht von der altväterlichen Art und noch skurriler. Er war offensichtlich sexuell gestört und hatte von daher ein mehr als gestörtes Verhältnis zu hübschen Studentinnen. 

Wenn diese in der ersten Reihe des Vorlesungssaals saßen, dann konnte man sicher sein, daß er in kürzester Zeit über die Hoden und den Hodenkanal der Leiste sprach, durch den die Hoden während der kindlichen Entwicklung in den Hodensack herabstiegen. Auch wenn das gar nicht zum Thema der Vorlesung gehörte.

„Stellt Euch vor“, sagte er dann regelmäßig und stellte sich vor die hübschesten Studentinnen, „stellt Euch vor, ich wäre ein Hoden. Eigentlich müsste ich ja doppelt sein, denn jeder gesunde Mann hat zwei Hoden. Aber, wir lassen es jetzt einmal dabei, ich sei der Hoden, oder beide Hoden. Dann kann ich nicht einfach so an der frischen Luft hängen. Dann brauche ich einen Schutz. 

Wenn Ihr Euch jetzt vorstellt, mein Jackett“, daß er dazu auszog, „sei ein Hautsack, dann könnte ich, der Hoden, mich darin einwickeln. Etwa so!“

Meist schwitzte er dabei, wenn er sich erregt, wie er war, dann in sein Jackett einwickelte und vor den Studentinnen herumsprang. 

Weiter ließ er es nicht entgleisen, sondern rettete sich stets in fachliche Beschreibungen. Doch konnte man sicher sein, daß der Hodentanz samt Erläuterungen mindestens eine Viertelstunde dauerte. 

Beschwerden einzelner Studentinnen hatten keinen Erfolg, da die Fakultätsleitung sich auf die Lehrfreiheit berief. Erst nach seinem Studium, vielleicht weil er schon ein wenig senil geworden war, wurde der Professor vorzeitig emeritiert, da er in Prüfungen Studentinnen angefasst und ihnen unsittliche Anträge gemacht hatte.

Zwiespältig stand er einem weiteren seiner Professoren gegenüber. Dieser war im Krieg ein hoher Sanitätsoffizier gewesen und hatte die Eigenschaft, vor sich selbst stramm zu stehen.

Einerseits bewunderte er diesen Mann aufgrund seines immensen Wissens, auf der anderen Seite irritierte ihn dessen Eitelkeit.

Man konnte sicher sein, daß er in seinen Vorlesungen irgendwelche Untersuchungen und Befunde erwähnte, die er selbst durchgeführt oder entdeckt hatte. 

„So habe ich das beschrieben und benannt. Und so ist es in die Weltliteratur eingegangen!“ war sein steter Spruch. 

Dazu stand er jeweils stramm, brachte seine Hacken zusammen, daß es manchmal klackte und verharrte in der militärischen Andacht seiner selbst und seiner Leistung, eher er weitersprach. Nur salutieren tat er nicht.

 

 

Vor dem Umbruch

 

Seit sie mit Ernst-Ludwig geschlafen und sich von ihm getrennt hatte, war sie allein geblieben. Wenn man davon sprechen konnte, daß sie sich getrennt hatte. Denn eigentlich hatten sie sich beide getrennt. Nicht wie ein ehemaliges Liebespaar, obwohl sie sich zum Abschied geküsst hatten. Sondern wie zwei Arbeitskollegen, die auf Montage waren und lange vertrauensvoll zusammengearbeitet hatten. Wenn man von dem Kuss absah.

Vielleicht war es ja auch eine Art Arbeit gewesen, seelische Arbeit, sich wechselseitig zu entjungfern und den Schritt in das Frau- und Mannsein zu schaffen. Schließlich war er, wie sie, unerfahren gewesen und hatte noch mit keiner Frau geschlafen. Und sie hatte zusätzlich dieses sexuelle Trauma überwinden müssen. 

Jetzt würde sie eigentlich gerne wieder mit einem Mann schlafen, denn es fiel ihr immer noch schwer, sich selbst zu befriedigen. Es ging und sie tat es auch, wenn ihre sexuellen Spannungen zu hoch waren. Aber ihre Gefühle dabei waren zwiespältig und die alten Szenen, wie die Mutter sie mit dem Kochlöffel überrascht hatte und der Zwangsaufenthalt beim Frauenarzt, kamen immer wieder in ihr hoch. 

