Der Hypnotist
Der Hypnotist

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Der Hypnotist                   Das Spiel des Lebens

   

                            Ein Roman von Götz Renartz

                                                     

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt, als die Spieler denken.

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld untersschlagen.

 

Folgen Sie dem Hypnotisten auf seinen Wegen in die Welt der Spieler und der Hypnose.

 

 

**************

 

 

 

Trennung

 

„Vati, ich möchte gerne, daß Du mein Sparbuch auf meinen Namen umschreiben lässt.“

„Warum denn das? Bist Du unzufrieden? Ich habe alles Geld für Dich eingezahlt. Da fehlt nicht ein Pfenning! Vertraust Du mir nicht mehr?“

„Klar, Vati, vertraue ich Dir! Und ich bin Dir auch dankbar! Aber ich bin jetzt verheiratet und da ist es richtig, wenn ich über mein Geld selbst verfüge.“

„Da hat sich doch nichts geändert! Das Geld ist bei mir sicher. Wenn Du irgendetwas willst, dann hebe ich das doch sofort vom Konto für Dich ab. Da brauchen wir doch nichts ändern.

Also, lass’ mich mit Deinem Unsinn in Ruhe!“

 

„Und, Edmund, schreibt er es um?“

„Er sagt, daß sei nicht nötig. Wann immer ich Geld haben wolle, werde er das abheben. Ich könne jederzeit auf das Geld zurückgreifen.“

„Ich habe Dich gewarnt, Edmund!

Ich sage es Dir noch einmal: Ich will keinen Mann, der keinen eigenen Zugriff auf sein Sparbuch hat! Und dem der Vater das Haushaltsgeld zahlt, ein Taschengeld zum Leben gewährt und das Sparbuch verwaltet und auch das Konto führt! Das geht einfach nicht, wenn man verheiratet ist!

Das mag ja früher so gewesen sein. Und das mag ja früher auch so richtig und bequem gewesen sein. Aber jetzt sind wir verheiratet und sind eine eigene Familie und wohnen in unserem eigenen Haus. Da geht das nicht!

Verstehst Du das nicht?! Das geht einfach nicht! Und ich will das auch nicht! Ich warne Dich!“

Er sieht die fast verzweifelte Wut seiner Frau und wie er unglücklich, wie ein begossener Pudel mitten im Wohnzimmer steht und sich noch nicht einmal getraut, sich hinzusetzten.

Sybilla sitzt auf die Couch und weint vor Wut. Er dreht sich um und geht aus dem Zimmer und dann aus dem Haus.

Draußen setzt er sich in sein Auto, lässt aber nicht den Motor an. Er ist verzweifelt und weiß nicht, was er machen soll.

 

Es ist merkwürdig ruhig, als er die Tür zum Haus aufschließt. Er hat sofort ein schlechtes Gefühl.

Er sieht und hört sich nach Sybilla rufen.

Stille.

Er sieht den offenen Brief auf dem Couchtisch. Sieht sich im Wohnzimmer unbeweglich stehen und den Brief anstieren. Und wie er sich nicht getraut, ihn aufzunehmen und zu lesen.

Er beobachtet sich, wie er unruhig auf der Stelle tritt. Und spürt, wie ihm der kalte Schweiß ausbricht.

Wie er wie gebannt auf das Schreiben starrt. Und darum kämpfen muss, es zu aufnehmen und zu lesen.

Sybilla ist weg!

Sybilla ist zu ihren Eltern gefahren. Und sie schreibt nicht, ob und wann sie zurückkommt.

Er sieht und spürt zugleich, wie er zittert. Am ganzen Körper zittert.

„Was passiert da gerade, Herr Brasse? Sie zittern am ganzen Körper! Geht es Ihnen gut?“

Er hört die beunruhigte Stimme des Hypnotisten.

Und er kann nicht antworten. Er ist wie erstarrt.

Alles ist wieder aufgetaucht. Dieser entsetzliche Moment: Sybilla ist weg! Weg zu ihren Eltern. Und sie sagt nichts darüber, ob sie wiederkommt!

„Ich habe Dich gewarnt!“ hört er innerlich ihre Stimme. „Ich habe Dich gewarnt!“

„Sie hat mich gewarnt!“ sagt er.

