Der Hypnotist
Der Hypnotist

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Der Hypnotist -

Spiegelsex 

                            Ein Roman von Götz Renartz

 

Der neue Roman:

 

Der ehemalige Hypnotherapeut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gründet.

Verwirrende Aufträge konfrontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einzelner Kunden musste er sich auseinandersetzen.

Gerade hat er seine eigene Bindungsscheu überwunden und geheiratet, da wird er mit sexuellen Problemen seiner Kunden und mit deren Perversionen konfrontiert. 

 

**************

 

 

Alles in der Schwebe

 

Ihr dicker Bauch ist ihr zu einer Last geworden. 

Wenn sie stundenlang im Büro sitzt, fällt ihr das schon schwer. Im Sitzen, wenn sie mit dem Computer schreibt, drückt ihr der Bauch die Luft ab. Überhaupt ist sie kurzatmig geworden und alle Bewegungen fallen ihr schwerer.

Aber sie mag nicht klagen, denn sie freut sich auf ihr Kind. Sie fühlt es jetzt häufig strampeln und kann manchmal auch auf ihrer Bauchdecke sehen, wo das kleine Wesen seine Füße einstemmt. 

Sie liebt diese kleinen wandernden Aufwölbungen. Sie spricht dann mit ihrer Tochter. Sie weiß, daß ihr Kind ein Mädchen ist. Sie hat im Ultraschall beim Frauenarzt das kleine Schlitzchen gesehen.

Sie hat auch schon einen Namen für sie. Den verrät sie aber niemanden. 

Mit Wilhelm, ihrem Mann, kommt sie gut aus. Sie arbeiten reibungslos zusammen, wie früher. Nur kann sie ihn nicht mehr im Betrieb auf den Feldern unterstützen.

Von Rolf hat sie nichts mehr gehört. Das letzte Mal hat sie mit ihm telefoniert, als sie ihn bitten wollte, ihr zu helfen, Lampen aufzuhängen. Und die dazu benötigten Dübel Löcher zu bohren.

Er hatte Vielbeschäftigung vorgeschoben und war nicht gekommen.

Wilhelm dagegen hatte gleich zugesagt und alles perfekt zugerichtet. Auch half er ihr unaufgefordert bei den Einkäufen, damit sie nicht schwer schleppen musste.

Regelmäßig kam er zum Wochenende, um die schweren Wasser- und Saftkästen zu kaufen und in ihre Wohnung hoch zu tragen.

Seit sie mit ihm beim Hypnotisten war und der ihm erläutert hatte, weshalb sie sich zwischen den beiden Männern verstrickt hatte, war er ihr gegenüber viel freundlicher geworden.

Für heute hatte sie ihn zum Dank für die viele Hilfe und Unterstützung zum Abendessen eingeladen. 

Es wird zur Vorspeise einen Tomatensalat mit Weißen Zwiebeln, Olivenöl und Balsamico Essig geben. Zum Hauptgang hat sie Schollenfilet nature mit frischem Spinat vorgesehen, angemacht mit Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch. Den Nachtisch soll ein Kompott aus Weinbergpfirsichen bilden.

Sie freut sich schon auf den Besuch von Wilhelm.

 

Wilhelm hat es sichtlich geschmeckt. Ihm hat sie zur Vorspeise Prosecco eingeschenkt und zum Hauptgang einen trockenen Grauburgunder aus der Pfalz. Sie selbst hat wegen der Schwangerschaft nur Mineralwasser getrunken.

Während des Essens haben sie sich angeregt unterhalten und trinken jetzt Kaffee zum Abschluss. Wilhelm hat sich dazu einen Grappa erbeten.

Sie steht auf, geht um den Tisch herum und bittet den überraschten Mann aufzustehen. Was dieser tut.

Sie öffnet ihm Gürtel und Reißverschluss der Jeans und zieht ihm Hose und Unterhose bis zu den Knöcheln herunter und sagt: „Wilhelm, setz’ Dich hin!“

Er gehorcht und sie setzt sich breitbeinig über seinen Schoß, rafft ihren Rock und führt nach kurzer Reizung des Mannes sein Glied bei sich ein.

„Und, was gibt das jetzt?“ fragt er mit sichtlicher Verwirrung. Sie sieht, daß er sich zu beiden Seiten verkrampft am Stuhl festhält, sie jedoch gewähren lässt.

„Einen schönen Belohnungsfick gibt das jetzt! Weil Du so lieb zu mir warst und mir in den letzten Monaten so viel geholfen hast. Und ich seit damals keinen Mann mehr gehabt habe.“

Sie beginnt mit den Bewegungen und küsst ihn auf beide Augen, dann auf den Mund.

Als sie fertig sind, frägt er: „Und kommst Du jetzt zu mir zurück?“

„Nein, Wilhelm. Ich will erst mein Kind bekommen. Dann entscheide ich, was ich tun werde.

Du weißt, ich liebe Dich. Ich habe Dich immer geliebt. Aber ich bin mir immer noch nicht klar, was ich tun werde.“

„Ist der Andere noch im Spiel?“

„Nein!“

„Hängt das davon ab, wer der Vater des Kindes ist?“

„Nein, Wilhelm! Das hängt nicht davon ab. Denn ich will nicht meinem Kind folgen, sondern mir. Das Kind geht mit mir.

Wenn ich zu Dir zurückkomme, dann, weil ich das will und Du das willst. Das Kind hat damit nichts zu tun. Es ist ein Teil von mir. 