Sicher, im Laufe der Zeit würde das wahrscheinlich besser werden, aber im Moment war es eben so.

Da sie emotional nicht ausgelastet war, hatte sie sich in den letzten zwei Jahren besonders stark in ihr Studium gekniet und war gut vorangekommen. Es war absehbar geworden, wann sie ihre Examen in Deutsch und Englisch für das Lehramt ablegen würde. Sie würde keine Probleme damit haben.

Die Frage würde sein, wo sie eine Anstellung erhalten würde, wo das Amt sie hinschickte. Es würde ihr schwer fallen, Frankfurt verlassen zu müssen. Sie hatte von Kindheit auf hier gelebt. Irgendwo in Hessen würde es sein, wahrscheinlich in einer Kleinstadt, wo es ein Gymnasium gab. 

Freiwillig zu ihren Pflichtfächern hatte sie zusätzlich Kunstgeschichte studiert, weil sie sehr an Kunst, vor allem der Malerei interessiert war. Auf dem Land zu sitzen und den Kontakt zu den Ausstellungen und Museen im Rhein-Main-Gebiet zu verlieren, würde ihr zu schaffen machen. Sie musste sehen, daß sie möglichst bald nach Frankfurt oder wenigstens in die Nähe versetzt würde.

Ragna hatte sie zu ihrer Party eingeladen und ihr vorgeschwärmt, sie habe einen sehr netten Mediziner für sie eingeladen. Aber sie war zwiespältig. Zwar würde sie gerne wieder einen Mann in ihrem Bett haben, wenigstens gelegentlich, aber binden wollte sie sich eigentlich nicht. Denn sie würde höchstwahrscheinlich wegen ihrer Ausbildung bald den Wohnort wechseln müssen. 

Trotzdem würde sie heute Abend zu Ragna und Bernd hingehen und sich den jungen Arzt ansehen. Wenn er uninteressant sein würde, hätte sie ja noch Ragnas Freunde, die alle ganz nett waren und die sie schon lange kannte. Mit ihnen würde sie sich einen schönen Abend machen. Es würde sicher wieder lustig werden!

 

 

Der entscheidende Anruf

 

Den jungen Mediziner hatte sie sympathisch gefunden, doch der hatte anscheinend mehr Gefallen an dieser Rothaarigen gefunden, mit der er dann auch verschwunden war. Ulrike hatte sie geheißen und war ihr unbekannt.

Sie hatte nur zweimal kurz mit ihm gesprochen. Er sah wirklich gut aus. Er könnte ihr schon gefallen. Nur hatte er so einen altmodischen Vornamen. Otto. Wenn sie sich recht erinnerte, hatte er mit Nachnamen Renansen geheißen.

Aber sonst war der Abend wirklich lustig gewesen, wie meist bei Ragna und Bernd. Sie hatte sogar etwas zu viel Rotwein getrunken. War es die Enttäuschung, daß dieser Otto sie links hatte liegen lassen? Egal, sie konnte bei Ragna und Bernd schlafen und ihr Kater schnurrte nur dezent. Ein paar Tassen Kaffee würden ihn vertreiben.

Oder sollte sie doch die Initiative ergreifen und diesen Otto anrufen und irgendein Treffen mit ihm ausmachen? Ragna würde ihr sicher die Telefonnummer geben. 

Sie war unschlüssig. 

Die Rothaarige würde für sie keine ernsthafte Konkurrenz sein. Da war sie sich sicher!

Die Frage war nur, ob dieser Otto genügend Interesse an ihr haben würde. 

Sie beschloss, ihn zu fragen, ob er mit ihr am Sonntag in diese Skulpturenausstellung im Liebieghaus gehen wollte.

Wenn nicht, sollte es auch gut sein. Jetzt würde sie erst einmal Ragna anrufen und sie um die Telefonnummer bitten.