„Wer hat Sie gewarnt?“

„Sybilla, meine Frau.“

„Und wovor hat Ihre Frau Sie gewarnt?“

„Daß sie mich verlässt.“

„Und warum wollte Ihre Frau Sie verlassen?“

„Wenn ich nicht das Sparbuch von meinem Vater umschreiben lasse und die Kontovollmacht für mein Gehaltskonto übernehme. Der hat das für mich geführt.“

„Und wollte er das nicht tun?“

„Nein, er hat gesagt, das sei unnötig.“

„Und Ihre Frau?“

„Die hat gesagt, das sei eine unmögliche Situation für einen erwachsenen und verheirateten Mann. Und wenn ich das nicht ändere, werde sie mich verlassen.“

„Und sie hat Sie damals verlassen?“

„Ja! Sie ist zurück zu ihren Eltern gegangen und hat mich alleine gelassen.“

„Aber später ist sie wieder zurückgekommen?“

„Ja, aber erst nach einem Vierteljahr.“

„Und warum ist sie wieder zurückgekommen?“

„Wie ich sie darum gebeten habe. Ich war totunglücklich. Ich habe meine Frau geliebt.

Und, weil mein Vater, als meine Frau weggegangen ist, das Sparbuch auf mich umgeschrieben und mir die Vollmacht für mein Konto gegeben hat.“

Otto Renansen und Susanne Herr blicken sich an.

„Herr Brasse, kann man nicht sagen, damals ist durch den Druck Ihrer Frau die Vollmacht über ihr Geld vom Vater auf Sie gekommen. Später ist die Vollmacht, als Sie an den Automaten gespielt haben, an ihre Frau und jetzt wieder an ihren Vater gegangen.

Ist das nicht merkwürdig?“

„Finden Sie?“

„Ja, das finde ich!“ Susanne sagt das mit Nachdruck.

„Und ich finde das auch!“ setzt der Hypnotist nach.

Schweigen. Langes Schweigen.

„Wenn Sie meinen!“

„Ja, das meinen wir!“

Keine weitere Reaktion bei Edmund Brasse.

Die Beiden schauen sich erneut an. Otto Renansen nickt.

„Herr Brasse, wir vermuten, daß diese Vorgänge etwas mit Ihren heutigen Schwierigkeiten zu tun haben“, nimmt Susanne Herr einen neuen Anlauf.

„Können wir einmal Ihr Unbewusstes über die Hände fragen, ob diese Krise etwas mit der heutigen Problemsituation zu tun hat?“

„Ja!“

Die Ja-Hand geht nach unten.

„Es hat also etwas damit zu tun. Die Frage ist nur, was genau?“

„Das hat alles miteinander zu tun, Frau Herr! Auch was danach gekommen ist.“

„Und was ist da noch gekommen?“

„Frau Herr, Herr Renansen, ich kann nicht mehr! Das nimmt mich alles so mit. Ich würde Ihnen das gerne das nächste Mal erzählen. Können wir für heute Schluss machen?“

 

 

 

Sexuelle Probleme

 

„Also, das war damals so: Meine Frau ist nach einem guten Vierteljahr wieder zu mir zurückgekommen. Eben, weil ich sie darum gebeten habe und mein Vater mir das Sparbuch gegeben hat und ich dann auch die Vollmacht über das Konto erhalten habe, das er für mich geführt hatte.

So weit schien alles gut zu sein. Wir haben uns wieder versöhnt. Aber dann hatte meine Frau immer weniger Lust, mit mir zu schlafen. Wir kamen am Schluss nur noch alle zwei oder drei Monate zusammen. Und das hat dann mich fertig gemacht.

Aber sie sagte, sie liebe mich und wüsste nicht, warum sie kein Verlangen mehr habe. Da habe ich ihr gesagt, sie solle auch zu Dr. Stratmann gehen. Denn der hatte mir geholfen.

Sie ist dann auch zu ihm hingegangen und der hat dann eine Psychotherapie wegen Libidostörung, so nannte er ihr Problem, angefangen.

Es dauerte nicht lange, da hatte Dr. Stratmann das Problem erkannt. Und das hatte damit zu tun, daß wir damals noch im Hause meiner Eltern lebten und dort eine eigene, kleine Wohnung hatten.