Ich gehe noch einmal zu dem Hypnotisten, weil ich mir über einiges noch klar werden will. Er kann mir dabei helfen. Und mein Unbewusstes. Es wird mir sagen, was richtig für mich ist. Dann entscheide ich mich.“

 

 

 

Der Pfad der Liebe

 

Sie trinken zusammen Kaffee und knabbern eine Nussmischung.

Otto Renansen sitzt im Drehstuhl und hat die Füße auf dem Schreibtisch liegen. 

Er grinst seine Frau an: „Du hast Dich bisher noch nie beschwert, daß ich die Füße auf den Schreibtisch lege. Jetzt sogar auf Deinen.“

„Sollte ich?“

„Nein! Ich traue nur Deiner Toleranz nicht ganz. Für meine Mutter war das eine amerikanische Kulturschande. Sie hat jahrelang versucht, es mir abzugewöhnen.“

„Und ich würde auch scheitern?“

„Klar! Ich würde mich höchstens bereit erklären, die Füße von Deinem Schreibtisch zu nehmen.“

„Da siehst Du mal, welch guten Einfluss Toleranz auf die Welt hat! Und daß ich eine Wohltäterin sogar für Kulturbanausen bin.“

Sie lacht fröhlich.

„Gibt es noch mehr Fallen, die auf Deine Mutter zurückgehen, auf die ich hereinfallen könnte?“

„Sicher! Die gibt es. Aber die verrate ich nicht, damit ich mich beschweren kann.“

Er grinst noch breiter.

„Apropo Mutter! Otto, wie geht es denn mit dem Herrn Mirka weiter?“

„Da steht es auf des Messers Schneide. Er ist extrem ambivalent. 

Auf der einen Seite möchte er seine Familie nicht verlieren, aber auf der anderen Seite die dazu nötige Bereitschaft nicht entwickeln, die Wahrheit hinter seiner Frauenbeglückerei zu erkennen.

Das ist häufig das Problem auch in der Sexualtherapie, wenn man Perversionen behandelt. Denn jede Perversion wird doppelt belohnt, hat also einen doppelten Krankheitsgewinn.

Zum einen die symbolische Aktion einer sexuellen Perversion, also das, was der Betreffende im Speziellen so treibt. Die ihm hilft, ein psychosoziales oder emotionales Problem nicht lösen zu müssen. 

Zum anderen wird er jedes Mal, wenn er die perverse Interaktion durchläuft, durch einen oder mehrere saftige Orgasmen belohnt.

Darum kommen Perverse auch so gut wie nie freiwillig in Psychotherapie. Eigentlich immer nur, wenn sie sozialen Druck erhalten. Durch einen Richter, der das Aussetzen einer Strafe mit der Durchführung einer Psychotherapie verknüpft oder durch den Partner, der mit einer Scheidung droht und so weiter. 

Nun ist der Herr Mirka nicht pervers, aber das Grundmuster ist bei ihm gleich. 

Die Fremdgeherei und die Frauenbeglückerei dienen der symbolischen, wenn auch unbewussten Kompensation eines emotionalen Problems in Bezug auf seine Mutter. Welches Problem das genau ist, wissen wir noch nicht.

Ich hatte eigentlich gedacht, es könnte die Nichtverarbeitung der Verstoßung aus der Familie gewesen sein. Aber sein Unbewusstes hat das verneint.

Gleichzeitig sammelt er bei fünf Geliebten und einer Ehefrau Orgasmen ein. Mehr Orgasmen mit netten Frauen, als die meisten Menschen sich zu erträumen wagen. Und das ist eine enorme Belohnung für sein Verhalten. 

Und das soll er alles aufgeben und sich seiner sicher seelisch und emotional schmerzhaften Wahrheit stellen? Die er fast vierzig Jahre erfolgreich gemieden hat. Das fordert schon einiges von ihm!“

„Und woher, Otto glaubst Du, kann er die Kraft dazu hernehmen?“

„Aus der Angst vor dem Leid - in diesem Fall den Verlust seiner Familie und vor allem der Liebe zur Frau und den Kindern.

 Menschen ändern kurzfristig und schnell ihr Verhalten, wenn sie Angst haben. Langfristig und durchgängig ändern sie ihre Einstellungen und ihr Verhalten nur aus einem positiven Motiv heraus: Der Liebe!“ 

„Du, das finde ich aber interessant! Was Du gerade gesagt hast, Otto. 

Das heißt doch, ein Psychotherapeut führt die Menschen eigentlich im Kern nicht auf den Pfad der Tugend und des richtigen Denkens und Verhaltens, sondern letztlich auf den Pfad der Liebe!“

„Ja!“

„Gilt das auch für sexuelle Probleme?“

„Genauso! Im Sex, also der Art und Weise wie er gelebt und ausagiert wird, spiegeln sich die Motive der Handelnden wie in einem Brennpunkt.

Die gesunden Motive für Sex sind sexueller Durst, pure sexuelle Geilheit, lustvolle Erotik und vor allem Dingen die Liebe.

Die negativen Motive spiegeln sich in sexuellen Machtspielen, und sexueller Verweigerung oder sexuellem Missbrauch. Oder in funktionellem sexuellen Versagen, Fremdgehen und Demütigungen und so weiter. 