„Hallo, Otto! Ich bin Aletta. Wir haben uns gestern bei Ragna und Bernd kennen gelernt. Ich wollte Sie fragen, ob Sie Lust hätten, Sonntag mit mir die griechische Skulpturen Ausstellung im Liebieghaus anzusehen? Sie wird viel gelobt.“

„Ach, guten Tag, Aletta! Ich erinnere mich an Sie. Wir haben nett miteinander geplaudert. Ja, ich würde gerne mit Ihnen da hingehen. 

Wie machen wir das? Wo und wann treffen wir uns? Sollen wir vorher etwas essen gehen?“

„Wie wäre es, wenn wir uns um vierzehn Uhr vor dem Liebieghaus treffen würden?“

„Ja, prima! Danke, daß Sie an mich gedacht haben! Wir sehen uns dann am Sonntag um vierzehn Uhr! Tschüss!“

Sie war erleichtert und freute sich. Doch ihr Herz klopfte so stark, daß sie es in den Ohren hören konnte. 

 

 

Kaysersberg

 

Nach der Skulpturen Ausstellung im Liebieghaus, waren sie Tage später zusammen in der Kunsthalle Schirn, um eine Sammlung später Impressionisten anzusehen. Ein Ausflug auf die Mathildenhöhe in Darmstadt hatte sie rund um viele Jungendstilgebäude geführt. Dummerweise hatte sie Pumps angehabt und so sich an jedem Fuß eine Blase gelaufen.

Die Kunstevents, die sie seitdem besucht hatten, wollten kein Ende nehmen, aber er hatte sie nicht ein einziges Mal gebeten, mit ihm abends auszugehen.

Sie war wirklich angetan, wie vielseitig interessiert und charmant er war. Aber sie war sich immer noch unsicher, inwieweit er in ihr die Frau sah. 

Geküsst hatte er sie nicht, es nicht einmal versucht!

Sie hatte die Initiative übernommen und den Kontakt herbeigeführt. Sie hatten sich gut verstanden, aber sie war nicht bereit, auch noch den erotischen Kontakt einzuleiten. Sie fand, das sollte seine Aufgabe sein. Er war der Mann und sie wollte sich schon umworben fühlen. 

Sicher, das war wahrscheinlich altmodisch, aber so war es eben für sie!

Ob diese Einladung nach Kaysersberg im Elsass am Wochenende eine Wende bringen würde? Aber er hatte betont, daß er zwei Einzelzimmer reserviert hatte. Sollte sie gar nicht erst auf falsche Gedanken kommen?

Aber warum hatte er sie dann eingeladen?

Sie hatte die Einladung angenommen und diesmal die Wanderschuhe mitgenommen. 

„Wenn ich schon keine Küsse bekomme, will ich mir wenigstens keine Blasen laufen!“ dachte sie und musste lächeln. 

Er saß neben ihr und fuhr.

„Freuen Sie sich auf Kaysersberg?“ fragte er, als er sie lächeln sah.

„Ja, ich kenne es noch nicht und die versprochene Burg auch nicht.“

„Sie wissen, daß dort Albert Schweitzer geboren wurde?“

„Ja, das wusste ich.“

„Auch warum es Kaysersberg heißt?“

„Nein.“

„Weil der Stauferkaiser Friedrich der Zweite dort an dem Flüsschen Weiss, an dem der Heer- und Handelsweg von Lothringen an den Rhein verlief, die Burg bauen ließ und der Stadt Marktrechte verliehen hat.

Die Stadt wurde dadurch reich und mächtig und war einer der freien Städte des Elsass, bis die Franzosen unter Kardinal Mazerin als Preis für den Westfälischen Frieden einen Großteil des Elsass zugesprochen erhielten. Seitdem ist sie nur noch alt und schön und jetzt ein Tourismusziel. Aber es wächst dort sehr guter Wein.“

Sie nickte, sagte aber nichts. 

Geschichte hatte sie noch nie interessiert und das Ende des Dreißigjährigen Krieges schon gar nicht. Eher war sie an dem feinen Elsässer Wein interessiert. Und ein gutes Elsässer Essen würde wohl auch auf sie warten.