Wissen Sie, wir haben ja beide gearbeitet und hatten darum nicht so viel Freizeit, vor allem ich nicht, mit meinem doch sehr unsteten Beruf. Und Sybilla hat auch Überstunden gemacht.“

„Darf ich Sie einmal kurz unterbrechen?“ sagt Otto Renansen. „Was für einen Beruf hatte den Ihre Frau?“

„Sie ist Speditionskauffrau. Und hat damals in einer großen, internationalen Speditionsfirma in Mainz gearbeitet. Einer Spezialfirma für den Transport von Wein.

Wir sind damals nicht viel ausgegangen, da wir fleißig gespart haben. Wir wollten doch bauen und ein eigenes Haus haben und Kinder bekommen.

„Endschuldigen Sie bitte, Herr Brasse, daß ich Sie aus Ihrem Bericht gebracht habe! Aber warum hatte denn Ihre Frau den Libidoverlust?“

„Das wollte ich gerade erzählen. Weil wir beide soviel gearbeitet und abends nur noch müde waren und ferngesehen haben, hatten wir ein sexuelles Arrangement gefunden. Mit diesem Arrangement waren wir sehr zufrieden.

Wir hatten ausgemacht, daß wir Mittwochabends miteinander Sex haben würden und am Samstagmorgen.

Am Samstagmorgen haben wir uns dann reichlich Zeit füreinander genommen.

Wir haben dazu den Wecker auf acht Uhr gestellt. Und ich bin dann aufgestanden und habe für uns ein schönes Frühstück mit Kaffee gemacht und meiner Frau ans Bett gebracht. Zusammen haben wir dann in Ruhe und ausführlich gefrühstückt und dabei eine Flasche Sekt aufgemacht.

Nach dem Frühstück gab es dann für uns beide ein schönes, langes Fest der Liebe.

Und Dr. Stratmann hat dann herausgefunden, daß es meine Frau unbewusst gestört hat, daß mein Vater morgens schon um diese Zeit im Haus herumgelaufen ist, während wir zusammen waren. Wir hörten ihn dann im Haus herumpoltern.

Ich habe dann meinen Vater gebeten, am Samstagmorgen nicht so viel im Haus herumzulaufen. Aber der hat nur unwirsch zur Antwort gegeben, er müsse das Recht haben, in seinem eigenen Haus umherlaufen zu können. Und zwar immer, wenn er das wolle oder müsse. Und wir würden ja nicht alleine im Haus leben, sondern es gäbe zwei Parteien.

Aber es war gut, daß wir jetzt wussten, warum meine Frau so wenig Lust auf Sex hatte. Und wir haben das dann etwas ausgleichen können. Und zwar dadurch, daß wir uns immer dann geliebt haben, wenn meine Eltern nicht zuhause waren.

Und wir haben uns getröstet, daß alles besser werde, wenn wir gebaut haben würden.

 

 

 

Ein besonderer Fall

 

Sie sitzen in Ottos Raum und trinken Assam Tee. Dazu hat Susanne getrocknete Soft-Pflaumen in ein Schälchen gestellt. Während sie in seinem Ledersessel Platz genommen hat, sitzt er entspannt in dem Sessel der Besucher. Im Hintergrund läuft leise eine CD von Julio Iglesias.

„Ich schmelzen immer wieder hin, wenn ich den Spanier höre!“ meint Susanne und genießt offensichtlich das gemütliche Beisammensein mit ihrem Mann. Sie haben eine freie Stunde, ehe der nächste Kunde eintreffen wird.

„Wer ist das, der nachher kommt, Susanne?“

„Ein komischer Typ. Ein Herr Ludwig Brasser. Er hat nicht gesagt, was er für ein Ziel oder Problem hat. Nur, daß er mit Dir, Otto, zusammenarbeiten will.“

„Und wieso ist er komisch?“

„Ich weiß nicht, Otto, er kam mir am Telefon irgendwie komisch vor. Es ist nur so ein Gefühl. Ich kann nicht sagen, was es mich fühlen lässt.