Wie es mit der Liebe in einer Beziehung zwischen Mann und Frau bestellt ist, spiegelt sich nirgends so klar, wie in ihrem sexuellen Miteinander.“

 

 

 

Ein voller Erfolg

 

„Guten Tag, Frau Herr, guten Tag Herr Renansen! Ich bin eigentlich nur gekommen, um mich zu bedanken. Ich glaube, ich habe mein Problem gelöst.“

„Aber bitte, Herr Dr. Steiner, nehmen Sie doch Platz zu einem unverbindlichen Gespräch. Wir sind doch gespannt, wie Sie ihr Problem gelöst haben!“

„Na, gut!“

Sie betreten gemeinsam das Zimmer des Hypnotisten und nehmen Platz.

„Vielleicht sollten wir das bei einer gemütlichen Tasse Tee besprechen?“ schlägt Susanne Herr vor.

„Das ist eine gute Idee!“ meint Otto Renansen und Dr. Steiner nickt zustimmend.

Die beiden Männer reden vom Verkehr, durch den der Besucher sich hat durchkämpfen müssen, bis die Tür aufgeht und Susanne Herr mit einem Tablett mit Geschirr, Tee, Zucker, Milch und Zitrone den Raum betritt.

Die beiden Männer springen auf und helfen ihr, den gläsernen Couchtisch zu decken.

„Ich hoffe, ich habe nichts verpasst!“ eröffnet sie das Gespräch.

„Nein, Frau Herr, wir haben nur vom Verkehr hierher gesprochen.

Sie lacht: „Das war wohl die passende Vorbereitung auf unser Thema!“

Alle drei lachen.

„Also, Herr Renansen, ihr Tipp vom letzten Mal war Gold wert! Ich habe es ganz genauso gemacht, wie Sie es vorgeschlagen haben.

Meine Freundin war überrascht, als ich meine Wünsche geäußert habe. Aber dann ist sie mit Feuereifer ans Werk gegangen. Wenn ich das so sagen darf?!

Und, wie soll ich sagen? Es ist dann problemlos alles abgelaufen.

Ich war beim ersten Mal, muss ich gestehen, noch etwas unsicher. Doch ist alles glatt gegangen.

Beim nächsten Mal war es noch schöner und hat uns beiden sehr gut gefallen.

So mutig geworden, habe ich mir gedacht, ich müsste noch weiter gehen und nicht nur von ihr verlangen, etwas für mich zu tun. Ich entschloss mich, mir einfach das zu holen, was ich mir holen wollte. Ohne meine Freundin groß zu fragen.

Sie war darüber schon überrascht, da sie das von mir ja nicht kannte. Aber dann hat sie das doch sehr erregt und wir hatten wieder einen schönen Erfolg. 

Und das Beste: Ich habe ihr gar nichts von meinen Problemen erzählen brauchen! Denn wir haben jetzt die freie Wahl dabei, was wir miteinander machen wollen.

Mehr gibt es eigentlich nicht zu erzählen.“

 

 

 

Die Bestrafung

 

Susanne ist ganz entzückt von dem schwangeren Bauch der Besucherin.

„Wann ist es denn so weit, Frau Winter?“

„In sechs Wochen soll der Termin sein, aber das ist ja immer nicht so genau vorauszusagen.“

„Und wie fühlen Sie sich?“

„Prima! Einfach prima. Nur der dicke Bauch behindert mich. Ich bin schrecklich unbeweglich geworden und mir geht immer die Luft aus. Aber der Arzt hat gesagt, alles ist in Ordnung.

Ich habe auch schon alle Babysachen gekauft.“

„Rosa oder blau?“ 

„Rosa!“

Er kommt nicht mit und frägt: „Entschuldigung! Was ist mit rosa?“

Die beiden Frauen lächeln.

„Otto, es ist ein Mädchen. Mädchen bekommen rosa Kinder-sachen.“

„Ok! Ok! Und wünschen Sie sich ein Mädchen, Frau Winter?“

„Ich wünsche mir vor allem ein gesundes Kind! Ein Mädchen ist mir genauso lieb wie ein Bub.“

Sie wechseln in sein Zimmer.

„Und, Frau Winter, wie sieht es bei Ihnen aus?“

„Gut, Herr Renansen! Ich fühle mich wohl und freue mich auf mein Kind. Mit meinem Mann vertrage ich mich gut. Wir haben sogar gelegentlich wieder Sex miteinander.

Er will, daß ich wieder zu ihm ziehe. Aber ich habe ihm gesagt, daß ich das nicht tue. Daß ich keine Entscheidung treffen werde, bis das Kind da ist.“

„Und wie sieht es in der Beziehung zu Ihrem Rolf aus?“

„Das ist nicht mehr mein Rolf! Den habe ich abgeschrieben. Seit unserer Aussprache, als ich ihm erklärt habe, daß ich schwanger sei, haben wir nur zweimal mit einander telefoniert. Beide Male habe ich ihn um praktische Unterstützung bei meinem Umzug gebeten. Beide Male hat er Ausreden gebraucht und ist nicht gekommen.

Mein Mann, der doch wirklich Grund zum Ärger hatte, ist jedes Mal sofort gekommen und hat geholfen. Er hat mir auch sonst geholfen, immer wenn ich ihn brauchte. Und auch so hat er mir Dinge abgenommen, die mir wegen der Schwangerschaft schwer fielen.

Wilhelm hat gewusst, daß ich heute einen Termin bei Ihnen hatte. Und er hat mir so eine Art von Heiratsantrag gemacht.

Er meinte, er würde sich freuen, wenn ich wieder zu ihm zurückkäme, ganz gleich, wer der Vater des Kindes sei.

Wenn ich zurück zu ihm käme, würde er auch, wenn ich dies wünschen würde, das Kind als ehelich anerkennen.