Das Hotel war eines dieser typisch altmodischen, französischen Hotels, die nichts hermachen, jedoch über ein feines Restaurant verfügen. Doch da ihr Bett bequem und das Zimmer sauber war, nahm sie den hässlichen Uraltschrank und den leicht schäbigen Schreibtisch mit seinem einsamen und klapprigen Stuhl in Kauf. Auch die wächsernen Kunstblumen auf ihrem Nachttisch. Aber ihre Stimmung hob das alles nicht.

Otto hatte vorgeschlagen, einen Elsässer Flammkuchen zu essen und dazu einen Traminer Wein zu trinken, eine Rebsorte, die einer der Burgherren aus den Türkenkriegen ins Elsass mitgebracht habe. Danach könne man gleich zur Wanderung auf die Burg aufbrechen.

Von ihr aus!

Tatsächlich hatte der Wein gut geschmeckt und auch der Flammkuchen. Noch besser war der Blick von der Burg auf die Weinberge, das Städtchen und die Rheinebene gewesen. Dunkel hatte in der Ferne, weit jenseits des Rheins, im Dunst der Schwarzwald gestanden.

Das alles hatte sie ein wenig mit dieser Reise versöhnt.

 

 

Die Liebeserklärung

 

Dann war dieser Anruf gekommen, zwei Wochen nach dem gemeinsamen Wochenende in Kaysersberg.

„Aletta, sind Sie es!“

„Ja! Otto, warum fragen Sie?“

„Weil ich wissen muss, ob Sie es auch wirklich sind! Weil ich Ihnen etwas sagen muss.“

Ihr Herz raste. 

„Er will mir sagen, daß er kein Interesse an mit hat!“ überfiel es sie siedend heiß.

„Aletta, ich habe mich ihn Sie verliebt! Ich muss Ihnen das sagen! Ich weiß nicht, wie Sie zu mir stehen, aber ich liebe Sie!“

Schweigen. Langes Schweigen.

„Otto, daß ist schön! Ich mag Sie nämlich auch gerne! Sehr gerne sogar!“

Wieder langes Schweigen.

„Und was machen wir jetzt?“

Sie lachte.

„Wir fangen ganz vorsichtig an, uns zu lieben und sehen, was dabei herauskommt!“

„Fein! Und wie machen wir das?“

„Da Du mir Deine Liebe gestanden hast, kann ich ja zu Dir kommen und überprüfen, ob das auch stimmt.“

Sie lachte und krümmte sich vor Lachen, weil alle Spannung von ihr abfiel.

Er lachte jetzt auch.

„Du bist süß!“ sagte er.

„Ich werde klopfen, wenn ich heute Abend komme!“ sagte sie noch außer Atem.

Doch dann fiel ihr ein, daß sie ihre fruchtbaren Tage hatte. Sie würden sich behelfen müssen.

Ihr Herz raste immer noch. Doch jetzt war es Freude!

Die Freude hielt auch an, als sie mit der Straßenbahn zu seiner Wohnung fuhr.

Als sie klopfte, war sie ruhig. 

„Es wird gutgehen!“ sagte sie sich.

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

Der Roman "Der Hypnotist - Blumen für den Säufer" ist zu seinem guten Ende gekommen. Jetzt können Sie den  Roman "Der Hypnotist - Im Schatten der Vergangenheit" kostenlos in wöchentlichen Fortsetzungen lesen.


Der Hypnotherapeut Otto Renansen hat seine auf hypnotisches Erfolgsmanagement spezialisierte Praxis gegründet und auch eine Affäre mit seiner Sekretärin begonnen. Doch seine durch eine Ehescheidung ausgelöste Krise hält an. Auch wenn er zunehmend beruflich erfolgreich ist und seine neue Beziehung zu Susanne Herr trotz seiner Bindungsangst entwickelt, er ist den Kräften seiner Familiendynamik ebenso ausgesetzt, wie seine Freundin der ihren.

Welche unbewussten Kräfte aus der Vergangenheit wirken auf beide Partner? Wie wurden sie die Menschen, die sie geworden sind? Welcher Einfluss ihrer familiären Schicksale sind sie ausgesetzt?

 

Weit und tief greift der Roman zurück in die Vergangenheit und erzählt, wie sich die Familien, ihre Partner und die beiden Liebenden entwickelt haben - und wie Otto Renansen der Hypnotist wurde.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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