Er war höflich und verbindlich. Aber ich hatte ein komisches Gefühl bei ihm.“

„Na, wir werden ja sehen, wer das ist.“

„Aber mit dem kannst Du alleine zusammenarbeiten. Mir ist der unheimlich!“

„Kein Problem! Zuerst muss ich prüfen, ob ich mit ihm zusammenarbeiten will. Wenn ja, dann mache ich das alleine.“

Als eine Stunde später der neue Kunde, von Susanne begleitet, seinen Raum betritt, beginnt er das merkwürdige Gefühl seiner Frau zu verstehen.

Der gut dreißigjährige Mann betritt in einer ungewöhnlichen Aufmachung sein Zimmer. Angezogen mit einem hellblauen Jeansanzug mit breitem, schwarzem Ledergürtel mit Silbernieten, schmückt seinen rasierten Kopf ein grell-lila gefärbter Irokesen Kamm. Zudem trägt er im Zimmer eine dunkelgefärbte Sonnenbrille.

Aber er grüßt freundlich und schüttelt Otto Renansen lässig die Hand. Danach wartet er höflich ab, daß ihm der Hypnotist einen Platz anbietet.

Im Sessel angelangt, legt er betont lässig das rechte Bein über das linke und den Oberkörper entspannt gegen die Rückenlehne. Was nicht dazu passt, ist, daß er dabei die Arme vor der Brust verschränkt.

Bei all seiner Lässigkeit, demonstrieren seine verschränkten Arme vor der Brust, daß er sich unbewusst zu schützen wünscht und seine Hände, die Kontakt- und Aggressionswerkzeuge, dem Blick seines Gegenübers entzieht.

Während Otto Renansen sich noch mit dieser merkwürdigen Diskrepanz im Verhalten seines Gastes beschäftigt, hat er den Eindruck, diesen Mann schon einmal gesehen zu haben. Aber es fällt ihm der Zusammenhang nicht ein.

Da er aber durch seine ärztliche Tätigkeit sehr viele Patienten in Klink und Praxis gesehen hat - und noch viel mehr Angehörige, achtet er nicht weiter darauf, sondern nimmt den Kontakt auf.

„Was führt Sie her, Herr Brasser?“

„Ich möchte mit Ihnen zusammenarbeiten!“

„Und mit welchem Ziel?“

„Daß es mir im Leben besser geht.“

„Das ist ein gutes, aber etwas unkonkretes Ziel, Herr Brasser. Gibt es denn etwas, was Sie daran hindert, dieses Ziel zu erreichen?“

„Ja, das gibt es!“

„Und was ist das?“

„Darf ich mich auf Ihre Verschwiegenheit verlassen? Kann das unter uns bleiben?“

„Ja, sicher!“

„Ich möchte wieder so frei leben wie früher. Ohne diese ständige Angst im Nacken.“

„Sie haben Angst? Darf ich fragen, wovor Sie Angst haben?“

„Ich rede ungern darüber und muss jetzt sicher sein, daß Sie wirklich verschwiegen sind!“

„Sie können sich darauf verlassen!“

„Ich werde verfolgt!“

Der Hypnotist stutzt. Sollte ihm ein Verrückter gegenübersitzen? Vorsichtig frägt er: „Und was gibt Ihnen die Gewissheit?“

„Weil ich das spüre.“

„Sie spüren das? Wie spüren Sie das?“

„Es ist nicht immer da, aber wenn es da ist, dann spüre ich das. Dann weiß ich, daß ich unter einem negativen Einfluss stehe.“

„Und was ist das für ein Einfluss?“

„Das ist es eben! Ich weiß es nicht genau! Ich spüre nur, daß er negativ ist. Er macht, daß ich mich nicht wohlfühle und irgendwie nicht dazu komme, so zu leben, wie ich möchte. Um das zu tun in meinem Leben, was ich mir wünsche.“

„Darf ich fragen, was das ist, was Sie sich im Leben wünschen?“

„Sicher dürfen Sie das! Es ist etwas Normales, nichts Ungewöhnliches. Ich würde gerne frei sein von diesem negativen Einfluss und eine Familie gründen. Mit Kindern und so.“