Aber er würde auch akzeptieren, wenn ich nicht mehr zurück-kommen wolle. Wir könnten dann weiter beruflich zusammen-arbeiten, wie bisher.

Ich fand das sehr großzügig und großherzig.

Ich habe ihm für seine Haltung gedankt. Aber ich habe ihm auch gesagt, daß ich vor der Geburt der Kleinen keine Entscheidung fällen werde. 

Und außerdem nur im Einklang mit meinem Unbewussten.

Und wenn ich das Verhalten meines Mannes mit dem Verhalten von Rolf vergleiche, kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, warum ich mich jemals in den verlieben konnte.“

„Ja, Ihr Mann ist offensichtlich ein ganz anderes menschliches Kaliber, als ihr Rolf!“

„Er ist nicht mehr mein Rolf! Mit ihm bin ich fertig, selbst wenn er der Vater meines Kindes sein sollte.

Mir graust schon davor, wenn er es ist!“

„Und, Frau Winter, was wünschen Sie von mir? Wobei kann ich Ihnen behilflich sein?“

„Ich möchte gerne noch mehr Klarheit gewinnen. Darüber, wie es mit mir und meinem Kind weitergehen soll.“

„Dann schlage ich Ihnen vor, wieder auf Ihre Zauberwiese zu gehen und die Weise Frau aufzusuchen.“

Rosa Winter nickt, setzt sich bequemer und begibt sich auf den Weg in ihre Selbsthypnose.

„Ich bin jetzt da. Ich bin bei der Weisen Frau.“

„Und was möchten Sie gerne tun?“

„Sie fragen, ob ich auf dem richtigen Weg bin.“

„Ok!“

„Sie meint, ich mache meine Sache gut. Auch, daß ich wieder mit meinem Mann schlafe, sei gut.“

„Fragen Sie doch einfach um den Rat der Weisen!“

„Sie meint, ich solle in meiner Wohnung bleiben, bis ich mich ausreichend von meinem Vater abgelöst habe. Dann sei ich frei und könne entscheiden, ob ich mit Wilhelm weiter zusammen leben wolle.“

„Bitte, fragen Sie, was Ihnen helfen kann, sich mehr von Ihrem Vater abzulösen.“

„Sie sagt, ich hätte den Schwur zurückgenommen und damit meinem Vater die Freiheit gegeben. Das habe auch mich frei gemacht.

Aber ich könne diese Freiheit noch nicht nutzen, da ich zu sehr mit meinem Hass an ihn gebunden sei. Und wenn ich zurück zu meinem Mann gehen würde, würde ich diesen Hass mitnehmen. Auch auf andere Männer.“

„Bitte, fragen Sie, wie die Lösung aussehen könnte!“

„Ich müsse ihm verzeihen.“

„Und, können Sie das?“

„Theoretisch, so vom Verstand her, ja. Aber gefühlsmäßig würde das mir sehr schwer fallen. Vor allem, wenn ich daran denke, wie sehr er mich enttäuscht hat und wie er meine Mutter behandelt hat.“

„Dann fragen sie doch die Weise Frau, unter welchen Umständen Sie Ihrem Vater verzeihen können!“

„Sie sagt, ich müsse ihn strafen.“

„Fragen Sie bitte, wie das vor sich gehen soll!“

„Ich soll ihn verprügeln. Mit dem Stock, mit der er Mutter immer geschlagen hat.“

„Dann tun Sie es! Jetzt!“

Während die Schwangere in ihrer Hypnose ruhig sitzen bleibt, sieht er schnell über das Gesicht huschende, winzige Bewegungen. Es dauert lange, bis sie sich wieder meldet.

„Ich habe ihn so richtig durchgehauen, damit er einmal spürt, was er Mutter angetan hat. Schließlich hat er um Gnade gewinselt. Aber ich habe ihn weiter verdroschen, denn er hat nie aufgehört, wenn Mutter ihn angefleht hat, mit dem Schlagen aufzuhören. Er hat immer erst aufgehört, wenn er seine ganze Wut abgelassen hatte.

Aber ich glaube, jetzt reicht es erst einmal! Aber wie er mit mir umgegangen ist, das braucht auch eine Strafe.“

„Fragen Sie wieder die Weise Frau, welche Strafe angemessen ist!“

„Sie meint, er habe immer befehlen wollen. Deshalb solle er mir als Sklave dienen und scheußliche Arbeiten verrichten.

Ich weiß auch schon, was er machen soll. Er muss mit einer Wurzelbürste den Hof fegen. Und zwar nackt und auf den Knien. Und die Leute lachen ihn dabei aus.

Ja, das tut gut! Das ist eine gerechte Strafe!“

Nach einiger Zeit: „Da ist ein großer schwarzer Hund gekommen und hat ihn angepisst. Das war gut! Ich habe ihm gesagt, er soll weitermachen. Jetzt stinkt er auch noch nach Hundepisse, wo er doch immer so etepetete war!

Jetzt spritze ich ihn noch mit kaltem Wasser aus dem Schlauch ab. Dann reicht’s!“

„Können Sie ihm jetzt verzeihen?“

„Nein, erst wenn er sich bei Mutter und mir entschuldigt hat!

Wissen Sie was, ich lasse ihn solange nass und in der Kälte nackt stehen, bis er sich entschuldigt. Und wenn er dabei verreckt!“

„Gut, warten Sie ab, bis daß er es tut! Wenn er sich immer noch nicht entschuldigen will, fragen Sie erneut Ihre Weise Frau!“ 

Es vergeht noch einige Zeit, bis die Entschuldigung des Vaters kommt. Sofort interveniert er.