„Das habe ich jetzt verstanden, Herr Brasser. Aber ich habe noch nicht verstanden, was Sie daran hindert, Ihr Ziel zu erreichen. Und welche Unterstützung Sie dabei von mir wünschen.“

„Ich wünsche mir von Ihnen, daß Sie mir helfen herauszukriegen, was da auf mich einwirkt. Und wie ich damit fertig werden kann.“

„Sie wissen also nicht, was das ist, das da negativ auf Sie einwirkt und es Ihnen schwer macht, Ihr Ziel zu erreichen, eine Familie zu gründen. Habe ich das richtig verstanden?“

„Ja!“

„Und Sie spüren nur manchmal diesen negativen Einfluss?“

„Ja!“

„Und warum sagten Sie vorhin, Sie würden verfolgt?“

„Na, weil ich doch dieses Negative nicht selbst mache. Also muss es doch von außen kommen!“

„Wäre es nicht auch möglich, daß das Negative von innen kommt?“

„Das kommt nicht von innen! Mit mir ist alles in Ordnung! Das kommt von außen!“

Otto Renansen denkt „Oh weia!“, frägt aber ruhig weiter: „Und wie spüren Sie, daß da ein negativer Einfluss auf Sie einwirkt?“

„Das fühle ich daran, daß mir plötzlich die seelische Kraft fehlt, positiv zu sein und das zu tun, was ich eigentlich will.“

„Kann man sagen, daß Sie depressiv sind?“

„Nein, depressiv fühle ich mich nicht. Eher so, daß meine Kraft abgesaugt wird.“

„So, als ob Ihre Kraft abgesaugt wird?“

„Ja, so fühlt sich das an!“

„Und ist Ihnen klar oder haben Sie einen Verdacht, wer oder was Ihnen die Kraft absaugt?“

„Das ist es ja! Ich weiß das nicht! Und deshalb sollen Sie mir helfen, das herauszufinden. Damit ich dagegen etwas unternehmen kann.“

Der Hypnotist schweigt, weil er nicht weiß, wie er weiter vorgehen soll. Dann entschließt er sich vorzupreschen.

„Sagen Sie, Herr Brasser, in welcher Klinik werden Sie behandelt?“

Ohne zu zögern und ganz ruhig antwortet sein Gegenüber: „Ich gehe in die Ambulanz vom Landeskrankenhaus Alzey in Rheinhessen. Von denen bekomme ich meine Tabletten.

Die Tabletten haben mir geholfen, als ich solche Angst hatte, weil ich mich verfolgt fühlte. Aber die können nichts daran ändern, daß ich das Negative spüre, das mir die Kraft raubt und mich im Leben hemmt.“

„Und seit wann spüren Sie denn das Negative in Ihrem Leben?“

„Schon lange! Seit ein paar Jahren. Es hat ganz langsam begonnen und ist dann im Laufe der Jahre immer stärker geworden. Früher war ich lebenslustig, habe Fußball im Verein gespielt, hatte viele Mädchen und so. Aber heute habe ich einfach nicht mehr die Kraft dazu, da mir die Kraft einfach abgesaugt wird.“

„Sie sind sicher, daß Sie die Kraft nicht aufbringen oder selbst hemmen?“

„Ja, so blöd wäre ich doch nie! Ich würde mir doch meine Kraft nicht selbst hemmen! Nein! Die wird mir abgesaugt.“

„Und haben Sie eine Vermutung, wer das macht?“

„Nein! Das weiß ich nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wer das tun könnte. Das ist ja das Unheimliche! Das, was mir so zusetzt und mir Angst macht.

Darum möchte ich ja, daß Sie mir helfen, das herauszufinden, damit ich dagegen etwas unternehmen kann.“

 

 

 

Die Entscheidung

 

Er war sich klar darüber. Er musste eine Entscheidung fällen. Der Mann vor ihm war keiner der üblichen Fälle. Dieser Mann hatte einen Verfolgungswahn, wenn auch nur einen milden. Das sprach zunächst einmal gegen ein Coaching.

Anderseits, er kam freiwillig, um wieder ein gutes Leben mit einem normalen Ziel zu führen.

Er war Erfolgscoach und Coach für Selbstentwicklung. Und er war ein erfahrener Psychiater und Hypnotherapeut. Der mir so vielen psychotischen Menschen erfolgreich gearbeitet hatte, um ihnen zu helfen, ihre Psychose aufzugeben. Das hatte er getan, seit er jenen Schizophrenen getroffen hatte, der ihn zu verstehen lehrte, was es mit einer Psychose auf sich hat.

Es war damals gewesen, als er in der Psychiatrischen Landesklinik seine Facharztausbildung absolvierte und die Psychotherapeutische Station leitete.

Jenen Durchbruch im Verständnis der Funktion und Psychodynamik der schizophrenen Psychosen hatte er durch den Kontakt mit jenem Schizophrenen erlebt, der die Welt regierte.

Dieser war ein Mann, der immer wieder nach einer Verschlechterung seiner Erkrankung in der Klink aufgenommen worden war.

Fast sechzig Jahre alt, war er vor über zehn Jahren mit einer schizophrenen Psychose erkrankt, die allen Behandlungsversuchen widerstanden hatte.

Von seinem Wesen her freundlich und umgänglich, war er in der  Klinik vielen bekannt und man ließ ihm freien Ausgang, damit er seinem Wahn folgen konnte. Denn das entspannte ihn und ließ ihn nach einiger Zeit sich mehr und mehr beruhigen, so daß er wieder entlassen werden konnte.

Da er sich berufen fühlte, die Welt zu regieren, benötigte er Informationen über das, was in der Welt schief lief. Die holte er sich abends nach dem Essen in der Tagesschau. Danach ging er zu Bett, um am nächsten Tag für das Regieren fit zu sein.

Am Morgen, gleich nach dem Frühstück, legte er mit dem Regieren los. Nur unterbrochen durch das Mittagessen, nebst anschließendem Mittagschlaf, und einer kurzen Kaffeepause am Nachmittag.

Ob es regnete oder die Sonne schien, er war unterwegs und hielt Reden und gab Anweisungen zur Verbesserung der Welt.

Da er das auch in der Kleinstadt tat, in der er lebte, erregte er immer wieder Aufsehen, zumal er auch dazu neigte, den Verkehr zu regeln.

So wurde er meist von der Polizei von einer Kreuzung geholt und in die Klinik gebracht.

Gewöhnlich gab er sich seiner Routine hin und machte seinen Ärzten und Pflegern keine Probleme. Doch gelegentlich lief er unerlaubt aus der Klinik weg und musste dann wieder gefunden und zurückgebracht werden.

So war es gewesen, als er ihn zufällig im Lift traf und ihn auf sein Wegrennen ansprach.

 „Ach, das war eine Pleite!“ beschwerte er sich. „Da hau’ ich ab und keine Sau merkt das!

Ich hab’ an einer Straßenecke extra gewartet, aber keiner kam! Dann bin ich langsam weiter gegangen, in der Hoffnung die Pfleger kommen bald mit dem Auto. Denn ich hatte keine Lust zurückzulaufen.

Aber wieder nichts! Da habe ich mich an ein Büdchen gestellt und eine Flasche Bier getrunken. Stellen Sie sich vor, erst nach zwei Stunden sind die endlich gekommen und haben mich mitgenommen!“

Er hatte gefragt: „Und warum haben Sie das Ganze denn veranstaltet?“

„Weil’s mit schlecht ging. Immer wenn’s mir schlecht geht, hau’ ich ab!“

„Und dann laufen Sie weg und lassen sich suchen und wieder einfangen, machen künstlich Action?“

„Ja!“

„Und warum ging es Ihnen denn schlecht, wenn ich fragen darf?“

„Na, wegen meiner Frau!“

„Haben Sie sich gestritten?“

„Nein! Die ist tot.“

„Sie trauern um Sie?“

„Ja! Sehr!“

„Wann ist denn Ihre Frau gestorben?“

„Vor elf Jahren.“

„Heißt das“, hatte er nachgehakt, „daß Sie die ganze Zeit getrauert haben?“

„Ja!“

„War der Schmerz so groß?“

„Ja, sehr groß!“

Vorsichtig hatte er eingewandt: „Aber aller Schmerz geht einmal zu Ende. Die Trauer löst ihn mit der Zeit auf.“

„Das stimmt!“ hatte der Patient geantwortet.