„Und jetzt ist es auch Zeit, daß Sie Ihrem Vater verzeihen. Geht das?“

Sie nickt.

„Treten Sie vor ihn und schauen Sie ihm in die Augen! Ruhig und fest. 

Und sagen Sie ihm: „Vater, Du hast vieles falsch gemacht. Jetzt hast Du Deine Strafe erhalten. Deshalb kann ich Dir jetzt verzeihen. Ich verzeihe Dir!“

Wenn Sie das gemacht haben, sagen Sie mir bitte Bescheid!“

„Ich hab’s gemacht.“

„Gut! Und jetzt treten Sie noch einmal vor ihn und sagen Sie: „Papa ich bitte Dich um den Segen für das Kind, daß ich unter meinem Herzen trage. Es ist Deine Enkelin und dann sagen Sie ihm den Namen des Kindes!“

Immer noch sitzt die Schwangere unbeweglich in ihrem Sessel. Aber jetzt laufen ihr die Tränen stumm über das Gesicht.

Sie zieht die Feuchtigkeit in der Nase nach oben und er reicht ihr ein Papiertaschentuch. Sie schnäuzt sich umständlich.

 

 

 

Eine schwierige Lösung

 

Es hat lange gedauert. Mindestens acht Wochen. Aber jetzt hat Siegfried Mirka angerufen und um einen Termin gebeten.

Susanne hat ihm schon einen Platz in seinem Zimmer angewiesen und ihm einen Kaffee gekocht.

Er ist gerade von einem Spaziergang durch den Günthersburgpark zurück. Er liebt diesen Park, in dem er schon als Kind gespielt hat, weil sein Elternhaus direkt am Park stand. Nur durch die Straße und eine hohe Steinmauer abgetrennt.

Auch heute, nach so vielen Jahren, geht er immer, wenn ihm danach ist, in dem Park spazieren. Immer, wenn er über etwas nachdenken möchte oder um sich zu erholen und Ruhe zu finden.

Es war nichts Besonders gewesen, er hatte nur zwei Stunden frei gehabt und war losmarschiert. Susanne hatte das Telefon bewacht und Schreibarbeiten erledigt.

Er begrüßt Siegfried Mirka, der deutlich besser aussieht als vor Wochen.

„Ich freue mich, Herr Mirka, daß Sie wiedergekommen sind! Sind Sie heute bereit, die Wahrheit von Ihrer Weisen Frau zu erfahren? Oder hat Ihr Besuch einen anderen Grund?“

„Nein, nein! Ich möchte jetzt die Wahrheit erfahren. Mir geht es besser, da kann ich sie sicher vertragen.“

„Sie wissen, die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft, aber sie heilt auch.“

Nicken.

Er setzt sich. 

„Sie kennen das ja schon. Gehen Sie bitte in Hypnose und auf Ihre Zauberwiese! Wenn Sie bei Ihrer Weisen Frau sind, sagen Sie mir bitte Bescheid!“

„Ich bin da.“

„Bitten Sie die Weise Frau, Ihnen zu sagen, was der Grund für Ihre heutigen Probleme sind und warum Sie einen Zwang verspüren, Frauen glücklich zu machen und immer fremdgehen, obwohl das Ihre Familie zerstört!“

„Sie sagt, meine Wut auf die Wirklichkeit!“

„Welche Wirklichkeit?“

„Die Wirklichkeit und Wahrheit, daß meine Mutter mich nie geliebt hat!“

Er sieht, daß der Mann vor ihm bleich geworden ist und sich an den beiden Sessellehnen festkrallt. Die Knöchel beider Fäuste werden ganz weiß.

Ein dumpfes Stöhnen dringt aus seiner Brust. Aber er behält die Fassung. 

Er ist erleichtert darüber.

Siegfried Mirka weint nicht. Er ist tapfer.

„Ich habe es eigentlich immer schon gewusst, aber nicht wahrhaben wollen, daß sie mich nie geliebt hat. Ich war halt nur der Sohn meines Säufer Vaters. Und ich bin vor der Ehe gezeugt worden. Das war mein Pech!“

„So etwas zu erkennen, ist sehr schmerzhaft, Herr Mirka! Wie sind Sie mit dem Schmerz umgegangen?“

„Ich glaube, ich habe zwei Dinge gemacht. Zum einen habe ich es einfach nicht wahr haben wollen und nicht daran denken wollen. 

Zum anderen habe ich verzweifelt um die Liebe meiner Mutter gekämpft. 

Als dann der andere Mann in unsere Familie kam und seine Elisabeth mitbrachte, musste ich mitansehen, daß meine Mutter die lieb hatte. Nur mich nicht!

Der Gipfel war erreicht, als sie mich nach der Lehre aus dem Haus geworfen haben.

Die anderen schrecklichen Erlebnisse mit der Nutte und mit meiner Verlobten haben dann in die gleiche Kerbe geschlagen. Niemand wollte mich. Niemand wollte mich lieben. 