Plötzlich hatte er einen Verdacht gehabt. Er entschloß sich nachzufragen.

„Es geht mich ja nichts an, aber haben Sie nach dem Tod Ihrer Frau mit dem Weltenregieren angefangen?“

„Ja.“

„Hat Ihnen das geholfen, mit dem Schmerz fertig zu werden?“

„Ja, genau! Und wenn das nicht geholfen hat, dann bin ich auf die Kreuzungen gegangen und habe den Verkehr gelenkt, bis die Polizei gekommen ist.

Und gestern, als es mir so schlecht ging, bin ich abgehauen. Die Action hat mich dann gut abgelenkt. Aber diese Idioten von Pflegern haben gestern nicht richtig funktioniert.“

„Heißt das, Sie bleiben so lange verrückt, wie Sie der Tod Ihrer Frau schmerzt?“

„Ja, gewiss!“

„Aber jeder Schmerz lässt doch einmal nach, dann können Sie Ihre Verrücktheit doch wieder aufgeben!“

„Ja, das wird bald sein.“

„Sie werden bald den Verlustschmerz über den Tod Ihrer Frau überwunden haben? Und Sie werden dann mit Ihrer Verrücktheit aufhören?“

„Ja. In drei Wochen werde ich damit aufhören.“

„In drei Wochen werden Sie aufhören? Und was machen Sie dann?“

„Dann werde ich mich für ein paar Wochen erholen und von meiner Rente leben, wie bisher. Danach gehe ich wieder arbeiten.“

Er war wirklich geschockt gewesen! So etwas stand nicht in seinen Lehrbüchern. Ein Schizophrener, der die volle Kontrolle über seine Erkrankung hatte und die Funktion seiner Erkrankung bewusst kannte?

Er beschloss, mit dem behandelnden Arzt zu sprechen und verabschiedete sich.

Der behandelnde Arzt hatte abgewinkt, als er ihm von seinem Gespräch berichtete. Er hatte gemeint, das sei nur das Gefasel eines Verrückten. Der Patient werde genauso verrückt entlassen werden, wie er gekommen sei. Nur etwas ruhiger, wie immer.

Aber zwei Wochen später hatte der Patient mit seinem Weltregieren aufgehört und seine Entlassung gefordert.

Als der Stationsarzt ihn nicht hatte entlassen wollen, war er persönlich zum Klinikdirektor gegangen, um seine Entlassung zu fordern.

Dieser hatte mit ihm den Kompromiss geschlossen, ihn zu entlassen, wenn er noch eine Woche bleibe und in der Zeit unauffällig sei. So geschah es und der Patient ward in der Klinik nicht mehr gesehen.

Er hatte sich gewundert, daß keiner der Ärzte und Klinikpsychologen aus diesem Fall Konsequenzen gezogen hatte.

Sie hatten die Vorgänge und die Schlussfolgerungen, die sich seiner Meinung daraus ergaben, ignoriert. Sie hatten einfach weitergemacht wie bisher und ihre Lehrbuchstandards durchgezogen.

Für ihn aber hatte sich etwas Grundlegendes verändert. Nicht nur im Hinblick darauf, wie er seine schizophrenen Patienten behandelte, sondern in seinem grundsätzlichen Verständnis psychischer Störungen und Erkrankungen überhaupt.

Er begann psychische Erkrankungen als Verstörungen des körperlichen, seelischen oder emotionalen Gleichgewichts zu verstehen. Die der Betroffene mittels seiner unbewussten Reaktionsbildung, mit der Folge eines psychischen oder psychosomatischen Symptoms oder einer Verhaltensstörung, wieder ins Gleichgewicht zu bringen versuchte. Zu kompensieren versuchte, wie der Schweizer Psychiater und Psychologe Carl Gustav Jung das genannt hatte.

Und dann, wenn ihm das nicht gelingen wollte, auch zu allerlei zusätzlichen Ablenkungsmanövern zu greifen.

Diese Aktivitäten halfen ihm dann, nicht mehr an seine Probleme denken zu müssen.

So konnte ein körperlicher Schmerz wunderbar von einem seelischen Schmerz ablenken. Oder eine Depression von einer Wut oder Angst über eine nicht akzeptierte Veränderung der persönlichen Welt.

Bei der Symptombildung war der wichtigste Krankheitsgewinn, wie er bald entdeckt hatte, die erfolgreiche Kompensation der zugrundeliegenden emotionalen Verstörung.

Durch die Kompensationen mittels der Symptome hatten sich die seelisch und emotional verstörten Patienten - mittels ihrer Symptome - wieder in ein, wenn auch künstliches, seelisches und emotionales Gleichgewicht gebracht.

Gleichzeitig verhinderte die Kompensation aber wegen der Symptome jedoch eine endgültige Problemlösung ihrer emotionalen Verstörungen und damit die Heilung.

Und so kam es in den Psychotherapien regelmäßig zu der absurden Situation, das er, der Arzt, für die Lösung der Probleme und damit für eine Heilung kämpfte, während die meisten Patienten gerade diese mit allen bewussten und unbewussten Tricks zu vermeiden suchten. Sei es, daß sie ihre Medikamente nicht einnahmen oder genau das Gegenteil von dem taten, was für sie gut und richtig gewesen wäre.

Er riss sich aus seinen Gedanken und schaute dem Mann vor sich in die Augen, soweit er diese durch die dunklen Gläser der Sonnenbrille erahnen konnte.

„Sie wissen, daß Sie kein einfacher Fall sind, Herr Brasser. Sie erleben, daß etwas Negatives Sie verfolgt und Ihnen Lebenskraft und Lebensmut entzieht. Soweit ist das sicher klar.

Ob dieses Negative aus Ihnen selbst kommt oder von außen, ist meiner Ansicht nach noch ungeklärt. Auch wenn Sie überzeugt sind, daß es von außen kommt.

Ich arbeite, wie Sie wissen, mit Hypnose. Das tue ich, weil die Hypnose das Tor zum Unbewussten öffnet. Und im Unbewussten sitzt das Wissen, was das Problem der Menschen ist.

Also, auch in Ihrem Fall liegt dort das Wissen, ob das Negative aus Ihnen selbst oder von außen kommt.

Und wenn man weiß, was das eigentliche, unbewusste Problem unter den bewussten Problemen ist, kann das Unbewusste mit seiner Kreativität und seinem Wissen auch dabei helfen, das Tiefenproblem in einer guten Weise zu lösen.

Darum die Frage an Sie, können Sie sich auf ein solches Vorgehen einlassen? Wären Sie bereit, mit Hypnose zu arbeiten?

Wir würden mit Autosystemhypnose arbeiten, weil die in dem Bereich Ihres Problems wirksam ist.“

„Ja, deshalb bin ich gekommen! Ich glaube zwar nicht, daß das Negative aus mir kommt. Sondern ich meine, es kommt von außen. Aber das Wichtigste ist doch nicht, woher es kommt, sondern das es verschwindet!“

„Dann wären wir uns also einig?“

„Ja!“

„Gut, dann machen Sie bitte mit meiner Frau einen Termin aus!“

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

der Roman "Der Hypnotist -  Spiegelsex" ist zu seinem guten Ende gekommen. Er führte in das Reich der Gefühle und des sexuellen Unbewussten, wo nichts so ist, wie es scheint.

 

Jetzt können Sie dem Roman "Der Hypnotist - Das Spiel des Lebens"  jedes Wochenende in wöchentlichen Fortsetzungen zur kostenlosen Lektüre folgen.

 

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Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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Aber der Herzinfarkt eröffnet auch neue Chancen. In der Beziehung zum Sohn und zu den Frauen.

Sexuell ist er noch aktiv. Doch wird er noch einmal lieben und über die Vergangenheit lachen können? Eine Frau fordert ihn heraus und kämpft für ihre Liebe.

 

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ISBN 978-3-8442-9976-2

 

Götz Renartz 

 

 

  

Die Schwarze Reihe

  

der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Sie können alle Bücher für sich oder zum Verschenken kaufen - siehe weiter unten!

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

Legas-Strategie 

für Leben und Beruf

 

kann jede volljährige und geistig gesunde Person lernen

 

Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypnothera-peut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement grün-det.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehn-süchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich geworden. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vielzahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch.

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirk-lich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.