Als ich dann viel später herausbekam, daß ich ein guter Liebhaber war und die Frauen mich im Bett haben wollten, habe ich, glaube ich, mir damit bestätigt, daß ich liebenswert bin. Denn die Frauen mochten mich. Wenigstens eine Zeit lang.“

„Das war, als Sie noch ein Junggeselle waren. Was glauben Sie, hat Sie dazu bewogen, obwohl Sie doch glücklich verheiratet waren, weiter fremdzugehen?“

„Einmal wohl, weil die Schwiegermutter mich nicht mochte. Das hat mich immer an meine Mutter erinnert. Aber das kann nicht der Hauptgrund gewesen sein. Ich weiß es nicht!“

„Fragen Sie bitte Ihre Weise Frau!“

„Sie sagt, die Rache!“

„Verstehen Sie das?“

„Nein!“

„Fragen Sie bitte noch einmal nach!“

„Sie sagt, die Selbstbestätigung über die Frauen war wichtig. Aber wichtiger war die Rache an der Mutter. 

Ich hätte die Mutter ins Unrecht setzen wollen. Ihr beweisen wollen, welch schlechte Mutter und Mensch sie gewesen sei. Dazu hätte ich die Frauen missbraucht.

Hinter meinem Zwang hätte Rachsucht gestanden. Wenn die Frauen mich gemocht hätten, hätte das jedes Mal die Mutter ins Unrecht gesetzt und ihr aufgezeigt, welche schlechte Frau und Mutter sie gewesen sei. Es hätte ihr Schuldgefühle machen sollen. Und die hätten sie quälen und notfalls vernichten sollen.“

„Und kann das sein?“

Er nickt, sagt aber nichts.

„Fragen Sie bitte, wie Sie da raus kommen können!“

„Ich soll zu allen Frauen fahren und ihnen erklären, daß ich sie missbraucht habe. Und warum. Dann solle ich sie um Verzeihung bitten.“

„Und, werden Sie das machen?“

„Ich würde das machen, aber das geht doch nicht! Wenn ich wieder zu den Frauen fahre, lässt sich meine Frau doch scheiden!“

„Herr Mirka, Sie haben aus meiner Sicht zwei Alternativen. Die eine ist, sie fahren heimlich hin. Und zwar erst in einiger Zeit, wenn Sie sicher sind, daß kein Privatdetektiv hinter Ihnen her ist und sie beobachtet.

Die andere Alternative wäre, daß Sie alles Ihrer Frau erzählen und sie um Erlaubnis bitten, die Frauen zu einer abschließenden Aussprache aufsuchen zu dürfen. 

Wenn Ihre Frau klug ist, wird sie das erlauben. 

Sie könnten das auch so gestalten, daß Ihre Frau Sie hinfährt und unten im Auto oder im Hotel auf sie wartet.“

Schweigen. Langes Schweigen.

„Herr Renansen, das muss ich mir alles noch einmal überlegen!“

„Tun Sie das, Herr Mirka, tun Sie das!“

 

 

 

Ende gut, alles gut!

 

„Otto, wir haben eine Geburtsanzeige von der Rosa Winter. Sie hat ein gesundes Mädchen geboren. Es heißt Dorothea, ‚die von Gott Geschenkte’.

Das ist doch ein toller Name für das Mädchen! Wenn man bedenkt, wie sie entstanden ist - aus einer Unachtsamkeit oder einem geplatzten Kondom.“

„Ja, schon, aber sie ist doch vor allem ein Kind der Liebe, wie die meisten Kinder.“

„Das war jetzt von mir nicht abwertend gemeint! Otto, ich wollte damit ausdrücken, daß die Mutter sie trotz der Umstände ihre Zeugung als ein Gottesgeschenk anerkennt und sich über das Kind freut!“

„Und schreibt sie was darüber, wer sich als Vater freuen darf?“

„Nein! Nur, daß sie wieder bei Ihrem Mann lebt.“

„Sehr schön! Ein für mich wunderbares Ende. Ich hoffe, daß der Herr Winter dadurch belohnt wird, daß er einen Tages das Baby anschaut und erkennt, daß es seiner Mutter ähnelt.“

„Und, Otto, hast Du etwas von Herrn Mirka gehört?“

„Ja. Ihm geht es gut. Seiner Familie auch. Weißt Du noch, daß er fünf Geliebte hatte? Und daß seine Weise Frau von ihm verlangt hat, er solle alle Frauen aufsuchen und diese um Verzeihung bitten? Weil er sie für seine Rache an der Mutter missbraucht hat?“

„Ja, ich erinnere mich!“

„Er hat das tatsächlich getan. Er ist zu jeder einzelnen Frau hingefahren. 

Eine Frau hat ihn verprügelt und aus dem Haus geworfen. Die andern haben mit ihm zusammen geweint und ihm verziehen.

Aber seiner Frau hat er nichts gesagt. Obwohl ich ihm das geraten hatte. Sei’s drum!


Ende

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser, 

 

der Roman  "Der Hypnotist - Spiegelsex" ist zu seinem guten Ende gekommen. Sie können ab nächsten Wochende den Roman "Der Hypnostist - Das Spiel des Lebens"  kostenlos in wöchenlichen Fortsetzungen lesen.

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht mit 42 Jahren unter der strengen Aufsicht seines Vaters. Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe beim Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mann mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

 

Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Ihr Götz Renartz

 

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der Romane über die Abenteuer

des Hypnotisten

 

führt in die Welt des Unbewussten. Hypnose ist der Schlüssel zu dieser Welt. Einer Welt, wo sich die Menschen so zeigen, wie sie wirkich sind. Mit all ihren Sehnsüchten, Leidenschaften, Schwächen und Stärken. Voller Kreativität, Angst und Mut, Hass und Liebe.

 

Verfolgen Sie dabei auch die persönliche Entwicklung des Hypnotisten selbst. Wie er sich nach seiner Scheidung eine neue berufliche Existenz mit einer Firma für hypnotischem Erfolgs- und Selbstmanagement aufbaut und dabei modernste, selbstorganisatorische Hypnosemethoden benutzt. Auch für sich selbst.

So gelingt es ihm auch wieder, eine neue Partnerin und sein eigenes Glück zu finden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen und interessante Erlebnisse mit den Büchern!

 

Und den jeweiligen Romanen, die für Sie wöchentlich nebenan freitags zur kostenlosen Lektüre in Fortsetzungen erscheinen und Sie die Abenteuer des Hypnotisten Otto Renansen miterleben lassen.

 

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Hypnotherapeutenliste

Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V.

Hypnoseausbildung: Zentrum für Angewandte Hypnose

 

Die Erfolgs- und Selbstmanagement-Strategie

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Anmeldung und Information:

Zentrum für Angewandte Hypnose

Dipl. Psych. Eva Renartz

info@renartz.de; Tel. 06131-363662

 

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Der Hypnotist -

 

Der Hase im Café

 

Roman von Götz Renartz

 

 

Dieser Roman ist der erste in der Schwarzen Reihe, der von den Abenteuern des Hypnotisten erzählt.

 

Nach der Scheidung von seiner Frau Aletta ordnet er sein Leben neu und gründet eine Firma für Erfolgs- und Selbstmanagement. Dazu nutzt er hocheffiziente selbstorganisatorische Hypnosemethoden.

 

Die verwirrenden ersten Aufträge konfrontieren ihn dabei mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Sogar mit dem Wahnsinn einer Kundin muss er sich auseinander-setzen.

Um den Herausforde-rungen seiner Tätigkeit gewachsen zu sein, reflek-tiert er sein Leben und seine fachliche Vergangenheit und sucht Hilfe bei seinem eigenen Unbewussten. Ein neuer Freund und eine selbstbewusste Frau öffnen ihm dabei den Weg in ein neues Leben.

 

 

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ISBN: 978-3-8442-5337-5

 

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als ebook: ISBN: 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Blumen für den

 

Säufer 

 

Roman von Götz Renartz

 

Neue Abenteuer führen den Hypnotisten und seine Sekretärin nach Berlin. Dort stellt ihn ein Unternehmer vor neue Herausforderungen, die ihn mit schon fast vergessenen Erlebnissen konfrontieren, die sein Leben für immer verändert haben.

 

Eine magersüchtige Stewardess und eine magersüchtige Unternehmerin fordern seinen Einsatz ebenso heraus wie ein perverser Vertreter. Die Probleme durch Gruppensex und Hochbegabung konfrontieren ihn mit dem Künstlermilieu und falsch verstandener Libertinität.

 

Auch die Enttäuschung über die verlorene Liebe kann er überwinden und ein neues Glück beginnt.

 

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ISBN 978-3-8442-5910-0

 

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Der Hypnotist –

 

Im Schatten der Vergangenheit 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der dritte Band der Schwarzen Reihe schildert das Schicksal seiner Familie und wie Otto Renansen zum Hypnotisten wurde. Aber auch das der Frauen und ihrer Familien, die sein Leben entscheidend beeinflusst haben.

 

Folgen sie ihm und seiner Familie durch die Zeit in die Welt der Hypnose und ins Reich des Unbewussten.

 

Weit greift der Roman in die Nachkreigszeit zurück und zeigt auf, wie sich die schicksalsentscheidenden Ereignisse in seiner Familie und den Familien der Menschen, die direkt oder indirekt sein Leben beeinflusst haben, durch die Generationen auswirken. 

 

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ISBN 978-3-8442-5922-3

 

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Der Hypnotist –

 

Der Junge im

 

Baum 

 

Roman von Götz Renartz

Ein magischer Ring der Angst hat sich für den erfahrenen Neuro-Chirurgen Dr. Günther Helmscheider um Frankfurt gelegt und hält ihn in der Stadt gefangen. In der Angst, wahnsinnig zu werden, sucht er einen Nervenarzt auf. Doch die Medikamente wirken nicht. In seiner Not wendet er sich an Otto Renansen, den Hypnotisten.

Der schlägt ihm vor, in Hypnose die Hilfe seines Unbewussten zu suchen. Und so beginnt für Dr. Günther Helmscheider eine Reise in die Tiefen seiner Person und in die Vergangenheit auf der Suche nach Heilung und Freiheit.

 

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ISBN 978-3-8442-5928-5

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Der Hypnotist –

 

Das zweite 

 

Abitur

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Diesmal scheint der Fall  für den Hypnotisten einfach zu sein. Der Psychiater Dr. Wilhelm Schenkmann möchte mit Hypnose seine Träume gedeutet haben, die ihm lästig sind. Aber dann spitzt sich die Situation zu, als ein Konflikt zwischen seinem Kunden und dessen Unbewussten aufbricht.

Schließlich stellt sich der Hypnotist die bange Frage, ob sein Kunde in den Wahnsinn abgleitet oder sich mit Hilfe seines Unbewussten retten kann.

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ISBN 978-3-8442-7450-9

 

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Der Hypnotist –

 

Spiegelsex

 

 

Roman von Götz Renartz

Kaum haben sie selbst ihre Bindungsscheu überwunden und geheiratet, werden Otto Renansen, der Hypnotist, und seine Frau Susanne Herr mit den sexuellen Problemen ihrer Kunden konfrontiert.

Einem Bereich, wo nichts so ist, wie es scheint. Und wo dunkle Geheimnisse und Kräfte Ehen und Karrieren bedrohen.

Als der Hypnotist sich auf die Suche nach den verborgenen Quellen der psychosexuellen Störungen eines Geschäftsmannes macht, wird er in ein Verbrechen hineingezogen.

 

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ISBN 978-3-8442-7925-2

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Der Hypnotist –

 

Das Spiel des

 

Lebens

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Es sieht nicht gut aus für Edmund Brasse, den Film- und Fernsehunternehmer. Er ist spielsüchtig, hoch verschuldet und hat Geld unterschlagen. Seine Frau hat sich scheiden lassen und die Kinder mitgenommen. Und er selbst steht unter der strengen Aufsicht seines Vaters.

Sein Leben droht zu scheitern. Verzweifelt sucht er Hilfe bei Otto Renansen, dem Hypnotisten. Der aber muss sich noch um einen Mannn mit grell-lila Irokesenfrisur kümmern, der sich von unheimlichen Kräften verfolgt fühlt.

Das Spiel des Lebens hat Gewinner und Verlierer. Und es wird anders gespielt als die Spieler denken.

 

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ISBN 978-3-8442-8039-5

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Der Hypnotist –

 

Lauf' um dein

 

Leben!

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Furchtbare Fratzen und drohende Stimmen haben Annelisa Hartmann in den Wahnsinn getrieben. Dreimal war sie schon in der Psychiatrischen Klink. Beim vierten Mal ist sie extrem abgemagert, weil sie alles erbricht. Nur Milch trinkt sie in großen Mengen. Die Schwiegermutter will sie loswerden, ihr Mann ist verzweifelt. Und niemand will mit ihr psychotherapeutisch arbeiten. Da nehmen Otto Renansen und seine Frau sie als Kundin für das hypnotische Selbstmanagement an.

Zum Erstaunen seiner Frau lässt sie der Hypnotist Eier kochen. Und das Unbewusste will, daß sie schwarze Pferde striegelt. Wird sie sich mit Hypnose und ihrem Unbewussten retten können?

 

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ISBN 978-3-8442-8491-1

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Der Hypnotist -

 

Ob es Liebe ist?

 

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Hypno-therapeut Otto Renansen hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmana-gement gründet.

Verwirrende Aufträge kon-frontierten ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache.

Er ist erfolgreich gewor-den. Und der Erfolg konfrontiert ihn mit einer Vilezahl schwieriger Fälle, die ihn herausfordern. Was er dabei erlebt, erzählt dieses Buch. 

Das Buch gibt Einblick, in das, was unter den Krank-heiten der Menschen liegt.

Und es führt tief in die Bereiche, die Menschen wirklich bewegen und ihr Leben bestimmen.

Im Guten, wie im Bösen.

Die Liebe.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

 

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Der Hypnotist

 

und der tote

 

Afrikaner

 

 

 

Roman von Götz Renartz

 

Der ehemalige Psychiater und Hypnotherapeut Otto Renansen  hat nach seiner Scheidung sein Leben neu geordnet und eine Firma für hypnotisches Erfolgs- und Selbstmanagement gegründet.

Verwirrende Aufträge konfrontieren ihn mit den Sehnsüchten seiner Kunden nach Liebe, Tod und Rache. Doch was diesmal passiert, hat er noch nie erlebt.

 

"Ich bin tot, ich bewege mich nur!" Das sagt der Afrikaner. Und damit beginnt das Abenteuer für den Hypnotisten. Und bringt ihn an die Grenzen seines Verständnisses.

Zumal er auch mit schweren Fällen von Magersucht zu kämpfen hat - und seine Frau ein Kind bekommt.

 

Aber die Geister Afrikas sind wach geworden und fordern ihr Recht.

Mitten in Frankfurt.

 

 

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ISBN 978-3-7375-3721-6

Wichtige Hinweise

 

Alle Personen und ihre Handlungen in meinen Romanen sind frei erfunden. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit sind rein zufällig.

 

Die in diesem Romanen geschilderten Hypnose-methoden sind so wirksam, wie sie dargestellt werden. Der Autor warnt ausdrück-lich davor, sie ohne Rat und Anleitung eines erfahrenen und gut ausgebildeten Hypnotherapeuten anzuwenden.

 

Psychisch labile oder kranke Menschen sollten ihren Arzt oder Psychiater oder Psychotherapeuten um Rat fragen, ob sie diese Romane lesen sollen.

 

Selbstorganisatorisch orientierte Hypnothera-peuten/ innen finden sich auf der Hypnotherapeuten-liste des Zentrum für Angewandte Hypnose.

 

www.hypnotherapeutenliste.de

 

Ärzte, Zahnärzte, Kindertherapeuten, Psychotherapeuten und die medizinischen Assistenz-berufe erhalten eine strukturierte und durch die Deutsche Gesellschaft für Autosystemhypnose e.V. zertifizierte Aus- und Fortbildung in Selbstorga-nisatorischer Hypnose und Hypnotherapie im Zentrum für Angewandte Hypnose in den Bereichen Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland.

 

www.renartz.de; info@renartz.de  

 

Die selbstorganisatorisch-hypnotische Erfolgs- und Selbstmanagementmethode der Legas-Strategie ® kann am Zentrum für Angewandte Hypnose, Bonifaziusstr. 2 in 55118 Mainz; Tel. 06131-363662;

info@renartz.de;

 

von jeder psychisch gesunden, volljährigen Person erlernt werden.

 

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Der Hypnotist ® ist als Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union geschützt. Alle Rechte, einschließlich des Copyrights ©, liegen bei Götz Renartz.